PRODUKTION

 

 

Rohstoffe waren damals Mangelware. Es gab kriegsbedingt kaum Messing, Blei, Aluminium. Manchmal mussten diese Stoffe sogar händisch gesammelt werden, bevor an eine weitere Produktion gedacht werden konnte!

Man kennt heute die ersten KLEINBAHN - Loks und Wagen, aber auch die von Liliput, Göls und Sperl mit Messing- oder Alupuffern, je nachdem, was damals gerade vorhanden war.

Im KLEINEN BAHNMUSEUM stehen Waggons aus Holz, Kunststoff, Papier, ZinkAluminium, Messingblech, Eisenblech, Weißblech,

verarbeitete Konservendosen genau so wie Sperrholz- und Spanplattenhäuser.

Für die Gehäuse der Lokomotiven wurden früher Materialien wie Bleiguss, Zinkal, Messing, Holz, Karton, erst später Kunststoff verwendet.

Als Material für Drehgestelle und Achsblenden kennt man außer dem heute gebrauchten Kunststoff noch Zinkal, Bleiguss, Silumin und andere.

Kupplungen wurden aus Draht, Weißblech, Stahlblech, Zinkal, Messingblech, Pressstoff, Kunststoff und anderen Materialien gemacht.

Während etwa heutige Waggons durchaus Primitiv - Achsen haben, gab es die Liliput - Waggons der Anfangszeit auf Wunsch mit gedrehten Messing - Rädern auf Stahlachse oder mit Pressguss - Speichenrädern (Kunststoff, vermutlich eine Form von Bakelit, aus dem auch die Schalter - Gehäuse erzeugt wurden); auch Kleinbahn hatte damals Waggons mit echten Speichenrädern!