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Großes Interesse am Buch „Kierlinger Geschichte(n)“ des
Museums Kierling
Bis auf den letzten Platz war der Festsaal der Volksbank am
Klosterneuburger Stadtplatz gefüllt, als Direktor Fritz Chlebecek das
neueste Druckwerk des Museums der Öffentlichkeit vorstellte!
Von der hohen Geistlichkeit waren der Kustos, Bibliothekar und Archivar des Stiftes Klosterneuburg,
DDr. Floridus Röhrig sowie Stiftsdechant und Pfarrer von Kierling, Benno
Anderlitschka erschienen. Auch Bürgermeister Dr. Gottfried Schuh,
Vizebürgermeister KR Fritz Kaufmann, viele Stadträte und Gemeinderäte sowie
fast alle Autoren, die Beiträge zum Buch geschrieben haben, waren zur
Präsentation gekommen.
Fritz Chlebecek stellte
an Hand von Lichtbildern in seiner bekannt lebhaften Rhetorik die einzelnen
Kapitel des Buches vor, der Obmann des KBV, DI Walter Bartos gab seiner
Freude Ausdruck, dass dieses Buch auch allen KBV-Mitgliedern gewidmet ist
und nahm die Gelegenheit wahr, Frau Johanna Engel mit einer Urkunde für
ihre 20-jährige Mitgliedschaft zum KBV zu ehren.
Die abschließenden Worte
sprach Bürgermeister Dr. Schuh, der in seiner eloquenten Art die Bedeutung der Arbeit
des Museums Kierling hervorhob und besonders den Wert hervorhob, den die
Druckwerke des Museums, besonders aber dieses Buch, für das Zugehörigkeitsgefühl
zu seinem Heimatort darstellt.
Die
Besucher machten anschließend reichlich davon Gebrauch, das Buch erstmals
erwerben zu können und führten bei einem ausgezeichneten Buffet noch lange
Gespräche mit den Autoren und Veranstaltern.
Das
Buch „Kierlinger Geschichte(n) 1108-2008“, das im Eigenverlag
des Museums erschienen ist, kann dort ab sofort zu den Öffnungszeiten
Freitag 18-20 Uhr und Sonntag 10-12 Uhr erworben werden
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Der Festsaal der Volksbank war bis auf den letzten Platz besetzt
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Bgm. Dr. Gottfried Schuh hob die Bedeutung dieses Buches hervor
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v.l.n.r.: DI Schuschnigg, Bgm. Schuh,
Dir. Chlebecek, DDr. Röhrig (Mitautor),
STR Mag.
Honeder,
Vizebgm. KR Kaufmann
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Dir. Chlebecek überreicht Dr. Schuh ein Exemplar des neuen Buches
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Inhalt:
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Kierling wurde schon vor 1108 erwähnt.
DDr. Floridus Röhrig berichtet, wo dies beurkundet ist, was in der
Urkunde von 1108 steht und wie es von einem Siegel zum heute noch
gebräuchlichen „Wappen“ Kierlings kam.
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Der erste ordentliche Ortsvorsteher und
provisorischer Bürgermeister von Kierling war Ferdinand Backovsky von 1948
bis 1970
Sein Sohn, Generalabt
Bernhard Backovsky, verbrachte seine Jugend in Kierling. Dir. Friedrich Chlebecek bringt
Wissenswertes über diese beiden Persönlichkeiten. Generalabt Bernhard Backovsky erklärt die Bedeutung seines
Wappens.
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Der Klosterneuburger Traditionskodex
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Dir. Ferdinand Backovsky (re) bei einem
Lehrerausflug
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Franz Reiss, 1817–1900, Gemeindearzt in
Kierling. Frau Prof. Dr.
Gerlinde Möser-Mersky aus Kierling hat umfangreiche Forschungen zu Franz
Reiss angestellt.
Dr.
Franz Reiss im Hof seines Hauses
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Wladimir Kolda (1875–1934)
war Autobusunternehmer,
Mäzen und Bürgermeister (1925–1934) in Kierling. Dir. Friedrich Chlebecek versuchte, die noch vorhandenen
Unterlagen aufzuspüren.
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Kierling war im 1. Weltkrieg ein
„Garnisonsdorf“.
DI Wilfried Schimon, Autor des 2007 erschienenen Buches
„Österreich-Ungarns Kraftfahrformationen im Weltkrieg
1914–1918“ wurde ganz besonders in Kierling fündig.

Garage des Personenkraftwagenparks in der Zimmerei Kerbl
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Ein Rekonvaleszentenheim für österreichische
und verbündete deutsche Soldaten
befand sich im „Haus im Grünen“. Dir. Friedrich Chlebecek brachte einiges über diese Einrichtung in
Erfahrung.
Das
Diakonissenheim als Rekonvaleszentenheim für Soldaten
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Prof. Rosalia Rothansl (1870–1945),
die Schwester von Prof. Edmund
Rothansl, Lehrerin an der Kunstgewerbeschule in Wien, war an dieser
Anstalt die erste Frau mit Professorentitel. Auf die Spuren dieser großen
Künstlerin, die mit ihrem Bruder in Kierling lebte, begibt sich Dr. Ursula Müksch.
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Dr. Franz Kafka (1883–1924),
verbrachte die letzten
Wochen seines Lebens im Kierlinger Privatsanatorium Dr. Hugo Hoffmann. Rotraut Hackermüller, die bekannte
Kafka-Biografin, berichtet von dieser Zeit.
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Der Fastenbehang, ein Werk der Stickerei-Meisterklasse
von Prof. Rosalia Rothansl.
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Die Toten von Kierling im April 1945. Als die Russen in Kierling eindrangen, wurde der Ort einige Tage
Kampfgebiet. Menschen wurden erschossen oder begingen Selbstmord. Besonders
tragisch ist das Schicksal der Familie Obstlt. Georg.
Dir. Friedrich Chlebecek kam beim Recherchieren zu erstaunlichen
Erkenntnissen.
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Die 7 Rhythmiker,
1949 von Karl Oman
gegründet, waren wohl nach dem 2. Weltkrieg die begehrteste und beliebteste
Kierlinger Musikkapelle.
Robert Otahal lässt mit seinem
Beitrag nochmals eine Zeit aufleben, in der nach dem Weltkrieg die Jugend
wieder zu Freude und Kreativität zurückfand!
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Obstlt. Georg Bartl als Oblt im 1. Weltkrieg
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Die 7 Rhythmiker im Stiftskeller
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