"Der Blick nach Osten“

Ein Projekt von KULT-URIG im Rahmen des Weinviertelfestival 2004.

1. Mai  bis 30. September 2004, Angern/March bei der Fähre nach Zahorska Ves

Die Installation mit dem Titel „der Blick nach Osten“ thematisiert das Leben im Grenzland, die EU-Erweiterung, und die Grenzen in den Köpfen der Menschen.

Am Marchufer, in Angern an der March wird ein „LandArt“ Objekt in Form eines Stacheldrahtzaunes errichtet.
Das Objekt wird bei Dunkelheit mit kaltblauem Licht beleuchtet, und ist dann als markantes Lichtobjekt in der Landschaft sichtbar. Der Stacheldraht war noch vor einigen Jahren an dieser Stelle real vorhanden, und unter dem Begriff „Eiserner Vorhang“ ein Synonym für die Trennung von Europa in Ost und West.

Die Skulptur visualisiert den Bestand und den Niedergang des Eisernen Vorhanges.

Der Zaun ragt keilförmig aus dem Erdboden. Ob er im Boden verschwindet, oder daraus hervor steigt, bleibt der Fantasie des Betrachters überlassen. Durch die Keilform wird der Übergang des trennenden Zaunes zu einer offenen Welt symbolisiert.

Der Betrachter kann durch Wechsel seines Standortes den Blick verändern, durch das Drahtgeflecht, oder auch als freie Sicht ins Land erleben, wobei je nach Standort eine Sichtrichtung nach Westen oder nach Osten (Fremdes Land - Heimat) und eine daraus resultierende  unterschiedliche Erfahrung möglich ist.  

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         Landschaftsinstallation am Marchufer in Angern an der March / Zahorska Ves.

      

           

   Informationen unter www.weinviertelfestival.at

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