www.die-abtreibung.at.tf

Schützenhilfe von der extremen Abtreibungsgegnerschaft bekam die "Lebens"schutz-Kanditatin der ÖVP:
Gudrun Kugler-Lang

 

 

Gudrun Kugler-Lang:
Vernetzung transparent!

Gerade ist eine junge, dynamische Unternehmerin in allen Gazetten:
Maga. Gudrun Kugler-Lang, Kandidatin der ÖVP zu den Wiener Wahlen.
Doch ein riesiger Stunk trübt die Politkarriere der aufstrebenden Lebensschützerin,
denn militante Abtreibungsgegner wie HLI (Human Life Austria) bewerben die für sie so hoffnungsvolle Pro-Life-Kandidatin in ihrem öffentlichen Organ "Ja zum Leben" und mittels Postwurfsendungen in diversen Bezirken. www.derstandard.at und www.diestandard.at berichten. Auch die APA sendet dazu.
HLI - Ja zum Leben - verhindert Abbrüche, indem es mittels geschäftsschädigender Methoden alles Weibliche vor Abtreibungseinrichtungen sekkiert, beschimpft und terrorisiert.
Die haarsträubenden Gebetsaufrufe und Warnungen vor Gottes gerechter Strafe dieser ultrarechten Sektierer beschäftigen soeben die Medien (wie auch Polizei und Gerichte). Doch das ist im Wahlkampf der Kugler noch nicht alles:
Andere Katholen-Fanatiker und Rotenhasser aus diesem Lebensschützersumpf schritten zur Tat und setzten ein "Wahlplakat" in Umlauf (http://www.kreuz.net/article.2024.html), auf dem die Stadträtin für Frauenangelegenheiten Sonja Wehsely defakto des Massenmordes und die SPÖ als Tötungsmaschine, ärger als die nationalsozialistische Mordindustrie, samt SPÖ-Logo verleumdet wird.
Dies hatte Folgen. Für Kugler-Lang nämlich. Die ist nun in der saublöden Situation, sich von den Helfern distanzieren zu müssen, obwohl sie wohl sicherlich ahnt, woher die Wahkampfunterstützung stammen könnte...

Denn Gudrun Lang ist wirklich eine aktive Vernetzerin! Neben ihrer Tätigkeit als in die EU Entsandte und Chefin der European Youth Alliance, ist sie auch der sogenannten
"Jugend für das Leben", obwohl nicht mehr deren Vorsitzende, nach wie vor hold. Wie auch eine gewisse Jutta Lang, die ebenfalls Vorsitzende dieses Anti-Abtreibungszirkels war und nun deren Sprecherin ist. Jutta schaut Gudrun wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich und beide haben Theologie auf einer der fundamentalistischsten Katholischen Uni studiert - am ITI in Gaming. Chef dort: der ewige Lächler Kardinal Schönborn. Seiner Initiative ist diese Universität im Auftrag des Vatikans auch zu verdanken. Und dort lehrt auch einer der betreuenden Priester der "Jugend für das Leben": Don Reto Nay (Amici di Dio).
Obwohl verhärmt, fanatisch und eigentlich unsympathisch, ist der Don selbstredend bei allen öffentlichen Happenings der "Jugend" dabei, redet aufgebrachte Befürworterinnen des Schwangerschaftsabbruches ungeniert in Grund und Boden, naja, Frauen haben, wenn schon, nur dann etwas zu reden, wenn sie schön brav folgen! Ebenso agiert der Schirmherr der "Jugend", Bischof Dr. Andreas Laun.

Auf Veranstaltungen der "Jugend" sitzen AktivistInnen von Human Life International-Austria, um von den verheerenden Folgen der Abtreibung zu berichten auf dem Podium, wie auch zahlreiche AktivistInnen und der Chef von HLI, Dietmar Fischer immer unterstützend an den Pro-Life-Märschen teilnehmen.
In der Schweiz führt ein Link von der HLI-CH Website direkt auf die "Jugend für das Leben Schweiz", die sich klar als Jugendorganisation von HLI-Schweiz deklariert. In Deutschland ist die "Jugend für das Leben" eine Jugendorganisation der sehr aktiven und hardlinerischen Organisation "AlfA"- Aktion Lebensrecht für Alle, die in engster Verbindung zu HLI steht und auch deren Methoden anwendet. AlfA-VertreterInnen sind auf den Lichterketten der "Jugend für das Leben" Österreich TeilnehmerInnen.
Historisch betrachtet ist die "Jugend" gleichzeitig mit Human Life Austria/Ja zum Leben in Österreich 1997 öffentlich aufgetaucht. Mit einem "Pro-Life-Marsch" durch Österreich. Die Abschlusskundgebung fand in Wien auf dem Stephansplatz statt. Der als liberal geltende Pfaffe Schüller ließ es sich nicht nehmen, die Pro-Life-Messe im Dom zu lesen. Draußen geiferten Bischof Laun und Vincenz Liechtenstein u.a. gegen Kreisky, den größten Verbrecher aller Zeiten in Österreich, weil der für die Durchsetzung der Fristenlösung und damit das Töten abertausender Ungeborener verantwortlich ist ...
Die Katholische Hochschulgemeinde (KHG) spielt österreichweit eine tragende Rolle bei den Aktivitäten und Rekrutierungen von Jungen Leuten für diese "Jugend für das Leben", auf den sündteuren Foldern der "Jugend" waren bis vor kurzem als "Beratungsangebote" für "Schwangere in Not" sämtliche Telefonnummern von Human Life International angegeben - natürlich ohne diesen Umstand zu erwähnen. *)

Jugend für das Leben (www.youthforlife.net) kündigt selbstverständlich begeistert sämtliche Aktivitäten der Mag. Gudrun Lang an, auch, oder eben gerade deshalb, weil sie Veranstaltungen mitbestreitet oder organisiert, wo sich das Who is Who der alteingesessenen, teilweise extrem rechts stehenden Experten in Sachen Demographie, Abtreibungsbekämpfung und Psychagogie und Theologie ein Stelldichein geben (hier ist ein Blick in das Fotoarchiv der Website äußerst aufschlussreich). Z.B. die legendäre Europäischen Ärzte Aktion (EÄA): Deren Vorsitzender ist ein salzburger Amtsarzt, Dr. Bernhard Gappmeyer, der gerade mal vom Dienst suspendiert sein soll. Früher war der von Feministinnen so genannte Neo-Nazi Dr. Siegfried Ernst der Chef. Er hat die höchste Auszeichnung von HLI für seine unersetzliche Arbeit als "Lebensschützer" erhalten! Leider hält nichts ewig, der tolle Siegi ist tot.
Im prunken Rahmen Anfang Oktober in Salzburg in der Residenz war da von HLI (Human Life International) über Opus Dei und katholischem hohen Klerus, über Rechtsradikale... ein wirklich wunderbares Sammelsurium an "Experten" zum Jubiläumskongress in Sachen Frauenverachtung vertreten.

Gudrun Lang ist eben folgsam.

Das weiß auch der fanatische "Lebens"schützer, Opus Dei-Mann, Kaiserenkel und Abgeordnete zum Nationalrat der ÖVP, Prinz Vincenz Liechtenstein. Er empfiehlt die Ambitionierte auf seiner offiziellen Abgeordneten-Website! Seine Aktivitäten reichen vom Vorsitz der berüchtigten, rechten "Pro Vita, Bewegung für das Menschenrecht auf Leben Österreich" über den Verein "Familienkongress" (Opus Dei nahe), bis zur Unterstützung von "Jugend für das Leben" und Holocaustverharmlosung: "Abtreibungskliniken sind Tötungskliniken wie KZ's, Ärzte die abtreiben, sind Mörder, wie auch Frauen, die abtreiben, Mörderinnen sind. Sie gehören bestraft" dröhnt der Prinz. Seit einiger Zeit verlangt Pro Vita, deren Obmann derzeit der Anwalt Dr. Alfons Adam ist (er vertritt übrigens auch Dietmar Fischer, Chef von HLI Austria!), der ÖVP mit der Gründung einer eigenen Lebensschutzpartei, weil die ÖVP sich zu wenig um den Lebensschutz kümmert!
Liechtenstein wiederum war lange in der schwarzen Studentenvertretung JES im Amt und konnte so den vor Abtreibungskliniken rabiat agitierenden "Geborene für Ungeborene" satte ÖH Gelder zur Verfügung stellen.
In der JES war auch der Funktionär Dr. Martin Kugler tätig. Mann kennt sich also.

Martin Kugler ist seit einiger Zeit mit Maga. Gudrun Lang verheiratet. Sein Lebenslauf im Internet verweist auf seine Tätigkeit als "Pressereferent" und Medienbeauftragter des Katholikentages (Mariazeller Auflauf!). Mit Sicherheit ist er daher bekannt mit dem Redakteur der Fundipostille kath.net, Mag. Roland Biermeier, (www.kath.net). Und dieser Biermeier war der erste Vorsitzende von "Jugend für das Leben" Österreich!
"Zehn Jahre Jugendaktion für das ungeborene Leben" titelt ein Internetartikel. Ein Gedenkgottesdienst mit anschließendem Schweigemarsch und einem abendlichen Festakt wird berichtet. "Die Initiative, die vor allem durch den jährlichen Pro-Life-Marsch zu Gunsten Ungeborener in Erscheinung tritt, hat heute ein von der Österreichischen Bischofskonferenz bestätigtes Statut. Der Salzburger Weihbischof Dr. Andreas Laun dankte beim 10-Jahres-Fest "Jugend für das Leben" für ihren Einsatz." (28.12.1999, Kirchenzeitung der Diözese Linz).
Auch Kath.net legt den christlichen WählerInnen Frau Maga. Kugler-Lang als Vertreterin des "Lebens"schutzes wärmstens ans Herz. Und bringt auch deren Enttäuschung über die Angriffe der Grünen gegen ihre Kandidatur der fundamentalistischen Leserschaft nahe.

Genauere Recherchen zeigen, bei wem der Gemahl der Gudrun Lang als Pressereferent tätig war: bei der Monsterorganisation OPUS DEI. Das Sagen in Österreich in dieser von Kritikern als Katholischer Sekte, ja sogar Vatikan-Mafia, bezeichneten Organisation hat(te) Bischof Küng, derzeit in St. Pölten beim Aufräumen beschäftigt.

Und das ist der Punkt: Auf der Website von "Jugend für das Leben" existieren zahlreiche Artikel und Berichte, die allesamt Leute aus dem OPUS DEI oder Personen mit starkem Bezug zum Opus Dei darstellen (soweit diese Zugehörigkeit überhaupt bekannt ist, denn Opus Dei hält seine Mitglieder bekanntlich geheim! Von Opus Dei können die Linken noch etwas lernen, um in Anlehnung an HLI-Chef Dietmar Fischer im Kath.net Interview zu bleiben. Infiltrieren die Gesellschaft,....).

Bekannt ist Prof. Dr. Wolfgang Waldstein, Verfassungsrechtler in Salzburg. Er versucht, die Fristenlösung beim Verfassungsgerichtshof zu kippen - ohne Erfolg.
Dr. Otto v. und zu Habsburg, Pan-Europa Union, etc. Oft mit seinen Artikeln veröffentlicht auch sein Biograph, Stephan Baier (Redakteur der www.die-tagespost.de), der sich sorgen um den Fortbestand Österreichs macht, die Abtreibung zerstört das christliche Abendland ist seine Message und ein Europa, in welchem Frauen ganz selbständig und alleine reproduktive Rechte in Anspruch nehmen, ist in seinen Augen dem Untergang geweiht. Das muss verhindert werden. Ein Mittel dazu wäre ein klitzekleines Abtreibungsverbot.
IMABE (www.imabe.org) darf nicht fehlen, das "Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik", ehemaliger Vorsitz Bischof Küng**), Opus Dei. Die denken selbstverständlich schon immer laut über eine Gesetzesänderung der Fristenlösung zum Schikanieren der Frauen des Landes nach. Auch das in keinem medizinischen Lexikon zu findende Leiden "PAS - Post Abortion Syndrom" wird dort von den zahlreichen Medizinern erklärt. Derzeit hat den Vorsitz

Prim. Univ.-Prof. Dr. Johannes BONELLI, Wien, Ärztlicher Direktor des KH St.Elisabeth und Vorstand der Abteilung für Innere Medizin; ein Mitarbeiter ist Dr. Raphael M. BONELLI, Graz. Und der tritt auf Veranstaltungen der "Jugend für das Leben" immer wieder auf.
Und nicht zu vergessen: Abg. z.NR Dr. Vincenz Liechtenstein.
So viel Unterstützung von Opusleuten für die "Jugend" ist wahrlich beachtlich!

Ein weiterer Aktiver für JfdL ist der Sohn des Präsidenten des Verfassungsgerichtshofes, Prof. Dr. Karl Korinek, Dr. Stefan Korinek. Aber auch der Herr Verfassungsgerichtshof-Präsident ist ein glühender Anhänger von "Jugend für das Leben", für 18.10.2005 war er für die Veranstaltung der European Youth Alliance: "Survival of the fittest" im Festsaal des Innenministeriums als "Schirmherr" angekündigt! Na, wenn das keine Reputation ist. (Karl Korinek, damals noch nicht Präsident des Verfassungsgerichtshofes, war es auch, der einen neuen Entwurf der Fristenlösungsparagraphen mit etlichen Verschärfungen entworfen hat. Der Entwurf blieb ein Entwurf.)
Am Podium bei dieser Veranstaltung: die Lebensschützer-Vernetzungsfachfrau Maga. Gudrun Kugler-Lang.

Die ist nun verschnupft über die Wahlhelfer aus dem extremen Spektrum, sauer auf Monika Vana und die SPÖ, die den Rückzug ihrer Kandidatur verlangen, und sie distanziert sich gegen die Radikalen Anti-Abtreibungs-Eiferer, die ihr mit Eifer ein ordentliches Ei gelegt haben...
Nur Gudrun, wo bleibt das theologische Know-How?
DU SOLLST NICHT FALSCHES ZEUGNIS ABLEGEN WIDER DEINEN NÄCHSTEN!
Weil es nixnutzt und alles sonnenklar ist... bis auf eine Frage:
Frau Maga. Kugler-Lang, sind Sie Mitglied des Opus Dei?

Copyright: alle Rechte vorbehalten:
Viktoria Roth, Okt. 2005
Nachdruck nur mit ausdrücklicher Genehmigung

*) Als bei Schüllers Pro-Life-Predigt einige Feministinnen ins Mittelschiff stürmten und "Für das Selbstbestimmungsrecht der Frau, über ihren Körper und ihr Leben" skandierten, eilten Massen von Domwächtern, Abtreibungsgegnern und Staatspolizisten herbei. Die Frauen wurden brutalst aus der Kirche geschliffen, manche hatten danach handtellergroße Hämatome an den Brüsten. Perlustrierungen und Anzeigen waren die weiteren Amtshandlungen, während Schüller in seiner Predigtfortsetzung die Pro-Life-Schar zum Gebet für "diese armen, verirrten Frauen aufforderte.
Die ersten Demonstrationen von HLI und Co. gingen von der Katholischen Gemeinde in der Ebendorferstrasse aus, Konstantin Spiegelfeld (auch Direktor des Afro Asiatischen Institutes!) zeigte mal gemeinsam mit Dietmar Fischer so richtig sein fanatisches Gesicht vor der Klinik am Fleischmarkt. Es waren also die Jugendlichen der Jugend f.d. Leben an diesen Demonstrationen zur/vor Klinik beteiligt. Bewaffnet mit Rosenkränzen, (blutigen) Bildern von Föten, und sonstigem Pro-Life-Equipment gaben sich Klerus und Jugend betend und singend ein Stelldichein. Auf der andren Seite waren Frauen aus SPÖ, Grünen und Autonomen postiert, laut und wütend, die Polizei riegelte dazwischen ab.


**)
KÜNG ist gelernter Arzt und war als solcher im Spital des IMABE Chefs Bonelli tätig.

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