Die Stimme des Windes
 

Die Stimme des Windes dringt winkend zu mir:
„Auf, auf“, hör’ ich’s schnaufen, „Glück kannst Du nicht kaufen!
Willst Du mit mir laufen? Ich zeig’ Dir dafür
Den Weg in die Freiheit! Du glaubst, Du musst raufen?
 
  Wer nimmt Dir den Willen? Wer hindert Dich denn?
Lausch’, wie ich zische, schau’, wie ich renn!
Nicht, überall zu sein, ist mein Ziel,
doch dort, wo ich hinkomm’, erreiche ich viel!“
 
Verstummt ist die Böe, still ist die Luft.
Ich hör’, wie die Innere Stimme mich ruft…
 
 

Jeder hat sie, diese Innere Stimme. Manche nennen sie Intuition, den Inneren Ratgeber, die Innere Weisheit oder das Höchste Selbst. Oder auch Schutzengel oder die Kraft des Lichtes. Je nach spiritueller oder religiöser Überzeugung empfinden manche sie als inneren Teil von sich selbst, andere als (göttliche) Kraft von außen. Manchmal ist es nicht leicht, diese Stimme zu hören.
 
Diesmal zeigt mir die Innere Stimme:
Wenn ich mich durch Sachzwänge eingeschränkt fühle, ist es oft die eigene innere Einstellung, die mich blockiert. Die äußere Sache dient dann nur als Schutz vor der Konfrontation mit etwas, das nicht so sein soll, aber woran mich diese Sache ständig erinnert.
 

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