116.) Großer Buchstein (2224m) am 1. und 2. August 2000 von Gstatterboden im Gesäuse

(mit Gerhard Jeglinger)

 

     Der Buchstein-Südwand-Klettersteig

Am Nachmittag des 1. Aug. fahren wir über Steyr in das Ennstal nach Gstatterboden. Die Einfahrt ins Gesäuse mit dem Blick zum Gr. Ödstein, zum Hochtor und zur Planspitze ist jedes Mal wieder eine Augenweide. Ein unbedingter Fotostopp. Wir können es kaum mehr erwarten von der Straße in die Natur zu kommen, denn die Fahrt dauert mehr als 2 Std. Um 16:35 gehen wir in Gstatterboden (579m) weg. Im sportlichen Tempo geht es fast immer durch den Wald hinauf. Zum Glück, denn die Sonne brennt ordentlich herunter. Der Weg ist nicht steil da er in sehr vielen Serpentinen angelegt ist. Um 18:25 erreichen wir völlig verschwitzt und ausgetrocknet nach einer Gehzeit von 1:50 Std. das Buchsteinhaus (1571m). Wegzeitangabe in Gstatterboden: 2 ½ Std.

Das Hochtor (2389m) 2224m Das Hochtor (2389m)
Die Gesäuseberge

 

Der Gr. Buchstein

 

Der Blick vom Pamoramaklo

 

Reichenstein (2251m), Sparafeld (2247m), Kalbling (2196m) und Riffel (2105m) Kl. Buchstein (1990m) u. Tieflimauer (1820m) 2224m
Reichenstein, Sparafeld, Kl. Buchstein u. Tieflimauer Am Gipfel
Kalbling und Riffel

Obwohl es auf der Hütte zwei wirkliche Attraktionen gibt ist das Buchsteinhaus so geblieben wie man sich eine gemütliche Berghütte vorstellt. Attraktion Nr. 1 ist das "Panoramaklo" – man sitzt komfortabel auf einem schönen WC, vom Gesäusepanorama nur durch eine Glaswand getrennt – einfach herrlich die Idee. Jeder kann sich vorstellen, wenn man da so todmüde vom Aufstieg sitzt, kann man nicht so schnell wieder auf. Attraktion Nr. 2 ist die Terrassenheizung. Jeder der weiß, dass es am Abend kühl wird, wird diese tolle Einrichtung zu schätzen wissen. Wir haben es jedenfalls bis 23 Uhr auf der Terrasse bei angenehmer Wärme und gemütlichen Beisammen stehen, ausgehalten. Genaueres über diese innovative Heizung verrate ich hier nicht – überzeugt euch selbst - es sind ja nur 2 ½ Std. bis zum Buchsteinhaus.

 

 

Am Klettersteig

 

 

 

Am 2. Aug. wandern wir von 7:40 bis 8:30 hinauf zum Einstieg des Klettersteigs (ca. 1850m). Der Steig selbst ist sehr schön angelegt und hat keine besonderen Schwierigkeiten (B,C). Man quert die Südwand und kommt etwas östlich vom Gipfel an. Da sehr gute Griffe und Tritte vorhanden sind ist es nur selten notwendig die Drahtseile zu verwenden. Ich hab versucht ohne die Hilfe der Seile den Klettersteig zu bewältigen. Bis auf eine Stelle ist es mir auch gelungen. Um 10:15 kommen wir am Gipfel (2224m) an. Nach einer kräftigen Jause gehen wir um 11:15 wieder hinunter. Als Alternative für den Abstieg bietet sich der Wenger Klettersteig an. Der Wenger Steig ist im Abstieg, da er nur wenige Seilversicherungen hat auch ganz interessant - Schöne Kraxlerei. Um 12:00 haben wir den Wenger Steig hinter uns (ca. 1950m) und um 12:35 sind wir wieder am Buchstein Haus. Die Sonne brennt ganz ordentlich herunter. Wir kühlen uns mit einem Gösser Bier an der Bar. Von 14:35 bis 16:10 gehen wir im Wald den Serpentinenweg flott zum Auto nach Gsatterboden hinunter.

 


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