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Meine
Computer-Ausstattung
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Haupt-Computer
Ich
verwende hauptsächlich ein Notebook, und zwar ein Acer Aspire 5920G.
Es ist jedenfalls eine Marke, mit der ich bisher noch keine Erfahrungen
gesammelt habe - außer dass ich jemand ein Acer-Notebook
installiert
habe und es sofort problemlos gelaufen ist. Es gibt mehrere
verschiedene Versionen davon, die sich etwa durch die Grafikkarte, oder
ob Bluetooth vorhanden ist oder nicht, unterscheiden.
Damit
die Audio-Ausgabe über SP/DIF
funktioniert, ist es
nötig, unter
"Wiedergabegeräte" auf "Realtek Digital Output" zu stellen,
und nach Gebrauch
wieder auf die internen Lautsprecher. Diese haben für ein
Notebook
einen ziemlich guten Klang, weil (wie auch schon bei meinem Fujitsu
Siemens) zusätzlich ein kleiner Subwoofer eingebaut ist. Beim
Umschalten des Ausgangs von Analog auf Digital sollte gerade keine
Wiedergabe laufen bzw. kann es erst funktionieren, wenn diese gestoppt
und neu gestartet wird.
Beim
HDMI-Ausgang sollte der Stecker wirklich fest und vollständig
angeschlossen sein, weil sonst die Bildausgabe nur schwarz ist ;-) Um
es noch einmal zu sagen: Es genügt ein Kabel für ein
paar Euro,
zumindest bei einer Länge von 3 m.
Bei der Treibersoftware für das Touchpad
ist jeweils unten und rechts ein Bereich definiert, wo man durch
Drücken und Ziehen mit dem Finger jeweils horizontal oder vertikal
scrollen kann. Nachdem das eher lästig ist bzw. sich oft
unbeabsichtigt aktiviert hat, habe ich diesen Bereich aber nun auf zwei
schmale Streifen verkleinert. Ebenson gibt es neben der Tastatur ein
"Multimedia-Tastenfeld", wobei die unterste Taste
standardmäßig das CD- und DVD-Brennprogramm startet. Diese
habe ich ebenfalls sehr oft unbeabsichtigt gedrückt, aber dieses
Tastenfeld lässt sich, ebenfalls etwas versteckt zu finden,
komplett abstelllen.
Vorherige
Modelle
Fujitsu
Siemens Amilo A1667G
Da
ich leider (schon wieder) Probleme mit der Tastatur meines
vorigen gehabt habe
(war aber meine Schuld), keine Lust gehabt habe mir wieder einen Ersatz
zu bestellen und sich das recht günstig angeboten hat, habe
ich es im Jahr 2006 gegen dieses getauscht. Es hat auch
einen 15,4"-Widescreen-Bildschirm mit 1280x800 Pixel Auflösung
-
die Bildhöhe ist zwar geringfügig niedriger als bei
meinem vorigen 15"
1024x768, dafür ist aber auch in der Breite mehr Platz. Durch
den
DVI-Ausgang passte es auch sehr gut zu meinem Video-Projektor, und
die Ausstattung ist sonst ungefähr gleich bis etwas besser.
Bei
Druck auf
die "Lüfter"-Taste wird der Takt der Grafikkarte
und herabgesetzt und der Takt des Prozessors (CPU) begrenzt -
das
kann z.B. bei der Verwendung von wenig rechenintensiven Programmen wie
etwa einem Texteditor nützlich sein und sich positiv auf das
Lüftergeräusch und den Stromverbrauch (insbesonders
auch im
Akkubetrieb) auswirken. Die linke Taste startet das mitgelieferte
"Power Cinema" und funktioniert nur, wenn dies korrekt installiert ist
und ein Autostart-Eintrag dafür in der Windows Registry
enthalten
bzw. nicht gelöscht ist. Die anderen Tasten starten ohne
spezielle
Treibersoftware den im System standardmäßig
festgelegten
Webbrowser und das Mailprogramm.
Der
mit einem
Kopfhörer-Symbol und SPDIF beschrifte Ausgang kann
neben analogem Stereoton auch ein digitales Signal
über ein
optisches Kabel ausgeben (PCM und auch Dolby Digital-Mehrkanalton hat
bei mir funktioniert). Dafür ist ein Kabel bzw. Stecker mit
3,5 mm
Klinkenstecker-Form bzw. ein Adapter nötig, schon mit einem
Kabel
eines Internet-Händlers für ein paar Euro hat dies
perfekt
funktioniert. Wenn es nicht gleich klappt, ein anderes Abspielprogramm
probieren und/oder die Einstellungen überprüfen.
Bekannte Probleme:
| Problem |
Ursache |
Lösung |
| Eingebautes
Mikrofon ist zu leise (z.B. bei Voice over IP) |
Hardware-Fehler
/ Software-Fehler? |
"Switch
to
stereo mic" in den Windows-Aufnahme-Einstellungen des Mikrofons
abstellen (bei Stereo-Aufnahme über Line in wieder
zurückstellen), "20 dB Boost" aktivieren,
Lautstärkeregler
nach oben schieben, aus ca. 5 cm Entfernung sprechen |
| Auf
einmal flimmernde Farbstörungen / kleine Rechtecke etc. auf
dem Bildschirm, auch über DVI-Ausgang |
Grafikkarte
defekt |
Durch
Service während der Gewährleistungsfrist getauscht |
| Notebook
läuft nur mit Windows-Standard-VGA-Treiber, bei Installation
des ATI-Treibers nur schwarzes Bild bei Windows-Start |
Vermutlich
Grafikkarte und Mainboard defekt |
Durch
Service während der Gewährleistungsfrist getauscht |
| Notebook
wird sehr heiß, eventuell Bildstörungen |
Lüfter
nicht angeschlossen (wenn dieser hörbar nie läuft) |
Aufschrauben
(Achtung, eventuell Garantieverlust!) und das kleine Kabel für
die
Stromversorgung am passenden Stecker am Mainboard anschließen |
| Farbstreifen
auf dem Bildschirm, über DVI-Ausgang einwandfreies Bild |
Vermutlich
LCD-Bildschirm defekt |
Durch
Service während der Gewährleistungsfrist getauscht |
| Thunderbird
(oder sonstiges als Standard festgelegtes E-Mail-Programm) startet auf
einmal nicht mehr mit Tastendruck |
Software-Problem? |
Anderes
Mailprogramm (z.B. Outlook Express) starten, bei der Nachfrage, ob
dieses als Standard festgelegt werden soll mit ja antworten, wieder
Thunderbird starten und dessen Nachfrage mit ja beantworten - sollte
wieder funktionieren |
Ich
hatte noch
Glück und mein Notebook gebraucht mit Rest-Garantie bzw.
Gewährleistung übernommen, der Service hat ganz gut
geklappt,
auch wenn die Wartezeit einige Wochen betragen kann. Nähere
Informationen und Kontakt zu Fujitsu Siemens unter http://support.fujitsu-siemens.de/de/support/
(auch für Österreich).
Nachdem
die Garantie bzw. Gewährleistung schon lange abgelaufen war,
waren auf
einmal wieder Grafikfehler zu sehen. Mir eine Ersatz-Grafikkarte zu
besorgen habe ich nicht probiert, weil ja möglicherweise auch
wieder
einmal das Mainboard hätte defekt sein können - also
habe ich es dann
als Schadensbegrenzung als defekt verkauft. Ob das ein generelles
Problem ist oder ich nur Pech gehabt habe, lässt sich schwer
sagen,
aber nach diesen Erfahrungen habe ich es dann mit einer anderen Marke
probiert.
Targa
Visionary
XP
Vor dem Amilo habe
ich ein Targa Visionary
XP mit einem mobile AMD Athlon 1,8
GHz und 512 MB RAM gehabt, sogar schon mit Grafikarte
mit eigenem Speicher
(ATI Mobility Radeon
9000) die ich zwar nur selten ausgereizt habe wo aber, sogar
die
Demo von Doom 3 in der niedrigsten
Einstellung darauf gelaufen ist ;-). Die
(nachgerüstete) 80
GB-Festplatte (durch die günstigen Preise dann 160 GB)
reichte auch aus, es verfügte auch über einen
(nachgerüsteten) DVD-Brenner, und Peripheriegeräte
wie
Scanner
und Webcam kann bzw. konnte ich bei Bedarf auch noch
anschließen. In
dieser
Konfiguration läuft alles bestens das ich brauche (auch
Konvertierung von Videos usw), auch die paar Computerspiele die mich
noch interessieren (3D-Shooter jedenfalls weniger) laufen ganz gut
darauf.
Rätselhafte
Abstürze / Selbstabschaltung
Eines Tage
sind immer
häufiger aus heiterem Himmel Systemabstürze
aufgetreten,
genauer gesagt, hat sich das Notebook plötzlich von selbst
abgeschaltet. Besonders häufig ist es bei längerer
starker
Prozessorbelastung wie etwa bei Computerspielen oder
Video-Konvertierung aufgetreten. Wie sich dann herausgestellt hat,
dürfte sich wegen Überhitzung eine Art Not-Aus
aktiviert
haben, und Ursache für diesen Wärmestau war
angesammelter
Staub zwischen Lüfter und Kühlkörper.

Nach dem Entfernen der richtigen Abdeckung (noch vorhandene Garantie
bzw. Gewährleistung kann dabei aber verloren gehen) und
eventuell
noch dem Abschrauben der inneren Abdeckung des Lüfters und
etwas
auseinander schieben sollte im Bereich dazwischen einiges an Staub zu
sehen sein. Die Abdeckung sollte am seitlichen Auslass für die
warme Luft in der Nähe zu erkennen sein.
Nach
dem Entfernen - eventuell vorsichtig mit einem
Staubsauger, oder mit einem Druckluft-Spray oder dergleichen - sollte
das Notebook wieder merklich kühler und
auch
leiser laufen. Es dürfte ratsam sein, angesammelten Staub alle
paar Monate auf diese Weise zu entfernen - meine Probleme waren damit
jedenfalls behoben. Wie oft das nötig ist und wie schlimm die
Staub-Ansammlung ist, kann natürlich je nach Marke und Modell
etwas
anders sein.
Tastatur
Viele
Notebook/Laptop-Modelle (bekannt sind etwa Gericom, Medion, IPC, Mitac,
Targa und offenbar auch Fujitsu Siemens) verwenden eine unten
abgebildete Standard-Tastatur. Wie ich
leider feststellen musste und auch einem Erfahrungsbericht nach, ist
diese sehr empfindlich gegenüber jeglichen
Flüssigkeiten, die
darüber ausgeschüttet werden. Auch längeres
trocken
lassen oder Reinigungsversuche haben nichts gebracht (den
Geschirrspüler habe ich allerdings nicht probiert, obwohl sie
ja
kaum noch kaputter werden konnte), es erscheinen
danach nur noch wirre Zeichen. Zur Not lässt sich auch eine
externe Tastatur über PS/2 oder USB anschließen.

Bei
der Suche
nach einem Ersatzteil habe ich zuerst eine neue Original-Tastatur
gefunden, allerdings zu einem recht stolzen Preis. Günstiger
gibt
es diese bei ebay
-
dort werden diese Tastaturen häufig angeboten, meist unter
einer
Bezeichnung wie "Tastatur Gericom" bzw. im Bereich
Notebook-Zubehör. Achtung, es gibt auch ein ähnliches
Modell
mit einer kleineren Enter-Taste, welches offenbar etwas kleiner ist -
immer genau auf die Bilder achten und eventuell nachfragen.
Das Anschlusskabel kann an einer anderen Stelle als bei der
ursprünglichen Tastatur sein - es kann aber (am besten
vorsichtig
und nicht zu fest) gefaltet werden, so dass es zum Tastatur-Anschluss
zeigt. Die Tastatur kann mit einem Schraubenzieher/dreher, Messer oder
sonstigem flachen Gegenstand an der oberen Seite aus den Verankerungen
gehoben werden - beim Einbauen der neuen sollte diese zuerst mit den
Laschen unten einrasten. Funktioniert die Tastatur nicht, so kann das
Anschlusskabel falsch herum gedreht sein. Unter die Tastatur eventuell
eine Kunststofffolie legen bzw. kleben, falls keine dabei war.
Verwendete
Software
Als Betriebssystem verwende
ich Windows Vista Home
Premium SP1-
wenn es dabei ist, kann man es ja einmal probieren. Ich habe dann
nicht, so wie ich es von vielen gehört habe, die Festplatte
formatiert
und Windows XP installiert - nach meinen Erfahrungen läuft es
genauso
gut wie Letzteres, auch wenn einige Anpassungen nötig sein
können.
Besonders wichtig ist etwa, die "Benutzerkontensteuerung" (UAC)
abzustellen,
um sich ständige nervige Sicherheitsabfragen zu ersparen. Auch
wenn gelegentlich ein Aufschrei kommt, dass man das bitte nicht machen
soll - die Toleranzschwelle der Lästigkeit ist bald erreicht.
Natürlich, wer sich kaum auskennt, virenverseuchte Programme nicht
erkennt und auch nicht weiß, wie man die Windows Updates
installiert, greift die Standardeinstellungen am besten vielleicht gar
nicht an.
Auch bei Windows
XP
Home Edition war ich früher skeptisch, nachdem
ich mich schlau gemacht habe, wie man gewisse Einschränkungen
wie
die maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen wieder
rückgängig macht (in der
Registry
unter HKEY_LOCAL_MACHINE
\ SYSTEM \ CurrentControlSet \
Services \ Tcpip \ Parameters einen neuen Eintrag TcpNumConnections
als DWORD mit dem Wert 00fffffe oder etwas weniger
erstellen; alternativ auch mit XP Antispy),
war ich dann auch mit dem SP 2 glücklich. Auch bei Vista gibt
es
eine ähnliche Einschränkung, die sich abstellen
lässt.
Abstürze kommen im Gegensatz
zu
etwa Windows 95 (meinen Erfahrungen nach das erste wirklich brauchbare
bzw.
ernst zu nehmende
Microsoft-Betriebssystem) oder 98 nur sehr selten vor. Mit
installierten Patches habe ich
auch keine Probleme mit Viren, die sich teilweise von selbst
über
eine offene Internet-Verbindung installieren.
Ich habe keine
Abneigung gegen
Linux (aber gegen arrogante Computer-Geeks, die ihre üblichen
Sprüche
ablassen) und habe auch schon ein paar Erfahrungen damit
gemacht,
aber nur um möglichst "alternativ" zu sein, will ich es auch
nicht
als Betriebssystem installieren und von einem ohnehin schon gut
laufenden System umsteigen. Etwas lustig ist ja auch, dass es
manche Leute verwenden und dann jammern, dass es ihr Lieblingsprogramm
nur
für Windows gibt. Auch WinE oder ReactOS sind für
mich zwar
interessant, aber noch keine wirklichen Alternativen.
Ich bevorzuge aber ansonsten eher nicht von Microsoft
stammende Programme, nach Möglichkeit Freeware oder
Open
Source-Software wie etwa
Mozilla
Firefox - Da ich schon
mit der Mozilla Suite zufrieden war, habe ich dann später auch
Firefox verwendet. Das
Programm ist ein sehr ambitioniertes Projekt mit einer Vielzahl von
nach Bedarf installierbaren Erweiterungen - besonders empfehlenswert
ist etwa "Adblock Plus",
der "Element Hiding
Helper" und "CustomizeGoogle",
was zusammen mit dem sowieso
standardmäßigen
Popup-Blocker sehr viel lästige Werbung entfernen kann. Wenn
dadurch
wirklich kommerzielle Websites eingehen - nicht mein Bier, verboten ist
es nicht, es gibt auch Werbeformen, die nicht lästig sind,
ambitionierte nichtkommerzielle Projekte wird es immer geben und
für
den Internet-Zugang selbst muss man ohnehin Geld bezahlen. Nicht
verzichten möchte ich auch auf "Linkification"
(Web-Adressen, die nur als Text und nichts als Link in HTML vorhanden
sind, sind trotzdem direkt aufrufbar) und "IE Tab", womit bei
Bedarf der MS Internet-Explorer innerhalb von Firefox laufen
kann. Im
Internet
Explorer werden Neuerungen oft erst viel später
eingebaut,
außerdem ist er ein beliebtes Angriffsziel für alle
möglichen "Browser-Hijacker" und dergleichen oder war das
zumindest in der Vergangenheit. Er
lässt sich
zwar mit
Tricks komplett aus dem System löschen, ist aber für
Dinge
wie Windows
Update nach wie vor nötig.
Mozilla
Thunderbird - Outlook Express funktioniert zwar
auch ganz gut
wenn man damit umgehen
kann, aber wegen seinem schlechten Ruf, dem einen oder anderen Fehler
und nur wenig bis gar keiner Weiterentwicklung des Programms bin ich
dann schließlich auf die viel beworbene Open
Source-Alternative
Thunderbird umgestiegen. Es funktioniert immerhin ohne externe Patches
wie OE-Quotefix korrekt, und auch schon früher habe ich einmal
die
frühe Vorgänger-Version Netscape Messenger verwendet.
Nvu -
Eine Alternative zu Frontpage oder Dreamweaver und
ein (relativ) kleiner, aber feiner HTML-Editor, mit dem auch diese
Seiten erstellt
wurden. Das
Programm ist die
Weiterentwicklung des Mozilla Composer (in der Mozilla Suite enthalten)
bzw. von Netscape Composer. Es produziert auch HTML-Code, der als
völlig oder einigermaßen fehlerfrei durchgeht. In
Nvu fehlt
auch der eine oder andere Bug, den frühere Composer-Versionen
hatten.
OpenOffice.org
- Da ich mir MS
Office höchstens kaufen würde, wenn ich es beruflich
unbedingt bräuchte und von der Steuer absetzen kann, verwende ich
lieber ein dazu kompatibles
Open Source-Produkt. Es ist zwar
ebenfalls etwas sperrig, erfüllt seinen Zweck aber gut
und
kann mit den häufig verwendeten Dateiformaten von Word, Excel
und
sogar Powerpoint und Access-Datenbanken
umgehen.
IrfanView
- Eine gute Alternative zu ACDSee, mitunter sogar besser.
Verfügt neben der Funktion als Bildbetrachter auch
über
Konvertierungs- und in gewissem Maß auch Bearbeitungs- und
Zeichenfunktionen (bei geöffnetem Bild F12 drücken). The Gimp
habe ich, als Alternative zu umfangreichen Bildbearbeitungsprogrammen
wie Paint Shop Pro oder womöglich Photoshop auch schon
probiert,
wer beruflich mit Computergrafik zu tun hat (bei mir
üblicherweise nicht der Fall), wird um Letzteres oft nur
schwer herumkommen. Für diverse Zeichenfunktionen ist
aber
ein Programm wie das bei
Windows enthaltene "Paint", auch wenn es belächelt wird, doch
wesentlich einfacher zu verwenden. Es gibt aber auch noch Paint.net,
das deutlich mehr kann.
Notepad+
- Im Gegensatz zum Windows 9x-Notepad hat die Version der Windows
NT-Serie
(also auch die von XP) keine Beschränkung der
Dateigröße, Notepad+
bietet aber auch gegenüber dieser einige Verbesserungen. Ich
verwende
es oft für alle möglichen Texte, die ich dann
später
immer noch
formatieren kann, oder zum Editieren von HTML-Code. Später
habe ich dann ConTEXT verwendet, der auch nett
für HTML-Code ist.
Foxit
Reader - Der Adobe
Reader,
vormals Acrobat Reader, war irgendwann ein dermaßen
aufgeblasenes Programmpaket, dass ich dann schon eine
Freeware-Alternative zu einer Freeware verwendet habe. Der Foxit Reader ist
um ein Vielfaches kleiner, startet wesentlich schneller und kann die
gängigen PDF-Dateien ebenfalls problemlos anzeigen. Das
Ausfüllen von Formularen und Markieren und Herauskopieren von
Text
ist allerdings nur mit dem Adobe Reader
möglich, weshalb ich momentan, auch weil neuere Adobe
Reader-Versionen offenbar wieder "flüssiger" laufen, wieder
diesen
verwende. PDF-Dokumente lassen sich im Übrigen mit PDFCreator erzeugen,
welcher als
Druckertreiber installiert wird - daher funktioniert das mit jedem
Programm mit Druck-Funktion.
Audiograbber -
Dies ist im
Gegensatz zu diversen häufig empfohlenen, überladenen
kommerziellen Programmen wie Soundforge oder Goldwave ein
Freeware-Programm, mit dem die Aufnahme von Ton von Mikrofon, Line oder
aus sonstigen gerade über die Soundkarte hörbaren
Quellen
("Stereo Mix") sehr einfach möglich ist. Bei Windows Vista
kann es
sein, dass "Stereomix" standardmäßig deaktiviert ist
(Aufnahmegeräte / Rechte Taste im Feld der
Geräteliste /
Deaktivierte Geräte anzeigen). Es ist auch zum
Umwandeln
von Audio-CDs nach mp3 zu gebrauchen. Zum Schneiden eignet sich im
einfachsten Fall der Audiorecorder von Windows,
sonst etwa mp3DirectCut,
ein guter mp3-Encoder ist (win)LAME.
Winamp
- Habe ich sehr lange für die Audio-Wiedergabe verwendet, den
Windows Media Player hingegen nur wenn es sein muss. Auch iTunes kommt
mir nicht auf die Festplatte, es hat mir genügt, mir durch
einmaliges Ausprobieren damit das System zu vermüllen. Noch
dazu
verwende ich ohnehin keinem iPod, sondern ein Handy mit
mp3-Funktion. In letzter Zeit benuzte ich Winamp aber nicht mehr -
nicht
nur weil ich damit unter Windows Vista Probleme habe, sondern weil mir
das Programm ohnehin schon lange zu "schwerfällig" erschienen
ist und
in letzter Zeit auch Werbung darin aufgetaucht ist.
VLC
-
Gehärt neben dem Media Player Classic und dem GOM Player zu
meinen bevorzugten
Abspielprogrammen für Videos. Zumindest mit einem der
Programme
laufen
Videos auch in HD-Auflösung auf meiner Hardware inklusive dem
Ton
üblicherweise störungsfrei.
Es eignet sich auch gut als Abspielprogramm für
Internet-Radio,
Podcasts (etwas im Menü für die
Wiedergabeliste/Playlist
versteckt) und
Audio-Dateien und startet sehr schnell, wobei die Oberfläche
aber
eben
etwas schlicht ist.
LogoX
- "Webspeech" ist ein recht gutes Programm zur deutschen Sprachausgabe
(Text to speech), das leider nur als Plugin für den Internet
Explorer verfübar ist. Der "Clipreader" ist ein kommerzielles
Programm, das mit allen Programmen funktioniert.
IZArc - Keine Lust,
für Winrar zu bezahlen oder immer dessen Meldungen
wegzuklicken,
um .rar-Archive zu entpacken? Hiermit geht es genauso gut.
Zweit-Computer
Für fehlende Dinge,
die ich
aber
gelegentlich brauche, wie etwa eine
serielle Schnittstelle (fehlt bei neueren Notebooks leider
grundsätzlich), einen freien IDE-Controller ((S)ATA wird sich
vielleicht auch machen lassen) für 3,5" oder mit Adapter
2,5"-Festplatten, eine PCI-Schnittstelle oder
womöglich ein Diskettenlaufwerk habe ich einen
älteren
Desktop-Computer, den ich bei Bedarf über ein
Crossover-Netzwerkkabel (Ethernet) mit dem Notebook verbinden
kann. Zwar gäbe es dafür auch Lösungen
über USB,
doch sind diese wesentlich teurer und so steht auch gleich ein
Desktop-System für experimentelle Zwecke zur
Verfügung.
So ein Zweit-System ist generell eine gute Idee,
um zum Beispiel bei Problemen die Daten einer Festplatte eines anderen
Computers auslesen - so etwas wie ein Pentium III-System mit einigen
100 MHz, das dafür schon ausreichen kann, wird nicht selten
von jemand
verschenkt (auch voll funktionsfähig) oder für ein
paar Euro verkauft.
Manche Leute verschenken auch Röhren-Monitore bis zu 17" oder
verkaufen
sie für fast nichts - falls der Platz dafür reicht.
Für die Fernsteuerung über das LAN, wobei der Desktop
in
einem Fenster sichtbar ist, verwende ich RealVNC.
Es ist allerdings wichtig dass die Server-Komponente nicht
läuft bzw.
der IP-Adressen-Bereich eingeschränkt ist, sobald auf diesem
Computer
eine Internet-Verbindung verfügar ist - sonst könnte
die Steuerung für
alle freigegeben sein.
Meine Erfahrung mit Computern
Ich
habe mich gegen
Ende 2003
entschlossen, von einem Desktop-System auf ein Notebook umzusteigen,
weil es flexibler und an jedem beliebigen Ort benutzbar ist und auch
sonst ein paar Vorteile bietet. Dass der Tausch von manchen Komponenten
wie Mainboard oder Grafikkarte schwierig bzw. unmöglich, oder
bei
Defekten kaum lohnenswert ist, muss man leider in Kauf nehmen. Andere
wie etwa Speicher (RAM), Festplatte oder DVD-Laufwerk sind dagegen
Normteile, die einfach zu bekommen und einzubauen sind.
Nach
kurzer Überlegung, es
zusammen mit einem Desktop-System zu verwenden, bin ich dann gleich auf
einen kompletten "Desktop-Ersatz" umgestiegen, weil man da auch alle
Daten an einem Ort hat. Ich habe aber auch schon vorher (1999-2003) ein
Notebook bzw. Schlepptop ;-) als Zweitgerät gehabt, das war
aber
nur ein 486 mit kleinem Bildschirm, den ich vorwiegend zum Schreiben
verwendet habe. Ich habe schon mit einigen verschiedenen Marken
Erfahrungen gesammelt - entweder bei mir oder bei anderen. Die
gängigen
Meinungen über G***com kann ich dabei absolut
bestätigen (entweder nach
und nach defekt, oder auf einmal kein Einschalten mehr
möglich), aber
auch zu einem vermeintlichen hochwertigen Markenprodukt kann ich nur
"so nie" sagen. Selbst defekte Geräte lassen sich aber immer
noch für
einen gewissen Betrag verkaufen.
Meinen ersten Computer habe
ich, abgesehen
von Taschenrechnern und dergleichen, im Jahr 1991 gehabt - einen Amiga
500 und später einen 1200, sogar mit CD-ROM. 1996 habe ich
dann
einen "IBM-kompatiblen" PC gekauft, da der Amiga (von der
Marktpräsenz her) endgültig am Ende
war und mich die damaligen 3D-Spiele fasziniert haben ;-) Einen
Internet-Zugang habe ich zu dieser Zeit noch nicht gehabt, das war eher
noch ein Luxusgut und wäre wegen dem altmodischen
Telefonanschluss ohne
Steckdose technisch sowieso nur äußerst schwer bis
garnicht
realisierbar gewesen.
Mein
Internet-Provider
Bislang habe ich etwa ein Mal
jährlich den Internetprovider gewechselt, in
Österreich
ist bzw. war es ja leider nötig, ständig nach den
besten
Angeboten
Ausschau zu halten. Angefangen von Testzugängen und dann "UTA
Internet for free" (der erste Internetzugang für die
Allgemeinheit
nur zu den Telefongebühren und ohne Monatsgebühr)
habe ich
auch schon einige ADSL-Provider gehabt. Meinen ersten
eingeschränkten Internetzugang habe ich im Sommer 1997 gehabt
(bei der
"legendären" Blackbox), einen vollen dann
erstmals 1998.
Lange Zeit war ich aber dann später bei Inode,
nachdem bei mir endlich ein entbündelter Anschluss dieses
Anbieters
verfügbar war. Die Konditionen waren dort für
österreichische
Verhältnisse wirklich sehr gut sind und unter allen bei mir
verfügbaren
Angeboten ziemlich konkurrenzlos, und ich war auch durchwegs zufrieden.
Irgendwann nach der Übernahme durch UPC ist das
Preis-Leistungs-Verhältnis aber leider sehr hinter dem von Tele2
hinterher gehinkt, weshalb ich jetzt dort zufriedener Kunde bin. Vor
allem muss ich auch keine
Telefon-Grundgebühr mitzahlen, dafür habe ich sowieso
ein Handy oder Voice over IP ohne jede Grundgebühr oder
Mindestumsätze.
Falls es doch einmal Ausfälle gibt, kommen diese
gefühlsmäßig nicht
öfters vor als früher bei anderen Providern.
(zuletzt
geändert am 21.12.2008)
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