Hier geht es um mein eigenes "Heimkino", auf dieser Seite habe ich allgemeine Informationen zum diesem Thema zusammengestellt.
Nachdem manche Leute im
Internet ihr "Heimkino" vorstellen, habe ich mich entschlossen hier
auch eine entsprechende Rubrik über mein persönliches
aufzumachen. Da das Preis-Leistungs-Verhältnis im Sommer 2005
sehr
attraktiv war, habe ich nun statt einem
16:9-Bildröhren-Fernseher
einen Video-Projektor installiert, den Sanyo
PLV-Z3 (seit 2011 ein Z4000).
Damit hat sich eigentlich
ein sehr
lange gehegter Wunsch erfüllt, denn wie ich vor vielen Jahren
zum
ersten Mal von solchen Projektoren gehört habe,
haben diese so viel wie ein Auto gekostet und trotzdem ein zwar
großes, aber zum Teil nur mäßig gutes Bild gezeigt.
Im Gegensatz zu so manch
anderen habe ich unter "Heimkino" zunächst in
erster Linie ein Bild verstanden, dass sich vom Größeneindruck
her deutlich von einem üblichen TV-Gerät
unterscheidet, und nicht sofort kostspielige Surround-Tonsysteme, die
erst einmal mit einem kleinen TV-Gerät betrieben werden. Ich
zähle mich nicht zur "High-End-Fraktion", glaube nicht, dass man
für einen guten Heimkino-Aufbau unbedingt mehrere 1000 Euro
investieren muss und lege keinen Wert
auf
diverse Luxusmarken, stehe aber auch
nicht auf die allerbilligsten
Angebote, wenn man schon für eine
Spur mehr Geld wesentlich bessere Qualität bekommt. Deshalb lese ich zwar manchmal die gängigen
Diskussionsforen, wo es durchaus auch einige wissenswerte Dinge und
Anregungen gibt, halte mich aber sonst, zumindest schreibend, eher von
dort fern.
Das Bild zeigt die aktuelle Version (seit 2008)
Übersicht

Vorherige Version - etwas kleiner und höher hängend |
Bild: |
1,7 m Breite in 16:9 (siehe oben), LCD-Projektion |
| Video-Systeme: |
1080p sowie niedrigere Auflösungen, digital über HDMI |
| Lautsprecher-System: |
7.0 (Subwoofer-Kanal = vorne links und rechts) |
| Audio-Systeme: |
2-Kanal-Stereo, Dolby Pro Logic IIx, Dolby Digital EX, DTS und HD-Tonformate |
| Zuspiel-Systeme: |
Blu-ray (und DVD-Video), Videos/Streams auf Notebook oder von Festplatte an Blu-ray-Player, DVB-S2 (Astra 1), VHS auch möglich (und terrestrisch-analoges Fernsehen falls es das noch gäbe ;-) |
| |
|
| Irgendwann geplant: |
~ 2,5 Meter-Leinwand wenn platzmäßig möglich |
Projektor:
Sanyo
PLV-Z4000 (vormals: Z3)
Da
sich beim vorher von mir verwendeten Modell Z3 aus dieser Produktreihe
am rechten und unteren Bildrand im Jahr 2011 bei manchen Farben ein
leichter "Blauschleier" über dem Bild abgezeichnet hat, der sich auch
mit geänderten Einstellungen nicht zum Verschwinden bringen ließ, und
ich weder herumbasteln noch eine "zahlt sich ohnehin nicht mehr
aus"-Reperatur in Auftrag geben wollte, habe ich mir schließlich das
aktuelle Nachfolgemodell bestellt. Interessanterweise wäre dieses in
Österreich sowohl schwieriger zu bekommen als auch wesentlich teurer
gewesen, weshalb ich über eBay bei einem deutschen Händler bestellt
habe (ein neuwertiges Gerät).
Auffällig ist zunächst einmal,
dass dieser Projektor deutlich größer und auch schwerer ist,
augenscheinliche Verbesserungen sind die Full HD-Auflösung 1080p, der
bessere Schwarzwert und das oft wirklich fast nicht mehr zu bemerkende
Lüftergeräusch, sowie auch die automatische Staubschutz-Abdeckung und
die Lens-Shift-Verriegelung. Auch der Staubfilter ist besser zugänglich.
Einstellungen / Allgemeiner Bildmodus:
- Cinema Brilliant - erster Standardmodus im Lieferzustand, ok
- Kino authentisch - für optimale Farben empfohlen, aber außer vielleicht mit voller Lampenleistung zu dunkel
- Lebendig - empfohlen, gut aussehend, hell (Farbsättigung auf 0 statt vorgegebene +3, da sonst "zu bunt")
- Lampe: Eco
(halbes Lampensymbol), gute Helligkeit für Heimkino-Betrieb,
Lüftergeräusch und Stromverbrauch am geringsten
- Progressiv: Auto (De-Interlacing bei ...i-Auflösungen)
- Rauschunterdrückung: Laut Bedienungsanleitung nur für Eingangssignale mit niedriger Auflösung relevant?
Erweitertes Menü: aktivieren
- Iris-Modus: Auf Modus 1 lassen (steuert den Lichtdurchlass je nach Bildinhalt automatisch, was gut zu funktionieren scheint)
- Iris-Einstellung: Im Zweifelsfall auf 0 lassen
- Smooth-Motion-Wiedergabe:
Zwischenbildberechnung (Frame Insertion, FI), soll "Ruckeln" minimieren
und das Bild flüssiger erscheinen lassen. Nachdem "Hoch" das Bild
übermäßig verfremden kann, wird meist "Niedrig" empfohlen
- Gamma
Dynamisch: Soll dunkle, schwer zu sehende Bildanteile hervorheben,
nachdem auch das das Bild künstlich verfremden kann, wird hier meist
"Niedrig" empfohlen
- Erw.
Schärfekorrektur: "Niedrig" (grundsätzliche Bildschärfe
muss wie gehabt mit dem Ring optimal eingestellt werden)
- Overscan: 0 (sonst abgeschnittene Bildränder)
- 5:5
Pulldown: Optimal für Filmmaterial mit original 24 Bilder/Sekunde,
selber wenn es schon als 60 Hz-Quellsignal z.B. von einem alten
Blu-ray-Player kommt, jedes Original-Einzelbild wird 5x hintereinander
und insgesamt ohne bzw. mit minimalem Ruckeln gezeigt
Beim
Übernehmen von detaillierten Einstellungs-Vorschlägen aus Foren eher
vorsichtig sein, speziell wenn das Bild ohnehin schon zufriedenstellend
aussieht. Es gibt eine gewisse "Serienstreuung" und unterschiedliche
persönliche Geschmäcker.
Am Ende auf einem
"Benutzereinstellungen"-Platz speichern (nur noch eine Taste zum
Abrufen und Durchschalten aller 8 Speicherplätze vorhanden).
Quelle und weitere Informationen: http://www.cine4home.de/tests/projektoren/SanyoZ3000/z3000test.htm, diverse über Google gefundene Forenbeiträge
Mögliche Probleme:
- Die Schärfe hat sich einige Male verstellt (gut zu sehen an
einem Standbild mit kleinen Schriften, wie etwa einer
Desktop-Oberfläche von einem Computer, interessanterweise nur in
der linken Bildhälfte (was sich in etwa auch mit Foren-Berichten
deckt). Nach einigen Malen Nachregeln mit dem Ring für die
Schärfe scheint sie aber über das ganze Bild hinweg stabil zu
bleiben.
- Die Bildlage kann sich trotz Verriegelung leicht verschieben.
Vorheriges Modell: Sanyo PLV-Z3
 |
Der
Schwarzwert dieses kurz "Z3" genannten Projektors
ist bedingt
durch die LCD-Technik zur Zeit der Markteinführung nicht perfekt, aber annehmbar bis gut.
An den Grundeinstellungen habe ich nach dem "never change a running
system"-Prinzip erst gar nicht viel herumgestellt - den Overscan auf 0
stellen und die Iris-Blende leicht zudrehen (bis auf etwa 20) ist
jedenfalls
empfehlenswert. Das Menü bietet, am besten mit Hilfe von
Testbildern, aber sehr viel Raum zum Ausprobieren, auch sind 4
verschiedene Einstellungen
speicherbar. Diese verwende ich momentan für verschiedene
Overscan-Einstelllungen, nachdem manche TV-Sender offenbar
nicht in der Lage sind, ein sauberes Bild zu übertragen.
Die "Anlaufzeit" beim Einschalten ist kaum länger
als bei einem Fernsehgerät. Durch die hohe physikalische
Bildauflösung kommt er bei den gängigen
Betrachtungsabständen auch
ohne so
etwas wie die "Smooth Screen"-Technik aus, die sich bei vergleichbaren
Modell PT-AE700 von Panasonic findet (dieser war in meiner engsten
Wahl, die Testberichte des Sanyo konnten mich aber doch noch etwas mehr
überzeugen).
|
| Erste Aufstellungsvariante -
jetzt so ähnlich an einer anderen Stelle |
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Die
Kaufargumente
waren für mich jedenfalls:
- Allgemein
gutes
Preis-Leistungs-Verhältnis, auch deutlich billiger als ein
guter
großer Flachbild-TV - wer sich etwas im Internet umsieht,
bekommt
ihn mitunter noch deutlich günstiger als in den
"Blödmärkten". Natürlich gibt es heute von Sanyo schon einige Nachfolgemodelle.
- Auflösung
von
1280 x 720 Bildpunkten im 16:9-Format - das entspricht genau der 720p-HD-Auflösung, dadurch nicht nur volle Ausnutzung der
DVD-Auflösung, sondern auch HDTV-Formate und
auch vernünftiger
Betrieb mit einem Computer möglich
- Kein
abgeschnittener
Rand (Overscan einstellbar, bis auf 0)
- Geringe
Lautstärke des Lüfters
(im Lampenspar-Modus, der sich auch positiv auf den Schwarzwert, die
Haltbarkeit der Lampe und den Stromverbrauch auswirkt)
- Leichte
Anpassung der
Bildlage durch verschiebbares Objektiv (Lens Shift)
- Leichte
Reinigungsmöglichkeit, falls Staub auf die LCD-Panele gelangen
sollte (es gibt einen mitgelieferten "Blasebalg" und für jedes Farbelement zwei
Reinigungsöffnungen, wenn die Farbflecken nicht verschwinden, dann die
andere probieren)
Mögliche Probleme / Besonderheiten:
Es ist schon
vorgekommen, dass das Bild auf einmal mehr oder weniger deutlich
sichbar geflackert hat. Wenn der Lampenmodus für eine Weile auf
eine höhere Stufe gestellt wird, eine halbe Stunde dürfte
reichen, dann verschwindet das aber offenbar wieder, wenn später
wieder auf den Lampenspar-Modus zurückgeschaltet wird. Auch die Einstellung A1 oder A2,
bei denen der Lüfter meist noch auf der niedrigsten Stufe läuft, scheinen das
Problem zu beseitigen. Die
Lens-Shift-Mechanik neigt leider dazu, sich leicht zu verschieben
und muss dann für eine perfekte Bildlage geringfügig
nachgeregelt werden (kann mit passenden Testbildern exakt eingestellt werden), bei den Nachfolgemodellen gibt es eine
Verriegelung.
Die möglichen Betriebsstunden der Lampe, bis diese merklich
dünkler oder sonst irgendwie defekt wird, können recht
unterschiedlich sein. Jemand berichtet beim Vorgängermodell Z2 von
10000 Stunden (externer Link),
manche auch von Problemen nach wenigen 100 Stunden. Bei mir ist das
Bild nach über 2000 Stunden, vom beschriebenen kleinen
Flacker-Problem abgesehen, noch nicht merklich schlechter geworden.
Anzeige der Betriebsstunden:
1. Projektor muss eingeschaltet sein und ein Videosignal oder Schwarzbild zeigen
2. "Power off-Bestätigung" im erweiterten Menü muss eingeschaltet sein
3. "ON / OFF"-Taste auf der Fernbedienung drücken und gedrückt halten
4. Nach ca. 20 Sekunden erscheint im Bild eine Anzeige
5. Schnell merken oder fotografieren, denn sie verschwindet nach einigen Sekunden wieder
Informationen zur Nachjustierung der Farbkonvergenz über ein verstecktes Menü: Externer Link (Z3 unten auf der Seite, bei meinem anscheinend noch nicht nötig)
Die Projektionsfläche /
Leinwand

|
Material der
Projektionsfläche
Als
Projektionsfläche
verwende ich eine Spanplatte, die mit matter, weißer
Wandfarbe
gestrichen ist. Zwar hat sie sich dadurch etwas gewellt, ich habe sie
dann aber doch noch glatt montieren können. Eine mit
irgendeiner schon vorhandenen Beschichtung als Untergrund wäre
also vielleicht besser gewesen.
Vorher war es eine weiß beschichtete aus meinem
örtlichen Baumarkt. Nachdem sich
dann doch ein Problem mit einem deutlich sichbaren, zu hellem "Hotspot"
ergeben hat, habe ich es mit Abschleifen bzw. Aufrauhen probiert und
dann doch die ganze Fläche mit weißer Wandfarbe gestrichen,
seither gibt es keine Hotspot-Effekte mehr.
Ich wollte
nach Möglichkeit eine fest montierte Projektionsfläche, wobei
eine Spanplatte eben den Vorteil hat, dass sie glatt und ohne Wellen und
auch absolut lichtundurchlässig ist. Obwohl manche der Ansicht sind, dass der Schwarzwert
mit einem leichten Grauton deutlich besser wird, möchte ich mich
lieber nicht auf Experimente einlassen und bin erst einmal bei reinem
Weiß geblieben. Für spezielle "Leinwand-Farbe" werde ich
sicher kein Geld ausgeben, zumal da auch genug kritische Töne
darüber zu hören sind.
|
| Erste Version der fest montierten "Leinwand" - noch kleiner und zu hoch hängend |
|
Bildgröße
und -format
Die Bildgröße
im
16:9-Seitenverhältnis beträgt ca. 170 mal 95,7 cm - das
ist zwar etwas kleiner als "typische" Standardgrößen um die
2 Meter, jedoch immer noch
größer als bei den gängigen und zum Teil immer noch
tausende Euro kostenden Flachbildschirmen und für
meine Raumverhältnisse so ziemlich die "Maximallösung". Das
Bild ist mir sogar fast zu groß (nach
einer Gewöhnungsphase aber gerade richtig ;-) und
selbst in 5-6 Meter Entfernung (üblicher Abstand ca. 3 Meter)
entsteht noch ein guter "Kino-Eindruck".
Geplant sind eventuell noch einfügbare Abdeckungen
(Maskierung) um das Restlicht der schwarzen Letterbox- bzw. seitlichen
Balken bei 4:3 und ~ 2,40:1 zu verdecken - für die sehr schmalen
Streifen bei 1,85:1 lohnt es sich kaum. Als seitliche Abdeckung
wären Vorhänge besonders elegant. Die umlaufende schwarze
Maskierung (großteils 15 cm breit) ist zum Teil aus Papier und
zum Teil aus Stoff, vorher habe ich zusätzlich noch eine
Maskierung direkt auf der Projektionsfläche aus Klebeband gehabt.
Auch auf den seitlichen Wänden habe ich später schwarze
Streifen aus Stoff montiert.
Bei
meinem ersten eher behelfsmäßigen Aufbau hatte ich eine Leinwandbreite von
ca. 1,20 m (ältere Dia-Leinwand), was als erster Eindruck auch
schon sehr groß aussah. Im äußersten Fall wäre
eine Breite an die 1,8 oder im Extremfall ca. 2 Meter
möglich, weil ich den Abstand
nicht mehr weiter vergrößern kann und das Bild doch
schon etwas übertrieben
groß und mit vielleicht sichtbarer Pixel-Struktur wäre,
aber nur mit größerem Umbau-Aufwand. Sollte es einmal in
einem anderen Raum möglich sein, dann
plane ich aber eine Projektionsfläche mit etwa 2,4 m Breite oder
eventuell noch etwas mehr.
Obwohl ich auch relativ viel
in 4:3 sehe, kam für mich nur eine 16:9-Leinwand und ein
16:9-Projektor in Frage. Als langfristiges Projekt habe ich mir auch
einmal eine Leinwand mit ~ 2,35:1 bis 2,39:1 überlegt, da ja sehr
viele
Spielfilme in diesem Format veröffentlicht werden, allerdings
wäre das eine komplizierte Sonderlösung. Möglich
wäre eine elektronische
Streckung auf 16:9 ohne Letterbox-Balken, und dann eine Entzerrung mit
einer anamorphotischen Vorsatz-Linse, aber soweit ich das gelesen habe,
sind derartige Heimkino-Linsen weder technisch ausgereift, noch zu
realistischen Preisen zu bekommen. Hier könnte das Bild auch wie
im Kino mittels
Vorhängen nach Bedarf nur horizontal "maskiert" werden, von 1,33:1
(4:3) bis 2,40:1. Auf einer großen Leinwand finde ich die
Letterbox-Balken im Gegensatz zu einem "Briefmarkenschirm" (Fernseher)
aber nicht wirklich störend. Falls ich wirklich einmal so eine
Projektionsfläche habe, wird es also wohl eher auf eine
Verstellung des Zooms bei Kinofilmen herauslaufen.
Abstand des Projektors
zur Projektionsfläche
Je nach Abstand
des Projektors zur
Leinwand ist nur eine bestimmte maximale Bildgröße
möglich. Genauso ist ein gewisser Mindestabstand
nötig, unter 2 Meter Abstand ist kaum ein
vernünftiges Bild möglich. Ich habe den Projektor etwa beim bei meiner
Bildgröße minimal möglichen Abstand von ca. 2,6 m auf
einer Regal-Konstruktion (ca. 1,8 m über dem Boden) über der Sitzposition aufgestellt. Im Gegensatz zur
vorherigen Lösung musste ich den Projektor hier sogar
näher
heranrücken, weil das Bild zumindest in der ursprünglichen Heimkino-Version sonst zu groß geworden
wäre.
Betrachtungsabstand
Der Betrachtungsabstand beträgt
bei mir etwas unter 3 Meter (ca. 2,75 m), mit großem Aufwand
wäre auch etwas über 3 m möglich. Die
Empfehlungen bewegen sich meist zwischen
etwa
1,5 bis 2 Mal Bildbreite, besonders bei heute üblichen Projektoren
ab einer Auflösung von 720p aufwärts eher zu ersterem
tendierend.
Bildlage
Mit der "Lens Shift"-Funktion
lässt sich die Lage des Bildes in der Höhe und Breite
ohne Verlust
an Bildqualität verschieben, allerdings soll es angeblich zu
Problemen
führen, wenn die möglichen Maximaleinstellungen
(fast) ausgenutzt werden. Ich verwende diese Funktion, habe sie in
vertikaler Richtung auch recht stark ausgereizt und noch keine wirklichen
Probleme bemerkt. Die "Keystone"-Funktion (vertikale Trapezkorrektur)
verwende ich nicht, weil sich
dadurch die effektive Bildauflösung verringert - bei mir ist
das Bild auch ohne diese rechteckig so wie es sein sollte.
Stattdessen habe ich für die Feineinstellung auf einer Seite des
Projektors etwas untergelegt (z.B. dünne Kartonstücke) oder
die Standfüße ausgefahren. Die Trapezverzerrung in
horizontaler Richtung habe ich durch Drehen in der horizontalen Ebene
um einige Grad nach links oder rechts beseitigen können - am
Anfang habe ich den Fehler gemacht, ihn genau an der Regalkante
auszurichten, die natürlich nicht exakt parallel zur Leinwand war.
Die Leinwand bzw. Projektionsfläche sollte natürlich auch
völlig horizontal und von oben nach unten senkrecht sein, also mit
einer Wasserwaage ausrichten und dabei auch gleich testen, ob sie
Wölbungen bzw. Wellen hat.
Die
Richtlinien für die
vertikale Lage des Bildes sind unterschiedlich, so zum Beispiel dass die Bildmitte oder untere Bildkante
ungefähr auf Augenhöhe sein
sollte.
Daraus ergäbe sich dann eine Lage der unteren Kante im Bereich um einen
Meter über dem
Boden - jedenfalls sollte das Bild angenehm und ohne Verrenkungen zu
sehen sein. Bei mir sind es eine Spur über 60 cm, nachdem mir die vorherigen ca. 80 cm doch etwas zu hoch waren.
Sichtwinkel
Als idealer
Sichtwinkel
(zwischen Sitzposition und dem linken und rechten Ende der Leinwand)
werden oft ca. 30 oder bis zu 35 Grad genannt, was bei mir
ungefähr hinkommt. Das menschliche Blickfeld ist zwar noch
deutlich breiter, Winkel von etwa 50 Grad und mehr werden aber eher
selten empfohlen. So wie es jetzt ist, wirkt das Bild sehr "weit" und gerade noch angenehm.
Gain-Faktor
Die allererste
Version meiner Projektionsfläche war eine
ältere, aber gut erhaltenen Dia-Rollleinwand
mit fast 120 cm Bildbreite - das Bild war an sich sehr gut,
sie neigt jedoch zur Bildung von Wellen. Die Helligkeit hat sich hier
abhängig vom Blickwinkel auch etwas geändert - das
kann am so genannten "Gain-Faktor" liegen, der die
Reflexionseigenschaften beschreibt und für den meist ein
Wert von 1 oder leicht darüber empfohlen wird. Die nächste Variante war eine frei im Raum
hängende, etwas breitere beschichtete Spanplatte, die an die
Decke klapp- und verriegelbar war. Bei den
Spanplatten-Lösungen ist die Helligkeit in jedem Blickwinkel
ziemlich gleich, allerdings kann nach meinen Erfahrungen mitunter ein
gewisser "Hot Spot"-Effekt (deutlich hellerer Bereich an einer
bestimmten Stelle, wie auch bei Leinwand-Modellen mit hohem Gain-Faktor
möglich) auftreten. Dieses Problem habe ich aber durch
Aufrauhen
des betreffenden Bereichs mit Schleifpapier und dann noch besser mit Überstreichen lösen
können.
Besser wäre also gleich von Beginn an mattweiße
Wandfarbe (unbedingt matt und nicht glänzend) auf einer glatten, ebenen Fläche gewesen.
Auch bei der neuen Version, die mit mattweißer Farbe gestrichen
wurde, habe ich eine kleine, bei bestimmten Farben im Bild
auffällig "leuchtende" Stelle mit vorsichtigem Abschleifen recht
einfach beseitigen können.
Tonsystem
Der Verstärker: Yamaha
RX-V565
Ich war
eigentlich bis 2005 schon mit
meinem Stereo 2.0-System sehr zufrieden (über einen
älteren
Verstärker von Sanyo);
Dolby Surround, Dolby
Digital
5.1 usw. war für mich immer "nett wenn man's hat", aber im
Gegensatz zu einem großen Bild kein dringender Wunsch.
Diese Anlage habe ich auch noch ca. ein halbes Jahr für den
Heimkino-Betrieb verwendet.
Da ich
gegen Ende 2005 jedoch sehr günstig einen Heimkino-Receiver (Yamaha RX-V557) erstanden habe, der vom
Bedienungskomfort und den technischen Daten her sowieso etwas besser
als der Sanyo ist, habe ich später dennoch ein "richtiges"
Mehrkanal-Tonsystem installiert. Bemerkenswert ist auch, dass er nach
einer Trennung vom Stromnetz in den letzten Zustand
zurückkehrt
(Eingangsquelle,
Lautstärke, Tonmodus). Die Fernbedienung scheint ziemlich
stark zu
sein (funktioniert auch bei nicht ganz direktem Sichtkontakt) und kann
(nach Eingabe der Codes) auch andere Geräte steuern
- allerdings nicht meinen Satellitenreceiver und Projektor. Den Video-Teil (es ist ja ein
AV-Receiver) habe ich bislang kaum genutzt, da er weder
RGB-Video (der beste Video-Modus meines bisherigen
Satelliten-Receivers; das kann
aber offenbar kaum einer) noch HDMI unterstützt, weshalb die
meisten
Zuspiel-Geräte direkt an den Projektor angeschlossen waren und ich
dort den Eingang umschalten musste. Ich habe aber für alle
Fälle ein Komponenten-Videokabel (YPbPr) vom AV-Receiver zum
Projektor
gelegt, so dass auch dessen Video-Eingänge (Composite und
S-Video kann konvertiert werden) verwendet werden können. Seit ich
den Satellitenreceiver gegen einen mit Komponenten-Ausgang getauscht
habe, habe ich aber auch DVD-Player und Sat-Receiver über den
AV-Receiver angeschlossen; dadurch hat sich keine merkliche
Verschlechterung ergeben, Bild und Ton können aber gemeinsam
umgeschaltet werden. Lediglich bei Zuspielungen von meinem Notebook
musste ich so wie bisher am Projektor auf HDMI umschalten. Bei Filmen mit "Extended Surround" wie Dolby Digital 5.1 EX kann es
nötig sein, diesen Modus extra zu aktivieren, weil das bei der
Einstellung "Auto" doch nicht von selbst passiert. Das liegt dann aber
vielleicht auch an den DVDs.
2010 habe ich diesen verkauft und gegen einen Yamaha RX-V565 getauscht,
der nun auch HDMI hat und sogar ein 7.1-System ist. Nett ist
auch das Einmess-System mit einem Mess-Mikrofon (wo ich dann bei den
Ergebnissen aber noch ein bisschen nachkorrigiert habe), und die
Konvertierungs-Möglichkeit von analogem Video nach HDMI. Bei der
Einstellung 720p (und 1080p) habe ich hier aber interessanterweise zumindest beim Bildschirm-Menü ein leichtes
Zittern im Bild (unabhängig von der Deinterlacer-Einstellung des Projektors), bei 1080i, jedoch nicht. Die
Bildqualität scheint sich beim Hochskalieren auch nicht dramatisch
zu verbessern, das gibt es wohl nur bei Luxusklasse-Modellen - aber wann brauche ich das schon?
Er verfügt auf schon über ein Firmware-Upgrade, wodurch sich
einigen Audio-Eingängen andere Video-Eingänge zuweisen lassen
- für Geräte wo es nicht vorhanden ist, gibt es das auf der
Yamaha-Website, und ist über den optischen Eingang und eine
gebrannte Audio-CD einzuspielen. Am Anfang war dies für mein
Notebook
nützlich, wo die Dolby Digital-Ausgabe über HDMI nicht so
ganz zu klappen schien, über den optischen Ausgang jedoch schon -
seit ich entdeckt habe, dass man dafür noch einen
zusätzlichen HDMI-Treiber installieren muss, ist das aber auch
nicht mehr nötig..
Beim über HDMI angeschlossenen Satellitenreceiver ist mir schon
einige Male aufgefallen, dass kein Bild, kein Ton, nur ein
Störmuster ähnlich wie eine analoge Verschlüsselung oder
kleine
Stör-Linien am Bildrand zu sehen waren. Nach dem Aufrufen und
gleich wieder Ausblenden des Setup-Menüs des AV-Receivers
verschwinden diese Probleme aber sofort, ebenso wenn kurz auf einen
anderen HDMI-Eingang und dann wieder zurück geschaltet wird. Mit
dem neuen Projektor scheint er jedoch besser zusammenzuarbeiten.
Die
vorderen Lautsprecher (Front)
Die
vorderen (linken und rechten) Lautsprecher sind zwei "Cat Berlin
2000/2" (3-Wege-Bassreflex)
und sie schaffen
zumindest laut Herstellerangaben 29 Hz bis 21 kHz, was auch
einigermaßen realistisch zu sein scheint. Sie stehen auf einem
Stück Teppich
auf Regalbrettern. Das gefällt
mir optisch auch fast besser als riesige, hohe Standboxen und auch
besser als winzige "PC-Speaker". Obwohl die
Marke in Heimkino-Kreisen nicht ernst genommen wird,
bin ich seit Jahren damit zufrieden und habe noch nicht das dringende
Verlangen nach teureren und "ernsthaften" Boxen gehabt. Sie sind auch
deutlich besser als zwei ähnlich große, die ich
früher gehabt habe und die eine ausgelassene Party einmal nicht
überstanden haben ;-)
Da
ich keinen Subwoofer für die Bass-Wiedergabe habe und auch nicht
plane, einen zu installieren, wird der .1 bzw. LFE-Kanal (der immerhin
bis 120 Hz gehen kann und wo es weitgehend egal
ist, aus welcher Richtung er kommt) auf die Front-Boxen umgelenkt. Bei
entsprechenden Filmszenen (Explosionen, "bedrohliche" Atmosphäre
etc.)
sind die tiefen Frequenzen jedenfalls fast schon mehr spür-
als hörbar. Viele vertreten gern die Meinung, dass es sich um eine
unverzichtbare Komponente handelt - an
sich ist es aber ein "Hilfslautsprecher" zur Unterstützung von
kleinen bzw. bassschwachen Haupt-Boxen, und manche Modelle gehen ja
gerade einmal bis 40 Hz oder so hinunter. Der Verstärker hat sich
auch noch nie wegen Überlastung abgeschaltet.
Die Aufstellungshöhe ist so gewählt, dass
die Hochtöner der Boxen ungefähr in Ohrhöhe
sind - der Abstand zueinander liegt im Bereich des
Hörabstandes.
Center-Lautsprecher
Einen
Center-Lautsprecher in der Mitte habe ich längere Zeit keinen gehabt, der
diesem zugedachte Ton wurde daher auf die Haupt-Lautsprecher aufgeteilt
und war über die ganze Breite bzw. scheinbar aus der Mitte
("Phantom-Center") zu hören.
Obwohl
der
Center-Kanal häufig als "sehr wichtiger zentraler
Haupt-Lautsprecher"
bezeichnet wird und oft gesagt wird, dass viele Filme so abgemischt
sind, dass die
Dialoge meist aus diesem bei Surround-Sytemen vorgesehenen Kanal zu
hören sind (was tatsächlich so ist), so hat mir das Klangbild auch ohne diesen gut
gefallen. Seit einem Versuch mit einem Lautsprecher, der von den
technischen Daten und Klang-Eigenschaften her halbwegs
gepasst hat (der ist jetzt ein Surround Back), habe ich aber eine (quer liegende) "richtige" Lautsprecherbox (Sony SS-CN190) als
Center installiert - diese ist durch ihre schwarze
Farbe auch ein Teil meiner Leinwand-Maskierung. Da der
Bassbereich nicht so weit wie bei
meinen bisherigen Boxen heruntergeht, habe ich es einmal mit der
"Small"-Einstellung am AV-Receiver probiert. Der Klang ist irgendwie
besser, wenn der Originalton auch wirklich Dolby Surround bzw. Dolby
Digital-Mehrkanalton und nicht nur ein "Upmix" des Receivers aus reinem
2-Kanal-Stereoton ist - für Radio und Musik benutze ich eher die
"2 ch Stereo"-Einstellung. Mit dem neuen Receiver scheint aber auch das
besser geworden zu sein, so dass auch "7ch Enhancer" im Radiobetrieb
ganz gut und "raumfüllend" klingt.
Als
Aufstellungsort
wird
allgemein so nah wie möglich beim Bild empfohlen - bei mir
jedenfalls sehr
knapp unter der Unterkante der Projektionswand auf einem kleinen
Regalbrett.
Durch die Form des Raumes "verschwindet" die Box auch sehr schön
und bildet mit der Vorderseite ungefähr eine Ebene mit der
"Leinwand", trotzdem ist noch etwas Platz rundherum. Da meine
Projektionsfläche in der jetzt wahrscheinlich für
längere Zeit endgültigen "Version" schon ziemlich tief
hängt, habe ich ihn, wie manchmal empfohlen wird, etwas nach oben
gerichtet aufgestellt - der Klang ist dadurch scheinbar
wirklich besser, bzw. die Höhen.
Surround-Boxen
Die Surround-Lautsprecher (außen links und rechts) sind zwei Regal-Boxen
von Philips, die ähnlich groß wie die vorderen Boxen und
somit größer als "übliche"
Surround-Lautsprecher sind.
Für die Aufstellung habe ich die
zwei Stützen der Dachschräge genutzt und dort in ca.
1,35 Meter Höhe Regalbretter montiert, was auch gut zu meiner
Raum-Situation passt. Die Boxen sind etwas nach innen gedreht und
jeweils ca. 2,5 Meter von der Hörposition
entfernt. Hier bin ich der Empfehlung gefolgt, dass die
Surround-Boxen generell deutlich höher als die Front-Boxen
aufgestellt sein sollten - auch wenn es weniger als
die häufig empfohlenen 1,60 - 1,80 m sind. Wie ich nur
einen 2.0-Stereo-Verstärker mit
Ausgängen für 2 Lautsprechergruppen hatte, habe ich
diese manchmal dazu geschaltet und so den linken und rechten Kanal
"verdoppelt", was sich etwa bei "lauten" Actionfilmen auch schon sehr
eindrucksvoll angehört hat.
Da der Yamaha ein 6.1-System
ist, habe ich dann später auch einen "Surround Back" zwischen
den
Surround-Boxen montiert, aus räumlichen Gründen in ca. 2,1 m
Höhe auf einem Querbalken. Er ist ungefähr gleich weit wie
die anderen Surround-Boxen entfernt und nach unten gewinkelt
aufgehängt; es ist eine Eigenbau-Box, die ich vorher testweise als
vorderen Center verwendet habe. Generell dürfte diese Box weniger
anspruchsvoll als der vordere Center-Lautsprecher sein, da sie
grundsätzlich nur für gelegentliche Effekte verwendet wird.
Nur relativ wenige Filme enthalten diesen Kanal direkt (Dolby
Digital EX, DTS Discrete und Matrix), ansonsten wird er mit einer
Einstellung wie Pro Logic IIx aus
dem vorhandenen Material generiert, was klanglich teilweise
umstritten ist und natürlich auch abgeschaltet werden kann.
Gegenüber einer Wiedergabe in "4.0" oder "5.0" sind mir die
Surround-Effekte aber noch nicht wirklich schlechter vorgekommen.
Nachdem der neue AV-Receiver ein 7-Kanal-System ist, ist dann aus einem
passenden Einbau-Lautsprecher aus meinem Lagerbestand ein zweiter
Surround Back geworden, den ich nach einer Verschiebung des vorhandenen
ebenfalls so montiert habe.
Blu-ray Player: Samsung BD-P3600
2010 habe ich
schließlich meinen DVD- gegen einen Blu-ray-Player getauscht, es
ist ein Samsung geworden, nachdem die Testberichte großteils
überzeugend waren und ich ihn ziemlich günstig als
Vorführgerät mit voller Gewährleistung bekommen habe.
Bild und Ton sind über HDMI an den AV-Receiver angeschlossen, und
ich verwende ihn momentan eher als "modernen DVD-Player" mit der
üblichen Hochskalierungs-Möglichkeit.
Es werden auch viele
gängige Formate von Filmdateien unterstützt, allerdings gibt
es doch relativ oft eine fehlerhafte bis gar keine Wiedergabe, wenn
gleichzeitig VLC auf dem Computer keine Probleme damit hat. Damit das
Spulen innerhalb von Film-Dateien oder das Springen zu einer bestimmten
Zeit funktioniert, muss die externe Festplatte an den USB-Anschluss an
der Vorder- und nicht an der Rückseite angeschlossen werden.
Auffällig ist, dass er zusammen mit dem Sanyo PLV-Z3 oft von
selbst auf die Auflösung 1080i gesprungen ist, obwohl 720p hier
die beste Einstellung ist. Bis auf 3D, wo ich lieber die
Marktentwicklung (und das Filmangebot) in
nächster Zeit abwarte, unterstützt er so ziemlich alle
gängigen Blu-ray-Standards. Die integrierte YouTube-Funktion ist
auch "nice to have" und funktioniert erstaunlich gut und ohne
Hängen und Ruckeln. CDs laufen allerdings nur, wenn es entweder
Audio-CDs sind, oder aber Daten-CDs mit Dateiformaten wie unter anderem
DivX, die der Blu-ray-Player lesen kann.
Vorher: DVD-Player Toshiba
SD-210
Dieser
kostete Anfang 2002 deutlich über 200 Euro, aber
schließlich wollte ich nicht unbedingt den Allerbilligsten
haben
und habe ja immerhin
die Marke schon lange vorher gekannt. Manche der
damals unteren Preisklasse sollen ja angeblich kein RGB-Signal ausgeben
können und einen sehr dürftigen MPEG-Decoder und
mitunter ein
schlecht verarbeitetes Laufwerk haben. Er verfügt jedenfalls
neben
Composite, S-Video und RGB sogar schon
über Komponenten-Ausgänge,
weshalb ich ihn jetzt
über diese mit einem (dreiteiligen) Komponenten-Kabel an den
Projektor
angeschlossen habe. Eventuell tausche ich ihn aber einmal gegen einen
neueren DVD-Player mit HDMI-Ausgang, oder am besten gleich einen
technisch ausgereiften Blu-ray-Player, der natürlich auch weniger
als 300 Euro kosten sollte.
Blu-Ray
reizte
mich bei der Markteinführung wegen der hohen Preise und
möglicher technischer Probleme wenig, auch
sind mir noch keine Vermiet-Bluray-Discs aufgefallen bzw. gibt es
ohnehin kaum noch Videotheken in meiner Nähe (mehr). Manche DVDs
oder z.B.
Natur-Dokumentationen im
Fernsehen sind vom Bild her jetzt schon wirklich erstaunlich - noch
eine Spur besser wird es wohl immer gehen. Während der Wechsel von
VHS
auf DVD ein
"Quantensprung" war, bin bzw. war ich bei den derzeitigen HD-Medien
noch
abwartend. HD-Videos, die ich schon über den Computer
auf meinen
Projektor gesehen habe, wirken zwar manchmal erstaunlich scharf und
detailreich, und die herkömmliche Auflösung gleich darauf wie
ein "Pixelmatsch", trotzdem ist
eben auch mit der herkömmlichen DVD-Auflösung immer noch eine
sehr gute
Qualität möglich, wenn die technischen Möglichkeiten bei
der
Herstellung ausgereizt werden.
Ich besitze zwar
fast nur
Region 2-DVDs (auch
wenn ich eher den
Originalton bevorzuge, der hier aber eben meist auch enthalten ist),
trotzdem ist es natürlich nützlich, das der
DVD-Player schon
"codefree"
ausgeliefert worden ist. Interessant
ist, dass die typischen kurzen
Bildstillstände bei den Layerwechseln manchmal
überhaupt
nicht mehr auffallen und manchmal eben schon. Dem "Kaufrausch" bin ich
nie wirklich verfallen und ich habe auch nur eine überschaubare
Sammlung.
Bisher
erfolgreich
verarbeitete Medien: gepresste DVD,
DVD-R, gepresste CD, CD-R, CD-RW. Eine DVD+R hat einmal nicht
funktioniert, auf dem Computer aber schon.
Bisher
abspielbare
Aufzeichnungsformate: DVD-Video, VCD, SVCD,
alle möglichen Video-CD-Variationen (MVCD in MPEG1 352x288
bzw.
352x240, MSVCD in MPEG2 480x576 bzw. 480x480, AVCD...), mp3 auf einer
Standard-CD-ROM, CD-Audio, sogar einige Kopierschutz-CDs (obwohl ich
sowas
üblicherweise nicht kaufe). DivX funktioniert leider nicht,
aber
das geht mit dem Computer wahrscheinlich sowieso besser.
Sowohl PAL- als
auch
NTSC-Medien werden problemlos abgespielt,
allerdings muss man den Projektor dann gegebenenfalls auf NTSC bzw.
"automatisch" stellen, weil das Bild sonst schwarz/weiß und
verzerrt ist (vielleicht, wie ich einmal ein S-Video-Kabel verwendet habe).
Satellitenreceiver:
Homecast HS 9000 CIPVR
Ein
HDTV-fähiger Satellitenreceiver mit Doppel-Tuner, Bild und Ton
über HDMI an den AV-Receiver angeschlossen. Ich wollte ihn
übergangsweise über Komponenten-Video anschließen, aber
über HDMI war das Bild doch noch einmal eine Spur besser. Bei
HDTV-Sendungen ist es deutlich schärfer und deteilreicher als
früher, und sogar z.B. 3sat sieht hochskaliert ziemlich gut aus,
obwohl es in Standard-Auflösung sendet. Bei Sendern mit
mäßiger Bildqualität sind allerdings auch keine Wunder
möglich. Mir ist auch aufgefallen, dass am linken Rand scheinbar
ein minimaler schwarzer Streifen immer im Videosignal enthalten ist -
durch eine Justierung des Projektor-Lensshift leicht nach links
fällt dies aber nicht mehr nennenswert auf, und er scheint auch
keine Bildteile zu verdecken.
Homecast-Forum(externer
Link) - mit zahlreichen nützlichen Informationen und
Software. Interessant ist z.B. "ts2tp0" zur Konvertierung von Videos,
so dass sie auf dem Homecast abspielbar sind, allerdings müssen
sie dafür schon mit einer anderen Software (z.B. "SUPER")
in das .ts-Format konvertiert sein (wegen dem Aufwand
natürlich eher eine experimentelle, technische Spielerei).
Außerdem der
"HCFS-Explorer", der alternativ zum offiziellen Programm die
Übertragung über USB und das Arbeiten mit Verzeichnissen auf
dem Reveiver ermöglicht, sowie "HC-Load", bei dem das nur
eingeschränkt der Fall ist, das aber die maximale USB
2.0-Geschwindigkeit ausreizt. Bei der Übertragung muss der
"normale" Standby-Modus eingestellt sein, im voll eingeschalteten
Zustand das Kabel angeschlossen, und dann der Standby-Modus aktiviert
sein, so dass der Receiver vom Computer erkannt wird. Bei der
Übertragung vom Computer zum Receiver muss dieser danach "hart"
ausgeschaltet werden (mit dem Netzschalter hinten am Gehäuse oder
einem externen Schalter), weil beim "normalen Herunterfahren" mit der
Taste an der Vorderseite oder Fernbedienung sonst alle Änderungen
auf der Festplatte "vergessen" werden. Dies ist ein "Workaround", und
eine offizielle Lösung mit einem Firmware-Update noch
ausständig. FTP über ein Netzwerk-Kabel (Direkt-Crossover,
oder 1:1 verbunden über einen Router/Switch) ist auch
möglich, aber wesentlich langsamer.
Zuvor: Homecast S 8000 CIPVR - Nachdem bei meinem digitalen Satellitenreceiver mit Festplatte (Opentel ODS4000PVR) die Aufnahmefunktion auf einmal nicht mehr funktioniert hat, habe ich ihn gegen diesen von Homecast
getauscht. Dieser hat außerdem einige Ausstattungsmerkmale die
dem anderen gefehlt haben, wie etwa eine USB-Schnittstelle und einen Komponenten-Videoausgang
(YPbPr). Dies ist für mich jedenfalls die einzig wahre
Möglichkeit, Fernsehen zu empfangen - Kabelfernsehen ist
gebührenpflichtig und bei mir ohnehin nicht verfügbar, DVB-T
würde ich höchstens als Ergänzung sehen und
Internet-Fernsehen ist ja momentan auch nur Kabelfernsehen über
ein etwas anderes System, wo man interessanterweise kaum technische
Daten über die Auflösung und Bitrate erfährt.
Zusammen mit dem elektronischen Programmführer ist es mit so einemm PVR
recht leicht, interessante bzw. intelligente Sendungen (die es nach wie
vor gibt, wenn man sich etwas umsieht) herauszusuchen und zu
programmieren, um sie sich dann zu einer
beliebigen Zeit in Ruhe anzuschauen. Da der Bild- und
Datenstrom
bei digitalen Satellitenreceivern so wie gesendet direkt aufgenommen
wird (eine Einstellmöglichkeit der Aufnahme-Qualität gibt es
daher nicht), gibt es auch keine Qualitätsverluste. Auch
gleichzeitiges
Aufnehmen und Wiedergeben einer bereits angefangenen Sendung die
man programmiert hat ist möglich. Durch den Aufbau mit zwei
Tunern
ist auch das Anschauen einer Sendung und gleichzeitige Aufnehmen einer
anderen möglich, bei nur einem Kabel von einer Satellitenantenne
aber nur auf der gleichen Polarisationsebene,
wobei die meisten interessanten Sender jedoch horizontal polarisiert
sind. Seit (von einem Quad-LNB ausgehend) zwei Kabel zu mir
führen, fällt auch diese Einschränkung weg.
Eine nicht dokumentierte
Funktion des Opentel war jene, bei laufender Wiedergabe mit
der grünen Taste
auf der Fernbedienung die Zeitleiste einzublenden und dann mit den
gedrückt gehaltenen Lautstärke -/+ Tasten im Gegensatz zum Bildsuchlauf sehr schnell vor
oder
zurück springen zu können (das ist die
"berühmte"
Funktion von Festplattenrecordern, Werbeblöcke oder sonstige
unerwünschte Programmteile leicht überspringen zu
können). Die kleinen
runden Symbole bei der Wiedergabe und Aufnahme können
(eventuell
erst nach einigen Sekunden) ebenfalls durch Drücken der
grünen Taste ausgeblendet werden.
Beim Homecast funktioniert das Überspringen mit den Pfeiltasten im
Steuerkreis der Fernbedienung, geht aber eher schnell und erfordert
eventuell etwas Gefühl.
Während laufender Aufnahmen kann man zurückspringen, indem
man zuerst den Bildsuchlauf rückwärts wählt, bis der
Balken nach kurzer Zeit grün wird - dann funktionieren auch die
Pfeiltasten. Was anscheinend
fehlte, war auch
ein
Schaltsignal für die
automatische Formatumschaltung zwischen 4:3 und 16:9, bei meinem
Projektor muss ich das Format aber sowieso selbst einstellen.
Der
Satellitenreceiver war im RGB-Modus über ein Adapterkabel an
den
VGA-Eingang (= RGBHV) angeschlossen, der sich auch auf den RGB-Modus
aus der
Fernsehtechnik (= sRGB) umschalten
lässt. Ein YPbPr-Komponenten-Ausgang
wäre von der Verkabelung her besser, weil ich dann
das Bild auch über den AV-Receiver schalten könnte;
auch habe ich den VGA-Eingang früher auch für den
Computer gebraucht. Leider fehlt so ein Component-Video-Ausgang bei den
meisten Satellitenreceivern, und auch externe Konverter sind ziemlich
teuer, so dass man sich gleich nach einem neuen Receiver umsehen
könnte. Der Homecast war dann mittels Adapterkabel (bei der Pin-Belegung
entspricht R Y, Pb B und Pr R) und ohne sichtbaren
Qualitätsverlust über den AV-Receiver verbunden, in der nicht
dokumentierten Einstellung für Komponenten-Video.
Ich habe auch einmal den
allseits gelobten Topfield TF5000 PVR
ausprobiert, der einen solchen YPbPr-Ausgang (häufig als
"YUV-Ausgang" bezeichnet, was technisch aber nicht ganz dasselbe ist)
und dazu noch ein paar sehr gute
Ausstattungsmerkmale hat - aber leider wurde das Bild mit
einem
dünnen schwarzen Rahmen ausgegeben, der den Rand
überdeckt hat. Da leider keine brauchbaren
Hinweise zu
bekommen waren, wie sich die Video-Ausgabe richtig einstellen
lässt, habe ich ihn dann nach etwa einer Woche dem
Händler
zurückgegeben.
Auch die Zeit
stellt sich von
selbst über Satellit
ein, was besonder toll ist weil ich grundsätzlich alle
Geräte ohne echten Netzschalter bei Nichtgebrauch vom
Stromnetz trenne (bzw. einen Schalter in das Netzkabel einbaue).
Netzwerk- oder USB-Anschluss um direkt mit einem Computer auf Aufnahmen
zugreifen zu
können hatte der Opentel leider keinen (die Festplatte kann aber bei
Bedarf relativ
leicht ausgebaut und ausgelesen
werden),
der Homecast kann über USB und vom Hersteller zur Verfügung
gestellter Software ausgelesen werden, was bei mir schon beim ersten
Versuch reibungslos geklappt hat. Im Internet kursieren zwar endlose
Bug-Listen, wobei ich persönlich aber eigentlich keines der
angeblichen Probleme bemerkt habe.
VHS-Videorecorder:
Blaupunkt
Zusätzlich
habe
ich über die einzige Möglichkeit Composite Video (Scart auf
Cinch für jeweils Video und Audio-Bastellösung) noch
einen VHS-Videorecorder
angeschlossen, es ist ein Blaupunkt,
der schon
seit 1989 im Einsatz ist. Die
Bildqualität meiner alten Aufnahmen ist oft noch
überraschend gut, obwohl das natürlich belächelt wird,
ist es nett, auch in einem modernen Heimkino eine
VHS-Abspielmöglichkeit zu haben, da dies eben lange Zeit ein sehr
verbreitetes Format war.
Bei
meiner
Geräte-Zusammenstellung war das auch die einzige
Möglichkeit, über
den integrierten analogen Tuner lokale terrestrische TV-Sender zu
empfangen. Da in Wien damit aber nur noch Restsignale zu empfangen
sind, von den Fernsehsendern im Stadtgebiet jedenfalls nichts mehr, ist
dieser jetzt ohnehin
ziemlich nutzlos. Eine
DVB-T-Box habe ich nicht,
da es momentan gegenüber der Satellitenausstrahlung kaum ein
nennenswertes Zusatzangebot gibt - wenn, dann wirds wohl ein USB-Stick
fürs Notebook.
Ich habe kaum vor,
alle meine
bisherigen gut erhaltenen VHS-Videos zu digitalisieren und
möchte
sie
(sachgemäß gelagert) eher so behalten wie sie sind, auch
können "Ausgrabungen" früherer Fernsehaufnahmen sehr
interessant sein. Meine
Lieblings-Spielfilme habe ich aber eher durch die DVD-Versionen ersetzt.
Verkabelung
und Fernbedienung:
Heute
großteils über HDMI und über den AV-Reveiver laufend,
bei meinem Notebook läuft der Ton seit der Installation des
richtigen HDMI-Audio-Treibers von Realtek mit dem Bild ebenfalls
reibungslos über HDMI, einige Zusatzgeräte analog über
Cinch-Kabel. Der Ton des Satellitenreceivers wird gleichzeitig analog (geht zum
Zusatz-Bildschirm) und digital ausgegeben.
Die
Zuspiel-Geräte stehen auf
einem Regal hinter der
Sitzposition (aber auch so weit entfernt, dass die Laufgeräusche
nicht stören), wodurch sich auch die Kabellänge sehr
kurz halten lässt. Zwar sollten ja auch 5 Meter in der Regel
problemlos möglich, so gibt es aber schon einmal ein geringeres
Fehler-Risiko und alles ist in Griffweite.
Unter
der Adresse http://www.hifiaktiv.at/diverses/realistische_betrachtungen_themen/realistische_betrachtungen_verbindungskabel.htm (von
einem Geschäft, das sich nicht gerade auf Billigangebote
spezialisiert hat) habe ich einen interessanten Artikel über
Verbindungskabel gefunden (und auch über "Blindtests" mit interessanten Ergebnissen), die auch häufig von vielen
übermäßig wichtig
genommen werden. Meine Audio- und Video-Verbindungen sind jedenfalls
meist entweder individuell (aus vorhandenen Beständen) zusammengestückelt, oder aber zu einem
realistischen Preis gekauft. Ich hatte
früher tatsächlich einmal Probleme mit der
Bildqualität eines Kabels, nach dem Kauf eines anderen
für 4,99 oder so waren diese aber verschwunden. Sehr billig
ausgeführte Stecker und Lötstellen oder fehlende
Abschirmungen können wohl möglicherweise tatsächlich zu
Schwierigkeiten führen, aber grundsätzlich glaube ich nicht
daran, dass völlig überteuerte Luxuskabel, insbesondere
von immer wieder in diversen Foren genannten Marken, wirklich etwas
bringen.
Die Fernbedienung des
Projektors und auch AV-Receivers ist außerordentlich stark und funktioniert sogar
sogar
noch, obwohl dieser über mir steht. Auch die anderen
funktionieren, obwohl die Geräte hinter mir aufgestellt sind, offenbar reichen die geringfügigen Reflexionen der
Infrarot-Signale an den Wänden aus.
Computer-Anschluss
Außerdem
gibt es noch
eine "Docking-Station" für mein
Notebook,
die aus einem HDMI-Kabel und einer Strom-Steckdose in der Nähe
besteht. Früher habe ich für den digitalen Ton zusätzlich ein optisches Kabel verwendet.Das
Bild ist natürlich merklich besser als
über die sonst noch vorhandene Möglichkeit
S-Video. Im Gegensatz zum früher verwendeten
Anschluss über VGA habe ich sogar den Eindruck, wie wenn
früher vorhandene, bei genauer Betrachtung aus der
Nähe zu sehende kleine Bildstörungen mit der
digitalen Bildübertragung jetzt völlig verschwunden
sind. Das Kabel ist ein 3 Meter langes für ca. 7 Euro zum
AV-Receiver, durch den sich das Signal als standardgemäßes
1080p-Video schicken lässt (vormals 720p). Die
Grafikkarten-Software stellt beim
Anschließen des Kabels automatisch auf "externen Monitor" sowie
das
Bild auf 1920 x 1080 Pixel Auflösung) ein, was der
maximalen Auflösung des Projektors entspricht. Auch der
Audio-Ausgang wird dann automatisch mit umgeschaltet. Bei der ersten
Aktivierung der neuen 1080p-Auflösung war ein großer
schwarzer Rahmen um das Bild zu sehen - die Lösung des Problems
war, im Einstellprogramm der ATI-Grafikkarte einen Regler auf 0 zu
stellen.
Zum Abspielen von Videos benutze ich meistens den VLC Player, früher auch den GOM Player oder Media
Player Classic Home Cinema
und habe auch mit
Video-Material in höheren Auflösungen meist keine Probleme.
Im Gegensatz zum Blu-ray Player
lässt sich natürlich wirklich alles abspielen, für das
es einen Codec gibt, und z.B. auch die Streams von der South
Park-Website. Vielleich installiere ich irgendwann einen "Home Theatre
PC" (HTPC), der dann
möglichst viele Funktionen vereinen sollte
(HDTV-Satellitenreceiver, Blu-ray- und DVD-Player, Internet-Videos,
Mediatheken und sämtliche Video-Dateiformate, Internet-Radio etc.)
- wegen
Stromverbrauch, Wärme- und Geräuschentwirklung dann
aber vorzugsweise zum Teil aus Notebook-Komponenten.
Zusatz-Monitor
Bei
einem Projektor-System ist es grundsätzlich sinnvoll, einen
zusätzlichen Bildschirm als
"Kontrollmonitor" zu installieren. Dadurch wird der Projektor bzw.
dessen Lampe geschont, und man kann den Bildschirm "schnell einmal"
einschalten, um z.B. am Satellitenreceivcer Aufnahmen zu
programmieren oder
"im Vorbeigehen"
Sendungen wie die Nachrichten und dergleichen sehen. Ich verwende
dafür meinen "guten alten" Bildröhren-Video-Monitor von
Commodore, der
wesentlich weniger Platz als mein vorher genutzter 16:9-Fernseher
braucht und an einer Stelle auf der Seite aufgestellt ist, wo er nicht
stört - voll "Retro-Style" und ausreichend, da ohnehin eher selten
genutzt. Dies wurde auch einmal als "90 Grad zur Leinwand" (eben auf
der Seite) "Dual-Installation" bezeichnet, im Gegensatz zu "Fernseher,
vor den sich eine Roll-Leinwand schiebt"-Systemen. Er wäre sogar RGB-fähig, ist aber
wegen der
einfacheren Verkabelung und der immer noch guten
Qualität über Composite Video an den
Satellitenreceiver angeschlossen (direkt und nicht über den AV-Receiver). Auch die analogen
Audio-Ausgänge sind mit den integrierten Lautsprechern (sogar Stereo)
verbunden. Irgendwann kommt stattdessen vermutlich ein LCD-Fernseher mit allerhöchstens 26 Zoll Diagonale hin.
Vorherige Lösung
Hier
für alle die es vielleicht brauchen können ein
paar
wissenswerte Dinge zu meinem früheren
Fernsehgerät:
Thomson 32WR45E - 82cm
16:9-Bildröhre, 100
Hz
Da gute Video-Projektoren im Jahr 2002 vom Preis her noch nicht so
attraktiv waren, habe ich diesen damals bei meinem
örtlichen Media Markt
erstanden und war mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis
jedenfalls
sehr zufrieden.
Er hat sogar drei Scart-Eingänge (RGB und Composite
Video-fähig, zusätzlich S-Video-Eingang), womit ich
sämliche
Peripheriegeräte gleichzeitig anschließen konnte.
Selbst
bei 4:3-Sendungen ist das Bild immer noch ca. gleich groß wie
auf
meinem alten 63 cm 4:3 Blaupunkt. Was fehlt ist
allerdings ein PALplus-Decoder, was angesichts von digitales Fernsehen
über Satellit, wo
Breitbild-Sendungen sowieso zumindest teilweise anamorph sind, aber
nicht sehr
schlimm ist. Auch etwaige Schaltsignale, die bei Letterbox-Material
automatisch in den Zoom-Modus schalten, werden ausgewertet. Der Zoom
kann auch manuell gut dazu verwendet
werden um z.B. Filme in Open
Matte zu vergrößern.
Das Gerät ist allerdings ziemlich schwer (eher nur zu zweit zu
tragen) und hat auch eine große Bautiefe.
|

Es gibt einen undokumentierten Befehl um in ein Service-Menü
zu kommen:
1. TV-Gerät
einschalten
und mit der Fernbedienung in den
Standby-Zustand schalten
2. Prog -
und Vol - an
Gerät gleichzeitg drücken und
gedrückt halten, Vol - dabei zuerst drücken
3. Wenn
sich die Farbe der
Einschalt-Anzeige von Rot auf gelb/orange
ändert (nach ca. 10 Sekunden) loslassen
4. Hat es
funktioniert, so
sollte wenig später das links
abgebildete Menü erscheinen
Dies sollte auch bei ähnlichen Modellen von Thomson so oder
ähnlich funktionieren. Vor dem Verändern der
Bildgeometrie
und anderen Werten jedoch unbedingt die
standardmäßig
eingestellten aufschreiben (hexadezimal bis FF) und beim
Verändern
von Werten nicht
vergessen, diese im Menü zu speichern (store). Im
"regulären"
Menü (das über die Menü-Taste der
Fernbedienung
erreichbar ist) gibt es auch noch einen Menüpunkt um das
Bild zu
drehen, die optimale Einstellung kann hier auch vom
örtlichen Erdmagnetfeld abhängen. Zum Einstellen am
besten
ein Testbild
mit mehreren geraden Linien und eventuell Kreisen oder zumindest
irgendein
Standbild verwenden. |
Einstellungsmöglichkeiten
unter "Geometry"
|
V-Amplitude
|
Größe
vertikal
|
V-Position
|
Lage
vertikal
|
H-Delay
|
Bildlage
horizontal im 4:3-Modus
|
H-Position
|
Lage
horizontal
|
H-Amplitude
|
Größe
horizontal
|
EW-Amplitude
|
Kissenverzerrung
|
EW-Trapezium
|
Trapezverzerrung
|
H-Parallel
|
Parallelogrammverzerrung
|
(zuletzt
geändert am 10.09.2011)