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KÖNIGSKERZE 
Verbascum densiflorum
(grossblütige Königskerze)
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Sammelzeit und Sammelgut:
während der Blüte Juli/August: die Blütenblätter
Mythologie und Geschichte:
Bereits zur Zeit des Hippokrates(4.Jhdt v.Chr) war die Königskerze
wegen ihrer positiven Wirkungen auf die Atemwege bekannt.
Der schwedische Botaniker Carl von Linné (1707 - 1778),
Begründer der Artdiagnostik und der binären Nomenklatur,
die bis heute für alle Organismenreiche ihre Gültigkeit
bewahrt hat, schreibt, dass sich Bettler im Mittelalter schädliche
Hahnenfußgewächse auflegten, um hierdurch hässliche
Geschwüre auf ihrer Haut entstehen zu lassen: So versuchten
sie; größeres Mitleid bei mildtätigen Mitmenschen
zu erwecken. Danach pflegten sie sich durch Auflegen von Blättern
der Königskerze auf die Wunden wieder gesund.

Medizinische Anwendung:
wirkt schleimlösend bei Husten, leicht fiebersenkend und schweißtreibend
Gesundheit:
die Blüten getrocknet als Tee, alleine oder als Mischung mit
Lindenblüten oder Brennessel
oder Spitzwegerich. Ich trinke
abwechselnd Spitzwegerichtee und Königskerzentee, wenn ich
starken, trockenen Husten habe - drei bis vier Tassen am Tag, die
schleimlösende Wirkung lässt nicht lange auf sich warten!
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