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I. STATION
JESUS WIRD ZUM TODE VERURTEILT
Statio I, Iesus condemnatur ad mortem
Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, und preisen dich.
Denn durch dein heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.
"Die Hohepriester und der ganze Hohe Rat bemühten sich um falsche
Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn zum Tode verurteilen zu können."
(Mt. 26, 59)

Die Verurteilung annehmen
Höre auf Jesus, wie er dir sagt: Man hat über mich geurteilt
und mich schließlich verurteilt. Das Volk, das meinen Predigten gelauscht
hat, war einig mit den staatlichen und religiösen Machthabern, mich zu
verurteilen.
Meine Freunde und Apostel sind geflüchtet. Noch vor kurzem waren sie voller
Lob über mich, sie staunten über die Wunder, drängten sich, mich zu
berühren, und versicherten mir ihre Treue. Jetzt aber sind sie alle gegen
mich und verlangen von Pilatus meine Kreuzigung. Der Ausländer Pilatus
möchte mich freigeben. Doch meine Mitbürger zwingen ihn, das Urteil über
mich zu sprechen.
Die Menschen um dich, sogar deine allerbesten Freunde, werden über dich
urteilen und dich verurteilen. Das bedeutet nicht, dass du immer schuld
bist. Immer wirst du aber gerichtet werden. Jetzt wird dir klar, dass auf
die Menschen letztlich kein Verlass ist. Sicherer und fester Halt ist allein
in Gott. Dieses Kreuz befreit dich von den Menschen, auf die du dich stützt,
und lädt dich ein, dich an mich zu lehnen. Wenn dich die Menschen
verurteilen, kannst du auf meine Seite überwechseln. Denn auch mich haben
sie beurteilt und verurteilt. Wehre dich nicht, wenn man über dich richtet.
Das Urteil kann dich nicht auslöschen, es lässt dich nicht allein es bringt
dich zu mir und führt dich in die Herrlichkeit. Dieser Schuldspruch ist
deine Tür zu mir, zu einer Begegnung mit mir. Jetzt kann dich niemand mehr
verurteilen.
Liebe Kinder! Heute bitte ich euch, dass ihr mit der üblen
Nachrede aufhört.
Aus der Botschaft vom 12. April 1984
Vater unser ..... Gegrüßest seist du Maria ..... Ehre sei
dem Vater ...
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