Gute Gründe für eine Bulldogge
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und ebensoviele gegen eine...
Gute Gründe für eine Bulldogge
- Sie möchten einen Hund, den sie nicht stundenlang beschäftigen
müssen.
- Sie gehen gerne spazieren, sind dem Sport aber eher abgeneigt.
- Es stört sie nicht, wenn sie im Regelfall nach einer halben
Stunde Gassie gehen noch nicht einmal einen halben Kilometer geschaft
haben, obwohl der Bulldog tageweise mit erstaunlichem Tempo bis 10km
weit geht, ohne erschöpft zu wirken.
- Sie stehen gerne im Mittelpunkt wenn sie auf Hundefreunde treffen.
- Sie können auf hundliche Aggressionen gut und gerne verzichten.
Mit einer Bulldogge sind sie dann sehr gut bedient.
- Sie haben Kinder und wollen kein Risiko eingehen, dass der Hund
schnappt. Mein Asterix hat noch nie die Kinder angeknurrt, auch wenn
sie über ihn gestolpert, auf ihn gefallen, ihn als Couch, Treppe,
Hutschpferd,... missbraucht haben (ich tolleriere zwar solche Aktionen
von meinen Kindern nicht, aber die Kleinen sind manchmal erstaunlich
schnell im Unfug anstellen...)
- Sie mögen gemütliche Hunde, die nichts so schnell aus der Fassung
bringt.
- Sie haben keine Verwendung für einen Wachhund. Der Bulldog wird
im Normalfall nur durch seine Anwesenheit glänzen, Besucher und
Eindringlinge aber sehr spät bemerken (zum Beispiel wenn sie an die
Türe leuten (machen Einbrecher bekanntlich nicht) oder den schlafenden
Hund wecken (machen Einbrecher auch nicht absichtlich).).
Gute Gründe gegen eine Bulldogge
- Sie werden nervös und aggressiv wenn der Hund nicht auf sie hört.
- Sie wollen mit dem Hund joggen, Radfahren oder ähnliche
Bulldoguntaugliche Aktivitäten betreiben. Selbst wenn sie eine
besonders sportliche Bulldogge bekommen, wird das monoton
geradeauslaufen spätestens beim 3ten Mal langweilig und der Hund wird
streiken (wenn sie mal sehen wollen, wie das aussieht, kommen sie mich
besuchen :) )
- Sie haben weniger als 50kg (hat sich als Minimum erwiesen, wenn
der angeleinte Bulldog mit Volldampf wegläuft :)
- Sie sind nicht kräftig genug den 25-30kg Hund ein paar hundert
Meter zu tragen, sollte er mal im Sommer kollabieren.
- Sie sind tagelang deprimiert, wenn sie grundlos beschimpft werden
(böser/kranker/hässlicher Hund & Co)
- Sie wollen den Hund frei laufen lassen. Er wird in dem Fall nicht
lange ihnen gehören...
- Es geht ihnen finanziell nicht sonderlich gut. Die knapp unter
2000€ für einen Welpen sind schon an oder über der Schmerzgrenze. Mit
einer (im Vergleich zu anderen Rassen) relativ hohen Wahrscheinlichkeit
fallen über die Lebenszeit des Hundes erhöhte Tierarzt, Medikamente,
Futter,... Kosten an (Stichwort "Allergie").
- Sie hatten vorher noch keinen Hund. Als Ersthund ist eine
Bulldogge nicht geeignet. Außer man man lässt die Hunde machen wass sie
wollen. In dem Fall ist es wohl egal, ob es der 1., 2., 3. oder n-te
Hund ist. Möglicherweise wäre es in dem Fall besser, sich keinen Hund
anzuschaffen.