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    Lesetechnik am Bildschirm
     
    Einige Hinweise für Literaten zum Lesen am Bildschirm, dabei machen die Kinder neue Hoffnungen. Sie lesen geduldiger und genauer, weil sie an das Lesen am Bildschirm von klein an gewöhnt sind.
       
    Ein wichtiger Aspekt der Schnittstelle Bildschirm drückt sich in dem Vergleich aus, dass das Lesen im Internet ist wie Musikhören übers Telefon.  
      Die Lektüre am Bildschirm lässt die haptische und oft auch typographische Qualität des Buches vermissen und wird von vielen als ermüdend empfunden. Es gibt kaum einen Grund, reine linearer Texte, die auch gedruckt vorliegen (könnten), am Bildschirm zu lesen.
    Anders verhält es sich bei den Werken digitaler Kunst, die auf Computer und Bildschirm als Präsentationsort angewiesen sind.  
      Diese Werke müssen allerdings aus dem gleichen Grund mit der Ungeduld der Lesers rechnen, die oft - zumal wenn sie nicht durch explorative Computerspiele vorbereitet sind - über versteckte Details hinwegklicken und eher auf das schnelle Verständnis der Funktionsweise eines Werks als auf die ausdauernde Lektüre aus sind.
    In Zukunft wird die Gewöhnung an den Bildschirm als Leseort akzeptieren, außerdem wird sich auch das Leseverhalten ändern, die Akzeptanz der Lektüre am Bildschirm wird sich ändern.  
      Eine Erfahrung gibt es bereits: Kinder die viel surfen und sich in Computerspiele vertiefen lesen am Bildschirm aufmerksamerer, als solche Leute die das lesen der Printmedien gewöhnt sind. Computerfreaks sind es gewöhnt gerade am Bildschirm keine Leserfehler zu machen, denn dann verlieren sie jedes Spiel.
       
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