www.die-abtreibung.at.tf
.:. Die BBC News berichten drastisch über ein Thema, welches Feministinnen jederzeit geläufig ist, wenn es um das Thema unerwünschte Schwangerschaft geht: 'Illegal abortions 'killing South American women' titelt der Bericht, der wieder einmal vor Augen führt, was illegale Abtreibung für Frauen weltweit bedeutet! "Every 6 Minutes a Woman dies needlessly as a result of unsafe illegal abortion" schreibt die Website der Women on Waves Auch das oberösterreichische Kath.net, nach eigenen Angaben in seiner Werbung um Spenden, eine einmalige Online-Zeitung für Katholiken, berichet dazu. Allerdings nicht so wie die BBC. Anklagend wird eine der federführenden Frauen im Kampf gegen die tagtägliche Bedrohung der Frauen, an einer verpfuschten Abtreibung oder einer Schwangerschaft zu krepieren, angeprangert. Wir haben uns selbstverständlich von dieser papst- und Opus Dei-treuen, römisch-katholischen Fundipropagandapostille, auch wenn sie so modern online ist, im Grunde nichts anderes erwartet; die Unverfrorenheit dieser Leute frappiert aber denn doch. Und auch die verbündeten Prolifer, die sich gegen eine Legalisierung des Schwangerschaftsabbruches in Süd-Amerika engagieren, sprechen die übliche, frauenfeindliche Sprache. Dabei geht es schlicht und einfach darum, dass einer der Hauptgründe für den Tod von Müttern das Sterben an illegalen Abbrüchen ist. Diese Frauen müssen ihre schon geborenen Kinder auf diese Art sich selbst überlassen. "Every year four million women in Latin America have an illegal abortion, according to the World Health Organisation", schreibt dieser lesenswerte Bericht. Jene Frau, die sich für die Verbesserung der Lage der Frauen in Süd-America stark macht und dafür in der Klerus-Online-Postille angeprangert wird, heisst Maria Consuelo Mejilla. Diese Frau ist eigentlich wie ein Wunder und verdient Respekt. Dies auch deshalb, weil hierzulande z.B. katholische feministische Theologinnen eisern zu schweigen pflegen, wenn es um das Thema Abtreibung geht... Öffentliche Statements sind leider gar nicht zu hören oder zu lesen. Das Thema ist offensichtlich Tabu. Einige Zitate der couragierten Maria Consuelo Mejilla im BBC News Artikel über die Konferenz: "It is the first to the third cause of maternal death in different countries in Latin America," the chair of the conference, Maria Consuelo Mejilla - director of Catholics For The Right To Decide, a Mexican pressure group - told BBC World Service's Outlook programme. "It is affecting mostly poor women." "Unsafe and illegal abortion in Latin America is a social justice problem. Women who have no resources die." Ja, ganz genau so ist es! Unsichere und illegale Abbrüche in Lateinamerika - wie sonst auch - sind ein sozialrechtliches Problem. Frauen die arm sind, sterben". Die betuchten Damen fanden und finden immer Ärzte, die ihnen unter die Arme greifen. Leider gibt es noch nicht genug Frauen vom Schlag einer Maria Consuelo Mejilla!
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