Rasseportrait
des
Barsoi
Der Barsoi wurde schon vor Jahrhunderten in Russland als
Jagdhund des Adels gezüchtet. Traditionell jagten eine Meute Barsois
Hirsche, Wildschweine und Wölfe. In der Zarenzeit erlebte diese Rasse
eine große Blüte die erst 1861 mit Aufhebung der Leibeigenschaft endete.
Ganz schlimm um den Barsoi stand es erst bei der russischen Revolution,
da vernichtete das revoltierende Volk fast alle Hunde des Adels.
Nach Ende der Zarenherrschaft wurde die Zucht der ehemaligen "Adelshunde"
stark vernachlässigt, nur ein paar eingefleischte Liebhaber der Barsois ist es
zu verdanken, dass die Rasse nicht ausgestorben ist.
Der Name Barsoi kommt von dem russischen "Psovaja borzaja",
was soviel wie schnell und flink bedeutet.
Das Aussehnen des Barsois ist durch ein dichtes langes Fell (manchmal auch lockig),
eine beachtliche Höhe, den schmalen edlen Kopf, einen langen oft gewölbten Rücken,
und harmonische Ausgeglichenheit der Proportionen geprägt.
Die Farben: Es sind grundsätzlich alle Arten von Weißscheckung erlaubt.
Es gibt weiß mit gestromten, roten, schwarzen, gelben
(und alle Schattierungen der genannten Farben) Platten/ Mänteln.
Seltener gibt es Barsois in zobel-weiß und noch seltner Barsois
ohne Weißscheckung (z.B. black&tan,...)
Im Allgemeinen sind ausgeglichene freundliche Hunde, die sich gut
mit anderen Hunden vertragen. Er ist ein sehr guter Begleithund und sollte
aber genauso wie alle anderen Windhunde die Möglichkeit haben
einmal richtig toben zu können. Ideal wäre es, wenn er seinen Bewegungsdrang
bei Hunderennen ausleben könnte, aber das ist keine Grundvoraussetzung.
Trotz allem ist der Barsoi im Haus ein ruhiger und schweigsamer Hund.
Noch mehr Infos???
Ich beantworte Ihre Fragen als Züchter dieser Rasse gerne!!!