
Steven Spielberg ist davon überzeugt,
daß Vince Vaughn einer der angesagtesten Typen Hollywoods wird. Und
wann hat sich der Kino-Tycoon schon mal geirrt? Die Karriere des Jungen
aus Minneapolis (geboren am 28. Juli 1970) startete vielversprechend. Der
alles andere als begeisterte Schüler durfte 1989 in einem US-weit
ausgestrahlten Werbespot mitwirken. Prompt schmiß er die Schule und
zog nach Hollywood. Doch da gab’s schon immer aufstrebende Schauspieler
an jeder Ecke, und Vaughn mußte erst mal jahrelang Klinkenputzen,
um die eine oder andere unbedeutende Rolle zu ergattern.
Dieses Dasein zwischen Casting-Büro
und Kneipen-Müßiggang änderte sich, als Vaughn in „Swingers"
eine der Hauptrollen spielte. Den Part hatte er seinem Freund Jon Favreau
zu verdanken, der im „Swingers"-Drehbuch im Prinzip ihr eigenes Leben beschrieb.
„Swingers" ging in der Independent-Szene ab wie eine Rakete. Vaughn ergatterte
darauf eine Rolle in „The Locusts" und in diesem Film - Zufall, Zufall
- agierte auch Mrs. Spielberg, Kate Capshaw. Am Set lernte Vaughn den großen
Regisseur kennen, und der griff für "Vergessene Welt" zu. Seitdem
ging es mit der Karriere von Vaughn stetig nach oben - trotz des Reinfalls,
den er mit dem "Psycho"-Remake erlebte. Vaughns nächste Projekte:
In „A Cool Dry Place" mimt er einen Anwalt. Danach steht "The Marshal of
Revelation", ein Western mit seinem alten Kumpel Jon Favreau auf dem Programm.
Privat ist Vaughn fest mit der Schauspielerin Joey Lauren Adams verbandelt.