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AIKIDO Union St. Pölten

Über AIKIDO

 

 



Was ist Aikido?

Aikido zeichnet sich aus als eine sanfte und weiche Form der Selbstverteidigung.

Ai = Harmonie, Liebe

 

 

 

Ki = universale geistige Energie

 

 

 

Do = Weg

 

Aikido wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von Meister Morihei Ueshiba aus traditionellen japanischen Kampfkünsten (Budo) entwickelt, aber: Nicht die Vernichtung oder das Besiegen des Gegners stehen im Vordergrund des Aikido, sondern das Lenken, Leiten und die Neutralisation der aggressiven Angriffsenergie. Durch geschickte Ausgleichsbewegungen wird die Angriffslinie verlassen, die Angriffskraft aufgenommen und umgelenkt, das Gleichgewicht des Angreifers gestört und er schließlich durch Würfe oder Handhebel in Bodenlage gebracht. "Dem Gegner auf den Boden helfen, wo er über das Unrecht seiner Tat nachdenken kann." Die Atmung hilft, die Energie oder geistig-körperliche Kraft freizusetzen.

Was ist Aikido nicht?

Aikido ist keine Kampfsportart

Aikido hat keinen Wettkampfcharakter, es werden keine Wettkämpfe ausgetragen. Aikido bietet durch das Einüben friedfertiger und gewaltfreier Techniken eine brauchbare und zukunftsfähige Form der Konfliktbewältigung an. Die Konstruktion der Bewegungen und Techniken schließt jede Möglichkeit zum Wettkampf von vornherein aus. "Sich in Techniken zu messen, gewinnen und verlieren, das ist nicht das wahre Budo."

Aikido ist keine Selbstverteidigungskunst im üblichen Sinn

Wer mit der Vorstellung an Aikido herangeht, daß er es innerhalb eines 20-Stunden-Kurses als wirksame Selbstverteidigung erlernen kann, der wird enttäuscht. Im Aikido geht es um die Vermeidung jeglicher Form der Eskalation aggressiv-destruktiver Gewalt. "Das Aiki ist keine Technik, um einen Feind zu bekämpfen oder zu besiegen. Es ist ein Weg, die Welt zu versöhnen und alle Menschen in einer Familie zu vereinen."

Aikido ist nicht nur 'Männersache'

Die weichen, fließenden und ästhetischen Bewegunsformen des Aikido und die Tatsache, daß die Techniken nicht in dem Maße Muskelkraft erfordern wie in anderen Kampfsportarten bietet gerade auch weiblichen Teilnehmern die Möglichkeit, sich auf den harmonischen Weg zu begeben. Es gibt hinsichtlich der TeilnehmerInnen (Alter, Geschlecht, Konstitution, usw.) keinerlei Beschränkung in der Ausübung des Aikido. Jeder übt mit jedem.

Was kann Aikido sein?

Körperliche Entwicklung

Ein Mindestmaß an körperlicher Kräftigung, Koordinationsfähigkeit und Beweglichkeit wird gefördert. Die Körperbeherrschung wird zum Beispiel durch die Fallschule verbessert.

Entwicklung von Ki

"In den Menschenherzen lebt eine Urkraft wechselseitiger Harmonie, die von Himmel und Erde empfangen wurde. Sie ist der Ursprung des menschlichen Lebens."

Ethische Entwicklung

Geistige Entwicklung

"Im Aikido sollst du 'deinen Gegner in dein Herz schließen', du sollst dem Partner keinen Schaden zufügen, sondern lediglich die negativen Kräfte neutralisieren und durch den harmonischen Weg den friedvollen Zustand wieder herstellen." Darin unterscheidet sich Aikido von allen anderen Kampfsportarten: Aikido ist in seinem Wesen "praktizierte Nächstenliebe".

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AIKIDO

AI (Harmonie, Liebe), KI (geistige Kraft), DO (Weg). Atemkraft.

Mit dem Gegner eins werden - seine Energie aufnehmen.


Diesen Begriffen begegnet man im AIKIDO häufig, der Lehrende versucht mit ihnen, dem Schüler die Eigenheiten des AIKIDO näher zu bringen. Sie lesen jetzt von Liebe und stellen dann fest, wenn Sie unsere Übungen betrachten, daß diese sehr kämpferisch sind. Dies liegt in den Ursprüngen der Methodik der Kampf- und Lebenskunst AIKIDO begründet. Das moderne AIKIDO (Aiki-Jutsu) wurde von dem japanischen Meister (O SENSEI) Morihei UYESHIBA geschaffen, der große Kenntnisse und Fähigkeiten in den verschiedensten asiatischen Kampfkünsten in sich vereinte. Er hatte die Fähigkeit, aus den Gegensätzen "Kampf" und "Liebe" ein körperlich-geistig-seelisches Lebensprinzip zu formen. Einen DO (Weg), der zu uns selbst führen soll.


Im AIKIDO gehen wir diesen Weg gemeinsam mit dem Lehrer und den Übungspartnern. Es beginnt mit dem Kennenlernen des eigenen Körpers, dessen Möglichkeiten und deren Erweiterung. AIKIDO fordert unseren Körper. Wir lockern uns zu Beginn des Trainings mit AIKIDO-Gymnastik, die unsere ganze Muskulatur beansprucht. Im Üben ergibt sich ein ständiger Fluß der Bewegung, ein steter Wechsel von Obensein und Untensein, von Angriff und Abwehr, von überlegen sein und sich unterordnen.

Frauen und Männer üben gemeinsam Konzentration und richtiges Atmen, das Aufrechterhalten des Gleichgewichtes auch in schwierigen Situationen, vor allem aber das Anpassen an unseren Partner, gleich ob wir Werfender oder Geworfener sind. BUDO ist der Überbegriff für die traditionellen japanischen Kampfkünste, für den Weg des Kriegers. Unsere Methode ist BUDO, aber nicht mit dem Zweck, einen Sieg durch Verletzen des Gegners zu erreichen. Im AIKIDO fügen wir uns harmonisch in die Angriffskraft des Partners ein und machen so den Angriff wirkungslos. Die Techniken zeichnen sich dadurch aus, daß sie ohne Kraftaufwand hochwirksam und damit vor allem auch für Frauen geeignet sind.


Durch jahrelanges Training lernt der Übende, die Entfernung zum Gegner und den Zeitpunkt der eigenen Bewegung richtig abzuschätzen. Er erwirbt die Fähigkeit, die eigene Kraft maßvoll einzusetzen, und er lernt letztlich auch, die Technik der AIKIDO-Bewegungen zu beherrschen. AIKIDO unterscheidet sich von anderen BUDO-Arten dadurch, daß es keine Wettkämpfe gibt. Da wir selbst das Ziel unseres Weges sind, wir vor allem vor uns selbst zu bestehen haben, ist der Wettkampf nicht nötig. O SENSEI Morihei UYESHIBA hat uns gezeigt, daß wir eins werden können mit uns selbst, mit dem Gegner (=Partner) und so vielleicht mit dem Universum.


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