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Tour across the alps

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Tour across the alps (16.6. - 19.6.2003)  


 

 

Wem sagt das “Race across the alps” etwas? Es ist vermutlich das schwerste Eintagesrennen der Welt! 12700 Höhenmeter und 525 km non stopp! Fast dieselbe Strecke in 4 Etappen aufgeteilt, hatten wir  als diesjährigen  Saisonhöhepunkt geplant.
Am 16. 6. 03 starteten 12 Radfahrer des Sk-Voest die erste Etappe in Serfaus. Nach ca. 7 km Abfahrt ging es sofort wieder bergauf zum Reschenpass und weiter nach Italien in Richtung Stilfserjoch. Dies war auch einer der Höhepunkte der Tour. 28 km und 48 Kehren waren zu bewältigen um von 900 m auf beinahe 2760 m zu kommen. Das Stilfserjoch wird ja auch als das „Matterhorn der Radfahrer“ bezeichnet. Belohnt wurde die Anstrengung mit einem traumhaften Blick auf die Gletscher des Ortlergebietes. Vom Stilfserjoch  nach Bormio und weiter nach Semogo, unserem Etappenziel, wurden wir mit einer herrlichen Abfahrt auf schöner Straße und mit 39 Kehren belohnt.
Die 2. Etappe führte uns von Semogo über Bormio auf den Gaviapass (2621 m). Die Steigungen bis 14 % waren in dieser landschaftlich schönen Gebirgswelt und bei traumhaftem Wetter kein Thema. Nach einer ca. 30 km langen Abfahrt ging es auf mäßiger Steigung (max. 8 %) auf den Apricapass (1172 m). Nach der Abfahrt dieses Passes verließen wir Italien und wechselten in die Schweiz. Unmittelbar nach dem Grenzübergang stand ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: Der Berninapass mit seinem Anstieg von 450 m auf 2323 m und einer Länge von ca. 33 km. Dieser Pass war mit max. 12  %  Steigung einer der schweißtreibensten. Die Sonne  war an diesem Nachmittag unbarmherzig mit uns, und ohne Betreuerfahrzeug wären wir vermutlich verdurstet. Auf der Passhöhe angekommen - mit Blick auf die Schweizer Gletscher - und mit dem Wissen, dass uns nur mehr die Abfahrt nach St.Moritz  und weiter nach Silvaplana von unserem Etappenziel trennt, war die gesamte Strapaze schon wieder vergessen. Diese 2. Etappe war mit 172 Etappenkilometer und 4200 Höhenmetern auch die Stärkste.

Bei der 3. Etappe war uns der Wettergott vorerst nicht wohlgesonnen. Wir starteten bereits bei bedecktem Himmel von Silvaplana aus nach St. Moritz und weiter auf den Albulapass. Auf der Passhöhe (2200 m) öffnete der Himmel seine Schleusen. Von dieser angeblich schönen Landschaft haben wir wenig mitbekommen, da bei Regen und schlechter Sicht diese Passstraßen nicht ganz ungefährlich zu fahren sind. Im Tal angekommen und auf der Weiterfahrt nach Davos wurde der Himmel immer blauer und auf dem Flüela (2383 m) war bereits wieder der schönste Tag. Unser 3. Etappenziel  Zernez  konnten wir wieder bei schönstem Gastgartenwetter genießen.

Die 4. und letzte Etappe begann kurz nach Zernez mit dem Anstieg auf den Ofenpass. Ein Pass mit wenig Kehren und Steigungen bis max. 10 %. Bei der Auffahrt auf den Ofenpass wurden die Kräfte gespart, da es nach der Abfahrt noch einmal über den Umbrailpass auf das Silfserjoch ging. Obwohl der Umbrailpass ca. ein Viertel auf guter Schotterstraße zu fahren ist, können wir es jedem empfehlen, die Auffahrt auf das Stilfserjoch einmal von dieser Seite zu versuchen. Nach einem kurzen Blick auf den Ortler war auf der Abfahrt in Richtung Prad wieder höchste Konzentration gefragt. Erst bei der Bergabfahrten wurde sichtbar, welche Steigungen wir bergauf zu fahren hatten. Als letzter Pass stand uns nur mehr der Reschenpass mit 1504 m bevor und ganz zum Schluss noch die Auffahrt nach Serfaus. Diese Auffahrt  wurde für die meisten schließlich zu einem Rennen. Keiner wollte Schwächen zeigen und als Erster in Serfaus sein! In diesen 4 Etappen waren wir, Josef Auer, Inge u. Franz Freynschlag, Miki Kirh, Fritz Reischl, Franz Resch, Franz Schöppl, Walter Stöllnberger, Robert Strecansky, Christa u. Heli Tucho, Andreas Victora sowie unser Betreuer, Johann Hametner mit dem PKW, 563 km und 12800 Höhenmeter unterwegs.



 

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Stand: 19. März 2004