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Im Gegensatz zur päpstlichen Bulle ("Hexenbulle")ist
im Hexenhammer (Malleus Maleficarum = Unholdinnen-Hammer) nur mehr
ausschließlich von Frauen als Hexen die Rede. Sprenger und
Institoris vermittelten in ihrem Buch ein extrem frauenfeindliches
Bild und trugen alles zusammen, was damals an Negativem über
Frauen zu finden war, so zum Beispiel die These, dass die Frauen
sowohl biologisch als auch metaphysisch minderwertig und unvollkommen
seien und sie diese Mängel mit Lüge, Hinterlist und Habgier
auszugleichen versuchen.
Sie behaupten, dass Frauen von Natur aus einen geringeren Glauben
haben und ihr Verstand mangelhaft sei. Als Indiz für die Minderwertigkeit
der Frauen leiteten sie von der lateinischen Übersetzung für
das Wort Frau ab: Femina komme von fe und minus (fe deuteten sie
als fides = Glaube und minus heißt weniger, femina = die weniger
Glauben hat). "Also sei das Weib von Natur
schlecht, da es schneller am Glauben zweifelt und auch schneller
den Glauben ableugnet".

Quelle:
Baden-Baden News
Der Hexenhammer und die darin beschriebenen Vergehen (z.B. sexueller
Verkehr mit dem Teufel), die die Hexen angeblich begangen hatten,
sagen eigentlich nichts über die Hexen (die Opfer) aus, sondern
offenbaren vielmehr die kranken Phantasien, die sexuellen Frustrationen
und Obsessionen der im Zölibat lebenden Kleriker.
Ich will aus diesem grauenhaften Buch nichts zitieren - diese Sachen
kannst du jederzeit nachlesen, der "Hexenhammer" ist nach
wie vor lieferbar...
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