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Tourenbeschreibung vom Gardasee 


1. Tour: Monte Velo

Charakteristik
: 60% leicht, 25% mittel, 15% schwer
Länge: 39 km, Zeit: 2h49`, Schnitt: 13,8 km/h, Höhenmeter: 1250 m,

Sofort nach der Ankunft starteten wir am Nachmittag auf den Monte Velo. Wir wählten einen Quereinstieg in die Tour und mussten nach kurzer Strecke feststellen, was wirkliches biken heißt - schieben. Nach dieser Schiebepassage, einer schönen Schotterstraße, erreichten wir das Rifugio Velo. Nach kurzer Rast ging es auf einer schönen Schotterstraße im Highspeed  bergab.

 

2. Tour: Monte Altissimo

Charakteristik:
50% leicht, 30% mittel, 17% schwer, 3% extrem
Länge: 53 km, Zeit: 4h18`, Schnitt: 12,4 km/h, Höhenmeter: 2400 m,

Von Torbole aus starteten wir auf schönem Asphalt in Richtung Gipfel bis auf eine Höhe von ca. 1300 m. Ab hier ging es erst richtig zur Sache, zuerst Schotter, anschließend Pfad und zu guter letzt mit dem Bike auf den Schultern über steilen Felsen zum Gipfel auf 2060 m. Nach einer ausgiebigen Rast im Rifugio M. Altissimo fuhren wir auf einem teilweisen steilen kurvenreichen Schotterweg bergab. Peter hatte hier etwas Bodenkontakt, jedoch für einen harten Mühlviertler ist dies kein Grund zur Sorge. Die restliche Abfahrt führte uns wieder über "normale" Bikewege zurück nach Torbole.

 

3. Tour: Pala della Stivo

Charakteristik:
75% leicht, 20% mittel, 4% schwer, 1% extrem
Länge: 75 km, Zeit: 5h2`, Schnitt: 14,5 km/h, Höhenmeter: 1850 m,

Diese Tour war zur Erholung geplant. Nach etlichen Km auf flachem Asphalt von Torbole bis Drena nahmen wir die eigentliche Tour in Angriff. Bis Malga Campo auf 1368 m hatten wir steilen Asphalt, von da an Schotter. Den Pala della Stivo erreichten wir nach steiler Auffahrt und von hier an ging es wieder bergab. Leider verfehlten wir bei Malga Vallestre unseren richtigen Weg und wir mussten uns somit durch den Wald einen eigenen Pfad schlagen. Zu guter letzt legte sich auch noch Christian in einer Kurve auf den Asphalt. So gesehen war die Tour alles andere als  Erhohlung. Am Nachhauseweg streiften wir trotzdem noch kurz den Hausberg von Riva, den Monte Brione.

 

4. Tour: Tremalzo

Charakteristik:
95% leicht, 2% mittel, 1,5% schwer, 0,5% extrem
Länge: 60 km, Zeit: 4h`, Schnitt: 15, km/h, Höhenmeter: 1650 m,

Zur Königsetappe starteten wir vom Ledrosee aus in Richtung Rinas, Passo Nota zum Tremalzotunnel. Die Auffahrt ist einfach ein Traum, schöne Schotterstraße, traumhaftes Panorama, felsiges Gelände, unzählige Serpentinen, zahlreiche Tunnels .....usw.
Nach der Durchquerung des Tremalzotunnels geht es wieder bergab, vorbei am Rifgio Garda ( wie üblich kurze Rast), für ca. 2 km auf Asphalt und anschließend nach einem Schotterweg auf einem wunderschönen Downhill-Pfad durch die Wälder nach Tiarno di sopra. Von Tirano fuhren wir die letzten Kilometer auf Asphalt bis zum Ledrosee. Unser leicht überhitzter Peter stürzte sich zwecks Reinigung von Bike und Biker mit seinem Scott-Bike in den See. 


5. Tour: San Giovanni

Charakteristik:
80% leicht, 18% mittel, 1,5% schwer, 0,5% extrem
Länge: 48 km, Zeit: 3h`, Schnitt: 15,6 km/h, Höhenmeter: 1200 m,

Unsere letzte Tour sollte zum Ausklang etwas leichter ausfallen. Wir starteten wie üblich in Torbole nach Arco und weiter über Vigne nach San Giovanni. Nach dieser Straße mit stetigem Anstieg bis auf 1050 m erreichten wir wieder unsere geliebten Schotterwege u. Trials. Hier versuchte sich Franz als Kameramann und Manfred als Stuntman. Die Sprünge und die Aufnahmen waren für den Anfang schon ganz passabel. Nach der Reparatur unserer einzigen Reifenpanne ging es wieder zurück nach Riva.

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Stand: 10. März 2004