Bei Mag. Dietmar Fischer, der am 1.Juni wieder mal von (s)einem Experten in
Sachen Schließung von Abtreibungskliniken, Msgr. Reilly, Besuch hatte und mit
ihm gemeinsam in der Dominikanerkirche ein Jubiläum feierte, liest sich das
auf einem Erlagschein zwecks Spendenauftreibens schon im Jahre 1999 so:
Msgr. Philip J. Reilly, Inhaber akademischer Grade, Theologe,... hat in
der Diözese Brooklyn, New York, 5 Jahre lang als Pfarrer gedient, 26 Jahre als
Professor und Rektor in Priesterseminaren und in den letzten 6 Jahren als geistlicher
Kaplan der Schwestern Verehrerinnen des Kostbaren Blutes. Trotz seines enormen
Einsatzes für die Kirche war für ihn in den letzten 30 Jahren das vorrangige
Thema die Verteidigung der Heiligkeit des Lebens. In den späten 60er Jahren
war er in Lobbying-Kampagnen im Bundesstaat New York involviert, um die Lagalisierung
der Abtreibung zu verhindern. Als 1970 ein Gesetz verabschiedet wurde, das Abtreibungen
bis zur 24. Schwangerschaftswoche im Staat New York für straffrei erklärte,
verbrachte der Msgr. die folgenden zwei Jahre damit, Streiks, Demonstrationen
und Lobbying-Kampagnen zu organisieren, um eine Aufhebung des Gesetzes zu erreichen.
Im Jän. 1974 half er bei der Koordination des Transportes von mehr als 1000
Menschen zum 1. Marsch für das Leben in Washington, seit 1975 leitete er monatliche
Gebetsvigilen für das Leben, die die ganze Nacht hindurch dauerten. 1978 nahm
er am ursprünglichen 100 Meilen Marsch für das Leben quer durch die Wüste von
Death Valley, Kalifornien, teil. Msgr. half, den ersten Operation Rescue in
New York City am 6. Jänner 1978 zu organisieren. Von Mai 1988 bis September
1989 beteiligte er sich an der National Rescue Bewegung 20 mal, in 4 verschiedenen
Staaten, wobei er mehr als einmal verhaftet wurde.
Am Fest des heiligen Rosenkranzes im Oktober 1989 gründete der Msgr. Die Helpers
of God Precious Infants, Inc., deren Ziel es nicht nur ist, den Frauen, die
zu einer Abtreibungsklinik kommen, Hilfe anzubieten, sondern auch betend anwesend
zu bleiben, in kleinen und großen Mengen vor diesen Gebäuden, um für die Bekehrung
der Herzen zu beten... Die Resultate waren gesegnet. Mindestens 37 (Anm.im Staat
N.Y.) Kliniken sind seither geschlossen worden... Die Gebetsvigilen finden nun
in mindestens 20 Bundesstaaten statt, mehr als 50 Bischöfe und 3 Kardinäle haben
schon daran teilgenommen. Durch die Gnade Gottes hat sich das Apostolat der
Helpers nicht nur über die USA in Teilen von Kanada und Europa verbreitet, sondern
sogar bis Australien und Neuseeland."
Reilly ist jedes Jahr auf Tour, er hält Workshops des von ihm perfektionierten
"Sidewalk Counseling" für die aus aller Herren Länder kommenden GehsteigberaterInnen
ab, und besucht in ganz Europa mittlerweile 15 Staaten, in denen HLI in dieser
oben beschriebenen Form tätig ist. Es gibt zum Sidewalk Counseling im Internet
diverse Seiten, die diese Methode nicht nur anpreisen, sondern auch genau beschreiben.
Wichtig ist auch, dass die Leute die entsprechende Terminologie verwenden, bei
ihrer "Beratungstätigkeit". So soll zum Beispiel nicht von "werdendem Leben"
die Rede sein, sondern von einem "Kind" oder "Baby", es sollen ausdrücklich
Worte wie "töten" oder noch besser "morden" statt "Schwangerschaftsabbruch"
oder "Abtreibung" verwendet werden. Die schreckliche Sprache wird angeschafft.
Beispiele dafür finden sich u.a. auf: http://www.webcom.com/sidewalk/couns2.html
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