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| Jakobslegenden | ||
| Hier sind die wichtigsten der Legenden um den Heiligen Jakob zusammengestellt. | ||
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Legenda aurea |
Der Heilige Jakob ist der erste Märtyrer des Christentums. Sein Leichnam wird am Berg Sinai begraben, an der Stelle des berühmten Katharinenklosters. Als im Jahre 0614 Sarazeneneinfälle drohen, wird sein Leichnam an das Ende der damaligen Welt, an das „finis terrae“, in der Nähe des heutigen Kaps Finisterre am nordspanischen Atlantik gebracht. Man legt den Sarg auf einen Wagen und lässt diesen von Ochsen ziehen bis sie von alleine stehen bleiben. An dieser Stelle wird sein Grabmal errichtet. Im Jahr 0825 sieht ein Hirte öfters ein Licht, vielleicht einen Stern über einem Feld, und er berichtet dies der kirchlichen Obrigkeit. Man entdeckt im tiefen Gebüsch das Apolstelgrab mit römischen Inschriften, welche Jakobus identifiziert. An dieser Stelle wird die Stadt gegründet, deren Name allein schon Beweis genug für die Legende ist: Santiago von Jakob, Compostela von „campus stellae“ = „Stern über dem Feld“ [eigentlich „Feld des Sterns“]. |
| Legenda aurea | ||
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Das im Mittelalter weit verbreiteten Buch, der „Legenda aurea“ von Jakob de Voragine, beschreibt das Leben und Wirken des Heiligen Apostels Jakobus dem Älteren. Die Wunderberichte über den Heiligen Jakobus wurden im Lauf der Zeit so skurril übertrieben, dass sich bereits spätmittelalterliche Musikanten sich in ihren Liedern über derartige Übertreibungen lustig machten. „Da hört der Taube mit einem Mal das Gras wachsen, der Blinde findet die Nadel im Heuhaufen, der Säufer hält sich gar auf dem Seil aufrecht, und der lang ausgebliebene Ehemann, der bei Sankt Jakob um Kinder bitten sollte, findet bei seiner Heimkehr zwei neue davon vor. Ein von Stummheit Geheilter quasselt einem zuvor Tauben so sehr die Ohren voll, dass dieser den Apostel anruft, sie ihm wieder zu verstopfen. 'Oh, großer Santiago, warum heilst du nicht auch mich!'“
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Als Hermogenes von dieser Befreiung hörte, sandte er die Geister zu Jakobus und Philetos, um diese gefesselt zu ihm zu bringen. Um die Macht des Apostels wissend, wagten es die Geister nicht, Hand an ihn zu legen und baten ihn um Erbarmen. Jakobus beauftragte nun seinerseits die Geister, ihm Hermogenes gefesselt zu bringen, was diese auch taten. Sie baten den Heiligen, sich an Hermogenes rächen zu dürfen, aber er verwehrte es ihnen. Zum Schutz vor ihnen gab Jakobus dem Hermogenes nach seiner Bekehrung seinen Stab. Auch wollte er alle seine Zauberbücher verbrennen, doch Jakobus fürchtete, durch den Rauch des Feuers zu viel Aufmerksamkeit zu erregen. Er ließ sie ihn ins Meer werfen. Von da an verkündete auch Hermogenes das Wort Gottes. Aber dies missfiel den Juden. Sie zettelten einen Aufstand an, ließen Jakobus einen Strick um den Hals legen und dem Herodes Agrippa vorführen, der ihn zum Tode verurteilte. Als er zur Richtstätte ging, lag da ein Lahmer am Weg und flehte Jakobus an, dass dieser ihn gesund mache, was dieser mit den Worten: „Im Namen Jesu Christi, für den ich nun zum Tode geführt werde, steh' gesund auf und lobe den Herrn!“ Da erhob sich der Lahme. Als der Schriftgelehrte Josia, der das Seil hielt, mit dem Jakobus gebunden war, dies sah, warf er sich zu seinen Füßen und wollte Christ werden. Ein anderer drohte, ihm zusammen mit Jakobus den Kopf abzuschlagen. Dies bekümmerte Josia wenig und er ließ sich von dem Apostel taufen und wurde gleich nach ihm enthauptet. In ihrem Zorn warfen die Juden Kopf und Rumpf des Heiligen aufs freie Feld, damit sie von Hunden und wilden Tieren gefressen würden. Doch im Schutze der Nacht brachten die Jünger die sterblichen Reste des Heiligen und trugen sie an die Meeresküste. Dort kam von hoher See ein Schiff gefahren, das mit Segeln ausgestattet, aber unbemannt war. Darauf legten die Jünger den Leichnam. Das Schiff fuhr wieder auf das Meer hinaus. Ein Engel geleitete es über das Meer. Nach sieben Tagen landete es an der Küste von Galicien in Iria Flavia. Den Apostel legten sie auf einen großen Stein, der wie Wachs unter seinem Körper nachgab zu sich zu einem Sarg formte. Es herrschte hier die mächtige Königin Lupa. Zu ihr gingen die Jünger und baten um ein Stück Land für das Grab ihres Lehrers. Lupa sandte sie aber zum König von Duyo, der die Christen abgrundtief hasste, der sie gefangen nahm und töten wollte. Doch ein Engel befreite sie. Der König verfolgte sie mit seinem Heer. Als der König mit seinen Soldaten über eine Brücke kam, stürzte diese ein und alle Verfolger ertranken. Die Jünger kehrten zur Königin Lupa zurück, die vom Schicksal des Königs erfahren hatte. Mit einer List wollte sie die Jünger loswerden. Sie sandte sie auf den Berg Ilianus, ungezähmte Stiere zu fangen, die sie als friedliche Ochsen beschrieb. Als sie sich dem Berg näherten, überfiel sie ein Drache. Sie aber machten ein Kreuzzeichen und der Drache brach entzwei. Ein zweites Kreuzzeichen verwandelte die wilden Stiere in zahme Rinder. Diese spannten sie vor den Karren, auf den sie den Sarg mit dem Leichnam legten. Von selbst zogen die Stiere den Karren zum Palast der Königin Lupa. Diese gewährte ihnen nun nicht nur die Grabstätte für den Heiligen, sondern erbaute auch eine prächtige Kirche für ihn.
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| Überführung | ||
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Legende der Überführung „Im Namen Gottes, Leon, Bischof von Jerusalem, an die Könige der Franken, Vandalen, Goten und Römer. Nehmt Kenntnis von der Überführung des Leichnams des Heiligen Apostel Jakobus, des Bruders des gleichermaßen Apostels und Evangelisten Johannes. Hier in Jerusalem wurde er geköpft auf Befehl des Königs Herodes und sein Leichnam wurde, von der Hand Gottes geleitet, in einem Schiff überführt. Nach siebentägiger Fahrt lief das Schiff zwischen den Flüssen, die Ulla und Sar genannt werden, in einem Ort, das den Namen Bisria trägt, an. Von dort wurde der heilige Leichnam durch die Luft zur Sonne erhoben. Seine durch den Verlust des Leichnams betrübten Jünger legten wehklagend und zu Gott flehend zwölf Meilen zurück, bis sie an die Stelle kamen, an welcher der heilige Leichnam sich unter Marmorbögen begraben findet. Die drei seiner Jünger, die mit ihm zusammen begraben liegen und den Namen Torquatus, Tisefons und Anastasius sind, verblieben bei dem Leichnam und besiegten mit Hilfe des Heiligen Apostels Jakobus den Drachen vom Berg Illicinus, der seither Heiliger Berg genannt wird. Die übrigen vier Jünger kehrten zusammen, geführt von der Hand Gottes, mit dem Schiff nach Jerusalem zurück und berichteten uns das alles auf einer Synode. Ihr, gesamte Christenheit, die dahin fahrt, sagt Dank und betet zu Gott, denn es ist wahr, dass dort verborgen der Leichnam des Apostels Jakobus ruht. Zusammen mit seinem Bruder Johannes von den Zenturionen Lysius und Theocritus festgenommen und ins Gefängnis geworfen wurde. Ein Hoher Priester namens Abiathar hatte die Volksmenge zu Krawallen aufgehetzt und beschuldigte Jakobus und seinen Bruder als Anstifter. Daraufhin wurde er mit der Schlinge um seinen Hals von dem Schriftgelehrten Josias zu Herodes Agrippa geführt, der seine Enthauptung befahl.“ Jakobus war von Geburt Galiläer und war mit seinem Vater Zebedäus und seinem Bruder Johannes, dem späteren Evangelisten, Fischer. Seine Mutter Salome war die Base der Jungfrau Maria. Von Christus selbst hatte er den Befehl erhalten, nach Spanien zu gehen und dort das Evangelium zu verkünden. Beim Abschied von der Jungfrau Maria bat diese ihn darum, in derjenigen Stadt Spaniens, in der er Menschen bekehren werde, ihr zur Ehre eine Kirche errichten zu lassen. Sie wolle ihm selbst zur gegebenen Zeit den geeigneten Ort zeigen. So fuhr er nach Spanien und predigte in Asturien, Galizien, Castilien und in Aragonien. Er hatte bei den Spaniern und Römern wenig Erfolg. Nur in Saragossa gewann er 8 Schüler. Da erschien ihm nachts Maria und sprach zu ihm: „Jakobus, diesen Ort habe ich zu meiner Kirche erkoren. Auf der Stelle, wo diese Säule steht, auf der ich sitze, sollst du den Altar der Kapelle bauen, denn dort wird mein Sohn auf meine Bitten Gnaden erweisen und Wunder tun. Diese Säule aber soll hier bleiben und wird hier bleiben bis zum Ende der Welt.“ Jakobus errichtete mit seinen Jüngern wie von Maria angegeben die Kapelle. Nach dessen Vollendung weihte er den würdigsten seiner Jünger zum Priester und kehrte dann nach Jerusalem zurück. Dort herrschte inzwischen Herodes Agrippa, ein Enkel des König Herodes. Dieser war von den Römern zum Prunk verführt worden, was den Juden nicht gefiel. Um sich wieder bei den Juden einzuschmeicheln, gab er vor, ein guter Jude zu sein und verfolgte daher die Christen. Jakobus wurde von einem Juden bei Agrippa angezeigt, der ihn sofort festnehmen ließ. Beim Verhör sah der Denunziant die Unerschrockenheit des Apostels und wurde daraufhin selbst Christ. Dies verärgerte Herodes Agrippa so sehr, dass er beide sofort zum Tode verurteilte. Auf dem Weg zum Richtplatz gestand der neue Christ dem Jakobus sein Vergehen und erbat von ihm Verzeihung, die ihm der Apostel gab. So erlitt Jakobus im Jahre 44 den Martertod. Zunächst wurde er zusammen mit dem Denunzianten in Jerusalem begraben. Einige Jahre später wurde der Leib des Apostels nach Iria Flavia gebracht und dort beigesetzt. Auf wunderbare Weise wurden die Reliquien zu Beginn des 9. Jahrhundert wieder gefunden. Bischof Theodomir, Bischof von Iria Flavia, hat 829 die Stadt Santiago de Compostela gegründet. Compostela von „Campus stellae“, d.h. „Feld des Sterns“, denn ein Stern hat den Ort des Grabes über diesem Feld angezeigt. König Alfons II. errichtete an der Stelle des Grabes eine Kapelle. Diese wurde aufgrund der vielen Pilger bald zu klein, so dass noch im gleichen Jahrhundert eine Kathedrale gebaut wurde, die 874 vollendet und 899 eingeweiht wurde. Das römische Martyrologium hat eine „neue“, weil sonst nirgends anders gefundene, Legende aufzuweisen. Zum Tag des 25.Juli heißt es beim Heiligen Jakobus: „Seine Gebeine wurden am heutigen Tag von Jerusalem nach Spanien überführt und in der westlichen Provinz Galläcia beigesetzt.“
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| Auffindung | ||
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Entdeckung des Grabes Die Entdeckung des Grabes des Apostel Jakobus ist eines der wenigen Ereignisse, die reichlich dokumentiert wurden. Die Stadt Iria Flavia, die nur wenige Kilometer vom Meer entfernt im Westen der Iberischen Halbinsel lag, war ein alter Bischofssitz. Der Eremit Pelagius soll als erster seltsame und übernatürliche Phänomene in dieser Gegend bemerkt haben. Mit Bewohnern eines Nachbardorfes beobachtete er einige Zeit lang luminares, also schimmernde Lichter, und hörte Gesänge und Engelsmusik. Man begutachtete diesen Ort und fand mitten im Gestrüpp ein Grabmal. Die Urkunden aus dem Jahr 0858 besagen, dass der Leichnam des heiligen Jakobus in einem kleinen Bauwerk liege (tumulatum), beziehungsweise 0899, dass es sich um eine Art tumulus oder 0927 um ein sepulchrum (Gruft) handle. Die domuncula, die den Leichnam des Apostels enthielt, wurde in der Neuzeit rekonstruiert und als rechteckiges Steinbauwerk mit zwei Kammern oder zwei Ebenen, eine über der anderen, dargestellt. Diese Grabkapelle soll im ersten Jahrhundert nach Christus erbaut worden sein. Schnell wurde auf diesen Fund reagiert und der ganze Hof des damaligen Königs Alfonso II. (0789-0842) pilgerte zu diesem Ort.
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Auffindung des Grabes durch Pelagius I Einstmals, zur Zeit Karl dem Großen und Alfons II., lebte der Einsiedler Pelagius in der Nähe der vorgeschichtlichen Siedlung Amaea. Diesem verkündete ein Engel, dass hier der Leichnam des Heiligen Jakobus ruhe. Die Gläubigen von San Felix wurden ihrerseits durch übernatürliche Lichterscheinungen darauf hingewiesen. Es wurde der Bischof von Ira Flavia, Theodomir, benachrichtigt, der sich selbst von diesem Leuchten überzeugte. Er ordnete drei Fastentage an. Danach zog er an der Spitze der Gläubigen zu der auf wunderbare Weise bezeichneten Stelle. Hier entdeckten sie das mit Marmor verkleidete Grab des Apostel Jakobus. Der verständigte Alfons II. ließ umgehend drei Kirchen bauen, eine zu Ehren des Apostels Jakobus, eine zweite zu Ehren des Heiligen Johannes des Täufers und eine dritte mit drei Altären, die Christus, dem Heiligen Petrus und dem Heiligen Johannes geweiht waren. Eine von einem Abt geleitete augustinische Mönchsgemeinschaft war die Keimzelle jenes Klosters namens Antealtares, das durch den Bau der romanischen Kathedrale verlegt werden musste.
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Auffindung des Grabes durch Pelagius II Einstmals im Jahre 0812 bemerkte der Eremit Pelagius eines Nachts über einem Hügel, der dicht von Macchia und Eichen bewachsen war, ein seltsames Licht. Auch war ein Gesang eines unsichtbaren Engelchores zu hören. Der Hügel erhob sich genau an der Stelle, an der heute die Kathedrale von Santiago de Compostela steht. Diese Erscheinung wiederholt sich mehrmals in den folgenden Nächten. Dies alles lockte viele Neugierige an, bis auch Theodomiro, der zuständige Bischof, davon erfuhr. Dieser las nun auf dem Hügel zunächst eine Messe und ließ dann eine breite Schneise in den dichten Wald schlagen. Inzwischen erlosch auch tagsüber der Lichtschein nicht und die himmlischen Chöre waren immerzu zu hören. Schließlich fand man einige Meter unter der Erde ein Mausoleum. In diesem war ein kleiner Altar und ein Grab, das mit einem schweren Stein verschlossen war. Dahinter fand man die Reliquie des heiligen Jakobus’. Nach einer anderen Legende waren es Hirten, denen ein Stern den Weg zum Grab des Apostels zeigte.
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Auffindung des Grabes durch Karl den Großen Einhard, ein Zeitgenosse Karl des Großen, beschreibt in leicht idealisierter Weise in „Vita Caroli Magni“ die Taten des Kaisers. Notker der Stammler, ein Mönch von St. Gallen zeigt in seiner „Gesta Karoli Magni Imperatoris“ einen ins Sagenhafte gewandelten Kaiser. Um 1100 wurde das altfranzösische Rolandslied in die Zeit des frommen Heldenkaiser verlegt und erstmals niedergeschrieben. Kaiser Friedrich Barbarossa lässt ihn im Jahre 1165 von dem Gegenpapst Paschalis heilig sprechen. Einstmals berichtete Pseudo-Turpin, dass Karl der Große das Grab entdeckt haben soll: „Da sah er plötzlich am Himmel eine Sternenstraße. Sie begann am friesischen Meer und führte über Deutschland ... Navarra und Spanien bis nach Galicien, wo damals der Leichnam des seligen Jakobus unbekannt ruhte. Nachdem Karl diese Straße in mehreren Nächten nacheinander erblickt hat, fragte er sich immer wieder, was das bedeuten solle. Als er nun eifrig über all das nachdachte, erschien ihm nachts im Traume eine über die Maßen schöne Heldengestalt und sagte: „Was tust du, mein Sohn?“ Er aber sprach: „Wer bist du, Herr?“ - „Ich bin, sagte jener, der Apostel Jacobus, der Jünger Christi. ... Die Sternenstraße, die du am Himmel gesehen hast, bedeutet, dass du mit Heeresmacht zum Kampf gegen das ungläubige Heidenvolk, zur Befreiung meiner Straße und meiner Erde und zum Besuch meiner Kirche und meines Grabes aus dieser Gegend nach Galicien ziehen sollst. Und nach dir werden alle Völker, von Meer zu Meer wandernd und Vergebung ihrer Sünden vom Herrn erflehend, dorthin ziehen, und sie erzählten das Lob Gottes und seine Macht und die Wunder, die er tat. Sie werden ziehen von deiner Lebenszeit an bis zum Ende dieser irdischen Welt.“ Einstmals machte sich Karl der Große mit seinem Heer auf den Weg nach Santiago. Die erste von ihm belagerte Stadt war Pamplona. Nach 3 Monaten erfolgsloser Belagerung betete Karl der Große zu Gott und dem Heiligen Jakobus. Daraufhin stürzten die Mauern ein. Einstmals wurde Karl bei Montjardin gemeldet, dass ihn der Navarreserfürst Furre bekriegen will. Karl bat Gott darum, dass er ihm zeigen möge, welche Ritter sterben sollen. Am nächsten Morgen hatten diese ein rotes Kreuz auf ihren Panzerhemden. Da Karl diese nicht verlieren wollten, ließ er sie in eine Kapelle einschließen. Als er aber nach der Schlacht nachsah, waren alle eingeschlossenen Ritter erstickt. Einstmals fanden nach der Schlacht um Sahagun einige Ritter ihre Lanzen am nächsten Morgen belaubt. Karl wurde geoffenbart, dass diese in dieser Schlacht die Märtyrerpalme erlangen sollen. Einstmals wurde der Leichnam des Apostels von sieben Heiligen vor den Muslimen gerettet. Sie brachten ihn in die Gegend von Granada. Als die Mauren die Iberische Halbinsel eroberten und auch dorthin kamen, sei ein Teil der Bevölkerung geflüchtet und habe den Leichnam in Iria Flavia versteckt, wo er dann wieder aufgefunden wurde.
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| Maurentöter | ||
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St. Jakobus der Maurentöter von Clavijo In der Zeit zwischen 0718 (Zusammenstoß des christlichen Heeres mit dem der Sarazenen am Ort Covadonga) und 1492 (Eroberung Granadas) war es die Figur des Apostel Jakobus, die den christlichen Heeren im Kampf gegen die Mauren beistand und so zum Beschützer und Träger der Rückeroberung wurde. Jakobus wurde zu der Symbolfigur für den christlichen Kämpfer. Einstmals, im Jahre 0844, hatte das christliche Heer von Ramiro I. in Albelda gegen die Sarazenen eine schwere Niederlage erlitten hatte. Ramiro zog sich nach der Niederlage auf den nahe gelegenen Bergrücken von Clavijo zurück. Im Schlaf erschien ihm dann der heilige Jakobus, der ihn aufforderte, sich am nächsten Tag erneut der Schlacht zu stellen, und ihm seine Hilfe versprach. Bei diesem neuerlichen Kampf fügte das christliche Heer den Mauren eine schwere Niederlage zu. Als Dank an den Apostel verlieh Ramiro I. am 25. Mai 0844 in Calahorra daher ein feierliches Privileg. In dem er dem Apostel und seiner Kirche in Compostela einen Tribut gestattete, für den Güter und Ernten in fast allen Regionen Spaniens eingehoben werden sollten. Die gewaltigen Abgaben, die in der Folge von verschiedenen spanischen Monarchen bestätigt und reformiert wurde, waren Grund für Protest und Missbrauch. Sie wurden erst 1812 endgültig abgeschafft. Die christlichen Königreiche im Norden der Halbinsel sahen in der Entdeckung des Apostelgrabes ein Zeichen für den Beistand von oben. Dies wird auch dadurch bestärkt, dass Jakobus sehr schnell zum Schutzpatron Spaniens gemacht wurde. Heute steht fest, dass die Schlacht von Clavijo, einer der spanischen Jakobsmythen, geschichtlich nicht belegbar ist. Außerdem ist auch die Urkunde, die das Jakobus-Gelübde enthält, eine Fälschung des 12. Jahrhunderts.
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St. Jakob als Maurentöter von Coimbra Einstmals, im Jahre 1064, wurde Coimbra von den Christen belagert und also beteten die Christen zum Heiligen Jakobus. Dies sah ein Grieche, der sich darüber wunderte, dass ein Heiliger angerufen wird, um gegen die Mauren zu kämpfen. Es wurde ihm der ganze Sachverhalt erklärt, aber er glaubte immer noch nicht. Da erschien ihm der Apostel selbst im Traum und sprach: „Du hältst es für ungehörig, dass die Pilger mich einen Ritter nennen und glaubst nicht, dass ich einer bin - ich zeige dir nun, dass ich einer von den Rittern Christi bin und den Christen gegen die Mauren helfe!“ Mit diesen Worten stieg er auf sein weißes Pferd und eilte dem König Fernando zuhilfe, um die Stadt Coimbra zu erobern.
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| Steinblock | ||
| St. Jakobus und der Steinblock Einstmals als Jakobus gestorben war, legten seine Jünger den Leichnam auf einen Steinblock, der sich von selbst als Sarkophag für Jakobus schloss.
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| Rinder | ||
| St. Jakobus und die Rinder Einstmals als Jakobus als Jakobus Sarkophag auf einem Wagen lag, wurden wilde Rindern vorgespannt, die den Sarkophag an die Stelle fuhren, wo später die Wallfahrtskirche in Compostela gebaut wurde.
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| Schwan | ||
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St. Jakobus und das Schwanenweibchen Einstmals brachten Jünger des Jakobus seinen Leichnam nach Spanien, das er so liebte. Einstmals wurde der aufgebahrte Jakobus in einem Boot von einem Schwanenweibchen nach Spanien gezogen. Einstmals, als die Jünger die Küste Irias, das Land der Königin Lupa, erreicht hatten, legten sie den Jakobus auf einen Marmorblock. Sogleich nahm der Stein den Leib in sich auf, als wäre er aus Wachs, und wurde zum Sarkophag des Heiligen. Die Jünger des Jakobus gingen zur Königin Lupa, die ihrem Namen „Wölfin“ alle Ehre machte, so hinterhältig und gemein war sie, und baten um einen Ruheplatz für ihren Meister.
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| Jakobsmuschel | ||
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St. Jakob und die Jakobsmuschel I Einstmals wurde der Leichnam des Apostels Jakob in Finisterre an der spanischen Westküste geborgen und in der Grabeskirche in Santiago de Compostela bestattet. Der Heilige war, als man ihn aus dem Wasser zog, "mit den Muscheln bedeckt, die heute seinen Namen tragen".
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St. Jakob und die Jakobsmuschel II Einstmals, als sich das Boot mit dem Leichnam des Apostels der spanischen Küste näherte, harrte dort ein portugiesischer Ritter zu Pferd. Als nun das Pferd den wundersamen, hellen Schein sah, der von einem Stern herab direkt auf einen Toten fiel, war es von diesem Anblick so verstört, dass es ins Wasser sprang und den Ritter mit sich in die Tiefe riss. Die Männer auf dem Geisterschiff retteten den Ritter, und als sie ihn an Bord zogen, sahen sie voller Staunen, dass sein Körper mit Aberhunderten von Jakobsmuscheln bedeckt war.
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| St. Jakob und die Jakobsmuschel III Einstmals schleppte sich ein Jakobspilger in großer Hitze den einen steilen Weg hinauf. Als er den Durst kaum noch zu ertragen konnte, erschien ihm der Teufel als Santiago-Pilger verkleidet und versprach dem Durstigen köstliches, kristallklares, kühles Wasser. Der Pilger müsse dafür nur die Jungfrau Maria oder wenigstens den Apostel Jakobus verleugnen. Dieser jedoch widerstand trotz seines quälenden Durstes dieser Versuchung und hielt an seinem Glauben fest. Da kam der Glaubensprobe ein weiterer Pilger hinzu und schleppte den Entkräfteten zu einer verborgenen Wasserquelle. Dort schöpfte er mit seiner Jakobsmuschel Wasser. Ehe sich der Genesene bedanken kann, ist sein Retter verschwunden. Es war der Apostel Jakobus selbst.
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| Hühner | ||
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St. Jakob und die Hühner
I Die Jahrhunderte alte Tradition, zwei lebendige Hühner in der Kirche zu halten, geht auf die berühmteste Legende des Jakobsweges zurück. Im zweiten Buch des „Codex Calixtus“ wird von einem aus Deutschland stammenden Vater mit seinem Sohn auf dem Weg nach Santiago berichtet. Nach der „Legenda aurea“ soll dies im Jahre 1020 gewesen sein. Ab dem 15.Jahrhundert wird diese als „Hühnerwunder“ bekannt gewordene Legende von Toulouse nach San Domingo verlegt. Dem deutschen Vater mit seinem Sohn wird nun auch noch die Mutter hinzugefügt. Dieses „Hühnerwunder“ ist das in Deutschland bekannteste und verbreitetste Jakobuswunder. Es ist Rothenburg und in Winnenden zu sehen, ebenso auf vielen Altarbildern, wie z.B. das in Kempen. 1903 wurde in Überlingen einer Jodockapelle Fresken aus dem 15. Jahrhundert entdeckt, die das Hühnerwunder als Bildergeschichte erzählen. Ein besonderes Kuriosum hierzu dürfte es in der Jakobuskapelle neben der alten Fuldaer Stiftskirche gewesen sein. In ihr soll „es bereits im 14. Jahrhundert einen Altar mit der Bezeichnung 'auf der Hünner Hort' gegeben haben. Es handelt sich wahrscheinlich um den Altar über einem Hühnerstall, der dem Hühnerkäfig in Santo Domingo de la Calzada wohl nachempfunden war.
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| St. Jakob und die Hühner II Einstmals war bayerisches Ehepaar mit seinem Sohn auf Pilgerfahrt nach Santiago und übernachtete in Santo Domingo de la Calzada. Die Wirtstochter verliebte sich in den Jungen, aber der wollte nichts von ihr wissen. Die Verschmähte rächte sich, indem sie dem Jungen heimlich einen silbernen Becher ins Gepäck steckte und ihn dann bei der Abreise des Diebstahls bezichtigte. Der Becher wurde entdeckt und der Junge zum Tode verurteilt und gehängt. Als die Eltern nach Vollstreckung der Strafe zum Baum gingen, wo ihr Sohn hing, stellten sie fest, dass der Junge noch lebte, weil ihn der Heilige Domingo unsichtbar stützte. Daraufhin begab sich das Ehepaar zum Richter, um ihm von dem Wunder zu berichten, das die Unschuld ihres Sohnes bewies. Der Richter saß gerade am Mittagstisch und sagte verächtlich, dass der Junge so lebendig sei wie die zwei Hühnchen, die er gerade verspeisen wollte. Da erhoben sich die beiden Tiere und flogen davon.
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| St. Jakob und die Hühner III Einstmals war machte Pilgerfamilie aus dem oberschwäbisch-bayerischen Raum Station in einem Gasthaus in Santo Domingo de la Calzada, in der Gegend von Burgos Rast. Die Tochter des Wirts hatte ein Auge auf den Sohn der Pilgersleute geworfen, welcher aber nichts von ihr wissen wollte. Aus gekränkter Eitelkeit steckte die flotte Maid dem spröden Knaben heimlich einen Silberbecher in sein Gepäck. Als die Gruppe wieder auf dem Weg war, schickte sie ihnen die Polizei nach, welche den Becher im Gepäck fand. Der Richter von Santo Domingo verurteilte den Jüngling kurzerhand zum Tode, und man hängte ihn an den Galgen vor der Stadt. Die verzweifelten Eltern flehten in der Kirche zum Hl. Domingo und gingen am nächsten Tag nochmals zur Richtstätte, wo sie aber ihren Augen und Ohren nicht trauen wollten, als sie feststellten, dass ihr Sohn noch lebte und zu ihnen sprach: „Sankt Jakob hat mir die Füße gehalten. Geht in die Stadt und meldet dem Gericht meine Unschuld“. Als man dem Richter, der sich gerade zum Essen setzte, die Kunde überbrachte, meinte er: „Der da draußen lebt genau so wenig wie die gebratenen Hühner hier auf meinem Tisch!“ Im selben Moment erhoben sich die Hühner und liefen gackernd aus dem Raum. Schnell holte man den jungen Pilger vom Galgen herunter, und Gruppe zog weiter nach Santiago.
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| St. Jakob und die Hühner IV Einstmals soll ein aus Deutschland stammender Vater mit seinem Sohn auf dem Weg nach Santiago unterwegs gewesen sein. Der betrügerische Gastwirt, bei dem sie übernachtet hatten und einen silbernen Becher in ihr Gepäck geschmuggelt hatte, brachte sie mit der Beschuldigung, sie hätten ihn aus der Herberge gestohlen, vor den Richter. Der Junge wurde vom Richter verhört, für schuldig gesprochen und gehängt. Der Heilige Jakobus hielt aber den Jungen am Leben, obwohl er 36 Tage gehangen hatte. Dann nämlich kehrte der Vater von Santiago wieder zurück und fand hier seinen immer noch lebenden Sohn. Nach dem „Codex Calixtus“ soll sich dieses Wunder nahe bei der Kirche von Toulouse ereignet haben.
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| St. Jakob und die Hühner V Einstmals übernachtet ein deutsches Pilgerpaar mit ihrem Sohn in San Domingo in der Herberge. In der Nacht schleicht die Tochter des Wirtes zum Sohn ins Bett und will ihn verführen. Dieser bleibt aber standhaft. Als Rache versteckt sie einen Silberbecher im Pilgerbeutel des Jungen. Dieser wird nun beschuldigt, den Becher gestohlen zu haben, vor den Richter gebracht, verurteilt und gehängt. Die zu Tode betrübten Eltern setzen ohne Sohn ihre Wallfahrt fort, klagen am Schrein des Heiligen Jakobus ihr Leid und kehren nach 36 Tagen wieder nach San Domingo zurück. Obwohl der Körper des Jungen noch immer am Galgen hängt spricht er doch: „Ich bin nicht tot, und Gott und sein Diener, der Heilige Jakobus, haben mein Leben gerettet. Darum bitte ich Euch, gehet hin zum Richter der Stadt und bittet ihn, herzukommen und mich herunterzulassen.“ Der Richter saß gerade beim Mittagstisch, ein gebratener Hahn und eine Henne vor sich auf dem Tisch. Er hörte sich die aufgeregten Eltern an und wehrte ab: „Euer Sohn, der dort seit 36 Tagen hängt, ist so tot wie diese zwei Hühner.“ Kaum hatte der Richter dies ausgesprochen, da erhoben sich die gebratenen Hühner und flogen flügelschlagend zum Fenster hinaus.
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| Thurn | ||
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St. Jakob am Thurn 1476 hatte sich St. Jakob am Thurn im Fürsterzbistum Salzburg im Jahre folgende Geschichte zugetragen: Einstmals sah ein Flurschütz eines Tages einen Mann über die Wiesen und Felder laufen. Dieser Mann war in Pilgertracht und hatte einen mit einer Muschel geschmückten Hut. Als er durch ein Getreidefeld gehen wollte, stellte ihn der Flurschütz und wollte ihm zur Strafe den breitkrempigen Pilgerhut abnehmen, nach dem alten Leitspruch: „Wer einem Flurfeld Frevel tut, hat verwirkert seinen Hut.“ Da begann die Gestalt zu strahlen und sprach: „Wenn du mir meinen Hut lässt, halte ich St. Jakob in meinem Hut.“ Da erkannte der Flurschütz, dass es der Patron des Ortes selbst ist. Der Heilige hat durch seine Warnung vor den Türken den Ort vor Schaden bewahrt. Einstmals waren wieder einmal die Apostel dem Herrn durch ein Kornfeld voran gegangen. Da lief der Bauer herbei und nahm alle Hüte zum Pfand. Doch der Heiligen Jakob sagte: „Lasst mir meinen Hut, ich will euer Kornpatron sein“. Seitdem ist er der Kornpatron der Bauern und hat daher als einziger Apostel einen Hut.
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| Konstanz | ||
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St. Jakob in Konstanz Einstmals hatten die Schweden Konstanz belagert. Bei heftigem Beschuss ist über der Augustinerkirche eine Frauengestalt erschienen. Diese hat alle Kugeln der Schweden mit ihrem Mantel aufgefangen. Dies rief unter den Schweden ein Panik hervor, so dass sie die Belagerung aufgeben mussten. Einstmals verging sich ein Knabe aus Stadelhofen beim Holzsammeln frevlerisch an einem Kreuz und konnte deswegen seine Hand nicht mehr vom Korpus lassen, bis seine Mutter 7 Wallfahrten nach Einsiedeln versprach. Die Folge war der Bau der Kapelle in Bernrain, damit das wundersame Kreuz einen würdigen Platz habe. Besonders an den Festen Kreuzauffindung (3.Mai) und Kreuzerhöhung (14.September) wurde zu der kleinen Kapelle gepilgert. 1637 haben die Konstanzer aus Dankbarkeit auf dem Staader Berg die Loretokapelle errichtet, wohin sie alljährlich pilgern.
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| Orleans | ||
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St. Jakob in Orleans Einstmals feierte Bischof Evurtius in der Heiligkreuzkirche von Orleans wie gewohnt die Heiligen Messe. Da erschien über dem Altar die Rechte des Herrn in menschlicher Gestalt und tat alles so, wie es Evurtius auch tat. Nach dem Messopfer verschwand die Heiligen Hand. Daher sagt der Heiligen Fulgentius: „Nicht der Mensch opfert den Leib und das Blut Christi, sondern jener, der für uns gekreuzigt wurde, nämlich Christus.“ Der Heiligen Isidor sagt diesbezüglich: „Weder durch die Heiligkeit eines guten Priesters verbessert sich das Opfer, noch verliert es an Wert durch die Bosheit eines schlechten.“ Einstmals feierte in der Heiligkreuzkirche von Orleans Bischof Evurtius wie gewohnt die Heiligen Messe, als sich ein Wunder ereignete. Daher hat der Pilger ihn und in der Kirche des Heiligen Samson die Patene zu verehren, die er bei dieser Meßfeier benutzte.
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| Villeneuve | ||
| St. Jakob in Villeneuve Einstmals bat in Villeneuve ein Jakobspilger eine Frau, die unter heißer Asche Brot hatte, um Almosen. Sie aber gab vor, kein Brot zu haben. Darauf sprach der Pilger: „Wollte Gott das Brot, das du hast, in einen Stein verwandeln!“ Damit ging der Pilger weiter seines Weges. Die Frau sah nach und fand an Stelle des Brotes einen runden Stein in der Asche. Mit reumütigem Herzen eilte sie dem Pilger nach, fand ihn aber nicht mehr.
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| Ostabat | ||
| St. Jakob in Ostabat Einstmals wurde ein Pilger an einem Brunnen mit dem Teufel darüber handelseinig, dass er seine Seele und seinen Schatten an den Teufel verpfändet. Als Gegenleistung hat der Pilger immer etwas mehr Geld in den Taschen, wie er gerade benötigte. Der Pilger hatte aber nur eine kurze Freude an diesem Geschäft, denn überall wo er hinkam, da fiel es gleich auf, dass er keinen Schatten warf, weder an einem sonnigen Tag, noch abends bei einer Lampe. Die Menschen hielten ihn für den Leibhaftigen persönlich. Er wurde wie ein Aussätziger behandelt und rannte verzweifelt vor sich selbst davon. In der Nähe von Ostabat wollte er sich in einen Brunnen stürzen, um dem ganzen Spuk ein Ende zu machen. Dabei fiel er in den Mantel des Jakobus, der ihm in Gestalt eines Pilgers erschienen war. Dessen Mantel verwandelte sich wieder zu einem Schatten. In der Tasche des Mantels fand der Pilger noch ein Geldstück. Es war das letzte.
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| Nantua | ||
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St. Jakob in Nantua Einstmals weigerte sich in Nantua, eine Stadt zwischen Genf und Lyon, ein Weber, einem Jakobspilger das Brot zu geben, um das er bat. Da riss ihm als Strafe der Webstoff in der Mitte entzwei und fiel auf den Boden.
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| Pamplona | ||
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St. Jakob in Pamplona Einstmals soll Pamplona die erste Festung gewesen sein, die sich Kaiser Karl dem Großen in den Weg gestellt hatte. Da ihre Festungsmauern so groß und stark waren, dass Karl sie nicht einnehmen konnte, half ihm der Heilige Jakobus. Er erschütterte die Wälle und ließ sie einstürzen, wie einst die von Jericho. Einstmals im Jahre 1100 macht eine ganze französische Familie eine Wallfahrt nach Santiago, Vater, Mutter und die Kinder machen Station in Pamplona und die Mutter stirbt hier. Der Wirt nimmt dem Mann nicht nur sein Geld, sondern auch das Pferd, das die Kinder trug. Somit musste der Vater auf seinem weiteren Wege die Kinder auf seinen Schultern tragen. Unterwegs trafen sie einen Mann, der ihm seinen Esel für die Kinder leiht. In Santiago beteten sie vor dem Grab des Apostels. Da trat ein Mann hinzu und sagte: „Ich bin der Apostel Jakobus. Ich habe dir meinen Esel geliehen und ich leihe ihn dir nochmals, damit du heimkehren kannst. Auch sollst du wissen, dass der Wirt, der dir so Böses angetan hat, tot ist und du alles wiederbekommst, was dir gehört.“ Tatsächlich erhielt er in Pamplona seine Habe zurück. Kaum waren aber die Kinder von dem Esel abgestiegen, da verschwand das Tier auch.
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| Estella | ||
| St. Jakob in Estella Einstmals im Jahre 1270 soll ein armer griechischer Pilger an den Strapazen der Wallfahrt gestorben sein und in Estella begraben worden. Über dem Grab war ein merkwürdiger Schein zu sehen. Bei den Nachforschungen wurde festgestellt, dass es sich bei dem verstorbenen Jakobspilger um Bischof Patras handelte, der eine wertvolle Reliquie des Heiligen Andreas mit sich führte, die er als Geschenk nach Santiago bringen wollte. Seither wird diese Reliquie in San Pedro de la Rúa ein einem großen silbernen Reliquienschrein aufbewahrt und der Heiligen Andreas zum Schutzpatron der Stadt ausgerufen.
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| Monte Perdon | ||
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St. Jakob in Monte Perdon Einstmals schleppte sich Pilger sich in großer Hitze den steilen Weg zum Monte Perdon hinauf. Als er den Durst kaum noch zu ertragen konnte, erschien ihm der Teufel als Santiago-Pilger verkleidet und versprach dem Durstigen köstliches, kristallklares, kühles Wasser. Der Pilger müsse dafür nur die Jungfrau Maria oder wenigstens den Apostel Jakobus verleugnen. Dieser jedoch widerstand trotz seines quälenden Durstes dieser Versuchung und hielt an seinem Glauben fest. Der Heilige Jakobus ließ ihm als Dank beim Gipfel eine Quelle entspringen, die noch heute sprudelt.
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| Clavijo | ||
| St. Jakob in Clavijo Einstmals sollten 100 Jungfrauen als Tribut an die Mauren bezahlt werden. Die Verlobte des Ritters Osorio war eine von ihnen. Sie zog sich mit der Begründung nackt aus: „Solange ihr euch wie ängstliche Weiber benehmt, brauche ich mich meiner Nacktheit doch nicht zu schämen. Wenn aber mit den maurischen Schergen richtige Männer hier erscheinen, werde ich mich sofort wieder anziehen.“ Dadurch aufgestachelt stürzte der Ritter Osorio mit seinem Gefolge - entgegen den Willen des zaghaften Ramiro I. - gegen die herannahenden Mauren. Durch die tatkräftige Unterstützung des Heiligen Jakobus wurde diese Schlacht siegreich gewonnen. Im nahen Dorf Sorzano erinnert alljährlich am 15. Mai eine Prozession junger Mädchen an diesen Jungfrauentribut.
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| St. Jakob in Najera | ||
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St. Jakob in Najera Einstmals ging der König von Navarra wieder einmal auf Falkenjagd. Als er eine Taube sah, schickte er seinen Falken hinterher. Die Taube entfloh in eine Grotte und der Falke folgt ihr. Als der Jäger den beiden Vögeln nachsetzte, findet er die Höhle in ein strahlendes Licht getaucht und eine Marienbild, unter dem die Taube mit dem Falken friedlich vereint nebeneinander saßen. Das Bild wurde aus der Höhle genommen und in der Mitte des prachtvollen Altaraufbaus der romanischen Kirche in Najera aufgestellt, wo es noch heute die Pilger bestaunen können.
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| Villafranca | ||
| St. Jakob in Villafranca Montes de Oca Einstmals vermählte sich der Herzog der Gascogne, es blieb ihm viele Jahre ein Erbe versagt. Da unternahm der Herzog eine Wallfahrt nach Santiago, kehrte zurück und im kommenden Jahr gebar seine Gemahlin das Wunschkind. Als der Junge 15 Jahre alt war, brach der Herzog mit seiner ganzen Familie nach Santiago auf, wie er es gelobt hatte. In den Oca-Bergen erkrankte der Junge und starb. Bei der Beerdigung schrie die Herzogin wie wahnsinnig: „Seliger Jakobus! Da dir Gott, der Herr die Macht gegeben hatte, mir einen Sohn zu schenken, so bitte ich dich, gib mir mein Kind zurück. Tust du es nicht, so töte ich mich!“ Da wurde vom Heiligen Jakobus wieder zum Leben erweckt und erhob sich aus dem Sarg. Er erzählte, wie er 2 Tage lang an der Brust des Apostels war und auf Zeichen Jesu wieder zurückgegeben wurde. Traurig sagte er: „Dort oben ging es mir viel besser. Ich wollte, ich hätte nicht zur Erde zurückkehren müssen.“
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| Santiago | ||
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St. Jakob in Santiago de Compostela Einstmals, zur Zeit des Bischofs Theodemirus, hatte ein in Italien lebender Mann eine so große Sünde begangen, dass sein Beichtvater es nicht agte, ihm die Lossprechung zu geben. Er befahl dem Sünder, seine Untat auf ein Pergament zu schreiben und damit nach Santiago zu pilgern. Der reuige Mann tat, wie es ihm aufgetragen war. Als er am 25. Juli, dem Fest des Heiligen Jakobus, in Santiago angekommen war und das Pergament auf den Altar abgelegt hatte und um Vergebung betete, da kam Bischof Theodemirus vorbei, besah sich das Pergament und fragte den Jakobspilger, was er denn getan habe. Dieser wollte ihm seine Missetat beichten, da unterbrach ihn der Bischof und zeigte ihm das Schriftstück. Die Schrift war ausgelöscht, so wie auch seine Sünden. Da sagte Theodemirus: „Wenn Gott dem Mann verziehen hat, wie dürfen wir Menschen noch von seiner Sünde reden?“ Einstmals wurde ein Schmied wegen angeblicher Beteiligung an einem Aufruhr zur Richtstätte geführt. Als der Zug an der Marienpforte vorbei kam, rief der Schmied das Gnadenbild zum Zeugen seiner Unschuld an. Sogleich stürzte er tot zu Boden und entging damit seiner schmachvollen Hinrichtung. In diesem Eingreifen des Gnadenbildes wurde die Unschuld des Schmiedes als erwiesen angesehen. Einstmals sollte ein Pilger aufgrund seiner Verbrechen gehängt werden. Er rief die Jungfrau Maria an, die ihm unter dem Kreuz „Crucero de Bonaval“ einen plötzlichen Tod ohne Schmerzen gewährte.
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| Mugia | ||
| St. Jakob in Mugia Einstmals soll in Mugia die Jungfrau Maria an Land gegangen sein, um den Apostel Jakobus in seinem Missionseifer zu stärken.
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| Turm | ||
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St. Jakob und der Turm Einstmals lag Bernhardus, ein Mann aus der Diözese Modena, gefesselt in einem Turm und rief den Heiligen Jakobus an. Dieser erschien im und sagte: „Steh auf und folge mir nach Galicien.“ Da fielen Bernhardus die Ketten ab, er kletterte auf die Turmspitze und sprang ohne Schaden zu nehmen, sechzig Ellen in die Tiefe Einstmals sperrte ein tyrannischer Herrscher einen ehrbaren Kaufmann in einen Turm, nachdem er ihm all seine Habe geraubt hatte. Der Unglückliche flehte zum Apostel Jakobus. Da neigte sich der Turm so weit, bis dass seine Spitze die Erde berührte und der Gefangene fliehen konnte. Die Wächter setzten ihm nach, aber Jakobus machte den Kaufmann für sie unsichtbar.
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| Selbstmörder | ||
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St. Jakob und der Selbstmörder Einstmals überredete der Satan einen Pilger, sich selbst zu töten, während er bei einem Wirt eine kleine Rast machte. Der Pilger kam der Aufforderung nach, aber der Wirt wurde beschuldigt, seinen Gast umgebracht zu haben. Da erweckte der Heilige Jakobus den Pilger und der Wirt wurde freigesprochen.
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| Lüstling | ||
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St. Jakob und der Lüstling Einstmals war ein Pilger in Unkeuschheit gefallen. Da sagte ihm der Teufel in Gestalt des Heiligen Jakobus, dass er sich die Geschlechtsteile zur Buße abschneiden solle, oder noch besser, sich selbst das Leben nehmen soll. Der Pilger kam beiden Wünschen nach. Nachts schnitt er sich die Geschlechtsteile ab und stieß sich danach das Schwert durch seinen Leib. Als der Teufel die Seele holen wollte, trat ihm der Heilige Jakobus in den Weg und verwehrte sie ihm: „Keinen Anspruch habt Ihr auf die Seele eines Pilgers, den Ihr unter Missbrauch meines Namens betrogen habt!“ Schließlich wurde die Gottesmutter des Pilgers als Richterin mit der Entscheidung betraut. Der Teufel durfte die Seele nicht behalten. Der Heilige Jakobus gab dem Pilger daraufhin sein Leben wieder zurück und nach drei Tagen waren nur noch die Narben der Wunden zu sehen. Der Pilger konnte dann seinen Weg weiter nach Santiago fortsetzen.
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| Neidige | ||
| St. Jakob und die Neidige Einstmals bat ein Pilger bei einer Familie um Brot als Wegzehrung. Wie nun die Frau davon hörte, versteckte sie es rasch in der Asche und sagte, dass sie keines habe. Der Pilger sprach darauf zur Frau: „Frau, ich weiß, dass ihr Brot im Ofen habt. Es soll euch zu Stein werden.“ Mit diesen Worten verließ er das Haus. Als die Frau nachsah, war das Brot tatsächlich zu Stein geworden. Da wusste sie, dass es der Heilige Jakobus selbst war, der darum gebeten hatte.
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| Pilger | ||
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St. Jakob heilt Pilger auf dem Pilgerweg Einstmals soll eine Frau wegen ihres gekrümmten Rückens nur auf den Knien nach Santiago unterwegs gewesen sein. Unterwegs gesundete sie und konnte wieder aufrecht gehen. Einstmals mussten einen Ritter, der unterwegs zum Heiligen Jakobus war, seine Freunde wegen seiner Körperschwäche auf sein Pferd binden. Unterwegs kam er wieder zu Kräften und konnte wieder selbst gehen.
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| Hahn | ||
| St. Jakob und der Hahn von Barcelos Einstmals hatte man in Barcelos in Portugal einen Mann zum Tode verurteilt. Er beteuerte seine Unschuld und in äußerster Not erflehte er von der Gottesmutter und dem Heiligen Jakobus ein Wunder. Dem über seinem Geflügelbraten zu Tisch sitzenden Richter erklärte er dann: „Wenn ich die Wahrheit sage, wird sich der Hahn von eurem Teller erheben und zu krähen beginnen.“ So geschah es auch prompt und er wurde freigesprochen.
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| Halsleiden | ||
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St. Jakob heilt ein Halsleiden Einstmals, im Jahre 1106, litt ein Soldat in Italien an einem schrecklichen Halsleiden. Seine Schlagadern blähten sich gewaltig auf und kein Arzt konnte helfen. Da brachten ihm Jakobspilger ein kleines Pilgerkreuz mit und legten es ihm um den Hals. Hierauf wurde der Soldat wieder gesund. Aus Dankbarkeit an den Heiligen Jakobus machte er sich selbst auf den Weg zu seinem Grab.
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| Wunden | ||
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St. Jakob heilt Wunden Einstmals, im Jahre 1444, litt ein Engländer an einer schlimmen Wunde, die nicht heilen wollte. Er brach daher zu einer Wallfahrt nach Santiago auf, doch hatte er eine unüberwindliche Angst vor der Überfahrt zum Festland und kehrte daher wieder um. Auf seinem Heimweg wurde er gesund, was ihn dazu bewegte, die geplante Wallfahrt zum Heiligen Jakobus dennoch ganz auszuführen.
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