ANEKDOTEN

 

 

In den Jahren 1993 bis 1998, in denen ich Mitglied dieser Band war, ist natürlich das eine oder andere passiert. Manches war ernst, vieles lustig und einige Erlebnisse schier unbeschreiblich. Es ist zwar schwer dritten Personen Erlebnisse zu vermitteln - man müsste einfach dabei gewesen sein um Situationen richtig zu verstehen - dennoch werde ich im folgenden ein paar Geschichten ausplaudern, die sich tatsächlich so zugetragen haben!

 

So zum Beispiel von einem Konzert irgendwo in der CSFR, ich glaube es war 1997. Wir waren eingeladen, bei einem Openair mitzumachen, als Vorband für drei tschechische (angeblich bekannte) Bands. Wir kamen an und staunten: ein schönes Festgelände, tolle Bühne, zahlreiche Kiosks usw., kurzum alles was zu einem ordentlichen Festl dazugehört. Nach dem Soundcheck stärkten wir uns in einem prima Lokal und machten uns anschließend wieder auf zum Festgelände. Dass wir uns hoffnungslos verfahren hatten und zu spät zu unserem Auftritt kamen war allerdings nur Nebensache und völlig belanglos. Ganz und gar nicht belanglos war allerdings die Anzahl der Konzertbesucher: 0 (in Worten: NULL)!!! Weiterer Kommentar überflüssig, oder???

 

Ansonst waren Konzerte in der CSFR eigentlich immer sehr gut besucht, kein Vergleich mit gleichartigen Konzerten in Österreich. 

 

Der Präsident und einziges Mitglied des GB-Fanclubs, Martin, war jahrelang so etwas wie der gute Geist der Band. Er ließ es sich nur selten nehmen bei Konzerten den Chauffeur für uns zu spielen. Wieder einmal stand ein Gig in der CSFR an und Martin fuhr uns in seinem alten Nissan Bluebird. Während der ganzen Fahrt erzählte (um nicht zu sagen - nervte) er uns mit seinen super überdrüber Autoreifen. Sie hätten bereits 35 tausend Kilometer drauf und sind trotzdem wie neu. Nachdem wir an unserem Ziel ausgestiegen waren, war es für uns eine Selbstverständlichkeit die Reifen zu inspizieren und Martin zu loben. Doch plötzlich gab einer der Reifen ein säuselndes Geräusch von sich und im nu war auch schon die Luft draußen. In diesem Moment wären fast alle Bandmitglieder an einem Lachkrampf und dem damit verbundenen Sauerstoffmangel gestorben.

Wer Adi Handstanger kennt, der weiß, dass er immer für sehr markante Meldungen gut ist. Alle diese Aussagen hier  aufzuschreiben, würde den 5 MB Webspace den ich für diese Site zur Verfügung habe sprengen. Aber einige möchte ich nun doch loswerden: 

 

"Do kaunn i jetzt ned auruafn, i hob de Numma ned auswendig eischteckn"

 

"Do diaf za si um a interkristalline Korrosion haundeln"

 

"Des muaß i east iagndwie mein Trowa beibringan"

 

 

Aber auch der zweite Raabser hatte so seine Qualitäten. Vor unserem Abschiedskonzert zum Beispiel viel ihm ein, dass er ja eigentlich noch nichts gegessen hatte. Er verließ das Igel in Richtung Lorbaer, gab mir aber vorsorglich seine Handynummer um ihn zu verständigen, wenn´s mit dem Konzert losgeht. Es ist wohl müßig zu erwähnen, dass er das Handy nicht eingeschalten hatte und das Konzert somit mit einiger Verspätung begann. 

 

Nun, im Laufe der Jahre macht man schon so einiges mit. Vieles ist passiert, das mir momentan gar nicht einfallt. Wenn ich jedoch wieder einige Geschichten beisammen habe werde ich diese Seite natürlich updaten.

 

MIKE!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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