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die tanzende Göttin


Sonne DAS WIEDERERWACHEN DER GÖTTIN Sonne
die tanzende Göttin

Seit dem Niedergang der Religion der Göttin fehlen den Frauen religiöse Vorbilder, Symbole und spirituelle Systeme, die weibliche Bedürfnisse ansprechen. Doch Vorstellungsbilder der Göttin beflügeln unsere Kreativität und machen Mut zur Veränderung! Und um die Göttin zu erwecken bedarf es auch keines Rasierers für die Beine...

Vegetationsgöttin

Frauen erleben ihr Sein und das ihrer Umgebung als Zyklus. Frühling, Sommer, Herbst und Winter, die Jahreszeiten kommen und gehen, so wie Tag und Nacht, Neumond und Vollmond. Alles hat seine Zeit: eine Zeit zu pflanzen, eine Zeit zu ernten; eine Zeit zu tanzen, eine Zeit zu ruhen. Nichts bleibt, wie es ist, alles vergeht und alles kehrt wieder. Ein oft verwendetes Symbol dafür ist die Spirale.

Die Reise zu unseren Wurzeln ist also auch gleichzeitig der Weg in unsere Zukunft.

Die Göttin kennt keine Gesetze, keine Strafen oder gar Moral. Sie liebt die Vielfalt (jede ist anders!) und sie ist in jeder von uns lebendig. Alles darf sein! Und alles ist möglich! Jede muss ihre eigene Wahrheit finden.
Die einzige Regel ist: Du darfst niemandem schaden.

Die Dämonisierung des Weiblichen macht die Rückbesinnung auf die Göttin notwendig: Wenn wir Frauen auf ihre Spurensuche begeben, zu unseren Wurzeln, zu unserer Kraft zurückfinden wollen, müssen wir die Zerrbilder patriarchaler Weiblichkeit wieder auf die Urbilder matriarchaler Weiblichkeit zurückführen.

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