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    Die Märchenwelt der Gebrüder Grimm
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Jakob Ludwig Karl
Wilhelm Karl
Herman
Gregor Immanuel
Märchen der Gebrüder Grimm
Märchen des Grimmanuel

 

Die Familie Grimm hat einige bedeutende Persönlichkeiten hervorgebracht, die die europäische Kultur nachhaltig geprägt haben.

Mit ihren Werken gelten die Gebrüder Grimm, insbesondere Jacob Grimm, als eigentliche Begründer der germanischen Sprach- und Altertumskunde und der deutschen Philologie.

Die Märchen jedoch sind keine Erfindung der Gebrüder Grimm und kein Gegenentwurf zum richtigen Leben. In denen von ihnen aufgeschriebenen Märchen finden sich alle Vorbehalte der Aufklärungsfetischisten gegenüber dem tatsächlichen literarischen Erbe der Märchen.

     
   

Jakob Ludwig Karl Grimm

     
   

Jakob Ludwig Karl Grimm, * 4.1.1785 in Hanau, † 20.9.1863 in Berlin. Deutscher Literatur- und Sprachwissenschaftler. Sohn eines Juristen in Hanau (Hessen), gelegen an der Mündung der Kinzig in den Main. Ab 1829 Professor für deutsche Altertumswissenschaft in Kassel.

Jacob Grimm war in erster Linie literaturwissenschaftlich interessiert und widmete sich der germanischen Sprach- und Altertumskunde. Jacob Grimms bedeutendstes wissenschaftliches Werk ist die Deutsche Grammatik (1819-1837), die die Grundlage der deutschen Philologie bildet und Jacob Grimms Ruhm als bedeutendsten Sprachwissenschaftler seiner Zeit begründete. In ihrer zweiten Auflage (1822) enthält die auf vergleichender Betrachtung beruhende Deutsche Grammatik seine Erkenntnisse zur Lautverschiebung, anhand derer sich die Entwicklung germanischer Sprachen nachvollziehen lässt. Zu seinen weiteren Werken zählen Über den altdeutschen Meistergesang (1811), Deutsche Mythologie (1835) und Geschichte der deutschen Sprache (1848).

     
     
   

Wilhelm Karl Grimm

     
   

Wilhelm Karl Grimm, * 24.2.1786 in Hanau, † 16.12.1859 in Berlin. Deutscher Literatur- und Sprachwissenschaftler. Bruder von Jakob Ludwig Karl Grimm. Ab1839 als Bibliothekar in Kassel. Wilhelm Grimm befasste sich hauptsächlich mit Text- und Literaturkritik.

Jakob und Wilhelm lebten die ersten Jahren ihrer Jugend in Steinau und sie besuchten das Lyzeum im Kassel. Seit 1829 bzw. 1839 waren sie Professoren in Kassel. Aufgrund ihrer Teilnahme am Protest der "Göttinger Sieben" wurden sie des Landes verwiesen. Seit 1840 lebten beide in Berlin.

Wilhelm Grimm befasste sich in einigen seiner Werke kritisch mit der deutschen Literatur des Mittelalters und mit volkskundlichen Themen; hierzu zählen seine Schriften Altdänische Heldenlieder, Balladen und Märchen (1811), Die deutsche Heldensage (1829), Ruolandes liet (1838, Rolandslied) und Altdeutsche Gespräche (1851).

     
     
   

Herman Grimm

     
   

Herman Grimm, * 6.1.1828 in Kassel, † 16.6.1901 in Berlin, Sohn von Wilhelm Karl Grimm.

Herman Grimm hat engen Umgang mit Bettine und Achim von Arnim und heiratete 1859 deren Tochter Gisela. 1873 Berufung auf den für ihn geschaffenen Lehrstuhl für Neuer Kunstgeschichte in Leipzig. Mitbegründeter der Goethe-Gesellschaft,  Mitherausgeber der Weimarer Goethe-Ausgabe.

     
     
   

Gregor Immanuel Grimm

     
   

Grimmanuel - eigentlich Gregor Immanuel XXII. Grimm - wird am 6. 6. 1666 in Wien geboren, stirbt am 3. 3. 2033 in Wien.

Gregor Immanuel XXII. Grimm ist ein tot geschwiegener Lebenskünstler, Sohn des ursprünglich aus Hanau stammenden Großgrundbesitzers und Privatgelehrten Immanuel Karl Grimm.

Bereits 1717 Professor am k. & k. Institut für vergleichende Sexualwissenschaft in Wien. Mit seinen Werken ist Gregor Immanuel Grimm der eigentliche Begründer der germanischen Märchen- und Erotikkunde und der märchenhaften Koitologie.

Gregor Immanuel Grimm ist in erster Linie sexualwissenschaftlich interessiert, mit Schwerpunkt in der erotischen Märchenkunde. Sein bedeutendstes wissenschaftliches Werk ist die "Deutsche Sexualkunde" (1777 -1999), das die Grundlage der märchenhaften Koitologie bildet und seinen Ruhm als bedeutendsten Sexualwissenschaftler seiner Zeit begründete. In ihrer zweiten Auflage (2002) enthält die auf vergleichender Betrachtung beruhende "Deutsche Sexualwissenschaft" seine Erkenntnisse zur Lustverschiebung, anhand derer sich die Entwicklung heimischer Sexualität nachvollziehen lässt. Zu seinen weiteren Werken zählen "Über die altdeutsche Missionarsstellung" (1818), "Sexuelle Mythologie" (1888) und "Kuriosum der Masturbation" (1919).

Das bedeutendste Werk von Gregor Immanuel Grimm ist wohl "Die größte Kulturfälschung der Geschichte", nach deren Erscheinen im Jahr 2022 in der Germanistik und Märchenkunde wohl kein einziger Stein auf dem anderen bleibt.

     
     
   

Die Märchensammlung der Gebrüder Grimm

     
   

Bereits in frühen Jahren begannen die Gebrüder Grimm gemeinsam Sagen und Märchen zu sammeln, die sie in zwei Bänden als Kinder- und Hausmärchen (1812-1815) veröffentlichten.

Angeregt zu ihrer Sammeltätigkeit wurden die Brüder durch die Sammlung von Volksliedern in Des Knaben Wunderhorn, die von Achim von Arnim und Clemens Brentano herausgegeben worden war.

Die Gebrüder sind auch nicht davor zurückgeschreckt Handlungsabläufe zu ändern, um die Lücken auszugleichen, die die Streichung der durch Sexualität geprägten Handlungsstränge in den Überlieferungen hinterlassen hatten. Vielfach wurden von ihnen erotische Handlungspassagen gegen solch der Gewalthandlungen und Brutalitäten ersetzt. Generationen von Germanisten und Märchenforschern folgten notgedrungen diesen überarbeiteten Versionen und so kann man heute mit Sicherheit sagen, dass die Forschungsergebnisse kritisch überdacht und hinterfragt werden müssen.

Das letzte große Sammelwerk der Brüder erschien mit den Deutschen Sagen (1816-1818). Jacob und Wilhelm Grimm arbeiteten häufig zusammen, so auch an ihrem umfassenden Werk Deutsches Wörterbuch, das sie 1838 begannen und dessen erste drei Bände zwischen 1854 und 1862 erschienen. Die erste vollständige Ausgabe, zunächst unter der Obhut der Deutschen Kommission der Berliner Akademie der Wissenschaften und später von einer Zentralredaktion in Berlin betreut, erschien mit 32 Bänden im Jahr 1961. Eine überarbeitete Ausgabe mit 33 Bänden erschien schließlich 1984.

1857 erschien in der siebten Auflage diese Ausgabe der Märchensammlung in erweiterter Form mit 211 Märchen von letzter Hand.

     
     
   

Die Märchensammlung des Grimmanuel

     
   

Bereits in frühen Jahren begann Gregor Immanuel Grimm Sagen und Märchen zu sammeln und von den Prüderien der Gebrüder Grimm zu befreien. Denn die Gebrüder haben damals in ihrer unendlichen Prüderie alle Märchen von Sexualität und Erotik gründlich blankgewichst, um sie aus geschäftlichen Gründen als Kinder- und Hausmärchen (1812-1815) veröffentlichten und in großen Auflagen unters Volk bringen zu können.

Der Zyklus der Märchen des Gregor Immanuel Grimm enthält thematisch zusammenstellte Märchen, die von den Prüderien der Gebrüder Grimm befreit sind.

Die Informationen stützen sich auf das Werk "Die größte Kulturfälschung der Geschichte" von Gregor Immanuel Grimm. Kritisch vergleicht er die schriftlichen Zeugnisse mit den sozialen, religiösen, archäologischen und architektonischen Befunden jener Zeit. Zum Vorschein kommen zahllose Widersprüche, die bislang nicht gelöst, sondern nur vertuscht werden konnten. Gleichwohl gibt es eine Lösung, so unglaublich sie uns erscheinen mag: Es wird so getan, als hätte es Sexualität und Erotik im Märchen nie gegeben; doch sie wurden erst nachträglich aus unseren Märchen gelöscht. Das Wenige, was an Fakten und Kultur da war, wurde eben auf die Texte aufgeteilt. das ist auch der Grund, warum von vielen Märchen nur wenige Zeilen übergeblieben sind. So blieb eben vom Schlaraffenland oder der Prinzessin auf der Erbse so gut wie nichts übrig, nachdem Sexualität und Erotik eliminiert worden waren.

Die Idee der von den Gebrüdern Grimm gefälschten Märchen geht davon aus, dass die von ihnen übermittelten Kinder- und Hausmärchen zwar eine historische Basis haben, aber durch Weglassungen und Kürzungen völlig deformiert sind. Auch die geografischen Hinweise und die Transkription von Eigennamen hatten die Gebrüder Grimm häufig einen sehr willkürlichen, weil momentan gebunden Charakter gegeben.

     
     
     
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