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VÖ: 16.05.08 |
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Bixby Canyon Bridge
I will possess your heart
No sunlight
Cath...
Talking bird
You can do better than me
Grapevine fires
Your new twin sized bed
Long division
Pity and fear
The ice is getting thinner
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Label:
Atlantic / Warner
Im Jahr 2005 war es endlich soweit und Death Can For
Cutie hatten nicht nur den Status der verschrobenen Nerds abgelegt,
sondern vor allem internationale Anerkennung erreicht. Während
Transatlanticism (2003) eine Art Aufwärmen war, kann das tolle Album
„Plans“ als Durchbruch bezeichnet werden. Es war bzw. ist (geringe
Abnutzungserscheinungen!) eine Platte, die mit Leichtigkeit fließt
und in Tiefen vorstößt, die man eigentlich gerne vermeidet.
Letztendlich lässt man sich aber treiben und fragt sich am Ende
ratlos und bewegt, ob so viel Schönheit überhaupt zu ertragen ist.
„Plans“ zeichnete sich durch seine Homogenität aus, die gefälligen
Radiosingles „Soul meets body“ und „Crooked teeth“ störten da
beinahe.
Drei Jahre später hat sich natürlich auch die Erwartungshaltung
geändert. Ben Gibbard ist nicht mehr der spießige, introvertierte,
studentenhafte Songwriter, sondern Frontman einer Band, die
mittlerweile über die Grenzen des Indie-Universums bekannt ist.
„Bixby Canyon Bridge“ beginnt auch nahzu ident wie „Marching band of
Manhattan“; das vergleichsweise heftige Drums-Intermezzo samt
wummerndem Bass ist dann aber bereits die erste Überraschung.
Alles in allem schafft es das Viergespann aus dem Bundesstaat
Washington nicht ganz, erneut eine derart besondere Atmosphäre zu
erzeugen, wie das bei „Plans“ der Fall war. Positiv fügt sich jedoch
ein, dass im Gegensatz zu damals die erste Singe („I will possess
your heart“) einer der besten, wenn nicht der beste Song ist. Vor
allem der gemächliche Aufbau des Songs, welcher sich in weiterer
Folge zu etwas geradezu Bedrohlichem entwickelt, trägt dazu bei –
und sorgt für eine Songlänge von acht Minuten.
Danach: viel Durchschnittliches zwischen poppigen Klängen und ein
bisschen Walzer-Geschrammel. Erst „Grapevine fires” vermag wieder zu
überzeugen, bevor „Your new twin sized bed” nicht nur Ähnlichkeiten
im Titel mit „Brothers on a hotel bed“ aufweist. „Pity and fear“
lässt einen erschaudern und Respekt zollen. Erneut sorgt ein
langsamer Aufbau für Spannung, das Ende des von Trommelrhythmen
dominierten Liedes ist umso abrupter.
Mit „The ice is getting thinner“ klingt die Platte aus – und hat
irgendwie sein Gutes, denn die hinreißend schöne, unaufgeregte
Ballade lässt den Hörer und Fan unüberhörbare Schwächen vergessen.
Essential Tracks:
I will possess your heart
Pity and fear
The ice is getting thinner
by
Thomas |
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VÖ: 28.03.08 |
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Biggest lie
I want to be wrong
Yours to destroy
Under the garden
Sleeping between trucks
Domino
The feel good song of the year
The trumpet player
Night of the living living
Ontario
Pacific Standard Time
The dregs of sobriety
Kill the rich
Take it home
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Label: Fat Wreck Chords
No Use For A Name, gerne auch simple No Use oder NUFAN genannt,
können ohne Bedenken zum Standardrepertoire des Genres Surf-Punkrock
gezählt werden. Klare, meist einfach gestrickte Melodien zeichnen
ihre Songs aus; mit einer routinierten Regelmäßigkeit bekommt man
pro Album eine Ballade geliefert, unterstützt von einem bis zwei
Midtempotracks.
Fans wissen genau, wie viel Ironie im Albumtitel „
Opener „Biggest lie“ birgt nicht wirklich Überraschungen, „I want to
be wrong“ ebenso wenig – Tempo, Refrain, Routine. Man muss sich
schon bis Track Nummer drei gedulden: was beginnt wie eine unnötige
Schmalzballade (nur bedingt eine Stärke der Band, die bei mit
Uptempo-Songs öfter den Nagel auf den Kopf trifft), entwickelt sich
zu einem ganz starken Stück, welches so ganz nebenbei den besten
Refrain der Band für eine kleine Ewigkeit liefert – und das mag was
heißen, verstehen es die Kalifornier doch nur allzu gut, im
entscheidenden Teil eines Liedes zu glänzen.
Und so ist der Reigen eröffnet. Man schrammelt munter vor sich hin,
geht nur selten runter vom Gaspedal. Und wenn, dann ist das höchst
verzichtbar („Sleeping between trucks“). Alles beim alten bei Tony
Sly’s Mannen: die Gitarren heulen auf, der Gesang kontrolliert wie
immer, das monotone Schlagzeugspiel auch. Etwas mehr Mut zum Risiko
hätte nicht geschadet. Dass dies hervorragend funktionieren kann,
hat Sly schon im Jahr 2004 mit Lagwagon-Frontman Joey Cape bewiesen
(„Acoustic“).
Essential Tracks:
I want to be wrong
Yours to destroy
The feel good song of the year
by
Thomas |
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VÖ: 11.04.08 |
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See
the sun
Always
where I need to be
Mr
Maker
Do
you wanna
Gap
Love
it all
Stormy
weather
Sway
Shine
on
Down
to the market
One
last time
Tick
of time
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Label:
Virgin / EMI
Wenn man das neue Album der Kooks hört, ist man sich sicher: der
Sommer steht vor der Tür. So klischeehaft dies auch nicht, ganz
falsch ist es nicht.
„Konk“, das zweite Werk der vier Burschen aus Brighton bringt
garantiert jedes Mädel zum Strahlen. Was die Kooks aber auszeichnet
ist, dass ihre Stücke auch vom coolen Indie-DJ nicht verschmäht
werden. Diese beiden Anforderungen zu erfüllen – das können
wirklich nicht viele Bands von sich behaupten. Und Luke Pritchard
und co. wirken noch dazu überhaupt nicht, als würden sie sich
verbiegen oder gar verkaufen. Sie sind einfach gut in dem was sie
tun – charmanter Pop mit wirklich tollen Melodien, vorsichtiger
Rock, Midtempo und ein bisschen schneller, dramatische Refrains und
noch ein bisschen Posen als Boygroup, die man ruhig gerne haben
kann. Das könnte das Erfolgsrezept der Band sein, die erst seit
2004 ihr Unwesen treibt. Und Erfolg, den hatten sie reichlich.
„Inside in / inside out“, ihr Debüt aus dem Jahr 2006,
flackerte auf der kleinen Flamme und wurde so zum Dauerbrenner. Denn
bald hatten auch die Besserwisser vom europäischen Festland
realisiert, dass es sich bei The Kooks um keine „weitere The-Band
von der Insel“ handelt, sie es jetzt halt auch gibt und sicher
kurzfristig oben mit dabei ist. Man ließ Taten sprechen und die
erste Platte hatte Songs, die so gut waren, dass es beinahe
unmenschlich war, wie viele dieser Qualitätskategorie auf ein Album
gepackt wurden.
Direkte Vergleiche wären eigentlich nicht fair; wenn man „Konk“
hört, kann man diese aber ruhig wagen – die Platte lässt einem
gar keine andere Wahl. Das Strickmuster ist ident, die Songs
schlichtweg nahezu ebenso gut. Man kann nicht behaupten, Pritchard
verarbeitet in den 12 Songs seinen neu erlangten Ruhm. Ebenso wenig
hat man sich musikalisch von seinen Prinzipien verabschiedet. Um es
auf den Punkt zu bringen: The Kooks klingen genau wie vor zwei
Jahren – und dagegen gibt es nichts einzuwenden.
„See the sun” beginnt nahezu genauso ruhig wie „Seaside”
damals, um dann loszulegen, ohne eine gewisse Gemütlichkeit von
Bord zu werfen. Es wäre nicht korrekt, würde man behaupten, „Always
where I need to be” klingt überhaupt nicht wie „Eddie’s gun”
vom ersten Album oder „Mr Maker“ hat absolut nichts mit „Ooh
la“ am Hut. Vielmehr freut man sich über Parallelen – man fühlt
sich irgendwie zu Hause, beschwingt wie damals, als man sich (sehr
schnell) mit „Inside in / inside out“ anfreundete.
Mit Überraschungen rechnet man nicht wirklich und doch tut sich
insbesondere „Gap“ hervor, welches zu Beginn eher dahintrödelt,
um sich sehr bald zum überhaupt besten Kooks-Refrain
raufzuschrauben – und dies mag etwas heißen, sind The Kooks doch
wahre Großmeister beim Entwerfen von Refrains, die anregen, etwas
zu tun (mitwippen, -tanzen, -springen, -summen oder auch -grölen
– was auch immer einem beliebt und liegt). Und auch „Sway“
muss man Respekt zollen – der Song hat nicht nur denselben Titel
wie das coole Stück der Stones von 1971 („Sticky Fingers“),
sondern ebenso hohe Ansprüche.
The Kooks haben sich wenig weiterentwickelt (ja, Luke Pritchard
jauchzt wieder, als gäbe es kein Morgen), sondern sind – um sich
an einer viel zu oft verwendeten Floskel zu vergreifen – sich
selbst treu geblieben. Die Fans wird es freuen, die Kritiker werden
milde lächeln – und der Sommer ist gerettet.
Essential Tracks:
See the sun
Gap
Sway
by
Thomas |
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VÖ: 28.03.08 |
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Living well is the best revenge
Man-sized wreath
Supernatural superserious
Hollow man
Houston
Accelerate
Until the day is done
Mr. Richards
Sing for the submarine
Horse to water
I'm gonna DJ
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Label:
Warner
Das neue REM-Album ist nicht so sensationell gut wie überall
behauptet, Vorgängerwerke wie „Up!“, „Reveal“ und „Around
the sun“ sind nicht so schlecht, wie sie vielerorts gemacht
werden. Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der goldenen Mitte.
Zugegeben, die Band aus Athens, Georgia, hatte im Lauf ihres
Bestehens schon bessere Momente als „Around the sun“, das von
Kritikern und der Band selbst (vor allem Gitarrist Peter Buck)
ungeliebte Album aus dem Jahr 2004. Man wirkte schlapp und ideenlos;
und doch bot die Platte mit „Leaving New York“ einen der besten
und wohl den am meisten berührenden Track der Gruppe (bitte keine
Zuschriften, wie romantisch und viiiel besser „Everybody hurts“
sei und überhaupt). Dieser Eindruck bestätigte sich auf dem
ansonsten etwas matten Live-Album vom Oktober des Vorjahres, das
zwar - wie es sich mittlerweile gehört - samt
DVD
daherkommt, in
Sachen musikalische Umsetzung und Sound jedoch etwas schwach bzw.
sehr schwammig wirkt.
Ganz anders „Accelerate“. Ja, es ist die oft beschworene Rückkehr
zur Bestform. Überraschend stellt man jedoch fest, dass nur wenige
„REM-typische“ Tracks darauf zu finden sind. Was damit gemeint
ist, sind die Midtempo-Hadern der Marke „Imitation of life“ –
solcherlei sucht man vergeblich. Dafür findet sich jede Menge von
der E-Gitarre getriebener Punkrock mit hohem Tempo („Living
well is the best revenge“,
„Accelerate“), dem es zwar an greifbaren Refrains mangelt,
dieses Manko aber durch seine ungestüme Inszenierung locker
wettmacht.
„Supernatural superserious“ kommt dem, was der geneigte
Formatradio-Hörer von der Band erwartet noch am nächsten – sie
machen es einem diesmal jedoch wirklich nicht leicht; und darüber
freut man sich.
Hochinteressant ist, wie man diesmal das Thema „Balladen“
abgehandelt hat. „Houston“ besticht durch seine behutsamen Klänge,
die einen vorsichtig überzeugen. Sobald sich aber eine geradezu
hypnotische Wirkung entwickelt kann, ist der Song auch schon wieder
zu Ende und wirkt mit gerade einmal zwei Minuten Länge wie eine
unfertige Skizze. Das ebenso schöne „Until the day is done“ hat
hingegen auf vier Minuten alle Möglichkeiten, sich zu entfalten.
Beim Schlussakt „I'm gonna DJ” fühlt man sich hingegen in die
achziger Jahre zurückversetzt. Die Band wirft hier ganz
offensichtlich alle Eitelkeiten über Bord, um Partymusik zu
liefern, die es in dieser Form eigentlich schon lange nicht mehr
gibt. Auch deswegen passt der Song nicht ins Gefüge des mit knapp
35 Minuten etwas kurz geratenen Albums.
Ja, „Accelerate“ hat nicht gerade Überlange. Dafür findet man
darauf eine ganze Reihe von Liedern, die ohne Umwege auf den Punkt
kommen – manche leider etwas zu früh.
Essential Tracks:
Living well is the best revenge
Supernatural superserious
Until the day is done
by
Thomas |
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VÖ: 21.03.08 |
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We’re
so starving
Nine in the afternoon
She’s a handsome woman
Do you know what I’m seeing?
That Green Gentleman (things have changed)
I have friends in holy spaces
Northern downpour
When the day met the night
Pas de cheval
The piano knows something I don’t know
Behind the sea
Folkin’ around
She had the world
From a mountain in the middle of the cabins
Mad as rabbits
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Label:
Decaydance / Fueled By Ramen /
Atlantic /
Warner
Was uninteressant ist: Dass die Band jetzt auf das Rufzeichen
verzichtet. Dass die Band einen modischen Stilwechsel von
Cabaret-Chic der 20er-Jahre zu Kostümierung vollzogen hat, die
sicher nicht unbeabsichtigt stark an Sgt. Pepper und ein bisschen an
„Their Satanic Majesties Request“ erinnert.
Die viel spannendere Frage: Wie sich Panic at the disco seit dem
atemberaubenden Debüt „A fever you can’t sweat out“ entwickelt
haben. Konnte man den wirklich einzigartigen, hochkomplexen Sound
(Brutaldisco? Ravepunk?) konservieren oder hat man vielleicht noch
ein paar Songs im petto, die einen wieder ins Jahr 2006
zurückversetzen? Oder schlägt man jetzt eine völlig andere Richtung
ein? Die Antwort: man beschreitet Wege, die nur vortäuschen, neu zu
sein, jedoch ohne Zweifel für eine Entwicklung stehen. Ob es sich um
eine Weiterentwicklung handelt, wird sich weisen.
Wie der Pressetext verkündet, hatte man Pläne für ein Konzeptalbum,
die man jedoch bald über den Haufen warf, um zwangloser arbeiten zu
können und dabei kreativer sein zu können. Das Resultat schwangt
leider zwischen billiger Abkupferung und Gotteslästerung; vor allem
aber ist es eines: über weite Strecken hochgradig langweilig und
einfach zu unspektakulär.
Es scheint, als hätten die Burschen aus Las Vegas Gutscheine für ein
Musikgeschäft bekommen – oder wie lässt sich sonst der übermäßig
hohe Einsatz von Streich- oder Blasinstrumenten erklären?
Aber der Reihe nach: Los gehts mit einem Intro mit dem fragwürdigen
Titel „We’re so starving“, darauf folgt
die Single „Nine in the afternoon“ – das erste große Paradoxon der
Platte. Einerseits ist der Song unterhaltsame Pop-Perfektion und
eines der wenigen Highlights von „Pretty. Odd.“, andererseits
erheben Panic at the disco damit Langeweile zur Kunstform – wer
hätte sich vor zwei Jahren gedacht, dass die Band jemals ein Stück
dieser Stilrichtung liefert? Wäre das Lied Teil des Debüts gewesen,
man hätte es als seltsames, wenn auch interessantes Zwischenspiel
akzeptiert, wenn auch als Schwachpunkt einer ganz starken Platte
kategorisiert.
Von „She’s a handsome woman” lässt man sich gerne täuschen, steht
der Song doch für den einzigen wirklich starken Moment der Band,
bevor alles den Bach runtergeht. Hier zeigt sich die Gruppe von
ihrer Zuckerseite – angriffslustig und verschroben, wenn auch zu
keinem Zeitpunkt die angestrebten großen Melodien aus dem Auge
lassend. Die Gitarrenriffs dürfen als satirisch angesehen werden,
ein Schmunzeln ist nicht ausgeschlossen.
Aber dann: man begibt sich in einen Sumpf, in dem schon viele andere
Gruppen ertranken. Es ist das weite, verlockende Feld des
Psychodelic Pop, der nicht nur an „Pet Sounds“ erinnert, sondern
sich derselben Stilmittel bedient – jedoch in einschläfernder
Geschwindigkeit. Eigene Ideen: Fehlanzeige.
Das frische, leider im Refrain stark abfallende „That Green
Gentleman (things have changed)” als letzter Hoffnungsschimmer –
danach begibt man sich voller Melancholie ganz tief ins Vision
Valley, um The Vines einen Besuch abzustatten, die dort
dahinvegetieren.
„Behind the sea” beginnt wie „Don’t pass me by” und wird zu „Tender
2.0“ – als hätte man darauf gewartet. „Folkin’ around” ist eine
derartig offensichtliche Kopie von „The times they are a-changin’“,
dass man nur hoffen kann, dass der große alte Dylan ruhig bleibt in
Zeiten von „I’m not there“ und anderen, von seiner Seite
unerwünschten Umarmungen seiner Person. Während der Rest des Albums
junge Fans sicherlich vor den Kopf stoßen wird und sie im Idealfall
vielleicht dazu bringt, sich auf eine Entdeckungsreise nach den
Inspirationsquellen von Ross, Urie & Co. zu begeben (wohl der
einzige positive Aspekt der Platte), ist die schamlose Vorgangsweise
bei „Folkin’ around” wirklich eine Unverschämtheit.
„Pretty. Odd.“
ist das Protokoll eines Suchvorgangs. In der Hauptrolle: eine junge
Band, die ihrer eigenen Identität auf der Spur ist. Man darf ihr
Glück wünschen, denn sie wird es brauchen. Ihre Glaubwürdigkeit hat
sie hiermit nämlich verspielt.
Essential Tracks:
Nine in the afternoon
She’s a handsome woman
by
Thomas |
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2007 |
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„Immer nie am Meer“, das erste Kinoprojekt von Stermann und
Grissemann, lief im Kino quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
Die jetzt erschienene DVD ist auch die Möglichkeit, eine
Bildungslücke auszumerzen und herauszufinden, wie der Film
eigentlich so ist – bevor alle über alles Bescheid wissen, wenn es
soweit ist und das unverwüstliche Duo den ursprünglich nie gewollten
Weltruhm erlangt. In diese Richtung scheint es nämlich derzeit zu
gehen, hält man sich in seiner Einschätzung an das, was die
heimische Medienjournalismus-Gemeinschaft über „Willkommen
Österreich“, die Late Night-Show von Christoph Grissemann und Dirk
Stermann schreibt. Umwerfend komisch soll sie sein und das beste,
was man seit langem in der Donnerstag Nacht im ORF geboten bekam.
Diese übereinstimmende Fehleinschätzung bringt die allgemeine
Auffassungsgabe ins Zwielicht – „Willkommen Österreich“ ist
abgrundtief primitiv und sollte eher Kopfschütteln hervorrufen als
Lachkrämpfe.
Die Sendung ist so gerade gebügelt und konventionell, dass man sich
wundert, was das Duo Stermann und Grissemann vor vielleicht fünf
oder acht Jahren dazu gesagt hätte. „Willkommen Österreich“ ist
Kapitulation vor den Gesetzmäßigkeiten des Fernsehens und ein
letztes Zucken, bevor sich das Duo endgültig in die Belanglosigkeit
des Mainstream verabschiedet.
Damit verglichen kann „Immer nie am Meer“ eigentlich nicht
enttäuschen. Der Film entpuppt sich auch als Plattform für den
schwarzen, unaufgeregten Humor, für den Stermann und Grissemann
einst bekannt waren. Zu hinterfragen gilt eigentlich nur, ob die
Kommentare des deutschen Feuilletons, welche auf der DVD-Hülle zu
lesen sind, allesamt im Fieberwahn geschrieben wurden. Vergleiche
mit Fassbinder oder die Behauptung, der Film übertreffe das
Gesamtwerk von Loriot und Otto – also bitte, meine Herren…
Die merkwürdigen Charaktere des Films sind nicht übertrieben
angelegt und von Stermann, Grissemann und ihrem alten Freund Heinz
Strunk souverän interpretiert. Nach einem äußerst unglücklich
verlaufenden Autounfall findet sich das seltsame Trio unversehrt
mitten im Wald wieder – man sitzt im Mercedes fest, der sich
zwischen zwei Bäumen verkeilt hat. Bei dem Auto handelt es sich
nicht um irgendein Fahrzeug, sondern um den ehemaligen Dienstwagen
von Kurt Waldheim, natürlich mit Panzerglas versehen (Anzengruber
alias Grissemann: „gefangen in der Nazikarre“).
Was daraufhin geschieht? Nicht viel – und genau das macht den Reiz
des ohne großen Aufwand produzierten Films aus. Man spinnt sich aus,
was alles möglich wäre in einer derartigen Situation, während die
fast biedere (Nicht-) Handlung ihren Lauf nimmt. Man sieht drei
Männer mit Macken auf engstem Raum, die, so scheint es meist, sich
mit ihrem Schicksal bereits abgefunden haben. Ihnen wird bewusst,
dass es ohnehin nicht viel gibt, wofür man entdeckt und gerettet
werden will. Trotzdem unternimmt man den einen oder anderen
skurrilen Versuch, sich aus der misslichen Lage zu befreien. Und
schon bald, als ein Bub die drei entdeckt, scheint es, man ist
gerettet – doch da beginnt die Tortur erst.
Vom programmierten Nichts- oder Wenig-Passieren profitiert der Film
weniger als erhofft und auch die spärlichen Wendungen der Handlung
dienen nicht gerade einer Spannungssteigerung. Trotzdem ist aus dem
Projekt „Immer nie am Meer“ ein sehenswerter, kurzweiliger Film
geworden, dessen groteske Szenarien vielleicht sogar als
Anschauungsmaterial im Soziologiestudium von Nutzen sein könnten.
Neben dem Hauptfilm gibt es ein nettes Making Of sowie den Kurzfilm
Mah Jongg, ein zehn Jahre altes Stermann/Grissemann/Swoboda-Projekt.
Regie: Antonin Swoboda
Produktion: coop99
Drehbuch:
Christoph Grissemann
Dirk Stermann
Heinz Strunk
Antonin Swoboda
Jörg Kalt
Darsteller:
Christoph Grissemann
Dirk Stermann
Heinz Strunk
Laufzeit: 88 Min.
FSK: ab 12
by
Thomas |
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VÖ: 29.02.08 |
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VÖ: 19.10.07 |
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VÖ: 11.05.07 |
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Franz
Adrian Wenzl verwehrt sich gekonnt aller Schubladen. Jeder Versuch,
sie in eine stecken zu wollen, scheint lächerlich.
Dabei ist Kreiskys Musik auf gewisse Weise auch äußerst simpel.
Zwar sind plötzliche Gedankensprünge und Rhythmus- sowie
Harmoniewechsel keine Seltenheit, ist es doch eine gewisse
Schlichtheit, die sich durch das Debütalbum der Band zieht, deren
Mitglieder auch noch andernorts (Austrofred, MORD) auf sich
aufmerksam machen. Äußerst provokant ist die Lautmalerei beim
Wiener „e“, noch mehr beim „ei“. Ansätze von eingängigen
Strukturen werden bald unbarmherzig zerschnitten wie so manche
Seele, von deren Schicksal die Lieder handeln.
Die wahrscheinlich einzig gültige Verbindung zum einstigen Sonnenkönig
ist die Gewissheit zu polarisieren – beabsichtigt, andererseits
jedoch auch mit einer Gleichgültigkeit vollzogen, die wesentlicher
Teil der Provokation ist.
Essential Tracks:
by
Thomas |
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VÖ: 11.04.08 |
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Laura-Mary
Carter und Steven Ansell zu UK-weiter Bekanntheit verhalf, sondern
auch eine Tatsache – die Mitglieder von Blood Red Shoes fanden im
schmuddeligen Küstenort Brighton zueineinander, der abseits von
klischeehaften Aufbereitungen für die unaufhörlichen Touristenströme
nicht viel zu bieten hat.
Zum Glück gibt es immer wieder junge Menschen, die ihre Zeit
produktiv nutzen. Im Fall der Blood Red Shoes führte dies zu einem
Album voll fordernder, erbarmungsloser Songs. Ganz wie The Subways
bei ihrem Debüt „Young for Eternity“ vor drei Jahren präsentieren
sich auch Blood Red Shoes als eine Band, die schnell zur Sache kommt
und wenig Zeit zu verlieren hat. Während die Konkurrenz hin und
wieder auf Tempo und Elektrizität verzichtete und so erfreuliche
Pausen zum Durchschnaufen ermöglichte („Mary“ sowie das
herrliche, stark an The Vines erinnernde „Lines of light“), geht
das Duo aus dem Süden rücksichtsloser zur Sache – Punkrock von
heute, so hat er sich anzuhören. Mit hohem Tempo humorlos
vorgetragen, Pop-Essenzen sucht man vergeblich; der aufreizende
Wechsel im Gesang zeichnet den ersten Longplayer von Carter und
Ansell aus. Mike Crossey, der als Produzent auch für „Favourite
Worst Nightmare“, das Meisterwerk der Arctic Monkeys
verantwortlich zeichnet, hat auch hier ganze Arbeit geleistet.
Der Bandname rührt übrigens von einer Geschichte, die man sich über
Ginger Rogers, einst Tanzpartnerin von Fred Astaire, erzählt. Da
sie eine Szene unzählige Male wiederholen musste, schienen ihre
Schuhe nach einiger Zeit wie neu – ganz in rot statt weiß, wie
man es traditionell vom Ballett kennt. Sie waren vollgesaugt mit
Blut. So schlimm wird es in den nächsten Monaten vielleicht doch
nicht kommen, wenn der eine oder andere Song von „Box of secrets“
in den Discos erklingt (oder natürlich bei den Gigs der Band) –
Festlegen sollte man sich jedoch trotzdem nicht, wenn man von der
Zukunft dieser unberechenbaren Band spricht.
Essential Tracks:
by
Thomas |
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VÖ:
17.03.08 |
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VÖ: 16.11.07 |
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Intro / Glass war
Yer
wrong
Franco
un-american
Scavenger
type
Parents
The
longest line
Amy’s
a crack whore
Eat
the meek
Murder
the government
Monosyllabic
girl / I’m telling Tim / See her pee
Get
the stink out
Pee
/ Alcoholic
Ftk
/ Juicehead
Herb
Lori
Meyers
Indifferent
dub
I,
Melvin
Green
corn
Whoops
I Od’d
Stickin’
in my eye
One
more song
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Wenn
es sich so anfühlt, als wäre eine Band schon immer dagewesen, als
hätte es sie schon immer gegeben, kann dies wiederkehrendes Ärgernis
oder innere Glückseligkeit hervorrufen. Dass auf NOFX letzteres
zutrifft, versteht sich von selbst. Und doch schadet es nicht, sich
von Zeit zu Zeit bewusst zu machen, wofür die alten Haudegen
verantwortlich sind – unzählige Alben, ausufernde Tourneen und
viel kindischen Unsinn. Zudem großen Einfluss auf Bands aus völlig
verschiedenen Himmels- und Musikrichtungen sowie die Förderung von
keiner unwesentlichen Anzahl eben jener.
Aber genug der verkrampften Lobhudelei. „
„The longest line“ oder „Stickin’ in my eye“ Monosyllabic
girl“ über „See her pee“ bis „ I’m telling Tim“ ist
alles dabei, was dazugehört – macht der Band hörbar ebensoviel
Spaß wie dem Publikum. Da findet man sogar den Anonyme
Alkoholiker-Witz (Fat Mike: „Hi, I’m Mike and I’m an alcoholic.“
– die Menge: „HI
MIKE
!!!“) ein bisschen lustig. Kein Wunder, ist er auch eindeutig der
am Elegantesten vorgetragene.
Essential Tracks:
The longest line
Monosyllabic girl / I’m telling Tim / See her pee
Green corn
Stickin’ in my eye
by
Thomas |
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VÖ: 05.10.07 |
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Augen auf und durch
Mein ganzes Herz
Sowas hat die Welt noch nie gesehen
Uns nicht mehr los
Für alle die
Taucht mit ab
Wenn du strahlst
Country Musik
Unsere Tage sind gezählt
Wann ist das passiert
Kreis der Familie
Liebe macht und stark
Niemals unter
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Label: Herr Heinz Records / Hoanzl / Release
Wann ging das alles so schief? Hat man da was verpasst? War dies ein
schleichender Prozess oder eine überraschende Wende zum ganz Bösen,
wirklich Tiefen? Zeit zu kapitulieren? Vermutlich. Zeitpunkt zur
Ursachenforschung? Auf jeden Fall.
Spurensuche: Unverbraucht, frech und originell in den Anfangsjahren,
jedoch bereits mit „Pasadena“ (2000) einen Riesenbock geschossen
– verdeckt durch „Lässig sein“, unbestritten einen der besten
Songs des gesamten Outputs. Ganz stark zurück mit „Karate
Karate“, einem dichten Netzwerk an überraschend vielschichtigen
Songs. Ebenfalls erfreulich präsentierte man sich zuletzt mit „It’s
a crazy world“ – „Komm“ und „Wir sind immer noch“
zeugten von Potential und ein Gespür für Songs, die den Nagel auf
den Kopf treffen und wohlig unter die Haut gehen.
Und jetzt? Abgesehen vom leiernden Sound-Mischmasch verläuft die
Suche des Hörers nach nur einer wirklich originellen Idee
vergeblich. Ebenso kläglich scheitert die Band an den niedrigsten
Ansprüchen, die man an sie stellt: zwei, wenn es ganz hoch kommt
drei brauchbare Tracks fürs hassgeliebte „Indie-Radio“.
Ebenjenes hat wenig überraschend „Mein ganzes Herz“ auserkoren
– eine annehmbare Nummer mit netter Hookline. Jedoch gibt man sich
erschreckend beliebig und hat folgerichtig im Vergleich zu den
legendären Songs von früher (Aufzählungen zwecklos, denn die gab
bzw. gibt es wirklich en masse) chancenlos. „Country Musik“ ist
natürlich unfassbar „lustig“ – und sonst?
Ein weites Feld ohne jegliche Ideen, selbst die Ansätze zu solchen
lässt man vermissen – wäre da nicht… tja, so oft: es gibt da
doch noch einen Song, der erschaudern lässt, und zwar im positiven
Sinn (vergleichen zu den anderen Liedern). „Unsere Tage sind gezählt“ heißt er, der
Titel wird an dieser Stelle nicht analysiert, das wäre lachhaft.
Stattdessen Respekt gezollt, was hier extrem zurückgenommen und
akustisch vollbracht wurde. Einfühlsame Gedankenspiele eines
einzigen Songs als Therapie gegen das Geschrammel rund um Nummer 9
– das geht sich am Ende dann doch nicht aus.
by
Thomas |
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VÖ: 16.11.07 |
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Tales of girls, boys and marsupials
Kill the director
Moving to New York
Lost in the post
Party in a forest (Where’s Laura?)
School uniforms
Here comes the anxiety
Let’s dance to Joy Division
Backfire at the disco
Little miss pipedream
Dr. Suzanne Mattox PHD
Patricia the stripper
My first wedding
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Label: 14th Floor / Rykodisc / Rough Trade
Pigeon Detectives,
The Holloways, The Cribs, Rooney und jetzt eben The Wombats? Ja, dem ersten Eindruck nach wirkt es doch sehr so, als würden sich die
drei Burschen aus Liverpool ohne Murren in die Reihe artverwandter
Konkurrenz derzeit erfolgreicher Bands einreihen, die vom Sound her
nicht wirklich durch Welten getrennt sind. Jede von ihnen gibt sich
ja Mühe, sich durch irgendetwas ein wenig abzugrenzen und eigenständig
zu wirken. Den meisten gelingt das nicht, das sollte mittlerweile
jeder begriffen haben. Überall hört man ohne Probleme die
jeweiligen Idole durch – von ein wenig US-Punkpop bis hin zu ganz
viel The Jam und und noch mehr The Clash. Aber sei’s drum –
jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Und solange die große
Blase der Unbeschwertheit nicht platzt, sollen sie halt rocken und
es genießen.
The Wombats versuchen mittels unkonventionellem A capella-Intro
einen originellen Einstieg in ihr Debüt „Patricia
the stripper“ der Bogen doch deutlich überspannt wird.
Durch erwähnten Einstieg gesteht man Beach Boys-Vorlieben, durch
das gnadenlose Dahinschrammeln in LoFi bei „Party
in a forest (Where’s Laura?)“ könnten die Rechtsvertretung von
Weezer auf den Plan gerufen werden – anders ausgedrückt: ein
Paradebeispiel (wenn die Grenze zwischen gut gemeinter Hommage und
gnadenlosem Abkupfern überschritten wird).
Am stärksten ist man aber mit Songs im Stil von „Let’s dance to
Joy Division“, welches natürlich schon die halbe Miete ist. „Backfire
at the disco“, das radikale „Dr. Suzanne Mattox PHD” oder die
Synthies bei „My first wedding” sind sehr gute Gründe, sich dem
Album immer wieder zu widmen. „Here comes the anxiety” und
„Little miss pipedream”: respektable Bewerbungszeugnisse, was
das Beherrschen von ruhigen Momenten einer Platte betrifft – diese
Stücke sind mehr als nur seelenlose Pausenfüller, bevor es wieder
heftiger zur Sache geht. The
Wombats haben ihre Hausaufgaben gemacht.
Essential Tracks:
Moving to New York
Here comes the anxiety
Let’s dance to Joy Division
Dr. Suzanne Mattox PHD
by
Thomas |
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VÖ: 08.06.07 |
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Disc 1 (Volume 1):
Handle with care
Dirty world
Rattled
Last night
Not alone any
more
Congratulations
Heading for the
light
Margarita
Tweether and the
monkey man
End of the line
Maxine (Bonus
track)
Like a ship
(Bonus track)
Disc 2 (DVD):
The true history
of the Traveling Wilburys
Handle with care
End of the line
She’s my baby
Inside out
Wilbury twist
Disc 3 (Volume
3):
She’s my baby
Inside out
If you belonged
to me
The devil’s
been busy
7 deadly sins
Poor house
Where were you
last night?
Cool dry place
New blue moon
You took my
breath away
Wilbury twist
Nobody’s child
(Bonus track)
Runaway (Bonus
track)
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Label: Wilbury Records / Rhino / Warner
Sogenannte Supergroups sind keine Erfindung der letzten Jahre (Audioslave,
A Perfect Circle, Velvet Revolver, The Good, the bad & the
Queen), es gab sie schon immer: The Highwaymen (Johnny Cash, Kris
Kristofferson, Willie Nelson und Waylon Jennings), Crosby, Stills,
Nash & Young oder eben Tweether and the monkey man“, bei dem abermals Dylan im
Mittelpunkt steht, ist durchaus gelungen, mit Dylans Backkatalog
verglichen aber unfassbar harmlos. Wilbury twist“
Essential Tracks:
Handle with care
Heading for the light
Tweether and the monkey man
The devil’s been busy
She’s my baby
Poor house
Runaway (Bonus track)
by
Thomas |
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VÖ: 09.11.07 |
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CD1:
Good times bad times
Communication breakdown
Dazed and confused
Baby I’m gonna leave you
Whole lotta love
Ramble on
Heartbreaker
Immigrant song
Since I’ve been loving you
Rock and roll
Black dog
When the levee breaks
Stairway to heaven
CD2:
The song remains the same
Over the hills and far away
D’yer mak’er
No quarter
Trampled under foot
Houses of the holy
Kashmir
Nobody’s fault but mine
Achilles last stand
In the evening
All my love
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Label: Atlantic / Warner
Axl Rose würde nicht singen, wie er es tut (und zu seiner hohen
Zeit getan hatte), Steven Tyler wohl auch nicht. Justin Hawkins wäre
Betreiber einem mehr schlecht als recht laufenden Chippie in
Lowestoft. Und mit dem Begriff Wolfmother würde man eher Romulus
und Remus in Verbindung bringen als eine anständige Revivalband.
Klar – Led Zeppelin sind Bestandteil der Lesson One in der School
of Rock. Bekanntlich gab es vor kurzem das Comeback-Konzert in
London, die Gerüchte über eine Tour oder zumindest den einen oder
anderen weiteren Auftritt brodeln. Dazu mag man stehen, wie man will
– das Presseecho und die Rückmeldungen der Fangemeinde auf den
Gig in London waren durchwegs sehr positiv. Zwangsläufig gespalten
gibt man sich natürlich, was die Best Of-Veröffentlichung „Mothe | |