
Oberösterreich
– Rundfahrt 2004
Am 29. Juni 2004
ging es in Linz los. Es sollten in 4
Tagen 541 Kilometer und 5670 Höhenmeter zurückgelegt werden. Die Strecke ging
rund um Oberösterreich, dabei kamen wir auch nach Niederösterreich und in die
Steiermark, denn wir wollten ja alle Berge und Pässe die in der Nähe waren überqueren.
Es warteten insgesamt 8 Bergwertungen auf uns. Unsere Zielorte waren Scheibbs (
NÖ), St. Gallen ( Stmk.) und Ebensee in Oberösterreich.
9 Radler und unser
Buschauffeur machten sich also am 29. Juni um 8 Uhr auf den Weg.
Die Teilnehmer bei dieser Tour waren:
Herbst Manfred
– Chauffeur
Victora Andreas
– Radler
Mayrhofer Rupert
– Radler
Mitterlehner Gerhard
– Radler
Reischl Fritz
– Radler
Wagner Leo( Hazel)
– Radler
Leitner Manfred
– Radler
Schöppl Franz
– Radler
Stöllnberger Walter
– Radler
Grausam Reinhold
– Radler

1.Etappe 29. Juni 04: 154
Kilometer und 1950 Höhenmeter, Durchschnitts-km/h 27,5.
Linz-Pregarten-Selker-
Lasberg-Amesreith-Weitersfelden-Koblbergpass-Liebenau-Arbesbach-Altmelon-Waldhausen-Sarmingstein-Ybbs-Wieselburg-Scheibbs.
7 Radler starten um 8 Uhr in Linz, Walter Stöllnberger und Leo Wagner ( Hazel)
kamen in Selker bzw. in Lasberg zu uns. In Lasberg gab es die erste kurze Rast,
wo sich Hazel mit einem Budweiser als Einstandsdroge erkenntlich zeigte. Nach
einigen Kilometer stand schon die erste Bergwertung nach Amesreith ( ca. 4,5
Kilometer) auf dem Programm. Diese sicherte sich Andi Victora vor Rupert
Mayrhofer und Gerhard Mitterlehner. Die nächste Bergwertung ließ nicht lange
auf sich warten. Kurz nach Weitersfelden bogen wir links ab zum höchsten Passübergang
in Oberösterreich. Es ist dies der Koblbergpass, mit einer Höhe von 1046
Metern. Auch bei dieser Bergwertung war Andi wieder vorne, gefolgt von Hazel und
Reischl Fritz. Danach ging es eher flach nach Arbesbach, wo wir das Mittagessen
zu uns nahmen. Nach dem Mittagessen wurden wir mit ca. 20 Kilometer langen
Abfahrt belohnt. Fritz stellte erneut nicht nur seine Kletter, sondern auch
seine Qualitäten als wilder Abfahrer unter Beweis und nutzte bis Waldhausen den
Windschatten des Vereinsbus, der von Herbst Mandi gelenkt wurde, und der war
sicher nicht langsam unterwegs. Sarmingstein, Ybbs, Wieselburg und Purgstall
waren die nächsten Orte die wir durchquerten. In Purgstall gönnten wir uns
noch mal eine Runde Hopfen, während Mandi weiter fuhr und in Scheibbs das Hotel
auskundschaftete. 10 Kilometer lagen jetzt noch vor uns, das sollten wir auch
noch locker schaffen.
Die Zimmer wurden
bezogen, das Abendessen bestellt und der erste Tag war geschafft. Später kamen
wir drauf, dass wir den schönsten Mann von ganz Österreich mit hatten
( Walter). So weit mussten wir mit ihm fahren, dass er das erfahren hat.
2.Etappe
30. Juni 04: 129
Kilometer u. 1710 Höhenmeter, Durchschnitts-Km/h 27,5.
Nach einem
ausgiebigen Frühstück schwangen
wir uns auf unsere Räder und wir ließen Scheibbs hinter uns liegen. Nach ca.
10 Kilometer begann schon der erste Anstieg nach Wastl am Wald ( 1111 Meter).
Diese Bergwertung war insgesamt 15 Kilometer lang und oben hatte wieder Andi die
Nase vorne, es folgten Hazel und Fritz. Kurze
Abfahrt nach Annaberg und dann wartete schon der nächste Berg auf uns. Die
Bergwertung am Josefsberg sicherte
sich Reini vor Fritz, Walter und der gesamten Meute. Bertl hatte bei diesen Berg
leider nicht bemerkt, dass es bergauf ging und somit die Bergwertung
verschlafen. So kam er einige Sekunden später an. Nun ging es wieder bergab
Richtung Mariazell. Hier wurde die Kirche und der Ort besichtigt und das
Mittagessen samt diverser Flüssigkeiten eingenommen. Weiter ging es nach
Gusswerk, Wildalpen und Palfau. Hier wurde noch eine kurze Rast eingelegt. Bier
und Rosinen ( Steine für Bertl ) wurden serviert. Nach dieser Stärkung wartete noch der dritte und letzte Berg
des Tages auf uns. Bei dieser Bergwertung am Erbsattel sprintete Fritz Andi kurz
vor der Ziellinie noch nieder und gewann somit die Bergwertung. Nach den beiden
kamen Bertl, Mandi und der Rest über die Wertungslinie. Bei der Abfahrt nach
St.Gallen lieferten sich Fritz und Hazel noch
ein eigenes Rennen. Angekommen in St.Gallen gab es als Belohnung wieder ein
kleines Bier für alle. Für manche war es noch zu wenig an diesem Tag, so
fuhren sie noch eine Spezialbergwertung zur nahe gelegenen Burg, welche sich
Bertl vor seinen Verfolgern sicherte.
Nach dem
Abendessen wurde noch Fußball geschaut und so manche Wette abgeschlossen.
Die Zimmer waren
in Ordnung, trotzdem zog es Bertl vor im Vorraum zu schlafen.
Wieso wohl ?
3.Etappe
1. Juli 04: 160
Kilometer u. 1505 Höhenmeter, Durchschnitts-Km/h 27,5.
Gut gestärkt
fuhren wir nach dem Frühstück gleich wieder dem nächsten Berg entgegen. Wir näherten
uns dem nächsten Pass mit einem wirklich gutem Tempo, dank Walter, der am
Anfang die meiste Führungsarbeit leistete. Doch als es zum Schluss dann wieder
steiler wurde kamen die Berggämsen wieder nach vor und es gab den gewohnten
Zieleinlauf. Andi kam dieses mal vor Hazel und Fritz als erster oben an.
Runter nach
Windischgarsten und gleich wieder rauf auf den Pyrnpass. Hier gab es eine
Wiederholung der Wertung vom Hengstpass. Andi, Hazel und Fritz.
Nach einer kleinen
Bierpause, ging es weiter nach Liezen, Wörschach und Stainach. Hier wurde das
Mittagessen eingenommen. Die nächsten Ortschaften waren Bad Mitterndorf ( hier
zeigte uns Fritz eine Abkürzung mit ungeplanter Bergwertung) und Bad Aussee.
Von da an ging es auf den Koppenpass, der aber wegen zu geringem
Schwierigkeitsgrad, von unserem Juror Mandi aus der Wertung genommen wurde.
Bergab nach Obertraun, Hallstatt und so
rollten wir dann Richtung Ebensee, wo wir im Rosenstüberl das Quartier
bezogen. An diesem Abend gab es Pizza, Fußball und Eispalatschinken.
4.Etappe
2. Juli 04: 98 Kilometer
u. 515 Höhenmeter, Durchschnitts-Km/h 29,2.
3 Tage lang hat
uns die Sonne verwöhnt, heute war der Himmel leicht bedeckt und die Straße vom
Regen der Nacht noch feucht. Am letzten Tag der Tour sollte uns das nichts mehr
ausmachen, es war ja nur mehr eine Rolleretappe von ca. 100 Kilometer vor uns.
Wir fuhren am Traunsee entlang bis Gmunden, wo wir den Radweg benutzten um dem
starken Verkehr auszuweichen. Weiter ging es nach Kirchham, Vorchdorf, Linden,
Wels und Schleißheim. Hier war Kaffeepause angesagt. Die letzten Kilometer
lagen vor uns. In Weißkirchen verließ uns Herbst Mandi. Hier gab es noch ein
Budweiser in der Garage. An dieser Stelle ein großes Danke für die gute
Begleitung in den vergangenen Tagen. Die nächste Station war dann Pucking, wo
wir Schöppl Franz wieder gesund an Gusti zurück geben konnten. Tolle Leistung
in dieser Woche von dir Franz und danke für die Jause. Der Rest der Gruppe von
dann weiter bis Linz, wo sich der Kreis der Tour wieder geschlossen hat.
Zusammenfassend möchte
ich sagen, dass es eine gelungene Tour gewesen ist. Keine einzige Panne, gute
Kameradschaft, hohes Tempo, gutes Bier, hervorragende Begleitung und Betreuung
durch Mandi. Die Straßen und Unterkünfte waren auch in Ordnung. Was mir
besonders auffiel war, dass in der Ebene besonders gut auf das Tempo geschaut
wurde und wir immer eine geschlossene Gruppe waren. Danke für die Disziplin.
Vielleicht machen
wir nächstes Jahr die andere Seite von Oberösterreich.
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