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Dies ist kein umfassender HTML-Kurs (= an sich keine "Programmier-", sondern eine "Seitenbeschreibungssprache") zur Gestaltung von WWW-Seiten - dafür ist die sehr detaillierte Dokumentation SELFHTML unter http://de.selfhtml.org/ empfehlenswert. Vielmehr ist dies eine Sammlung meiner eigenen Erfahrungen bzw. eine Übersicht über einige besonders häufige Elemente, die auch nicht in allen Punkten den aktuellen Richtlinien entsprechen muss.
Die
Startdatei, die beim Aufrufen
einer bestimmten URL (Uniform Resource Locator, eindeutige Adresse)
ohne Angabe einer .html-Datei automatisch aufgerufen
wird, muss meist wahlweise index.html oder index.htm
heißen
(d.h. http://www.example.net/member99/index.html wird bei Eingabe von
www.example.net/member99 in einem gängigen Web-Browser wie Firefox,
Internet Explorer, Opera, Safari etc. aufgerufen).
Eine Datei, die PHP-Code enthält (siehe Selfhtml bzw. Selfphp) muss die
Endung .php haben damit der Code ausgeführt wird. Der Webserver
muss aber dann die Ausführung von PHP unterstützten, was bei
den wenigsten Gratis-Angeboten der Fall ist. Eine Beschränkung
auf Dateinamen mit 8+3 Zeichen (also zum Beispiel DOKUMENT.HTM) ist nicht wirklich nötig, da die
allermeisten Betriebssysteme außer DOS längere Dateinamen
unterstützten.
Es wird auch häufig der Begriff URI (Uniform Resource Identifier) für eine Adresse verwendet, was aber an sich das Gleiche ist (siehe auch www.w3c.org - WWW-Konsortium). Eine Adresse muss auch nicht unbedingt "www" enthalten, es ist zwar oftmals üblich dass Web-Server diesen "Third Level"-Domainnamen haben, oft funktioniert die Adresse aber auch ohne www oder der Server heißt überhaupt anders, z.B. members.example.net und nicht www.example.net
Die Begriffe "Homepage", "Website", "Webseite" oder "Internet-Seite" werden zwar oft synonym verwendet, bedeuten aber eigentlich jeweils ein bisschen etwas Anderes:
Kostenlosen Webspace gibt es zum Beispiel bei (ohne Gewähr)
www.a1.net (werbefrei,
Handy-Nummer zur Registierung erforderlich)
heim.at
(werbefrei, derzeit einmalige Freischaltgebühr)
piranho
(werbefrei)
lima-city (werbefrei)
www.geocities.com
(Werbung kann störend sein, in der Gratis-Version nur Upload
über Web-Oberfläche)
Daneben gibt es noch
unzählige andere Angebote, wo man aber (da eben kaum etwas wirklich gratis
sein kann) oft mit recht störender Werbung rechnen muss. Diese
Gratisangebote dürfen teilweise auch für geschäftliche
bzw. kommerzielle Seiten verwendet werden, pornografische Inhalte zum
Beispiel
sind aber fast überall unerwünscht wo es nicht
ausdrücklich erlaubt ist. Auch das "Hotlinking" (Links auf
einzelne Bilder oder andere Dateien von anderen Seiten aus) ist oftmals
unerwünscht und wird zum Teil auch technisch unterbunden. Der bei
vielen
Internetzugängen enthaltene Webspace ist nur
bedingt empfehlenswert (wenn, dann eher für temporäre
Sachen, zum
Auslagern einzelner Teile oder wenn man sich sicher ist, diesen
Provider längere Zeit zu benutzen) da er bei einem Providerwechsel
üblicherweise weg ist.
Weiters gibt es ebenso unzählige kostenpflichtige Angebote, wo
Kosten und Qualität auch sehr unterschiedlich sein können,
auch ein Webhoster in den USA kann brauchbar sein wenn die
Anbindung nach Europa schnell genug ist, für z.B. ab 100 MB Speicherplatz aufwärts sind
oft einige Euro pro Monat üblich.
Die erstellten html- und sonstigen Dateien wie etwa Bilder werden zwecks Veröffentlichung im Internet meist mittels FTP an den Server übertragen, wofür es mehrere und oft auch kostenlose FTP-Programme gibt. An Einstellungen sind grundsätzlich nur Hostname, User-Name und Passwort nötig, es wird dann automatisch auf dem Server das richtige Verzeichnis geöffnet. Da viele Webserver unter Unix/Linux laufen, spielt Groß- und Kleinschreibung bei Dateinamen eine Rolle. Leerzeichen, Umlaute und Sonderzeichen sollten in Dateinamen auch nicht vorkommen.
Wer eine www . meinname . at-Adresse haben will, muss kostenpflichtig einen Domainnamen registrieren. Bisher ist mir hier in Österreich kein kostenloses Angebot bekannt, außerdem sollte es einem auch nicht stören, dass dann Name, Adresse, Telefonnummer usw. unter www.nic.at für alle abrufbar sind, was auch bei nicht unbedingt illegalen Inhalten Tür und Tor für Abmahnungen oder unerwünschte (Spam-)Mails öffnet.
In Bezug auf ein schon früher etwa bei Zeitschriften übliches Impressum geht die Rechtsprechung bzw. -meinung in Österreich im Gegensatz zu Deutschland dahin, dass bei privaten Websites ein Name und ein Wohnort (bzw. "Medien-Standort") prinzipiell ausreicht. Bisher sind mir hier auch keine Abmahnungen wegen eines mangelhaften oder fehlenden Impressums bekannt. Zur Vermeidung von rechtlichen Schwierigkeiten empfiehlt es sich ansonsten, keine nicht ausdrücklich freigegebenen fremden Inhalte zu verwenden (insbesondere Musikdateien und Fotos) und auch nichts, das als direkte Aufforderung zu im eigenen Land verbotenen Dingen aufgefasst werden könnte. Ein typischer Problembereich sind hier Themen wie die Umgehung von Kopierschutzverfahren oder die Einbindung von Landkarten. Die Stadt Wien erlaubt z.B. die freie Verwendung ihrer Landkarten unter gewissen Bedingungen, ansonsten empfiehlt sich etwa OpenStreetMap, wo die Karten frei verwendet werden dürfen (unter einer Creative Commons-Lizenz).
Eine Adresse wie etwa start.at / wunschname, www. wunschname . start.at oder wunschname . start . at gibt es kostenlos bei V3, allerdings mit Werbung. Weiters auch z.B. bei www.nfo.at, bei www.dot.tk gibts sogar einen eigenen (2nd Level) Domainnamen wie www . meineseite . tk. Viele derartige Dienste haben aber den Nachteil, dass sie üblicherweise Werbeeinblendungen enthalten. Es kann einem auch passieren, dass eine Weiterleitungsadresse (Redirector) plötzlich aus unerfindlichen Gründen weg ist, weil z.B. eine bestimte Mindestanzahl von Seitenaufrufen gefordert oder der Dienst eingestellt wird, somit ist es nach Möglichkeit besser, sich eine halbwegs schöne Originaladresse zu suchen. Bei diesen Diensten gibt es jedenfalls keinen Webspace, sondern sie leiten auf eine bereits vorhandene, nicht so "schöne" Adresse weiter. Man kann auch die tatsächliche Adresse in der URL-Leiste des Browsers verbergen, die Seite wird dann automatisch in einem Frame angezeigt.Der Zählerstand von Webcountern (bestehen aus etwas HTML-Code, der eingebunden werden muss) mag für Besucher und -innen mäßig interessant sein und die Ladezeit kann sich minimal verlängern, man kommt aber so zu interessanten Besuchsstatistiken. Der Zähler kann zum Teil auch unsichtbar eingebunden werden. Das Angebot (meist kostenlos) ist ziemlich unüberschaubar, am besten eine Suchmaschine probieren oder schauen, was andere Leute so verwenden. Ein guter Dienst ist scheinbar Statcounter, nachdem das ebenfalls von vielen Leuten verwendete Motigo (vormals Nedstat) jetzt anscheinend Werbung einblendet. Neben den reinen Seitenaufrufen wird hier auch erfasst, über welchen Link jemand gekommen ist (Referrer), mit welchem Webbrower usw.Je nach Dienst kann es sein, dass die Daten ohne Passwortschutz für alle sichtbar sind.
Bei Gästebüchern (ebenfalls unüberschaubar viele, oft kostenlose Angebote, am besten ebenfalls schauen was andere Leute so verwenden und den eigenen Bedürfnissen entspricht) bekommt man nach der Anmeldung einen Link, der eingebunden werden muss. Die Einträge werden üblicherweise auf dem Server des Gästebuchanbieters gespeichert. Ein scheinbar guter Anbieter ist CGIPool.de / Abrakadabra, hier ist die Oberfläche nach Belieben anpassbar und es gibt lediglich einen Werbebanner, der auch verschoben werden kann.
Ebenso ist es mit web-basierten Diskussionsforen
(z.B. Forum
Romanum, ev. etwas störende Werbung) oder etwa Umfragen.
Alle diese
Dinge haben jedenfalls gemeinsam, dass sie meist nur mittels eines
externen Dienstes funktionieren, da viele Webserver das Ausführen
von serverseitigen Scripts (wie etwa PHP), besonders bei
Gratis-Angeboten, nicht erlauben. Sollte dies aber möglich sein,
dann gibt es auch -zig frei verfügbare Scripts, ein beliebtes
Diskussionsforen-System ist z.B. phpbb, PHP-Code kann auch direkt
innerhalb einer "normalen" HTML-Datei stehen.
Weiters gibt
es auch Dinge, die "client-seitig" direkt im Webbrowser ablaufen und
daher mit jedem Webspace funktionieren, wie etwa Javascript
(Details siehe
SEFLHTML), auch dieser Code kann direkt innerhalb von HTML stehen.
Hiermit lassen sich Spielereien oder auch nützliche Dinge wie z.B.
tageszeitabhängige
Begrüßungen, die Festsetzung der Fenstergröße auf
einen bestimmten Wert, die Anzeige eines zufälligen Bildes oder
die Veränderung eines "Buttons" realisieren sobald man mit der
Maus drüberfährt, jegliche
ausgelesene Daten können aber nicht gespeichert werden. Was auch
direkt im Browser abläuft sind Java-Applets (nicht zu verwechseln mit
Javascript, z.B. für kleine Spiele oder sonstige Programme) oder Flash-Animationen,
eine gute Seite sollte aber möglichst auch ohne diese Dinge
halbwegs benutzbar sein.
Um die
Bewerbung der eigenen Seite drehen sich natürlich viele mehr oder
weniger seriöse Angebote im Internet. Die schlechteste
Möglichkeit ist jedenfalls die Werbung per unerwünschter
Massenmails an irgendwo gesammelte Adressen (Spam), da das die meisten
Leute nervt, gegen die Nutzungsbedingungen jedes seriösen
Providers verstößt und in vielen Ländern zumindest mit
einer Geldstrafe bedroht ist. Wieviel Aufwand man treibt, hängt
letztlich auch davon ab, ob man sich und einige private Interessen
einfach nur so öffentlich präsentieren will, oder ob man ein
bestimmtes Ziel verfolgt und gezielt bestimmte Personengruppen
ansprechen will.
Auch
verlockende "Geld für Klicks"-Angebote
(die zB einige Cent pro Klick auf einen Werbebanner oder Textlink
zahlen und natürlich so schlau sind, Betrugsversuche durch
Eigenklicks zu registrieren) zahlen sich frühestens ab
ein
paar 100 Seitenaufrufen pro Tag aus, da es meist einen
Mindestauszahlungsbetrag
gibt. Ein wirklich halbwegs ansehnlicher (Neben-)Verdienst lässt
sich mit sowas aber ohnehin erst ab mindestens einigen 1000
Seitenaufrufen pro Tag erwirtschaften (zB 8 Cent pro Klick, bei 1000
angezeigten Bannern und 2% Klickrate 20 Klicks am Tag, man hätte
so zumindest die Kosten für den Internetzugang herinnen). Es gibt
auch hier sicher den einen oder anderen Anbieter, der vielleicht nicht
ganz so seriös ist. Bei einer nicht-pornografischen, privaten
Seite ist also typischerweise kaum was drin ;-)
Eine
grundsätzliche HTML-Datei
<Anfang
html-Tag>....</Ende html
Tag>, die meisten HTML-Tags müssen geöffnet und
wieder
geschlossen werden.
<html>
<head>
<title>Browserfenster-Titelzeile</title>head
enthält verschieden
allgemeine Informationen zB für Suchmaschinen, möglich sind
auch zB Informationen über Autor-/in oder Zeichensatz (oft ISO
8859-1, diese Informationen
werden oft auch von Editoren eingefügt). Unbedingt nötig ist
aber
nichts davon, ohne Zeichensatz-Definition können aber Umlaute und
Sonderzeichen falsch angezeigt werden.
</head>
<body text="#FFFFFF" bgcolor="#666666" link="#33CCFF" vlink="#33CCFF" alink="#CC0000" background="grafik.jpg">
body ist der sichtbare Hauptbereich, darin befindet sich der im Browser lesbare Text, Grafiken, Tabellen.... Näheres zum Body-Tag unter Farben.
<!-- Kommentar, der im Browser nicht angezeigt wird
-->
Ende einer HTML-Datei:
</body>
</html>
Die HTML-Tags können groß
oder klein geschrieben, beliebig eingerückt und es können
beliebig
viele Leerzeilen und Absätze eingefügt werden. Das Vergessen
von Anführungszeichen und spitzen Klammern ist nicht selten eine
Fehlerursache.
#RRGGBB - jeweils Rot, Grün, Blau-Anteil hexadezimal von 00-FF. Stattdessen können auch englische Farbwörter wie red, green, blue, white, black... verwendet werden. Eine andere Schreibweise ist auch color: rgb(255, 0, 0); im Dezimalsystem von 0 bis 255.
Im Body-Tag können die
Standardfarben für das ganze HTML-Dokument definiert werden (wenn
keine Farben angegeben werden, werden die Standardwerte (oft Schwarz
auf Weiß, blaue Links)
angenommen):
| text | normaler
Text (Standard oft schwarz) |
| bgcolor | Seitenhintergrundfarbe (Standard oft weiß, wird von einer Hintergrundgrafik (background), die einfach "gekachelt" wird, überdeckt) |
| link | noch nicht angeklickter Link (Standard oft blau) |
| vlink | schon besuchter Link (Standard oft dunkelblau) |
| alink | gerade aktiver Link (Standard oft rot) |
Die
Farbgestaltung ist natürlich Geschmackssache, jedoch sollte der
Kontrast zwischen Textfarbe und Hintergrund immer ausreichend
groß sein - dukelblau auf schwarz ist also nicht unbedingt eine
gute Idee. Für längere Texte ist die klassische "Schwarz auf
Weiß"-Darstellung durchaus empfehlenswert.
Ansonsten
wird der #RRGGBB-Code oft
zusammen mit Textgestaltung
oder Tabellen verwendet.
<i>Kursiv</i>
<b>Fett</b>
<u>unterstrichen</u>
<br> Zeilenumbruch
erzwingen, braucht keinen Abschluss, ein </br> gibt es nicht
<p> Absatz...
(braucht nicht unbedingt einen Abschluss, ist aber empfehlenswert)</p>
<h1>Überschrift
mit HTML-Standardformatierung</h1>
bis
<font face="Arial,Helvetica">Ein Text</font>
Wenn der erste angegebene Font-Name im System nicht gefunden wird, wird der nächste genommen, sonst bzw. wird überhaupt keiner angegeben der Standard-Zeichensatz (oft Times New Roman oder ähnliches).
<font size=..>Ein Text</font>
Font Size
von 0 bis 7 oder -2 bis
+4. Anmerkung: Font gehört zu den "überholten" HTML-Tags und
es wird oft empfohlen diese nicht mehr zu verwenden, es funktioniert
mit den gängigen Browsern aber nach wie vor. Die modernere Version
im CSS-Stil ist
<span
style="font-family: helvetica,arial,sans-serif;">Ein
Text</span>
Weiters lässt
sich der Text auch mit
<big>Eine
Stufe größer</big> und mit
<small>eine
Stufe kleiner</small> als der
Standard setzen.
<font color="#wie oben beschrieben">Blabla</font>
bzw. besser
<span style="color:#FF0000">Roter Text</span>
kann auch alles kombiniert werden:
zB <font face="Arial,Helvetica" size=+2 color="#FF0000">BlaBlaBlaBla</font>
Ausrichten von Text (auch Grafiken,
Tabellen...) mit:
<div align="center">Zentriert
ausgerichtet</div>
<center>Funktioniert auch, wird
aber nicht mehr empfohlen</center>
<div align="right">Rechts
ausgerichtet</div>
Die
Standardausrichtung ohne Definition ist ansonsten linksbündig.
Generell
wird zur Formatierung bzw. Textauszeichnung heute CSS empfohlen (siehe SELFHTML),
es sollte aber bis auf Weiteres auch die frühere Variante
funktionieren.
(Hyperlinks, die große Stärke
von HTML)
<a href="URL" target="...">Beschreibung der Verknüpfung</a>
URL kann zB sein (jeweils unter
Anführungszeichen)
http://www.example.net (/datei.html)
(mit http:// eingeben!)
lokaledateiimselbenverzeichnis.html
mailto:eine.e-mailadresse@example.net
mailto:eine.e-mailadresse@example.net?Subject=EinBetreff
news:alt.test
#Sprungmarke (innerhalb
einer HTML-Datei, diese muss zuvor mit <a
name="#Sprungmarke"> definiert
worden sein.
Bei
E-Mail-Adressen empfiehlt es sich, zumindest das @ im HTML-Code als @
zu codieren (ASCII-Code bis 255, das @-Zeichen entspricht hier 64),
weil dadurch das automatische
Auslesen und anschließende Spammen erschwert wird (ist umstritten, aber einen Versuch wert). Beim manuellen
Anklicken wird die Adresse aber immer noch ohne jede Zusatz-Software
richtig angezeigt.
Es ist
wichtig, dass Links entweder eine komplette absolute Adresse sind, oder
aber korrekt auf eine lokale Datei zeigen. Ein häufiger Fehler
kann zB ein Link wie file:///D:/Homepage/menu.htm sein der auf eine
Datei
auf dem eigenen Computer zeigt, die auf dem Webserver aber
natürlich nicht gefunden wird.
Ohne target...-Angabe wird der Link im selben Fenster bzw. Frame geöffnet (Vorsicht, bei externen Links ist das abgesehen von eigenen Gästebüchern usw. grundsätzlich nicht erwünscht und kann auch zur Androhung von Klagen führen weil der Eindruck enstehen könnte, dass der fremde Inhalt zum eigenen Angebot gehört). target kann zB sein:
_blank (Link
wird in neuem Fenster geöffnet)
_top (Link
wird in der vollen Größe des momentanen Browser-Fensters
geöffnet,
ein ev. angezeigtes Frameset wird gelöscht)
Name eines Frames, der im Frameset
definiert wurde
(genauso wie es dort geschrieben wurde, ohne zusätzliches _)
Auch ein Bild kann auch eine Verknüpfung zum Draufklicken sein (mit border=... kann ein ... Pixel breiter Rand (auch keiner = 0) um das Bild erzeugt werden, er erscheint in den in <body... > definierten Farben für Links.
<div align="center">
<a
href="http://www.example.net/homepage">
<img
src="http://www.example.net/homepage/banner.gif"
alt="Meine Homepage" border=0></a>
</div>
<img src="grafik.jpg" ALT="Alternativtext" height=.. width=..>
lädt
ein Bild, meist können
in Web-Browsern die Formate .gif ("Graphics Interchange Format") und .jp(e)g ("Joint Pictures/Photographic Expert Group")
dargestellt werden. Auch hier gibt es keinen Abschluss-Tag wie "</img>.
ALT ist
optional (das Weglassen jedoch ungern gesehen),
dieser Alternativ-Text erscheint, wenn die Grafik noch nicht geladen ist
oder nicht
gefunden wird, das Laden von Grafiken abgestellt ist oder ein
Textmodus-Browser
wie Lynx verwendet wird. Es ist auch zwecks "Barrierefreiheit" wichtig.
Mit height
und width
kann die Grafik auch auf eine bestimmte Größe (in Pixel)
skaliert
werden, wenn dies weggelassen wird, wird sie in der tatsächlichen
Größe dargestellt. Wesentlich größere Grafiken
kleinzuskalieren ist natürlich grundsätzlich nicht sinnvoll.
Es sollte auch die Ladezeit bzw. den Seitenaufbau verbessern, wenn hier
die tatsächliche
Größe angegeben ist, das Text-Layout kann dann schon vom
Browser aufgebaut werden noch bevor das Bild geladen ist.
gif
eignet sich für
Bilder mit einem großen Anteil an einfärbigen Flächen
(einfache Zeichnungen, Logos usw.) und
lässt auch nur maximal 256 Farben zu. Auch Animationen sind möglich.
Bei solchen Dateien entstehen dann bei sehr guter Bildqualität nur recht kleine
Dateigrößen. Es ist allerdings teilweise unbeliebt, da es in der
Vergangenheit plötzlich Lizenzgebührenforderungen von
Compuserve/Unisys für Grafikprogramme, die dieses Format erzeugen
können gab, und es daher bis heute in Freeware-Programmen mitunter
nicht oder nur über Umwege verfügbar ist (das Patent ist allerdings
2004 ausgelaufen). Aus diesem Grund wurde
auch die Alternative png
("Portable Network Graphics") entwickelt, die aber eventuell von
manchen Programmen nicht angezeigt werden kann.
jpeg
wird oft für
Fotos oder sonstige detailreiche Bilder mit vielen Farben verwendet.
Die Dateigröße kann sich je nach Komprimierung
stark ändern, die Qualität sollte bei möglichst kleiner
Dateigröße gerade noch ansehbar genug sein. Eine
Qualitätsstufe von 85% ist ein guter Richtwert, bei wichtigen
Details kann auch 95% nötig sein, während bei manchem
Material bis etwa 30% hinunter akzeptabel ist). Für die
direkte Online-Darstellung sollten Bilder wie sie mit 1600x1200 Pixel
und mehr von Digitalkameras erzeugt werden auf zB 800x600 oder
640x480 verkleinert werden.
Empfehlenswerte Grafikprogramme für den "Hausgebrauch" sind Paint Shop Pro (allerdings kommerziell), eventuell The Gimp (umfangreich) und IrfanView (Bildanzeiger mit Zusatzfunktionen wie etwa Aussschneiden, Größe ändern, Farben anpassen, Grafikformate konvertieren...). Auch das bei Windows enthaltene "Paint" (vormals Paintbrush) ist als einfaches Zeichen- und Grafikbearbeitungsprogramm durchaus brauchbar, unterstützt in früheren Versionen allerdings kein .gif oder .jpg.
Grafiken
können wie Text zentriert
oder es kann ein Zeilenumbruch erzwungen werden. Bei der Illustrierung
von Texten mit kleinen Bildern und Logos kann es auch gut aussehen,
wenn ein Bild nicht allein in einer Zeile steht, sondern vom Text
"umflossen" wird. Beim Mozilla Composer gibt es beispielsweise die
Einstellung Text an Grafik
ausrichten / rechts umbrechen, was dann so wie dieser Absatz
aussieht. Auch ein bestimmter Abstand in Pixel oben und unten und links
und rechts kann angegeben werden. Im HTML-Code sieht das etwa so aus:
<img
alt="Beispiel-Bild" src="example.gif" style="width: 54px; height:
99px;" align="left" hspace="2" vspace="2">
Grafiken
können wie Text zentriert oder es kann ein Zeilenumbruch
erzwungen werden. Bei der Illustrierung...
Wichtig:
Keine fremden Bilder und sonstige Grafiken verwenden, es sei denn, sie
wurden ausdrücklich dafür freigegeben, wobei dann
gegebenenfalls eine Quellen- oder Lizenzangabe nötig sein kann.
Ansonsten sollten fremde Bilder (etwa Titelbilder oder Screenshots)
höchstens im Rahmen von einzelnen "Bildzitaten" in einem
entsprechenden Kontext und in einer kommerziell unbrauchbaren
Auflösung verwendet werden - völlige Rechtssicherheit gibt es
hier aber nicht. Eine Seite sollte auch nicht zu sehr mit
Illustrationen überladen werden - auch bei einer Sammlung von
eigenen Urlaubsfotos und dergleichen sollte etwas auf die Ladezeit und
Übersichtlichkeit geachtet werden.
Auch wenn auf den meisten Computern
Windows läuft, garantieren diese Umschreibungen von bestimmten
Sonderzeichen
im Text einer HTML-Datei, dass unabhängig vom verwendeten
Betriebsystem/Zeichensatz
immer die richtigen Zeichen angezeigt werden.
ä - ä
ö - ö
ü - ü
Ä - Ä
Ö - Ö
Ü - Ü
ß - ß
(nur noch nach
langem Vokal wie zB Maß
oder Zwielaut wie Gießen,
aber nicht zB bei
Kuss, in der .ch überhaupt nicht)
-
(geschütztes) Leerzeichen
(erzwingen, auch außerhalb eines Satz-Zwischenraumes)
" -
Anführungszeichen
& - &
Und-Zeichen
€ -
Euro-Währungssymbol
€
(generell ist aber der Standard-Währungscode EUR oder Euro
ausgeschrieben besser)
° - Grad-Symbol °
© - Copyright-Symbol
©
(zur Not geht natürlich auch ein (c))
™ -
Trademark-Symbol
™
Mittels Frames ("Rahmen") können
mehrere
html-Dokumente gleichzeitig in einem Browser-Fenster geöffnet
werden,
zB ein Menü und eine Hauptseite.Ein "Frameset" kann auch nur ein
html-Dokument darstellen, etwa um die ursprüngliche URL/Titelzeile
zu verbergen.
>
<!DOCTYPE HTML PUBLIC "-//W3C//DTD HTML 4.0 Frameset//EN"
sollte
korrekterweise am Anfang des Dokuments stehen das das Frameset
enthält
<head>
<meta http-equiv="content-type"
content="text/html;charset=iso-8859-1">
<title>Seitentitel</title>
Hier
eventuell Schlüsselwörter/Beschreibung einfügen, siehe "Eine
grundsätzliche HTML-Datei"
</head>
<frameset rows="100,*"
framespacing="0"
border="0">
<frame src="menu.html"
name="menu"
noresize scrolling="NO"
frameborder="no">
<frame src="startseite.html" name="main" noresize frameborder="no">
</frameset>
<noframes>
<body>
Dieser
Bereich wird bei einem nicht
framefähigen
Browser sowie teilweise in den Suchergebnissen von Suchmaschinen
angezeigt,
hier also ev. die kurz zusammengefasste Beschreibung und/oder die
Stichwörter wiederholen.
</body>
</noframes>
</html>
Pro frame src... (rows - horizontal, cols - vertikal) jeweils % Fensterbreite oder Pixel durch , getrennt angeben. Im obigen Beispiel wird zB links ein Menü mit 100 Pixel Breite angezeigt und in der restlichen Breite des Fensters (*) der Hauptbereich.
...scrolling="NO"
... fixiert,
keinen
Scrollbalken am Rand erlauben
Wichtig: richtiges <a
href="..." target="Framename">,
dies muss in den html-Dateien, die in den Frames dargestellt
werden,
angegeben werden, sonst werden Links im selben Frame geöffnet. Im
Hauptfenster ist bei
Links zu externen Seiten, die nicht wie zB Gästebücher
"eingebaut"
werden sollen, ein target="_blank" (dies
öffnet
die Seite in einem neuen Fenster) oder eine sonstige deutliche Kennzeichnung
als externer Link empfehlenswert.
Noch ein Beispiel:
<frameset rows="10%,80%,10%" framespacing="1" border="0" frameborder="0">
<frame src="welcome.html" target="Inhalt" scrolling="no" noresize>
<frameset
cols="20%,*">
<frame
src="links.html"
target="Mainframe" scrolling="auto" noresize>
<frame
src="rechts.html"
target="_self" scrolling="no" noresize>
</frameset>
<frame src="unten.htm" target="Inhalt" scrolling="no" noresize>
<noframes></frameset>
Nicht alle sind mit Frames unbedingt glücklich, und einige speziell ältere Browser können diese möglicherweise nicht anzeigen. Mit den gängigsten Browsern wie MS IE, Netscape Communicator oder Opera jeweils spätestens in den 3er bis 4er Versionen und auch mit Firefox/Mozilla sollte dies aber kein Problem sein, auch wenn Frames heute als eher schlechter Stil gelten. Eine andere Möglichkeit ist, in jedes einzelne HTML-Dokument ein Navigationsmenü einzubauen, dadurch erscheint auch immer die Navigation (die mindestens einen Link zur Startseite enthalten sollte), wenn eine Unterseite über eine Suchmaschine gefunden oder direkt von jemand verlinkt wird.
Eine andere Möglichkeit ist ein IFRAME (Inline-Frame), wodurch ein Dokument praktisch "unmerklich" und ohne eigenen Scroll-Balken in ein Browser-Fenster eingebunden bzw. eingebettet werden kann, wie zum Beispiel bisher ein Bild. In der Vergangenheit gab es hiermit allerdings einige Sicherheitsprobleme, und es wurde nicht von allen gängigen Browsern unterstützt. Der nötige HTML-Tag heißt <iframe>.
Zwischen <body> und </body> an der gewünschten Stelle (die zusätzliche Link-Angabe mit a href= ... ist empfehlenswert, falls die Iframe-Funktion vom Browser nicht unterstützt wird)
<iframe src="http://beispiel.example.net/dokument.html"
height="400" width="500" frameborder="0" scrolling="no">
<a href="http://beispiel.example.net/dokument.html">Hier gehts weiter!</a>
</iframe>
Tabellen, Überschrift mit Farbbalken
Ein
farbiger Balken (oder auch eine senkrechte, dicke Linie oder
Farbfläche) ist in HTML
eine Tabelle mit Hintergrundfarbe (...BGCOLOR=#......), sieht als
Überschrift
möglicherweise etwas billig aus, war aber vor Jahren das Erstbeste
dass mir eingefallen
ist und ist jetzt mein Markenzeichen ;-)
Der Rand kann bei einer
Tabelle beliebig dick sein und auch auf 0 gesetzt werden. Eine Tabelle
besteht aus Zeilen (tr) die wiederum Zellen (td) enthalten, diese hier
nur aus einer Zeile mit einer Zelle.
Breiten-/Höhenangaben sind wieder in Pixel oder in % Fenster- oder
Gesamttabellenbreite. Tabellen sind prinzipiell eher nicht für
solche grafischen Effekte gedacht, können aber in gewissem Rahmen
dafür "missbraucht" werden.
|
|
|
|
<div align="center">
<table BORDER=0
CELLSPACING=0 CELLPADDING=0
WIDTH="100%" HEIGHT="15" BGCOLOR="#3333FF" >
<tr>
<td>
<div
align="center"><i>
<font face="Arial,Helvetica"
color="#FFFFFF" size=+3>
Text der Überschrift<br>
Noch eine Zeile
</font></i>
</div>
</td>
</tr>
</table>
</div>
| Zeile
1 / Zelle 1 |
Zeile
1 / Zelle 2 |
Zeile
1 / Zelle 3 |
| Zeile
2 / Zelle 1 |
Zeile
2 / Zelle 2 |
Zeile
2 / Zelle 3 |
| Zeile 3 / Zelle 1 | Zeile
3 / Zelle 2 |
Zeile
3 / Zelle 3 |
Automatische Weiterleitung/selbstständiges neu laden nach ...Sekunden
"Refresh" content="0;url=... - die Zahl gibt die Anzahl der Sekunden an, nach denen das angegebene Dokument (neu) geladen wird (kann auch 0 sein was "sofort" enspricht). Dies kann dazu verwendet werden, auf einer nicht mehr verwendeten Seite automatisch auf die richtige Adresse weiterzuleiten oder ein bestimmtes html-Dokument in regelmäßigen Abständen automatisch neu zu laden (auch in einem Frame).
Ein Beispiel:
<html>
<head>
<meta
http-equiv="Content-Type"
content="text/html; charset=iso-8859-1">
<meta
http-equiv="Refresh"
content="0;url=http://neu.example.net">
<title>Beispiel-Titel - Neue Seite!</title>
</head>
<body>
Hier kann auch noch stehen, dass nach soundsovielen Sekunden automatisch weitergeleitet wird, zusätzlich kann hier noch ein Link angegeben sein falls die Weiterleitung nicht funktioniert.
<a href="http://neu.example.net">Bitte hier klicken!</a>
</body>
</html>
(zuletzt
geändert am 11.07.2008)