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SCHÖLLKRAUT

Chelidonium majus
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Sammelzeit und Sammelgut:
Schöllkraut findest du häufig im Umkreis von Siedlungen
z.B. auf Mauern. Du kannst es an seinen gelben Blüten und dem
Milchsaft, den es absondert, erkennen. Gesammelt wird das Kraut
im Mai und Juni und die Wurzel vor der Blüte.
Mythologie und Geschichte:
Das griechische chelidon heißt
zu deutsch Schwalbe. Nach dem römischen
Historiker und Schriftsteller Plinius erhielt die Pflanze diesen
Namen, weil die Schwalben mit dem Saft des Schöllkrauts angeblich
ihren Jungen die Augen öffnen würden.

Medizinische Anwendung:
In Eigenregie medizinisch anwenden (und das nur äußerlich)
solltest du nur den gelb-orangen Pflanzensaft, der auf wundersame
Weise Warzen verschwinden läßt, wenn du sie damit regelmäßig
betupft. Die Pflanze ist giftig - der Milchsaft enthält 10
Alkaloide, die u.a. leicht narkotisch wirken. Verwendet wird er
äußerlich bei Flechten und Warzen (Achtung: nicht in
die Augen reiben!).
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