V_2.9

==  lokale Lösungen für globale Problem == 

26.09.2003  bis  28.09.2003

Salzburger Brunauerzentrum Salzburg

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Presseausendung

vom 08.09.2003
 

Globalisierungskritiker setzen Arbeit ohne WEF fort.

Ziemlich genau ein Jahr liegt es zurück, dass der WEF in Salzburg tagte und sich außerhalb der „Sperrzone“ bereits zum zweiten Mal eine bunt gemischt Gruppe von Kritikern traf, um Gegenentwürfe zur neoliberalen Globalisierung a la WEF zu diskutieren. Die „Salzburger Alternativveranstaltungen 2002“ hatten eine noch nie dagewesene Allianz zwischen Wirtschaftsvertretern, Arbeitnehmervertretern und NGO´s möglich gemacht. Diese wundervolle Tradition findet in der Veranstaltung „Salzburg Glokal“ ihre Fortsetzung. Organisator Robert Müllner: „Unser Anspruch ist immer gewesen, zu zeigen, dass es zum neoliberalen Wirtschaften bereits praktikable Alternativen gibt. Um diese weiterzuentwickeln und zu vernetzen, brauchen wir das Gegenüber WEF nicht. Unsere Veranstaltung hat auch ohne „Feindbild“ eine Bedeutung.“

Dazu AK-Präsident Siegfried Pichler: „Salzburg Glokal steht nicht nur für die kritische Auseinandersetzung mit den globalen Fragen der Liberalisierung und Privatisierung sondern insbesondere für die Rückbesinnung auf die gemeinsame lokale und regionale Verantwortung in Salzburg“. Pichler weiter: „Das erfolgreiche Miteinander aller gesellschaftlichen Gruppen darf nicht den vermeintlichen wirtschaftlichen Sachzwängen einer Globalisierung geopfert werden, die den totalen Markt ohne Rücksicht auf soziale und ökologische Nachhaltigkeit zum Dogma erhebt“.

Wirtschaftsbund-Landesobmann Julius Schmalz : „Wichtig ist uns im Zusammenhang mit der stattfindenden Veranstaltung „Lokale Lösungen für globale Probleme“ von Seiten der klein- und mittelständischen Wirtschaft darauf hinzuweisen, dass existenz- und Lebensraumsichernde Faktoren wie die Grundversorgung und Grundentsorgung in lokalen Zuständigkeiten bleiben müssen. Cross-boarder-leasing oder der Ausverkauf von natürlichen Ressourcen, wie zum Beispiel Wasser, Forste und Energie dürfen als neoliberale Konzepte nicht greifen. Die Verfügungsgewalt darf nicht aus der Hand der kommunalen und regionalen Gemeinschaften gegeben werden.“

Prof. Alfred Winter: „Mit dieser Veranstaltung wollen wir Salzburg als Begegnungsort der alternativen Ideen etablieren und weiter stärken. Und die verantwortlichen PolitikerInnen dazu auffordern, den globalen Problemen lokale Lösungen entgegenzustellen.“

Die Veranstaltung „Salzburg Glokal“

Unter dem Titel „Salzburg Glokal“ findet vom 26. 09. 2003 bis zum 28. 09. 2003 im Salzburger Brunauerzentrum eine Veranstaltungsreihe rund um das Thema „Alternativen“ statt. Die Tagung mit dem Motto „Lokale Lösungen für globale Probleme“ will Salzburg als Begegnungsort positiver Alternativen zu den negativen Auswirkungen der Globalisierung etablieren. In diesem Sinne schließt die Veranstaltung an die Alternativveranstaltungen zum WEF 2001 und 2002 an und sieht sich in der Tradition der Salzburger Vordenker und alternativen Nobelpreisträger Robert Jungk und Leopold Kohr. Die PreisträgerInnen des Alternativen Nobelpreises 2002 werden dabei ebenso zu Wort kommen wie Salzburger LokalpolitikerInnen. Neben der Tagung mit öffentlich zugänglichen Vorträgen, Diskussionen und Workshops wird Salzburg Glokal durch einen Präsentationsbereich abgerundet. Hier haben Firmen die Möglichkeit, sich und ihre alternativen Lösungen zu präsentieren.

Die VeranstalterInnen von Salzburg Glokal

Veranstalter von Salzburg Glokal ist ein Arbeitskreis aus verschiedenen Interessensgruppen und Vereinen. Das gemeinsame Ziel ist im Motto „Lokale Lösungen für globale Probleme“ definiert. Salzburg Glokal ist ein Forum für Alternativen, ein Pool für innovative lokale Lösungen von globalen Problemen.

VeranstalterInnen, UnterstützerInnen und SponsorInnen von Salzburg Glokal sind:

Arbeiterkammer Salzburg, ATTAC, AUGE Alternative und Grüne GewerkschafterInnen, Die Grüne Bildungswerksatt, Die Grünen, EZA 3. Welt, Intersol, Leopold Kohr Akademie, Österreichischer Gewerkschaftsbund, Plage, Salzburg AG, Salzburger Bildungswerk, Salzburger Abfallservice, Schatzkammer Heimat Land Salzburg, Südwind, Tauernlamm, The Right Livelihood Award, Verein Tauriska, Volksbegehren Sozialstaat Österreich, Wirtschaftsbund Salzburg

Das Programm

Das detaillierte Programm wird bei einer Pressekonferenz am 8.9. der Öffentlichkeit vorgestellt. Bitte entnehmen Sie die Details der Anlage.

Informationen und Pressekontakt:

www.salzburg-glokal.com

salzburg-glokal@gmx.at

Martina Müllner, Tel.: 0676 751 78 88


Pressekonferenz, 08.09.2003

Start-Pressekonferenz

Alfred Winter

Leopold-Kohr-

Akademie 

Franz Riedl

Direktor 

Wirtschaftsbund Salzburg 

Robert Müllner  

Organisation 

Salzburg Glokal

Monika Grubbauer 

ATTAC

Siegfried Pichler

AK-Präsident

Julius Schmalz 

Obmann 

Wirtschaftsbund Salzburg 


Presseberichte-Pressespiegel

 vom 27.09.2003
 

"SALZBURG GLOKAL" 
Kongress von Globalisierungskritikern in Salzburg
Globalisierungskritiker treffen sich an diesem Wochenende zu Vorträgen und Diskussionen im Brunauerzentrum in der Stadt Salzburg. Seit den Tagungen des Weltwirtschaftsforums in Salzburg haben die Gegenveranstaltungen der Globalisierungskritiker Tradition.

Alternative Nobelpreisträger da
Zum Auftakt des Treffens mit dem Namen "Salzburg glokal" waren Freitagabend die Preisträger des Alternativen Nobelpreises geladen. Am Samstag geht es um die Zukunft der Salzburger Stromversorgung, dabei werden beispielsweise die Chancen der Wind- und Solarenergie diskutiert.

Die Globalisierungskritiker wollen darauf hinweisen, welche Gefahren mit dem Ausverkauf der Stromnetze an globale Stromversorger verbunden sind. Außerdem gibt es Vorträge über Alternativmethoden in der Landwirtschaft und über die Rolle der Frau in der Wirtschaft.

Viele Organisatoren
Bei der Veranstaltung haben auch Firmen die Möglichkeit, ihre alternativen Konzepte vorzustellen.

Unter den Organisatoren von "Salzburg Glokal" sind beispielsweise die Arbeiterkammer, Attac, das Netzwerk der Globalisierungskritiker, die Grünen, das Friedensbüro Salzburg und der Gewerkschaftsbund. Am Sonntag endet die Veranstaltung mit einer Podiumdiskussion zum Thema "Alles privat - wer braucht den Staat?"
Salzburg Glokal

 vom 27.09.2003
 


 vom 17.09.2003
 

SALZBURG

Wirtschaftsbund denkt weiterhin "glokal"

Globalisierungskritische Tagung in Salzburg - 

Salzburg-AG-Chef Gasteiger als Referent


Salzburg - Als sich der Salzburger VP-Wirtschaftsbund vergangenes Jahr an den zahlreichen Gegenveranstaltungen zum Europagipfel des Weltwirtschaftsforums (WEF) aktiv beteiligte, hagelte es Kritik. Bürgermeister Heinz Schaden (SP) machte die Wirtschaftsbündler für den Abzug der WEF-Tagung aus Salzburg verantwortlich, die FP witterte gar eine Kooperation mit einem "linksextremen Netzwerk".

Wirtschaftsbundobmann Julius Schmalz konnten diese Anwürfe freilich nicht von seiner Überzeugung, dass "der Turbokapitalismus" zulasten der Klein- und Mittelbetriebe gehe, abbringen, und so beteiligt sich die VP-Teilorganisation Ende September wieder an einer globalisierungskritischen Tagung in Salzburg.

Die Liste der Veranstalter von "Salzburg Glokal", das von 26. bis 28. September im Brunauerzentrum stattfinden wird, reicht von ÖGB, AK über die Grünen bis zum Wirtschaftsbund. Zu den Unterstützern gehören Attac, die Agrargenossenschaft Tauernlamm und der Energiekonzern Salzburg AG; deren Vorstandsdirektor Arno Gasteiger tritt bei der Veranstaltung sogar als Referent zur regionalen Energieversorgung auf.

Dass sich auch der Salzburger Energiekonzern an dem Kongress zu "lokalen Lösungen für globale Probleme" beteiligt, liegt nicht zuletzt an dessen Schwerpunktthema. Nach den jüngsten Totalausfällen in den USA will sich der Kongress vor allem mit der Zukunft der Stromversorgung auseinander setzen. Prominent sind auch die ausländischen Gäste, so kommen alle Preisträger und -trägerinnen des Alternativen Nobelpreises 2002 zu der Tagung. (neu)
www.salzburg-glokal.com 


 vom 17.09.2003
 

Stark glokalisiert

strommasten


Lokale Lösungen für globale Probleme stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung „Salzburg-Glokal“, die vom 26.9. bis 28.9. im Salzburger Brunauerzentrum stattfindet. Unternehmen, Gemeinden und NGO´s aus dem lokalen und internationalen Raum stellen alternative Konzepte und Praxislösungen für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft vor. Die Veranstaltung ist Treffpunkt für BiobäuerInnen, ExpertInnen für Alternativenergie, Fair-Trade-Organisationen, Recycling-Betriebe, Alternativ­­nobel­preis­trä­ger­Innen und alle Interessierte. Im Rahmen der fairen Wochen ist der Film „Cottonmoney & Die Globale Jeans“ zu sehen. Eine Geschichte über Bauern, Banken, Baumwolle und Bankrott in Ostafrika.


 vom 16.09.2003
 

Alternativgipfel "glokal"

26. bis 28. September: Globalisierungsgegner tagen

SALZBURG (juro). "Lokale Lösungen für globale Probleme" unter diesem Motto steht der diesjährige Alternativgipfel "salzburg glokal". Vom 26; bis 28. September haben Interessierte die Möglichkeit, Vorträge im Brunauerzentrum zu besuchen, die sich mit Alternativen beschäftigen. Eines der Schwerpunktthemen ist die Strompolitik: Führende Experten sind dazu eingeladen. Ebenfalls eingeladen sind die alternativen Nobelpreisträger 2002, die ihre Projekte vorstellen.

Fortsetzung der WEF.Gegengipfel 

"salzburg glokal" ist die Fortsetzung der Alternativveranstaltungen zum WEF 2001 und 2002, der Veranstalter ist ein Arbeitskreis, in dem Firmen, Institutionen wie die Arbeiterkammer oder der Wirtschaftsbund sowie NGOs wie die Globalisierungskritiker von ATTAC zusammenarbeiten.


 vom 14.09.2003
 

Viele regionale Alternativen zur Globalisierung

Im Mittelpunkt: Die Zukunft der Salzburger Stromversorgung - Große Tagung in Salzburg

"Salzburg glokal" heißt eine vom 26. bis 28. September im Brunauer-Zentrum angesetzte Veranstaltungsreihe zum Thema "Alternativen". Die Tagung mit dem Motto "Lokale Lösungen für globale Probleme" will Salzburg als Begegnungsort positiver Alternativen zu den negativen Auswirkungen der Globalisierung etablieren. Vor allem auch wenn es um neue, regionale Ansätze für eine dezentrale Energieversorgung geht.

  Die Tagung schließt an die Alternativveranstaltungen zum WEF2001 und 2002 an, als es zu einer noch nie da gewesenen Allianz zwischen Wirtschafts-, Arbeitnehmervertretern und NGOs kam. Der Anspruch schon damals: Aufzuzeigen, dass es zum neoliberalen Wirtschaften bereits praktikable Alternativen gibt. Organisator Robert Müllner: "Um das weiterzuentwickeln und zu vernetzen, brauchen wir das Gegenüber WEF nicht. Unsere Veranstaltung hat auch ohne Feindbild eine Bedeutung." 

Fortgesetzt wird in der Tradition der Salzburger Vordenker und alternativen Nobelpreisträger Robert Jungk und Leopold Kohr. Die PreisträgerInnen des Alternativen Nobelpreises 2002 werden dabei ebenso zu Wort kommen wie Salzburger LokalpolitikerInnen. Neben der Tagung mit öffentlich zugänglichen Vorträgen und Workshops haben Firmen die Möglichkeit, sich und ihre Lösungen zu präsentieren.

Zum Themenbereich Alternativen in der Energiewirtschaft werden unter anderem Salzburg - AG - Vorstandsdirektor Arno Gasteiger und Hans Scharfetter - Aufsichtsrat des im Vergleich kleinen E- Werkes Hofgastein - referieren. Mit der Lichtgenossenschaft Neukirchen nimmt ein weiterer lokaler Stromversorger an der Tagung teil.

Weiteres zentrales Thema ist auch die Rolle von Frauenmacht und Friedensarbeit für eine andere Globalisierung.
Termin: 26. bis 29. September, im Brunauer-Zentrum Salzburg. Informationen unter:

 www.salzburg-glokal.com


 vom 09.09.2003
 

robert_müllner

Die Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsgipfel 

wird es auch dieses Jahr geben - obwohl die

 Konzernchefs und ihr WEF im fernen Mexiko tagen.

 "Salzburg Glokal" heißt die Veranstaltungsreihe, 

die ab Freitag, 26. Sepetember, imSalzburger

 Brunauerzentrum über die Bühne geht. " Wir

sind keine sturen Globalisierungsgegner, wir

 wollen nur Alternativen zum Turbo-Kapitalismus

 aufzeigen", sagt Organisator Robert Müllner (Bild).

 An drei Tagen gibt es Vorträge zur Energieversorgung,

 zu Frauenrechten, Ressourcenschutz

und zur ökosozialen Marktwirtschaft. Die

 Gewinner der Alternativ-Nobelpreise aus

 Australien, Burundi, Schweden und Paraguay

 stellen ihre Projekte vor, die sich um 

Völkerverständigung, Umweltschutz und nachhaltige 

Energieversorgung drehen. Neben den

 Globalisierungskritikern von ATTAC beteiligen 

sich auch die Arbeiterkammer, der 

Wirtschaftsbund und viele Salzburger 

Klein- und Mittelbetriebe an den

 Info-Gesprächen und Workshops. 

Infos: www.salzburg-glokal.at

Bild: SN/Resch


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