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Die ersten Kinematographen entstanden aus der Schaustellerei und so durchwanderte auch der Klagenfurter Kino
Fast ein Jahrzehnt war Prechtl mit seinem Wander
Im Eröffnungsjahr kostete der teuerste Platz eine Krone 20 Heller, der billigste 40 Heller. Viele Jugendliche konnten sich auch das nicht leisten. Auf den guten Papa Prechtl bauend, warteten Sie darauf, bis der Besitzer erschien, sein Geh' eini, Lausbua! sprach, womit der Kinobesuch für die jungen Leute gesichert war.
In der Klagenfurter Zeitung findet sich folgender Artikel zur Eröffnung des Kinos:
(Der Reform-Kinematograph,)
von H.Prechtl in den geschmackvoll renovierten Räumlichkeiten der ehemaligen Schwechater Bierhalle
in der Schulgasse eingerichtet, wurde am Pfingstmontage unter großem Andrange des Publikums, welches sich bei den gediegenen Darbietungen
trefflich unterhielt, eröffnet. Es herrschte nur eine Stimme der Lobes über die Schönheit der Bilder, von welchen
insbesondere die kolorierten geradezu faszinierend wirken. Von letzteren wären insbesondere hervorzuheben die Alten und
modernen Tänze, Die Seelenwanderung und Der moderne Bildhauer. Die Rache eines gemaßregelten
Eisenbahnbediensteten hält den Besucher in größter Spannung, ebenso die Episode Die Tochter des Bergmannes.
Im Gegensatze zu dem düsteren Charakter der im alten Pompeji spielenden Szenen Die Rivalin bergen das dreifache
Rendezvous, die Flucht eines Galeerensträflings und Poesie und Musik eine Fülle des Heiteren in
sich, die sich allgemein der Stimmung des Publikums mitteilt. Von großem sportlichen Interesse sind die Bilder vom Wintersport
in St. Moriz in der Schweiz. Alles in allem beruht das Unternehmen auf einer Grundlage, die von vornherein für den
Erfolg bürgt.
Im Jahre 1911 wurde in Klagenfurt die große Handwerker Um den Bogen zu schließen, der Urenkel des Kinopioniers ist - wie all seine Vorfahren - der Schaustellerei treu geblieben und mit einem Autodrom im Land unterwegs. Zum Beginn der Seite Zurück zur Klagenfurter Kinogeschichte |
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