Gedanken


Dr. Alfred Berghammer

Meine Lieblingsbibelstelle in der Bibel

Neben vielen anderen ist das für mich das Gleichnis vom Weinstock und den Reben (Joh,15,1-17). Ich nenne hier nur auszugsweise die Verse 5 und 16:
"Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben.
Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht,
denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Dann wird euch der Vater alles geben,
um was ihr ihn in meinem Namen bittet."


Wie viele fragen sich doch nach dem Sinn des Lebens oder suchen diesen Sinn in Zeitvertreib und Lustgewinn und werden doch nie satt! Wir Christen brauchen nicht zu suchen, wir sind erwählt und daher ist es unsere Lebensaufgabe, Frucht zu bringen für den Herrn.
Wie viele sehnen sich auch nach einem Stück Unsterblichkeit? Durch immer neue Leistungen, Rekorde, Kunstwerke etc. versuchen sie etwas Bleibendes zu hinterlassen.... und doch wird das nur den Wenigsten gelingen. Die Früchte, die wir für das Reich Gottes bringen dürfen, sind bleibende Früchte, daher unvergänglich; auch wenn wir dies mit unseren irdischen Augen noch nicht erkennen können.
Wie viele fragen sich auch, weshalb ihre Gebete (noch) nicht erhört werden? Ich bin mir sicher, dass das nicht am Herrn, sondern an uns liegt, wenn wir einen Erfolg unserer Gebete (noch) nicht erkennen. Je mehr wir uns der Gnade und Kraft öffnen, die uns aus dem göttlichen Weinstock einströmt......; je mehr wir uns auf die vollkommene Liebe einlassen......; je mehr wir selbst ein Teil dieser Liebe werden, desto sicherer wird uns der Vater alles geben, worum wir Ihn im Namen seines Sohnes bitten.
Beten wir darum, eine fruchtbare Rebe sein zu dürfen!
Dr. Alfred Berghammer, Pfarrgemeinderat



Peter Beinsteiner

Johannes, K.21 V.18

"Amen, amen, das sage ich dir: Als du noch jung warst, hast du dich selbst gegürtet und konntest gehen, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst."

 

Es ist mir bis jetzt eigentlich gut gegangen. So ist es leicht, im alltäglichen Leben und der Auseinandersetzung in Glaubensfragen eine persönliche Meinung (Richtschnur) zu finden. Doch es können Zeiten kommen, (z.B. schwere Krankheit, unvorhersehbare Schicksalsschläge) wo mein Glaube besonders geprüft wird. Hier ist das Vertrauen auf Gottes Führung besonders wichtig. Um diese Kraft will ich besonders bitten.

Peter Beinsteiner, Liturgieausschuss und Mission

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