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blühender Bärlauch
Sonne BÄRLAUCH Sonne
Allium ursinum
blühender Bärlauch

Sammelzeit und Sammelgut:
Nimm pro Pflanze nur ein paar zarte junge Blätter, damit der Bärlauch noch genügend Nährstoffe für das nächste Jahr ansammeln kann. Die beste Erntezeit Ende März bis Mitte Juni. Doch gut aufgepasst - der Bärlauch ähnelt im Aussehen dem Maiglöckchen. Am einfachsten und sichersten erkennst Du ihn, wenn Du ein Blatt zwischen den Fingern zerreibst - wenn es herrlich frisch nach Knoblauch duftet, dann ist es Bärlauch - ansonsten Finger weg!

Mythologie und Geschichte:
Im Altertum war der Bär ein Zeichen der Auferstehung. Nach dem Winterschlaf erwacht die Bärin und wirft im Frühjahr ihre Jungen - ein Symbol für die Zyklen in unserem Leben: schlafen und wieder aufwachen, so wie es auch die Natur Jahr für Jahr macht. So ist die Bärin den Jagd- und Geburtsgöttinnen heilig: Artemis und Diana. In den nordischen Ländern steht die Bärin für Kraft und wilde Energie !

Gänseblümchen

Medizinische Anwendung:
desinfiziert den Darm, wirkt verdauungsfördernd und somit entgiftend und reinigend - ideal für die Frühjahrskur, um den Körper zu entgiften!

Küche:
Bärlauchpesto
Zutaten: 500 g Bärlauch
75 g Pecorino (frisch gerieben)
75 g Pinienkerne (fein gehackt)
225 ml kaltgepresstes Olivenöl
Meersalz, Pfeffer, eventuell etwas Zitronensaft zum Abschmecken.

Bärlauch fein hacken.Dann die Pinienkerne und den Pecorino im Mörser oder mit dem Pürierstab zerkleinern und vermischen.Dann kommt das Olivenöl dazu. Passt sehr gut zu Nudeln! Ich mache meistens gleich mehrere Gläser davon - das Pesto hält sich im Kühlschrank monatelang. Statt Pinienkernen kannst Du auch Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne nehmen..

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