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Denunziantenmail des Dietmar Fischer an die Kronen-Zeitung
| Original message From: Dietmar Fischer To: werbung@krone.at Sent: Tuesday, November 11, 2003 6:23 PM Subject: Achtung Fa. Lucina Konkursverfahren! Sehr geehrte Buchhaltung der Anzeigenwerbung der Krone! In der heutigen Krone war auf Seite 64 unter der Rubrik: Beratung eine größere Werbung mit Schwangerschafts Als Wohnungseigentümer dieser Wohnung teile ich Ihnen
mit, für a) die Vorlage des Vermögensverzeichnisses
und Da allein mir als Betreiber des 1. Konkursantrages wegen
Nichtbezahlung von über 10.000,- Euro Miete inzwischen eine Überschuldung
der Fa. Lucina von über 3,8 Mio. ATS bekannt ist, dürfte noch
im Nov. 03 die Da die Firma Lucina seit langem wieder zum 1. Mal in der
Krone inseriert, Deshalb schauen Sie dazu, dass wenn Sie überhaupt
so ein Inserat annehmen, dass Sie das Geld vorher dafür bar bekommen, Im Übrigen möchte ich Sie darauf hinweisen,
dass die Fa. Lucina nicht mehr die Erlaubnis hat den Namen MAIRO zu führen;
dieser gehörte nämlich der alten Betreiberin Frau Dr. Ingrid
M. und setzt sich aus den Gründungsnahmen der UNTERLASSUNG ! Ich informiere Sie als Krone hiermit heute diesbezüglich
und erwarte von Ihnen, das sie in Zukunft d.h. ab morgen 12.11.2003 es
unterlassen, Mit freundlichen Grüßen Mag. Dietmar Fischer, Prof. i.R Geschäftsführer JA zum Leben/HLI Österreich P.S. Gerne bin
ich für weitere Auskünfte bereit unter: 01 218 20 33 Dw. 16
---Bleibt noch zu erwähnen, dass diese Form der Vernaderung und des Unterdrucksetzens nicht nur gegen die Klinik Lucina angewandt wird. Wie der Online Zeitung "Die Standard" zu entnehmend ist (05/04) läuft eine ähnliche Aktion, gemeinsam initiiert von ultrarechten katholischen Vereinen (St.Josef, Amici di Dio und HLI), gegen die Klinik des Dr. Fiala, Gynmed, die nach dem Konkurs der Lucina nun die 2.größte Klinik in Österreich ist. Der Auto-fahrerclub ÖAMTC soll in seiner Mitgliederzeitung ein Inserat der Klinik Gynmed zu Verhütungsfragen nicht mehr schalten, andernfalls die rabiaten Katholiken des Fischer & Co zum Austritt aus dem ÖAMTC aufrufen würden... Bedauerlich an dieser Drohung ist, dass der ÖAMTC voll darauf eingestiegen ist, sich somit offenbar "weisungsgebunden" fühlt gegenüber einer handvoll von fanatischen Embryonenschützern, die säkulares Recht und Meinungsfreiheit hiervollkommen ignorieren. Hier herrscht Erklärungsbedarf über die Loyalität gegenüber den Kundinnen des ÖAMTC, die wohl mündig genug sind, ein derartiges Inserat anzusehen und zu bewerten! Was die Kundinnen zu diesem Ducken der ÖAMTC-Verantworlichen vor dem katholischen Diktat der frauenfeindlichen Klerofundamentalisten sagen werden, wird sich noch zeigen!
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