Familie Carpio-Gallegos und Krabichler Seite
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Über uns und mich
Es interessiert Sie, welche Personen als Verantwortliche hinter dem Kinderhilfsprojekt "Baustein Peru" stehen?
» Der Verein "Baustein-Peru" in Österreich «
Seit 2006 besteht der Verein "Baustein-Peru", der die finanzielle Hilfe für das Kinderhilfsprojekt "Tras Las Huellas de Cristo" organisiert und leitet.
Wie in jedem Verein, gibt es ein fixes Team im Vorstand:
- Obfrau ist Uschi Krabichler, Initiatorin der Hilfe für das Straßenkinderprojekt in Peru.
- Stellvertreter ist Dr. Michael Schnallinger, der alle Überlegungen, Beratungen und Entscheidungen in wesentlichen Punkten mitträgt.
- Kassierin: Karin Oberacher und Daniela Krabichler.
Sie kontrollieren die Spenden und machen die gesamte Buchhaltung.
- Schriftführer: Mag. Christian Daurer, der auch unser juridischer Berater ist, und Inge Schnallinger, welche monatlich die Patenschaften kontrolliert.
- Weiters sind Franz Hofer und Engelbert Weis als Kassaprüfer beauftragt.
Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe freier Vereinsmitglieder, die mit Ideen, Veranstaltungen, Spenden und vielen persönlichen Initiativen mithelfen, dieses Projekt zu Gunsten der Straßenkinder von Cayma zu erhalten und voranzubringen.
Der Verein dient dem Zwecke der Wohltätigkeit, alle Mitglieder arbeiten komplett ehrenamtlich.
Über Eingang und Verwendung der Spenden muss genau Buch geführt werden, die Richtigkeit wird regelmäßig überprüft.
Die Absetzbarkeit von Spenden für dieses Projekt ist uns ein großes Anliegen.
Doch die Beantragung ist kompliziert und zeitaufwendig, darum sind die Bestrebungen immer noch im Gange.
Wir hoffen aber, schon im nächsten Jahr die Aufnahme auf die "Spendenliste" zu schaffen.
Projektpartner in Arequipa / Peru
Miriam de Carpio und Urbano de Gallegos
Geburtstage: 23.Mai und 25. Mai
Wohnort: Arequipa in Südperu, Stadtbezirk Cayma,
S iedlung Francesco Bolognesi
Familienstand: verheiratet
Kinder: 2 Söhne, inzwischen 27 und 33 Jahre alt
Beruf: Miriam ist Lehrerin in einer Vorschule
Urbano ist Lehrer bzw. Professor in zwei privaten Schulen
Ihr Einkommen reicht für Lebensunterhalt und Studium der Söhne
Hobbys: Arbeit im Projekt "Tras Las Huellas de Cristo"
Miriam: organisiert Gruppen, Workshops, Aktivitäten, Feste.. Kümmert sich
täglich um die Kinder , kontrolliert die Arbeit der Mitarbeiter und teilt
die Finanzen ein;
verfasst die jährliche Abrechnung.
Urbano: kümmert sich um die Räumlichkeiten, betreut die Gruppen, zuständig
für Motivation, Werte, Zielsetzungen, Gespräche, Ausbildungsleitung.
Organisiert Aufbau und Instandhaltung unseres Hauses in Arequipa.
Warum sie für dieses Projekt arbeiten
Schon als Studenten waren sie in einem Kreis, der sich gegen Armut,
Ausgrenzung und Gewalt einsetzte und verschiedenste kleinere Aktionen in den
Armenvierteln durchführte.
"Als wir mit dem Studium fertig waren und heiraten wollten, blieb uns nur
dieser Platz im barrio, um unser Haus zu bauen. Und alle diese Menschen
halfen uns. Wir aber hatten Glück, wir können beide als Lehrer arbeiten, und
unsere Söhne können studieren. Jetzt helfen wir diesen Menschen." Vor allem:
Sie mögen Kinder, und ihretwegen arbeiten sie. Das ganze Projekt betrachten
sie "wie eins unserer Kinder". Sie haben in ihrem Viertel etliche
Gemeinschaftsküchen, sogenannte "Comedors" aufgebaut, jahrelang
Alphabetisationskurse geleitet und unter schwierigsten Bedingungen
Musikwerkstätten für Kinder und Jugendliche eingerichtet, um
Selbstbewusstsein und Gemeinschaftsdenken zu fördern. Seit 1995 wird diese
Arbeit gezielt unter dem Namen "Tras Las Huellas de Cristo" als
eigenständiges Projekt durchgeführt.
» Projektentwicklung in Peru «
Im Jänner 2003 ergab sich die Gelegenheit, ein altes Haus mit größerem Innenhof zu kaufen: Alle Workshops hatten nun einen fixen Treffpunkt, und bereits 4 Monate später konnte darin ein Comedor = Küche und Essplatz für die ersten 13 Straßenkinder eröffnet werden.
(heute:120 Kinder)
Inzwischen sind drei neue Räume angebaut worden, in denen ein Kindergarten, eine regelmäßige Schüler-Nachhilfe und Beratungen im medizinischen, juridischen, psychologischen und Fortbildungsbereich für die Kinder und ihre Mütter stattfinden.
Dieses Haus erhielt den alten indianischen Namen "Yachayhuasi (Jatschaiwasi), das bedeutet: Haus des Wissens.
Seit Dezember 2009 ist dieses Haus und alle darin stattfindenden Projekte als "Fundacion Jachayhuasi" legal im Vereinsregister der Stadt Arequipa eingetragen und anerkannt.
Es ist ausdrücklich festgelegt, dass alle Aktivitäten in diesem Hause zu Gunsten der extrem armen Bevölkerung, insbesondere der Kinder aus den Armenvierteln von Cayma organisiert und durchgeführt werden.
Miriam und Urbano de Gallegos sind Hauptverantwortliche der Fundation und all ihrer Einrichtungen.
Außer ihren beiden Söhnen stehen ihnen viele Helfer zur Seite:
Im Comedor die Köchin Jenny und 4 weitere Helferinnen.
Sie heißen Damiana, Rosaria, Sophia und Iovana.
Im Kindergarten Carina als Fachkraft und Marisol als Assistentin.
Ein Professor als Leiter der Nachhilfekurse, von April bis Dez täglich 3 Stunden
Vier Berater: ein Arzt, ein Jurist, eine Psychologin, ein Ernährungsberater
Kursleiter in den Workshops: Lehrer für die Kinder, für die Frauen, für die Jugendlichen, Helfer für die Senioren.
Wie alles begann - Uschi Krahbichler, Leiterin des Projektes, erzählt:
Geburtstag: 21.01.
Wohnort: Reith bei Kitzbühel, Tirol, Österreich
Familienstand: seit 8 Jahren Witwe
Kinder: vier, inzwischen im Alter von 23 bis 29
Beruf: Lehrerin, Erzählerin
Hobbys: Kinder, Peru, indianische Märchen
Wie ist die Verbindung zum Kinderhilfsprojekt entstanden?
"AM ANFANG STAND EINE IDEE....."
"Vor 20 Jahren haben mein Mann Walter und ich uns entschlossen, ein Kind zu
adoptieren. Ein Kind, das in seiner Welt keine Chance hat. Es fügte sich so,
dass wir eine Adresse aus Peru erhielten. Genau neun Monate später konnten
wir unsere peruanische Tochter adoptieren! Es war die erste Begegnung mit
Menschen, die Elend, Armut, Hunger und Gewalt ausgesetzt sind. Wir fassten
schon damals den Entschluss, irgendwann etwas zu tun für dieses Land.
Zunächst war also unsere Familie um ein peruanisches Mädchen bereichert. Wir
haben auch drei eigene Kinder. Uns interessierte bald alles, was mit Peru zu
tun hatte: Nachrichten, Bücher, Geschichten, Menschen, Musik.
Durch eine peruanische Musikgruppe erfuhren Walter und ich erstmals von
Miriam und Urbano Gallegos, die mit ihren Freunden in den "Barriadas" der
Stadt Arequipa arbeiteten, um armen Kindern zu helfen. Wir begannen einen
Briefkontakt, der etliche Aktionen in unserem Dorf nach sich zog, mit deren
Erlös wir die Arbeit für die Ärmsten unterstützten. Jeder in Reith wusste
davon. Im Laufe der Jahre wuchs daraus ein gut organisiertes Hilfsprojekt,
für das die Menschen in Peru den Namen "Tras Las Huellas de Cristo" wählten.
Grundlage der Arbeit war und ist die feste Freundschaft und das Vertrauen zu
Miriam und Urbano. Sie leisteten die Arbeit vor Ort, wir unterstützten sie
finanziell. Nach Walters plötzlichem Tod 2001 trösteten die Menschen von
Cayma mich, obwohl die Fortsetzung der finanziellen Unterstützung völlig
unsicher war
Nun aber waren es etliche Freunde aus Reith und Kitzbühel, die einsprangen,
die halfen und mich ermutigten, damit das Projekt weitergehen könne. Im
Sommer 2002 flog ich nach Peru, mit 3 von meinen Kindern, um mit eigenen
Augen zu sehen, wie die Arbeit im Kinderhilfsprojekt "Tras Las Huellas de
Cristo" läuft.
Was wir erlebten, überstieg unsere Erwartungen. Und so ist es: Wenn man die
Kinder der Armenviertel erlebt, ihre Not unmittelbar vor sich sieht, diese
traurigen Augen, diese Verlassenheit, und andererseits diese tiefe Freude
und Dankbarkeit über Kleinigkeiten, dann vergisst man das nie mehr. Und wenn
ich an Miriam und Urbano denke, die ihre ganze Freizeit verwenden, um an
einer menschenwürdigen Zukunft für diese Kinder zu bauen, dann kann ich
nicht anders, als mich ebenso einzusetzen, damit auch die finanzielle
Unterstützung aufrecht bleibt. Jeder Dollar, den ich als Spende erhalte,
kommt in Peru an.
Ich glaube, was wir tun, ist nicht nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Ich habe selbst gesehen, wie sich für die Kinder, welche die Hilfe
erhalten, die ganze Welt ändert!"
Helfer:
inzwischen etwa 300 regelmäßige Spender und Freunde des Projekts
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