www.die-abtreibung.at.tf
Ein Beispiel für die Praxis rechtsradikaler Antiabtreibungsvigilanten: Fischers Anhänger betätigen sich neuerdings wie Fischers Fritze: sie fischen unverschämt offen in fremden Gefielden. Was Google.at aus seiner Werbeleiste für Web-Sites unlängst entfernt hat, existiert im Netz nach wie vor: www.gynmed.net - als kleine nette Überraschung für alle Frauen, die einen Schwangerschaftsabbruch anstreben und Adressen im Internet suchen. Es reicht wohl nicht, dass HLI-Vigilanten auch vor dem Ambulatorium von Dr. Fiala ihr Unwesen und ihren gerichtlich bestätigten Terror aufführen. Wer die Endung ".net" statt www.gynmed."at" eingibt, landet auf einer von einem gewissen Reinhard
Ruzicka (reinhardruzicka@msn.com) registrierten
Internet-Seite, die auf grässlichste Art und Weise für Herrn
Fischers HLI-Umtriebe spricht und die allseits bekannte Nicht-Beratung
von HLI bewirbt. Ehrensache für militante Abtreibungsgegner ist es,
die Hetze gegen den jeweiligen Arzt gleich mit zu verpacken! Auch der
Quelltext zeigt die Absicht des Betreibers der Seite, Suchmaschinen auf
die HLI Seite "umzuleiten". <meta name="keywords"
content="Schwangerschaftsabbruch, Abtreibung, Ungewollte Schwangerschaft,
Gynmed, Ambulatorium, Fleischmarkt, Schwangerschaftsunterbrechung>...
ist hier zu finden. Als von Fischer und Co. viel beschworene "Meinungsfreiheit" wird diese Technik wohl nicht ganz durchgehen, noch ist Österreich keine Vatikankolonie, wo gestresste Fundifanatiker tun und lassen können, was beliebt. Und so
wird das letzte Wort in dieser Angelegenheit wohl wieder das Gericht haben.
Wir wünschen Herrn Ruzicka + HLI Fischer schon jetzt viel Vergnügen
vor dem Richter! |