Die Pfarrchronik

Der Stadtteil Liefering hat nach dem 2. Weltkrieg einen ungeheuren Bevölkerungszuwachs erlebt, damit auch die Pfarre Liefering. Es wurde immer dringender, eine Pfarre für das Gebiet östlich der Münchner Bundesstraße zu gründen.
Am 29. November 1969 hat der Hochwürdige Herr Erzbischof Dr. Eduard Macheiner die Urkunde über die Gründung einer neuen Pfarre unterschrieben. Als Pfarrpatron wurde der Hl. Martin, der Apostel der Nächstenliebe, gewählt.

Im Gebiet der Pfarrgemeinde wohnen ca. 4000 - 5000 Katholiken. Die Grenzen der Pfarrgebiete lassen sich wie folgt beschreiben: Münchner-Bundesstraße bis Autobahnknoten Salzburg-Mitte, das ganze Salzachseegebiet - Salzach - linke Glanzeile - Peilsteinerstraße.

Im Sommer 1970 konnte der Auftrag für den ersten Bauabschnitt vergeben werden, nämlich für die Errichtung des Pfarrhauses und des Pfarrsaales mit Jugendräumen.
Am 1. Juni 1970 wurde P. Franz Pfab zum Pfarrer bestellt.
Am 24. November 1970 wurde der erste Pfarrgemeinderat gewählt. Im Oktober 1970 beginnt die Baufirma mit der Arbeit und schon am 21. Juni 1971 ist der Rohbau des Pfarrheimes fertig.
Am Hl. Abend 1972 konnten wir den Pfarrsaal beziehen, der vorerst als Notkirche benützt wurde. Die erste hl. Messe war die Mitternachtsmette.
Im Oktober 1978 erhielten wir durch Finanzkammerdirektor Prälat Dr. Ritter die Erlaubnis zum Bau der neuen Pfarrkirche.
Mit einer Spatenstichfeier am 13. Mai 1979 wurde der Startschuss für den Baubeginn gegeben.
Erzbischof Dr. Karl Berg weihte die Kirche am 9. November 1980.


Die Seelsorger seit der Gründung der Pfarre waren neben dem Pfarrer P. Franz Pfab MSC folgende Kapläne:
+ P. Josef Bernsteiner MSC bis 1976
P. Jakob Förg MSC bis 1977
P. Leopold Langer MSC bis 1983
P. Franz Aicher bis 1981
+ P. Franz Innerebner MSC bis 1983
 

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