138.) Schöberl Klettersteige, Wildkar Klettersteig u. Niederes Kreuz (2651m) am 20. u. 21. Juli 2002 bei Obertraun

 

 

Der Blick von der Simony Hütte

Der Hallstätter Gletscher

 

Am Steinbock Klettersteig

Am Schöberl

 

20. Juli: Ich fahre nach Obertraun bis zum Parkplatz der Dachsteinseilbahn (600m). Von hier geht’s mit der Seilbahn in drei Teilstrecken von 9:00 bis 9:45 hinauf über den Krippenstein (Bergstation 2100m) und wieder hinunter zum Krippeneck (1768m). Die Berg- und Talfahrt kostet mit der AV-Ermäßigung Euro 18,-. Der Versuch mit der Bundesheer Seilbahn zu fahren ist gescheitert, da diese Bahn seit ca. drei Wochen keine privat Personen mehr befördern darf.

 

Der Aufstieg zum Schöberl Links der Steinbock Klettersteig, rechts der Moni Klettersteig

Der Schöberl

Der untere Teil des Klettersteigs
Am Steinbock Klettersteig Am Moni Klettersteig

 

Von 9:45 bis 9:55 gehe ich vorbei an der Bergstation der Bundesheer Seilbahn. Kurz nach der Seilbahnstation mache ich mitten im blühenden Almrausch eine Jausen- bzw. Frühstückspause (1835m). Weiter geht’s um 10:20. Um 10:30 bin ich dann bei der Kreuzung zum Taubenkogel (1930m). Jetzt geht’s hinunter in den Zirbengraben (1815m) und dann bei herrlichem Wetter weiter bis zur Simony Hütte (2205m) die ich nach einer Gehzeit von 2 Stunden und 5 Minuten um 12:15 erreiche. Nach einer ausgiebigen Mittagsrast gehe ich von 14:30 bis 14:50 zum Einstieg des Steinbock Klettersteigs (2315m). Nachdem ich mich für den Klettersteig adjustiert habe geht es von 15:00 bis 15:25 steil über den Klettersteig hinauf zum Gipfel des Schöberl (2426m). Der Steinbock Klettersteig (nur ca. 100 Hm) ist sehr schön angelegt und recht einfach zu klettern wenn man die Drahtseile als Haltegriffe verwendet. Vom Gipfel des Schöberl hat man einen herrlichen Blick auf den Hallstätter Gletscher und den Dachstein. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast (kleine Schlafpause) steige ich von 17:15 bis 17:35 über den kurzen und leichten Moni Klettersteig wieder ab. Weil dieser Klettersteig so kurz ist, hab ich ganz vergessen einige Bilder beim Abstieg zu machen. Von 17:35 bis 17:50 gehe ich gemütlich zur Simony Hütte zurück und genieße noch die Abendsonne auf der kleinen Terrasse vor der Hütte.

 

Der Wildkar Klettersteig

 

21. Juli: Um 6:40 Uhr gehe ich von der Simony Hütte (2205m) in Richtung Wildkar ab. Bis 6:50 folge ich den Weg Nr. 650 leicht bergab in Richtung Hoher Trog. Um nicht so weit absteigen zu müssen suche ich mir meinen eigenen Weg bis zum Einstieg des Wildkar Klettersteigs. Um 7:15 bin ich dann beim Einstieg (2295m). Der Blick nach oben verspricht einen interessanten Klettersteig und so adjustiere ich mich schnell und los geht’s. Der Wildkar Klettersteig, erbaut von Toni Rosifka (Hüttenwirt auf der Simony Hütte seit 1977), ist ein sehr schöner, anstrengender und anspruchsvoller Klettersteig mit einigen kleinen Überhängen. Ich stehe beim Aufstieg ganz schön im Genuss. Um 7:50 habe ich das Ende des Klettersteigs erreicht und mache eine kleine Pause bis 8:05. Jetzt geht es über den Grat weiter hinauf in Richtung Niederes Kreuz. Nach dem Klettersteig folgen noch 2 weitere seilversicherte Teilstücke (nicht schwierig), ehe man die Kreuzung Hohes Kreuz – Hoher Trog erreicht. Um 8:35 genieße ich dann auch schon die Aussicht auf den Gosaukamm, den Torstein und den Dachstein vom Gipfel des Niederen Kreuzes (2651m). Es bläst ein saukalter Wind und so bleibe ich nicht lange am Gipfel. Von 8:50 bis 9:20 gehe ich gemütlich, die Abgeschiedenheit (ich bin die ganze Zeit alleine unterwegs, während sich auf dem Hallstätter Gletscher in Richtung Dachstein die Kolonnen hinauf plagen) und Natur genießend, hinunter zum Hohen Ochsenkogel (2527m). Nach einer Jausenpause wandere ich von 9:50 bis 10:05 weiter bis zur Kreuzung Weg Nr. 650 zur Adamek Hütte (2355m). Ich folge dem Weg in Richtung Simony Hütte und erreiche diese nach einer wunderschönen Runde wieder um 10:50.

 

Der Blick vom Wildkar Der Blick vom Niederen Kreuz Kurz nach dem Ausstieg des Wildkar Klettersteigs
Der Gosaukamm Der Schöberl Das Hohe Kreuz

 

Von 11:50 bis 13:25 nütze ich die Mittagshitze am Weg zurück zur Gjaid Alm bzw. Schilcher Haus (1739m) voll aus. Trotz der Hitze am Oberfeld war es eine richtig tolle Bergtour. Vom Schilcher Haus gehe ich dann in etwa 5 Minuten unterhalb der Bundesheerseilbahn hinüber zur Bergstation der Dachsteinbahn.

 

Der Blick vom Wildkar Der Blick vom Ochsenkogel Der Blick zum Schöberl (links) und zum Wildkar (rechts)
Der Schneeloch Gletscher

 

Der Wildkar Klettersteig

 

Am Oberfeld

 


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