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Der 1937 in Paraguay geborene erhielt den Alternativ-Nobelpreis „für
seinen außerordentlichen Mut und seine anhaltenden Bemühungen im Kampf um
Demokratie und Menschenrechte sowie eine nachhaltige Entwicklung in seinem
Heimatland Paraguay“. Almada, selbst inhaftiert und gefoltert, versuchte
immer wieder, die Menschenrechtsverletzungen anzuprangern und die
Verantwortlichen aufzudecken. Den wichtigsten Durchbruch erzielte Almada
nach seiner Tätigkeit bei der UNESCO
Anfang der 90er Jahre. Er entdeckte geheime Aufzeichnungen der Polizei zu
Folterungen und Inhaftierungen, diese „Archives
of Terror“ entpuppten sich als wichtigste Dokumente für staatliche Willkür.
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