123.) Auf den Rinnkogel (1829m) bei Strobl/St. Wolfgang - am 12. November 2000

 

Rettenkogel (1780m) und Bergwerkskogel (1781m)
Der Blick vom Gipfel hinüber zum Rettenkogel und Bergwerkskogel

 

Der Rinnkogel (1829m) Am Rinnkogel (1829m)

Um 8:35 gehe ich bei der Simonshütte (ca. 700m) neben der ersten Kehre der Postalm Mautstraße (Maut ÖS 70,-) weg. Es ist wolkenlos und relativ kühl (einige Minusgrade). Von den umliegenden Bergen schaut nordseitig der Schnee herunter. Ich denke mir: Hoffentlich komm ich hinauf. Vorerst geht man eine ¼ Std. einen ebenen Weg auf der Forststraße bis zur Sulzaustube (741m). Nach der Sulzaustube geht es dann durch den Wald hinauf. Der Weg ist sehr gut angelegt und bietet in seiner Steilheit viel Abwechslung. Um 9:35 überquere ich den Wildbach bei ca. 935 Hm. Um 9:45 komme ich bei einem sehr gemütlichen Rastbankerl (1305m) an. Das Wetter könnte nicht besser sein. Ein leichter Föhn kommt auf und so wird jetzt etwas wärmer. Ich komme gut voran und bin um 10:05 auf einer Höhe von 1450 m. Jetzt geht es im Wald ca. 5 Min. leicht bergab und anschließend in einer einfachen aber schönen Kletterei (einige Seilversicherungen sind hier angebracht) zum Gipfelgrat hinauf. Der Schnee am Grat ist kein Problem und so komme ich um 10:55 am Gipfel an.

Scharfen (1828m) und Braunedlkogel (1894m) 1361m
Der Scharfen und Braunedlkogel Das Postalmgebiet Der Aufstieg

Der Gipfelblick ist grandios da die umliegenden Berge schon schneebedeckt sind. Der Braunedel Kogel und das Gamsfeld im Süden, der Dachstein mit seinen Trabanten im Osten und all die anderen unzähligen Gipfel bieten einen herrlichen Rundblick. Man kann sich kaum satt sehen an der Schönheit der Natur. Auch der Blick hinüber zum Rettenkogel und Bergwerkskogel ist sehr interessant, da ich die Überschreitung der beiden Berge schon ins Auge gefaßt habe.

Nach einer Stunde des Genusses gehe ich um 11:55 wieder hinunter. Um 12:25 bin ich im flachen Teil des Weges auf 1450m. Es ist angenehm so im Wald zu spazieren – ich genieße es in vollen Zügen. Um 12:40 bin ich beim Rastbankerl und um 13:15 an der Forsttraße bei der Sulzaustube. Nach einer ¼ Stunde erreiche ich um 13:30 nach einer wunderbaren Bergtour den Parkplatz. Jetzt fahre ich die Postalmstraße noch hinauf um das schöne Bergpanorama noch eine Weile genießen zu können, ehe ich mich am Heimweg vom Nebel einschließen lasse.

 


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