U1) oder den A-Danceclub (vormals
Andagio, Millennium City/Handelskai U6, S).
Letzeres Lokal unterscheidet sich von den anderen dadurch, dass niemand
unter
21 hineingelassen wird, während andere typischerweise auch
häufig von
16jährigen bevölkert sind. Die "Fun Factory" im
Prater/Messegelände wurde
Anfang 2004 geschlossen
und abgerissen, nicht allzu weit davon gibt es heute beim Riesenrad den
"Praterdome". Oft genannte mehr oder weniger "anspruchsvollere" oder
"alternativere" Lokale
sind etwa das Flex
(Donaukanal), einige am westlichen Gürtel, U4
(bei der gleichnamigen U-Bahn-Linie in Meidling) oder Volksgarten
(beim gleichnamigen Park). Einiges los ist auch im "Bermudadreieck",
einer Gegend im 1. Bezirk in der Nähe vom
Schwedenplatz (U1) mit einer Ansammlung von recht lustigen Lokalen.
Angebot,
Türsteher-Politik und Publikum bzw. Zielgruppen sind
jedenfalls recht vielfältig. Das typische Preisnievau liegt bei regulären 7 Euro Eintritt und aufwärts, und
4-5 für ein
Getränk (für Coctails nur in der Happy Hour, sonst eher um 8 Euro). Die Luftqualität lässt auch recht
oft
zu wünschen übrig, zumindest je voller und somit
verrauchter es wird.
Parks /
Grünanlagen
Generell ist Wien, durchaus auch in den Innenbezirken, eine recht
"durchgrünte" Stadt, etwa die Hälfte des Gebiets
innerhalb
der Stadtgrenze soll auf Grünflächen entfallen.
"Rasen bitte
nicht betreten"-Schilder waren lange Zeit typisch für
Wien, sind aber in letzter Zeit weitgehend verschwunden (zumindest bei
den von
der Stadt Wien verwalteten Anlagen) und die verbleibenden werden zum
Teil auch
einfach ignoriert. Auf jeden Fall
sollte man auch außerhalb der "Hundezonen" etwas auf
herumliegenden
Hundekot achten - ein recht
beherrschendes Gesprächsthema in Wien, wobei die Situation in den
letzten Jahren durch "Bitte wegräumen"-Kampagnen aber besser
geworden ist.
Einige interessante
Parks sind zum Beispiel Stadtpark, Rathauspark (jeweils mit mehreren
Denkmälern) oder etwas vom Zentrum entfernt der Donaupark oder Kurpark Oberlaa. In letzteren beiden fand
früher jeweils die "Wiener Internationale Gartenschau" (WIG)
statt. Der Schlosspark von Schönbrunn untersteht zusammen mit
Volks-, Burg- und Augarten sowie dem Belvedere nicht der
Stadt Wien, sondern (als ehemaliger kaiserlicher Garten) den Bundesgärten (externer Link), wo es zum Teil auch "Parkwächter" gibt.
Eine besondere Grünanlage ist auch die über 20 km
lange
Donauinsel, die im Laufe der 1980er-Jahre fertig wurde
und zwischen der als Hochwasserschutz dienenden Neuen Donau und Donau
liegt. Achtung, die "Waluliso-Brücke" im Süden ist
manchmal
abgebaut. Der westliche Stadtrand mit
den allerletzten Ausläufern der Alpen ist vom Wienerwald
dominiert, in dem auch der "Lainzer Tiergarten" liegt. Das ist nicht
wirklich ein Tiergarten im Sinn eines Zoos, sondern ein von einer Mauer umgebenes
Waldgebiet mit freilaufenden Wildschweinen. Die Gegend ist jedenfalls
ziemlich bergig und liegt so etwa zwischen 200 und 500 Metern
Seehöhe. Durchwegs flach ist dagegen die teilweise urwaldartige
Lobau
im Südosten von Wien, ein Teil des "Nationalpark Donauauen".
Kultur / Museen / Kino
Neben Hochkultur in Form von Burgtheater, Staatsoper und
ähnlichem
gibt es etwa an jährlich stattfindenden Veranstaltungen z.B.
das
Klassik-Filmfestival auf dem Rathausplatz
den ganzen Sommer
über
(Eintritt frei), wobei die Gastronomie und Stimmung rundherum fast
interessanter als die Filme selbst sind. Es gibt dort fast das ganze
Jahr über immer eine (zumindest teilweise) frei zugängliche
Großveranstaltung, im Winter sind das etwa der Christkindlmarkt
und der Wiener Eistraum (Eislaufplatz).
Ungefähr gegen Ende der 3. Juni-Woche (im Jahr 2008 im
September, früher im Mai) findet jedes Jahr von Fr-So auf der
Donauinsel das Donauinselfest statt (Eintritt frei, externer Link), das das größte Open
Air-Festival Europas sein soll (daher auch mit entsprechedem Gedränge) und bei dem im Rahmen einer tollen
Grundstimmung wirklich die verschiedensten Sachen zu sehen und zu
hören sind.
In den meisten Museen der Stadt Wien (d.h. den gemeindeeigenen) wie z.B.
beim "Wien Museum Karlsplatz" oder in der Hermesvilla im Lainzer
Tiergarten ist der Eintritt jeden ersten Sonntag im Monat frei (bis
2009 jeden Sonntag), dies gilt nun auch für die
Sonderausstellungen, außerdem täglich für unter 19-jährige.
Die
Bundesmuseen (oft teil-selbstständig) sind etwa Kunst- und
Naturhistorisches oder das Technische
Museum. Am Nationalfeiertag, dem 26.10., gibt es oft freien oder
zumindest ermäßigten Eintritt, für unter
19-jährige ist der Eintritt seit 2010 immer frei. Einmal im
Jahr findet
die
"Lange Nacht der Museen" und die "Lange Nacht der Musik" statt, mit nur
einer Karte sind dann alle Veranstaltungsorte und die Autobusse
dazwischen inbegriffen. In den letzten Jahren gab es außerdem
eine ganze Reihe solcher "langen Nächte". Daneben gibt
es noch in jedem Bezirk ein Bezirksmuseum (sehr eingeschränkte
Öffnungszeiten) sowie auch mehrere privat
geführte Museen (einzelne im Museumsquartier (speziell für
Kunst ab etwa dem 20. Jahrhundert),
Liechtenstein-Museum, "Fuchs-Villa" (nur mit Voranmeldung) ...) - eine
detaillierte
Übersicht gibt es auf der Website der Stadt Wien.
Kinos gibt es ebenfalls recht viele, wobei besonders ab etwa 1995 ein riesiger
Filmpalast nach dem anderen eröffnet wurde, in denen seither
oft
die halben Sitze leerstehen. Vielleicht liegt dies ja auch an den
ständigen "Mitfilmen streng verboten"-Warnungen, obwohl die
meisten Leute sowieso einfach nur den Film sehen und dafür
auch
bereits schön brav eine Karte bezahlt haben. Kleine
Kinos
sind mittlerweile die
Ausnahme, die verbleibenden haben sich oft auf bestimmte Dinge wie
Originalversionen (gibt es vereinzelt eventuell auch in den Multi- und
Megaplexen)
oder anspruchsvolle Filme spezialisiert. Im Sommer gibt es an
mehreren Stellen der Stadt "Sommerkinos" im Freien und bei
Groß-Enzersdorf auch ein Autokino.
Medien / Radio /
Fernsehen / Internet
Im Radio läuft auf den meisten Frequenzen eher "seichtes Gedudel",
oft auch der selbe Sender aufgrund
der tollen technischen Planung mehrmals, während manche kleineren
Sender zum Teil nur
mangelhaft empfangbar sind. Erwähnenswert sind hauptsächlich
Ö1
(neben Klassik, welche auch auf "Radio Stephansdom" läuft, mit
längeren anspruchsvollen
Wortbeiträgen), teilweise FM4 (die öffentlich-rechtliche
Alternative zu Ö3, auch mit englischsprachigen Nachrichten),
Superfly (Soul/Funk etc.) und vielleicht noch die
Nachrichten auf ORF Radio Wien zur vollen und seltener halben Stunde,
House/Dance läuft mit etwas bis viel Glück auf Energy.
Was sich manche hier vielleicht erwarten würden - Wiener Walzer, Wienerlieder oder Heurigenmusik - gibt es höchstens
in seltenen Ausnahmefällen. Ausländische Sender sind
vorwiegend aus der Slowakei, aber auch aus Ungarn zu hören. Im
terrestrischen Fernsehen gibt es momentan 9-10 Sender über DVB-T
(darunter auch 3sat) und eventuell an günstig bzw. höher
gelegenen
Standorten auch einige analoge Einstrahlungen aus dem In- und Ausland. Frequenzen und Näheres dazu
An stark frequentierten Ecken gibt es natürlich auch alle
möglichen internationalen Magazine und Tageszeitungen, in
Einkaufsstraßen und in letzter Zeit häufig auch in den
"Call-Shops" gibt es auch zahlreiche Internet-Cafés, wobei die
Preise meist bei 1 bis 2 Euro pro Stunde liegen.
Auch viele Telefonzellen verfügen über eine
Internet-Anbindung. Kostenlose Internet-Zugänge gibt es z.B.
im
"Haus Wien Energie" in der Mariahilfer Straße sowie
über WLAN im
Innenhof des Museumsquartiers
(externer Link, im
Web-Browser irgendwas aufrufen und bei der erscheinenden Seite wie
angegeben
weiterklicken). Mehr zu Internet-Providern
Das Angebot an Mobilfunkbetreibern und Tarifen ist mittlerweile
unüberschaubar, es gibt 4 Betreiber (Mobilkom A1, T-Mobile
(früher max.mobil), Orange (früher One) und "Drei", Telering
ist mittlerweile eine Marke von T-Mobile), deren Netze im bebauten
Gebiet und durchwegs auch in der U-Bahn empfangbar sein sollten, in
Waldgebieten nur eingeschränkt. Ungefähr monatlich kommen neue
Tarife auf den Markt, wobei der günstigste ohne Grundentgelt
und Mindestumsatz scheinbar nach wie vor "bob" (oder yesss) mit 4 Cent/Minute zu
allen Normaltarif-Festnetz- und Mobilfunk-Nummern in Österreich
sowie pro SMS-Nachricht ist. Alle Betreiber sind auch mit Wertkarten
ohne
Anmeldung/Registrierung nutzbar, sowohl unter eigenen Marken als auch über
mehrere Wiederverkäufer. Grundsätzlich kann man derzeit mit
Prepaid-Karten im Preisbereich von etwa 5-20 Euro und ohne monatliche Fixkosten schon ab ca. 5-7
Cent pro Minute in alle österreichischen Netze telefonieren, zu
bekommen sind diese häufig in Trafiken und z.B. in der
Supermarktkette Hofer.
Sport / Wandern / Bäder
In Wien gibt es endlose Möglichkeiten zum Wandern, Laufen,
sportlichem Radfahren, Inlineskaten und ähnlichem. Sehr
beliebt
(und dementsprechend vor allem am Wochenende oft etwas
überlaufen)
sind etwa die Hauptallee im Prater und die Donauinsel, aber auch z.B.
der Liesingbach- (am südlichen Stadtrand), der Donaukanal-
oder in
letzter Zeit auch der Marchfeldkanalweg. Vor allem in den
Waldgebieten am Stadtrand gibt es auch endlose Kilometer an
Wanderwegen, es gibt auch mehr als 10 markierte Stadtwanderwege
die
teilweise mitten in der Stadt beginnen oder sogar quer durch oder ganz
herum führen, daneben gibt es z.B. noch den "Rund um den Lainzer
Tiergarten"-Weg. Die "Stadtwanderwege" sind mit Nummern ab 1
beschildert, lokale Wanderwege oft mit einem Farbstreifen und
Fernwanderwege oft in Rot-Weiß-Rot mit einer Nummer wie z.B.
"444". Wer Lust hat, kann natürlich auch die endlosen und
meist
eher flachen Weiten zwischen Feldern und Windschutzstreifen im 10. und
22. Bezirk im Süden und Osten erkunden.
Es gibt auch ein sehr gutes Angebot an Frei- und Hallenbädern
und auch mehrere "Wildbadeplätze" (kostenlos, aber weniger
Infrastruktur). Die Eintrittspreise in
Bädern der Stadt Wien sind generell niedriger als in anderen,
zu
den beliebtesten Freibädern gehören etwa das
Gänsehäufel
auf einer Insel in der Alten Donau oder auch das Schafbergbad mit
guter Aussicht über Wien. Ein Thermalbad mit
Wassertemperaturen
von ca. 35°C gibt es in Oberlaa (Therme Wien, 2010 neu gebaut, Endstation Linie 67).
Bademöglichkeiten in
der freien Natur, wo es natürlich nicht so viel Infrastruktur
herum gibt, finden sich entlang der ganzen Donauinsel (teilweise
FKK) oder teilweise in der Lobau (Panozzalacke mit Badehose,
Dechantlacke FKK und das angeblich recht freizügig), nett
ist auch der Badeteich Hirschstetten.
Vergnügungsparks
Wien hat mit dem Prater
("Wurstelprater", offizielle Website, externer Link) auch einen recht großen und schon seit dem
18.
Jahrhundert bestehenden
Vergnügungspark, bei dem in der Nähe des Pratersterns
auch
das weithin sichtbare Wiener Riesenrad steht. Das Gelände ist
frei
zugänglich, bei den einzelnen Attraktionen kostet der Eintritt
dann typischerweise im Bereich von etwa 2-5 Euro, nur bei einigen besonders
spektakulären eventuell mehr. Während der
Wintermonate gibt es dort nur einen Minimalbetrieb, bei entsprechendem
Wetter ist vom späten Nachmittag bis ca. 23 Uhr am meisten
los. Mehr dazu auch auf dieser privaten
Seite (externer Link).
Der "grüne" Prater, der einen großen Teil
des 2. Bezirks
einnimmt und an sich ein Teil der Donauauen ist, beginnt direkt
anschließend. Er wird von der Hauptallee (für den
Kfz-Verkehr gesperrt) ca. 4 km lang geradlinig durchquert, an deren
Ende das "Lusthaus" steht (ein Café-Restaurant). Dort ist aber
noch nicht das Ende dieses Gebiets.
Eine kleinere Version davon ist der "Böhmische Prater" im 10.
Bezirk.
Stadtverkehr Auto /
Straßennetz
Grundregel: In Wien kann man weder fahren noch parken (hier ein Auto zu
besitzen ist in vielen Fällen eher ein Luxus, der viel Geld und Nerven kostet), bei Anreise mit dem PKW diesen daher nach
Möglichkeit am besten am Stadtrand stehenlassen (mit etwas
Glück kostenlos auf der Straße oder für 3 Euro pro
Tag in einem Park & Ride) und tagsüber den
Innenstadtbereich
möglichst meiden. Autodiebstähle sind, zumindest je nach Automarke und Standort, eher
nicht an
der Tagesordnung. Der tägliche Stau auf der "Tangente" A23
ist ein fixer Bestandteil des Verkehrsfunks, und auch sonst gibt es so
etwa von 6 bis 20 Uhr an mehreren Stellen kaum ein Weiterkommen.
Danach gibt es genug Ampeln,
die trotz geringem Verkehrsaufkommen
während der Nachtstunden nicht auf Gelb blinken gestellt
werden
und
unnötig den Verkehr behindern, nur manche werden von 21 bis 5
Uhr
umgestellt. Ein typisches Ärgernis sind
auch Abbiegeverbote, und das Einbiegen in unbekannte
Nebenstraßen
ist auch ziemlich sinnlos, da dort
üblicherweise ein Gewirr von Einbahnen herrscht.
Immerhin sind an jeder größeren Kreuzung Wegweiser
nach
Hauptrichtungen wie Linz, Graz oder Flughafen angebracht,
häufig
auch Ziele wie Laxenburg und Höhenstraße.
Neben einigen niedrigen Nummern sind die größeren
Straßen innerhalb Wiens (mit Lücken) mit (B) 221 bis
229
beschildert, in den Verkehrsmeldungen werden üblicherweise nur
die
Autobahnen (meist A 23 oder auch Nordbrücke, A 22) und sonst die lokalen Straßennamen
erwähnt.
Zu den wesentlichen städtischen Hauptstraßen bzw. Achsen gehören: