Brennstoffzelle
Allgemein
Die Brennstoffzelle kehrt den Prozess der aus dem
Schulunterricht bekannten Elektrolyse um. Erinnern wir
uns: Bei der Elektrolyse wird Wasser mit Hilfe
elektrischer Energie in die gasförmigen Bestandteile
Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt.
Die
Brennstoffzelle nimmt genau diese beiden Stoffe und
verwandelt sie wieder in Wasser. Dabei wird theoretisch
die Menge elektrischer Energie wieder abgegeben, die bei
der Elektrolyse zur Spaltung notwendig war. In der
Praxis führen verschiedene physikalisch-chemische
Prozesse zu geringfügigen Verlusten.
Es
gibt verschiedene Brennstoffzellentypen, die sich in
Aufbau und Funktionsweise unterscheiden. Exemplarisch
soll anhand einer PEM-Brennstoffzelle
das grundlegende Arbeitsprinzip beschrieben werden:
Befindet
sich an der Anode Wasserstoff und an der Kathode
Sauerstoff, läuft folgender Vorgang ab: Ein
Wasserstoffmolekül wird unter Abgabe von Elektronen in
zwei Wasserstoffatome gespalten. Die entstehenden
Wasserstoff-Ionen wandern durch den für sie durchlässigen
Elektrolyten zur Kathode und oxidieren mit Sauerstoff zu
Wasser. Damit Wasser entstehen kann, werden die
Elektronen benötigt, die vorher an der Anode abgegeben
wurden. Der Elektrolyt stellt aber einen Isolator dar,
durch den sich die Elektronen nicht bewegen können.
Verbindet man nun die beiden Elektroden mit einem
elektrischen Leiter, so wandern die Elektronen durch
diesen von der Anode zur Kathode: es fließt ein
nutzbarer, elektrischer Strom.
Dieser
Prozess läuft kontinuierlich ab solange ausreichend
Wasserstoff und Sauerstoff an Anode und Kathode zur Verfügung
stehen.
Quelle:
BEWAG Innovationspark Brennstoffzelle http://www.innovation-brennstoffzelle.de/
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