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CHRISTINE NÖSTLINGER 
österreichische Schriftstellerin
1936 -
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Ich mochte und mag ihren literarischen Stil sehr gerne. Wo sonst
findet mensch ein Kinder-/Jugendbuch, in dem
Scheiße oder Arschloch drinnen
steht ? Trotzdem ist ihre Sprache aber nicht vulgär!
Ich erinnere mich mit großer Freude an eins der ersten Bücher,
die ich von Christine Nöstlinger gelesen habe: Die feuerrote
Friederike.
Rota-rota-ging-ging-ging-Feia- brennt-in-Ottakring. Feia- brennt-in-Wahring-bist-a-
gselchta-Haring lautet der Zauberspruch, mit dem Friederike,
die Annatante und die Katze Kater ihre roten Haare zum Glühen
bringen können...
Sie fliegen am Schluss des Buches in das Land, wo alle Menschen
immer genau das tun, worauf sie Lust haben. Wenn also z.B. der Schuster
heute keine Lust auf Schuhe-machen hat, lässt er es sein und
macht sich einen schönen Tag. Wenn der Bäcker Lust aufs
Semmel-backen hat, dann tut er das auch, mit voller Hingabe. Hat
er am nächsten Tag keine Freude daran, lässt er es gut
sein. Diese Idee fand ich (damals als 6-jährige wie heute)
sehr schön und auch einleuchtend und wollte das gern in der
Familie diskutieren. "Na, wo kämen wir da hin, wenn das
alle machen würden!" waren die Reaktionen.
Ja, genau! Wohin kämen wir da! Wenn alle das machen, was sie
gerne machen, was sie mit Lust und Freude tun?! Ich finde diese
Idee immer noch wunderschön! Danke, Christine Nöstlinger!
"Ich schreibe sehr gern phantastische Geschichten.
Und ich glaube, dass Phantasie nicht ohne soziales Engagement und
ohne politisches Engagement wirken kann."
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