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Meine Computer-Ausstattung

 


Haupt-Computer

Ich verwende hauptsächlich ein Notebook, und zwar ein Acer Aspire 5920G. Es ist jedenfalls eine Marke, mit der ich bisher noch keine Erfahrungen gesammelt habe - außer dass ich jemand ein Acer-Notebook installiert habe und es sofort problemlos gelaufen ist. Es gibt mehrere verschiedene Versionen davon, die sich etwa durch die Grafikkarte, oder ob Bluetooth vorhanden ist oder nicht, unterscheiden. 

Damit die Audio-Ausgabe über SP/DIF funktioniert, ist es nötig, unter "Wiedergabegeräte" auf "Realtek Digital Output" zu stellen, und nach Gebrauch wieder auf die internen Lautsprecher. Diese haben für ein Notebook einen ziemlich guten Klang, weil (wie auch schon bei meinem Fujitsu Siemens) zusätzlich ein kleiner Subwoofer eingebaut ist. Beim Umschalten des Ausgangs von Analog auf Digital sollte gerade keine Wiedergabe laufen bzw. kann es erst funktionieren, wenn diese gestoppt und neu gestartet wird. 

Beim HDMI-Ausgang sollte der Stecker wirklich fest und vollständig angeschlossen sein, weil sonst die Bildausgabe nur schwarz ist ;-) Um es noch einmal zu sagen: Es genügt ein Kabel für ein paar Euro, zumindest bei einer Länge von 3 m.

Bei der Treibersoftware für das Touchpad ist jeweils unten und rechts ein Bereich definiert, wo man durch Drücken und Ziehen mit dem Finger jeweils horizontal oder vertikal scrollen kann. Nachdem das eher lästig ist bzw. sich oft unbeabsichtigt aktiviert hat, habe ich diesen Bereich aber nun auf zwei schmale Streifen verkleinert. Ebenson gibt es neben der Tastatur ein "Multimedia-Tastenfeld", wobei die unterste Taste standardmäßig das CD- und DVD-Brennprogramm startet. Diese habe ich ebenfalls sehr oft unbeabsichtigt gedrückt, aber dieses Tastenfeld lässt sich, ebenfalls etwas versteckt zu finden, komplett abstelllen.

 

Vorherige Modelle

Fujitsu Siemens Amilo A1667G

Da ich leider (schon wieder) Probleme mit der Tastatur meines vorigen gehabt habe (war aber meine Schuld), keine Lust gehabt habe mir wieder einen Ersatz zu bestellen und sich das recht günstig angeboten hat, habe ich es im Jahr 2006 gegen dieses getauscht. Es hat auch einen 15,4"-Widescreen-Bildschirm mit 1280x800 Pixel Auflösung - die Bildhöhe ist zwar geringfügig niedriger als bei meinem vorigen 15" 1024x768, dafür ist aber auch in der Breite mehr Platz. Durch den DVI-Ausgang passte es auch sehr gut zu meinem Video-Projektor, und die Ausstattung ist sonst ungefähr gleich bis etwas besser.

Bei Druck auf die "Lüfter"-Taste wird der Takt der Grafikkarte und herabgesetzt und der Takt des Prozessors (CPU) begrenzt - das kann z.B. bei der Verwendung von wenig rechenintensiven Programmen wie etwa einem Texteditor nützlich sein und sich positiv auf das Lüftergeräusch und den Stromverbrauch (insbesonders auch im Akkubetrieb) auswirken. Die linke Taste startet das mitgelieferte "Power Cinema" und funktioniert nur, wenn dies korrekt installiert ist und ein Autostart-Eintrag dafür in der Windows Registry enthalten bzw. nicht gelöscht ist. Die anderen Tasten starten ohne spezielle Treibersoftware den im System standardmäßig festgelegten Webbrowser und das Mailprogramm.

Der mit einem Kopfhörer-Symbol und SPDIF beschrifte Ausgang kann neben analogem Stereoton auch ein digitales Signal über ein optisches Kabel ausgeben (PCM und auch Dolby Digital-Mehrkanalton hat bei mir funktioniert). Dafür ist ein Kabel bzw. Stecker mit 3,5 mm Klinkenstecker-Form bzw. ein Adapter nötig, schon mit einem Kabel eines Internet-Händlers für ein paar Euro hat dies perfekt funktioniert. Wenn es nicht gleich klappt, ein anderes Abspielprogramm probieren und/oder die Einstellungen überprüfen.

Bekannte Probleme:

Problem Ursache Lösung
Eingebautes Mikrofon ist zu leise (z.B. bei Voice over IP) Hardware-Fehler / Software-Fehler? "Switch to stereo mic" in den Windows-Aufnahme-Einstellungen des Mikrofons abstellen (bei Stereo-Aufnahme über Line in wieder zurückstellen), "20 dB Boost" aktivieren, Lautstärkeregler nach oben schieben, aus ca. 5 cm Entfernung sprechen
Auf einmal flimmernde Farbstörungen / kleine Rechtecke etc. auf dem Bildschirm, auch über DVI-Ausgang Grafikkarte defekt Durch Service während der Gewährleistungsfrist getauscht
Notebook läuft nur mit Windows-Standard-VGA-Treiber, bei Installation des ATI-Treibers nur schwarzes Bild bei Windows-Start Vermutlich Grafikkarte und Mainboard defekt Durch Service während der Gewährleistungsfrist getauscht
Notebook wird sehr heiß, eventuell Bildstörungen Lüfter nicht angeschlossen (wenn dieser hörbar nie läuft) Aufschrauben (Achtung, eventuell Garantieverlust!) und das kleine Kabel für die Stromversorgung am passenden Stecker am Mainboard anschließen
Farbstreifen auf dem Bildschirm, über DVI-Ausgang einwandfreies Bild Vermutlich LCD-Bildschirm defekt Durch Service während der Gewährleistungsfrist getauscht
Thunderbird (oder sonstiges als Standard festgelegtes E-Mail-Programm) startet auf einmal nicht mehr mit Tastendruck Software-Problem? Anderes Mailprogramm (z.B. Outlook Express) starten, bei der Nachfrage, ob dieses als Standard festgelegt werden soll mit ja antworten, wieder Thunderbird starten und dessen Nachfrage mit ja beantworten - sollte wieder funktionieren

Ich hatte noch Glück und mein Notebook gebraucht mit Rest-Garantie bzw. Gewährleistung übernommen, der Service hat ganz gut geklappt, auch wenn die Wartezeit einige Wochen betragen kann. Nähere Informationen und Kontakt zu Fujitsu Siemens unter http://support.fujitsu-siemens.de/de/support/ (auch für Österreich).

Nachdem die Garantie bzw. Gewährleistung schon lange abgelaufen war, waren auf einmal wieder Grafikfehler zu sehen. Mir eine Ersatz-Grafikkarte zu besorgen habe ich nicht probiert, weil ja möglicherweise auch wieder einmal das Mainboard hätte defekt sein können - also habe ich es dann als Schadensbegrenzung als defekt verkauft. Ob das ein generelles Problem ist oder ich nur Pech gehabt habe, lässt sich schwer sagen, aber nach diesen Erfahrungen habe ich es dann mit einer anderen Marke probiert.

 

Targa Visionary XP

Vor dem Amilo habe ich ein Targa Visionary XP mit einem mobile AMD Athlon 1,8 GHz und 512 MB RAM gehabt, sogar schon mit Grafikarte mit eigenem Speicher (ATI Mobility Radeon 9000) die ich zwar nur selten ausgereizt habe wo aber, sogar die Demo von Doom 3 in der niedrigsten Einstellung darauf gelaufen ist  ;-). Die (nachgerüstete) 80 GB-Festplatte (durch die günstigen Preise dann 160 GB) reichte auch aus, es verfügte auch über einen (nachgerüsteten) DVD-Brenner, und Peripheriegeräte wie Scanner und Webcam kann bzw. konnte ich bei Bedarf auch noch anschließen. In dieser Konfiguration läuft alles bestens das ich brauche (auch Konvertierung von Videos usw), auch die paar Computerspiele die mich noch interessieren (3D-Shooter jedenfalls weniger) laufen ganz gut darauf.

 

Rätselhafte Abstürze / Selbstabschaltung

Eines Tage sind immer häufiger aus heiterem Himmel Systemabstürze aufgetreten, genauer gesagt, hat sich das Notebook plötzlich von selbst abgeschaltet. Besonders häufig ist es bei längerer starker Prozessorbelastung wie etwa bei Computerspielen oder Video-Konvertierung aufgetreten. Wie sich dann herausgestellt hat, dürfte sich wegen Überhitzung eine Art Not-Aus aktiviert haben, und Ursache für diesen Wärmestau war angesammelter Staub zwischen Lüfter und Kühlkörper.

Geöffnetes Notebook mit Lüfter

Nach dem Entfernen der richtigen Abdeckung (noch vorhandene Garantie bzw. Gewährleistung kann dabei aber verloren gehen) und eventuell noch dem Abschrauben der inneren Abdeckung des Lüfters und etwas auseinander schieben sollte im Bereich dazwischen einiges an Staub zu sehen sein. Die Abdeckung sollte am seitlichen Auslass für die warme Luft in der Nähe zu erkennen sein.

Nach dem Entfernen - eventuell vorsichtig mit einem Staubsauger, oder mit einem Druckluft-Spray oder dergleichen - sollte das Notebook wieder merklich kühler und auch leiser laufen. Es dürfte ratsam sein, angesammelten Staub alle paar Monate auf diese Weise zu entfernen - meine Probleme waren damit jedenfalls behoben. Wie oft das nötig ist und wie schlimm die Staub-Ansammlung ist, kann natürlich je nach Marke und Modell etwas anders sein.


Tastatur

Viele Notebook/Laptop-Modelle (bekannt sind etwa Gericom, Medion, IPC, Mitac, Targa und offenbar auch Fujitsu Siemens) verwenden eine unten abgebildete Standard-Tastatur. Wie ich leider feststellen musste und auch einem Erfahrungsbericht nach, ist diese sehr empfindlich gegenüber jeglichen Flüssigkeiten, die darüber ausgeschüttet werden. Auch längeres trocken lassen oder Reinigungsversuche haben nichts gebracht (den Geschirrspüler habe ich allerdings nicht probiert, obwohl sie ja kaum noch kaputter werden konnte), es erscheinen danach nur noch wirre Zeichen. Zur Not lässt sich auch eine externe Tastatur über PS/2 oder USB anschließen.



Bei der Suche nach einem Ersatzteil habe ich zuerst eine neue Original-Tastatur gefunden, allerdings zu einem recht stolzen Preis. Günstiger gibt es diese bei ebay - dort werden diese Tastaturen häufig angeboten, meist unter einer Bezeichnung wie "Tastatur Gericom" bzw. im Bereich Notebook-Zubehör. Achtung, es gibt auch ein ähnliches Modell mit einer kleineren Enter-Taste, welches offenbar etwas kleiner ist - immer genau auf die Bilder achten und eventuell nachfragen.

Das Anschlusskabel kann an einer anderen Stelle als bei der ursprünglichen Tastatur sein - es kann aber (am besten vorsichtig und nicht zu fest) gefaltet werden, so dass es zum Tastatur-Anschluss zeigt. Die Tastatur kann mit einem Schraubenzieher/dreher, Messer oder sonstigem flachen Gegenstand an der oberen Seite aus den Verankerungen gehoben werden - beim Einbauen der neuen sollte diese zuerst mit den Laschen unten einrasten. Funktioniert die Tastatur nicht, so kann das Anschlusskabel falsch herum gedreht sein. Unter die Tastatur eventuell eine Kunststofffolie legen bzw. kleben, falls keine dabei war.


Verwendete Software

Als Betriebssystem verwende ich Windows Vista Home Premium SP1- wenn es dabei ist, kann man es ja einmal probieren. Ich habe dann nicht, so wie ich es von vielen gehört habe, die Festplatte formatiert und Windows XP installiert - nach meinen Erfahrungen läuft es genauso gut wie Letzteres, auch wenn einige Anpassungen nötig sein können. Besonders wichtig ist etwa, die "Benutzerkontensteuerung" (UAC) abzustellen, um sich ständige nervige Sicherheitsabfragen zu ersparen. Auch wenn gelegentlich ein Aufschrei kommt, dass man das bitte nicht machen soll - die Toleranzschwelle der Lästigkeit ist bald erreicht. Natürlich, wer sich kaum auskennt, virenverseuchte Programme nicht erkennt und auch nicht weiß, wie man die Windows Updates installiert, greift die Standardeinstellungen am besten vielleicht gar nicht an.

Auch bei Windows XP Home Edition war ich früher skeptisch, nachdem ich mich schlau gemacht habe, wie man gewisse Einschränkungen wie die maximale Anzahl gleichzeitiger Verbindungen wieder rückgängig macht (in der Registry unter
HKEY_LOCAL_MACHINE \ SYSTEM \ CurrentControlSet \ Services \ Tcpip \ Parameters einen neuen Eintrag TcpNumConnections als DWORD mit dem Wert 00fffffe oder etwas weniger erstellen; alternativ auch mit XP Antispy), war ich dann auch mit dem SP 2 glücklich. Auch bei Vista gibt es eine ähnliche Einschränkung, die sich abstellen lässt.

Abstürze kommen im Gegensatz zu etwa Windows 95 (meinen Erfahrungen nach das erste wirklich brauchbare bzw. ernst zu nehmende Microsoft-Betriebssystem) oder 98 nur sehr selten vor. Mit installierten Patches habe ich auch keine Probleme mit Viren, die sich teilweise von selbst über eine offene Internet-Verbindung installieren.

Ich habe keine Abneigung gegen Linux (aber gegen arrogante Computer-Geeks, die ihre üblichen Sprüche ablassen) und habe auch schon ein paar Erfahrungen damit gemacht, aber nur um möglichst "alternativ" zu sein, will ich es auch nicht als Betriebssystem installieren und von einem ohnehin schon gut laufenden System umsteigen. Etwas lustig ist ja auch, dass es manche Leute verwenden und dann jammern, dass es ihr Lieblingsprogramm nur für Windows gibt. Auch WinE oder ReactOS sind für mich zwar interessant, aber noch keine wirklichen Alternativen.

Ich bevorzuge aber ansonsten eher nicht von Microsoft stammende Programme, nach Möglichkeit Freeware oder Open Source-Software wie etwa

Mozilla Firefox - Da ich schon mit der Mozilla Suite zufrieden war, habe ich dann später auch Firefox verwendet. Das Programm ist ein sehr ambitioniertes Projekt mit einer Vielzahl von nach Bedarf installierbaren Erweiterungen - besonders empfehlenswert ist etwa "Adblock Plus", der "Element Hiding Helper" und "CustomizeGoogle", was zusammen mit dem sowieso standardmäßigen Popup-Blocker sehr viel lästige Werbung entfernen kann. Wenn dadurch wirklich kommerzielle Websites eingehen - nicht mein Bier, verboten ist es nicht, es gibt auch Werbeformen, die nicht lästig sind, ambitionierte nichtkommerzielle Projekte wird es immer geben und für den Internet-Zugang selbst muss man ohnehin Geld bezahlen. Nicht verzichten möchte ich auch auf "Linkification" (Web-Adressen, die nur als Text und nichts als Link in HTML vorhanden sind, sind trotzdem direkt aufrufbar) und "IE Tab", womit bei Bedarf der MS Internet-Explorer innerhalb von Firefox laufen kann. Im Internet Explorer werden Neuerungen oft erst viel später eingebaut, außerdem ist er ein beliebtes Angriffsziel für alle möglichen "Browser-Hijacker" und dergleichen oder war das zumindest in der Vergangenheit. Er lässt sich zwar mit Tricks komplett aus dem System löschen, ist aber für Dinge wie Windows Update nach wie vor nötig.

Mozilla Thunderbird - Outlook Express funktioniert zwar auch ganz gut wenn man damit umgehen kann, aber wegen seinem schlechten Ruf, dem einen oder anderen Fehler und nur wenig bis gar keiner Weiterentwicklung des Programms bin ich dann schließlich auf die viel beworbene Open Source-Alternative Thunderbird umgestiegen. Es funktioniert immerhin ohne externe Patches wie OE-Quotefix korrekt, und auch schon früher habe ich einmal die frühe Vorgänger-Version Netscape Messenger verwendet.

Nvu - Eine Alternative zu Frontpage oder Dreamweaver und ein (relativ) kleiner, aber feiner HTML-Editor, mit dem auch diese Seiten erstellt wurden. Das Programm ist die Weiterentwicklung des Mozilla Composer (in der Mozilla Suite enthalten) bzw. von Netscape Composer. Es produziert auch HTML-Code, der als völlig oder einigermaßen fehlerfrei durchgeht. In Nvu fehlt auch der eine oder andere Bug, den frühere Composer-Versionen hatten.

OpenOffice.org
- Da ich mir MS Office höchstens kaufen würde, wenn ich es beruflich unbedingt bräuchte und von der Steuer absetzen kann, verwende ich lieber ein dazu kompatibles Open Source-Produkt. Es ist zwar ebenfalls etwas sperrig, erfüllt seinen Zweck aber gut und kann mit den häufig verwendeten Dateiformaten von Word, Excel und sogar Powerpoint und Access-Datenbanken umgehen.

IrfanView - Eine gute Alternative zu ACDSee, mitunter sogar besser. Verfügt neben der Funktion als Bildbetrachter auch über Konvertierungs- und in gewissem Maß auch Bearbeitungs- und Zeichenfunktionen (bei geöffnetem Bild F12 drücken). The Gimp habe ich, als Alternative zu umfangreichen Bildbearbeitungsprogrammen wie Paint Shop Pro oder womöglich Photoshop auch schon probiert, wer beruflich mit Computergrafik zu tun hat (bei mir üblicherweise nicht der Fall), wird um Letzteres oft nur schwer herumkommen. Für diverse Zeichenfunktionen ist aber ein Programm wie das bei Windows enthaltene "Paint", auch wenn es belächelt wird, doch wesentlich einfacher zu verwenden. Es gibt aber auch noch Paint.net, das deutlich mehr kann.

Notepad+ - Im Gegensatz zum Windows 9x-Notepad hat die Version der Windows NT-Serie (also auch die von XP) keine Beschränkung der Dateigröße, Notepad+ bietet aber auch gegenüber dieser einige Verbesserungen. Ich verwende es oft für alle möglichen Texte, die ich dann später immer noch formatieren kann, oder zum Editieren von HTML-Code. Später habe ich dann ConTEXT verwendet, der auch nett für HTML-Code ist.

Foxit Reader - Der Adobe Reader, vormals Acrobat Reader, war irgendwann ein dermaßen aufgeblasenes Programmpaket, dass ich dann schon eine Freeware-Alternative zu einer Freeware verwendet habe. Der Foxit Reader ist um ein Vielfaches kleiner, startet wesentlich schneller und kann die gängigen PDF-Dateien ebenfalls problemlos anzeigen. Das Ausfüllen von Formularen und Markieren und Herauskopieren von Text ist allerdings nur mit dem Adobe Reader möglich, weshalb ich momentan, auch weil neuere Adobe Reader-Versionen offenbar wieder "flüssiger" laufen, wieder diesen verwende. PDF-Dokumente lassen sich im Übrigen mit PDFCreator erzeugen, welcher als Druckertreiber installiert wird - daher funktioniert das mit jedem Programm mit Druck-Funktion.


Audiograbber - Dies ist im Gegensatz zu diversen häufig empfohlenen, überladenen kommerziellen Programmen wie Soundforge oder Goldwave ein Freeware-Programm, mit dem die Aufnahme von Ton von Mikrofon, Line oder aus sonstigen gerade über die Soundkarte hörbaren Quellen ("Stereo Mix") sehr einfach möglich ist. Bei Windows Vista kann es sein, dass "Stereomix" standardmäßig deaktiviert ist (Aufnahmegeräte / Rechte Taste im Feld der Geräteliste / Deaktivierte Geräte anzeigen). Es ist auch zum Umwandeln von Audio-CDs nach mp3 zu gebrauchen. Zum Schneiden eignet sich im einfachsten Fall der Audiorecorder von
Windows, sonst etwa mp3DirectCut, ein guter mp3-Encoder ist (win)LAME.

Winamp - Habe ich sehr lange für die Audio-Wiedergabe verwendet, den Windows Media Player hingegen nur wenn es sein muss. Auch iTunes kommt mir nicht auf die Festplatte, es hat mir genügt, mir durch einmaliges Ausprobieren damit das System zu vermüllen. Noch dazu verwende ich ohnehin keinem iPod, sondern ein Handy mit mp3-Funktion. In letzter Zeit benuzte ich Winamp aber nicht mehr - nicht nur weil ich damit unter Windows Vista Probleme habe, sondern weil mir das Programm ohnehin schon lange zu "schwerfällig" erschienen ist und in letzter Zeit auch Werbung darin aufgetaucht ist.

VLC - Gehärt neben dem Media Player Classic und dem GOM Player zu meinen bevorzugten Abspielprogrammen für Videos. Zumindest mit einem der Programme laufen Videos auch in HD-Auflösung auf meiner Hardware inklusive dem Ton üblicherweise störungsfrei. Es eignet sich auch gut als Abspielprogramm für Internet-Radio, Podcasts (etwas im Menü für die Wiedergabeliste/Playlist versteckt) und Audio-Dateien und startet sehr schnell, wobei die Oberfläche aber eben etwas schlicht ist.

LogoX - "Webspeech" ist ein recht gutes Programm zur deutschen Sprachausgabe (Text to speech), das leider nur als Plugin für den Internet Explorer verfübar ist. Der "Clipreader" ist ein kommerzielles Programm, das mit allen Programmen funktioniert.

IZArc - Keine Lust, für Winrar zu bezahlen oder immer dessen Meldungen wegzuklicken, um .rar-Archive zu entpacken? Hiermit geht es genauso gut.


Zweit-Computer

Für fehlende Dinge, die ich aber gelegentlich brauche, wie etwa eine serielle Schnittstelle (fehlt bei neueren Notebooks leider grundsätzlich), einen freien IDE-Controller ((S)ATA wird sich vielleicht auch machen lassen) für 3,5" oder mit Adapter 2,5"-Festplatten, eine PCI-Schnittstelle oder womöglich ein Diskettenlaufwerk habe ich einen älteren Desktop-Computer, den ich bei Bedarf über ein Crossover-Netzwerkkabel (Ethernet) mit dem Notebook verbinden kann. Zwar gäbe es dafür auch Lösungen über USB, doch sind diese wesentlich teurer und so steht auch gleich ein Desktop-System für experimentelle Zwecke zur Verfügung.

So ein Zweit-System ist generell eine gute Idee, um zum Beispiel bei Problemen die Daten einer Festplatte eines anderen Computers auslesen - so etwas wie ein Pentium III-System mit einigen 100 MHz, das dafür schon ausreichen kann, wird nicht selten von jemand verschenkt (auch voll funktionsfähig) oder für ein paar Euro verkauft. Manche Leute verschenken auch Röhren-Monitore bis zu 17" oder verkaufen sie für fast nichts - falls der Platz dafür reicht.

Für die Fernsteuerung über das LAN, wobei der Desktop in einem Fenster sichtbar ist, verwende ich RealVNC. Es ist allerdings wichtig dass die Server-Komponente nicht läuft bzw. der IP-Adressen-Bereich eingeschränkt ist, sobald auf diesem Computer eine Internet-Verbindung verfügar ist - sonst könnte die Steuerung für alle freigegeben sein.


Meine Erfahrung mit Computern

Ich habe mich gegen Ende 2003 entschlossen, von einem Desktop-System auf ein Notebook umzusteigen, weil es flexibler und an jedem beliebigen Ort benutzbar ist und auch sonst ein paar Vorteile bietet. Dass der Tausch von manchen Komponenten wie Mainboard oder Grafikkarte schwierig bzw. unmöglich, oder bei Defekten kaum lohnenswert ist, muss man leider in Kauf nehmen. Andere wie etwa Speicher (RAM), Festplatte oder DVD-Laufwerk sind dagegen Normteile, die einfach zu bekommen und einzubauen sind.

Nach kurzer Überlegung, es zusammen mit einem Desktop-System zu verwenden, bin ich dann gleich auf einen kompletten "Desktop-Ersatz" umgestiegen, weil man da auch alle Daten an einem Ort hat. Ich habe aber auch schon vorher (1999-2003) ein Notebook bzw. Schlepptop ;-) als Zweitgerät gehabt, das war aber nur ein 486 mit kleinem Bildschirm, den ich vorwiegend zum Schreiben verwendet habe. Ich habe schon mit einigen verschiedenen Marken Erfahrungen gesammelt - entweder bei mir oder bei anderen. Die gängigen Meinungen über G***com kann ich dabei absolut bestätigen (entweder nach und nach defekt, oder auf einmal kein Einschalten mehr möglich), aber auch zu einem vermeintlichen hochwertigen Markenprodukt kann ich nur "so nie" sagen. Selbst defekte Geräte lassen sich aber immer noch für einen gewissen Betrag verkaufen.

Meinen ersten Computer habe ich, abgesehen von Taschenrechnern und dergleichen, im Jahr 1991 gehabt - einen Amiga 500 und später einen 1200, sogar mit CD-ROM. 1996 habe ich dann einen "IBM-kompatiblen" PC gekauft, da der Amiga (von der Marktpräsenz her) endgültig am Ende war und mich die damaligen 3D-Spiele fasziniert haben ;-) Einen Internet-Zugang habe ich zu dieser Zeit noch nicht gehabt, das war eher noch ein Luxusgut und wäre wegen dem altmodischen Telefonanschluss ohne Steckdose technisch sowieso nur äußerst schwer bis garnicht realisierbar gewesen.


Mein Internet-Provider

Bislang habe ich etwa ein Mal jährlich den Internetprovider gewechselt, in Österreich ist bzw. war es ja leider nötig, ständig nach den besten Angeboten Ausschau zu halten. Angefangen von Testzugängen und dann "UTA Internet for free" (der erste Internetzugang für die Allgemeinheit nur zu den Telefongebühren und ohne Monatsgebühr) habe ich auch schon einige ADSL-Provider gehabt. Meinen ersten eingeschränkten Internetzugang habe ich im Sommer 1997 gehabt (bei der "legendären" Blackbox), einen vollen dann erstmals 1998.

Lange Zeit war ich aber dann später bei Inode, nachdem bei mir endlich ein entbündelter Anschluss dieses Anbieters verfügbar war. Die Konditionen waren dort für österreichische Verhältnisse wirklich sehr gut sind und unter allen bei mir verfügbaren Angeboten ziemlich konkurrenzlos, und ich war auch durchwegs zufrieden. Irgendwann nach der Übernahme durch UPC ist das Preis-Leistungs-Verhältnis aber leider sehr hinter dem von Tele2 hinterher gehinkt, weshalb ich jetzt dort zufriedener Kunde bin. Vor allem muss ich auch keine Telefon-Grundgebühr mitzahlen, dafür habe ich sowieso ein Handy oder Voice over IP ohne jede Grundgebühr oder Mindestumsätze. Falls es doch einmal Ausfälle gibt, kommen diese gefühlsmäßig nicht öfters vor als früher bei anderen Providern.

 
(zuletzt geändert am 21.12.2008) 
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