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Liebe InteressentInnen!


Aktion gegen radikale AbtreibungsgegnerInnen
am Dienstag, 15. Juni 15:30
Bezirksvorstehung 2. Bezirk
Karmelitergasse 9


Um 16 Uhr findet dort die Bezirksvertretungssitzung statt, wo wir die unten stehende
Resolution gegen die Aktivitäten von Human Life International (HLI) mit der
Aufforderung, dass die Bezirksvorstehung endlich aktiv werden soll,
übergeben werden.


Bitte bis dahin die Resolution noch unterschreiben und auch andere um
Unterschriften bitten.


Claudia Sorger
Frauensprecherin der SLP
Sozialistische LinksPartei
Kaiserstr. 14 /11
1070 Wien
slp@slp.at
www.slp.at
01 - 524 63 10
0650 333 36 39
-----------------

Schluss mit dem Terror gegen Frauen!
Bezirksvertretung muss aktiv werden!


Seit einigen Jahren sind radikale AbtreibungsgegnerInnen in Österreich aktiv
gegen die Fristenlösung. Eine der wichtigsten Organisationen in diesem
Zusammenhang ist Human Life International. HLI fällt durch besonders
radikale Methoden auf: Terror, Psychoterror, Belästigen von Patientinnen und
Klinikpersonal, Lügenpropaganda und Morddrohungen. In einem Gerichtsprozess
von Dietmar Fischer (HLI) gegen Claudia Sorger (SLP) wurde für diese
Tatsachen der Wahrheitsbeweis erbracht. Von der Niederlage vor Gericht
unbeeindruckt, nehmen die Aktivitäten von Human Life International gerade im
2. Bezirk ein besonders bedrohliches Ausmaß an. Eines der wichtigsten
Angriffsziele ist die Lucina-Klinik in der Großen Sperlgasse 33. Solange die
Klinik in Betrieb war, wurden die Patientinnen (und auch die AnrainerInnen)
von HLI-AktivistInnen terrorisiert.
Nach wie vor befindet sich in der Gr. Sperlgasse 31 ein
HLI-„Lebenszentrum“. Frauen, die die Klinik betreten wollen, werden in
dieses gelockt und dort mit Gebeten, blutigen Bildern und abscheulichen
Filmen terrorisiert.
Inzwischen ist die Lucina-Klinik im Konkurs. Am 2. Juni 2004 sollen die
Geräte der Klinik versteigert werden. HLI will die verwendeten Geräte
ersteigern, um in den ehemaligen Klinikräumlichkeiten ein „Babycaust­Museum“
zu errichten. Die Gleichsetzung der Praxis der Fristenlösung mit dem
Holocaust ist ein wichtiger Bestandteil der HLI-Ideologie. Eine derartige
Verharmlosung des Holocaust ist ein unglaublicher Skandal und besonders in
einer Gegend, in der viele Holocaustopfer bzw. deren Nachkommen leben,
untragbar.
Zusätzlich befindet sich in den Räumlichkeiten der ehemaligen Mairoklinik
(Taborstraße) das „Addams Frauenzentrum“. Dieses Zentrum soll zu einer
psychologischen und gynäkologischen Praxis ausgebaut werden. Damit erhält
HLI die Möglichkeit, unter dem Deckmantel der medizinischen Hilfe noch mehr
Frauen in ihre Räumlichkeiten zu locken und zu terrorisieren.
Durch den Terror von HLI wird es vielen Frauen erschwert bzw. unmöglich
gemacht, das bestehende Recht auf Abtreibung in Anspruch zu nehmen. Die SPÖ
hat es bis jetzt verabsäumt, ausreichende Maßnahmen zu setzen, um eine
angstfreie Inanspruchnahme der Fristenlösung zu gewährleisten. Und das trotz
absoluter Mehrheit in Wien und tausender Mitglieder! Auch im zweiten Bezirk
ist trotz Mehrheit in der Bezirksvertretung nichts passiert! Keine
Aktivitäten gegen HLI! Keine Unterstützung der betroffenen Frauen! Keine
Unterstützung des Klinikpersonals! Während die SPÖ beim Kampf um die
Fristenlösung eine positive Rolle spielte, lässt sie heute die betroffen
Frauen im Stich.
Wir verlangen von der SPÖ-Spitze im 2. Bezirk, eine Mobilisierung ihrer
Mitglieder gegen den tagtäglichen HLI-Terror. Durch Kundgebungen,
Demonstrationen, Straßenfeste usw. sollen möglichst viele AnrainerInnen
zeigen, dass HLI unerwünscht ist. Ziel ist die Beendigung der
HLI-Aktivitäten und die gemeinsame Durchsetzung einer Bannmeile rund um die
Klinik. In den letzten Jahren haben viele PatientInnen, die Klinikleitung
und Menschen aus der Umgebung, die Aktivitäten von HLI bei der Polizei
angezeigt. Bei dem von der SLP gewonnen Gerichtsprozess gegen HLI, wurden
strafbare Handlungen von HLI-AktivistInnen aktenkundig. Trotzdem blieben die
Behörden passiv! Auf Polizei und Justiz ist kein Verlass! Daher muss die
Umsetzung und Einhaltung einer Bahnmeile von AnrainerInnen, PatientInnen
und Klinikpersonal gemeinsam durchgesetzt werden!

  • Wir fordern von der Bezirksvertretung:
    Schluss mit den Aktivitäten von HLI im Bezirk:
  • Kein „Babycaust-Museum“,
  • sofortige Schließung des HLI-„Lebenszentrums“,
  • Schließung des „Addams Frauenzentrums“
  • In den verschiedenen Bezirkszeitungen muss über die Machenschaften
    von HLI informiert und gewarnt werden!
  • Die Bezirksvertretung muss sich für eine Übernahme der Lucina-Klinik
    durch die Gemeinde Wien einsetzen.
  • Die Lucina-Klinik soll in ein Frauengesundheitszentrum umgewandelt werden.
  • In die Führung dieser Klinik sollen ehemaliges Klinikpersonal, Frauenorganisationen und die Gemeinde Wien gleichberechtigt eingebunden werden.

Name Adresse Unterschrift E-mail /Tel.



Eine Kampagne der Sozialistischen Linkspartei (SLP) / Spenden an: PSK
8812.733
Unterschriftenlisten bitte an:
SLP: Kaiserstr. 14/11, 1070 Wien/e-mail: slp@slp.at/Tel. : 01-524 63 10

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