Rundgang in unserer Kirche

 

Jesus sagt "Ich bin die Tür, wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden" (vgl. Joh.10,9).
In diesem Sinne lade ich Sie zu einem Rundgang durch unsere Kirche ein, zum Kennen lernen und zur Besinnung auf die Zeichen unseres Glaubens in unserer Kirche.

Das Weihwasser hat für Katholiken eine große Bedeutung. Es ist die Erinnerung an die Taufe : "Im Wasser und im Hl. Geist wurdest du getauft; der Herr vollende an dir, was er in der Taufe begonnen hat".
Wer Weihwasser nimmt, gibt Zeugnis von seinem Glauben und erfährt dadurch selbst Gnade und Kraft, Hilfe und Schutz.

Der Kirchenbau wurde nach den Plänen des Architektenteams Hutter und Stelzer errichtet und vollendete eindrucksvoll das bisher bestehende Ensemble mit Pfarrhof, Pfarrsaal, Pfarrbücherei und Foyer.

Die Baukosten für die Kirche betrugen 15 Mill. Schilling (1.090.092 €), 2 Mill. Schilling (145.345 €) übernahm die Pfarre selber. Natürliches Licht als wesentliches Gestaltungselement wird durch die hochgeklappten Deckensegmente der Kirche eingelassen. Es verleiht dem Raum Freundlichkeit und Wärme. Die Zeitlosigkeit wird durch schlichte Baumaterialien erzielt.

Die Kirche ist dem hl. Martin geweiht. Wir haben ihn erwählt, weil er uns als Apostel der Nächstenliebe und als Mann tiefen Glaubens ein Vorbild ist.

Maria gilt als Vorbild des Glaubens und als "Mutter" der katholischen Kirche. Mit Ihrem Ja zu Gott hat sie Gott in sich Raum gewährt, hat ihn in sich wachsen lassen, hat sich von ihm einnehmen lassen. Gleichzeitig hat sie Gott ein menschliches Gesicht gegeben, hat ihn unter Menschen erfahrbar und erlebbar gemacht und damit den Mitmenschen geholfen, ihrerseits befreit und erlöst und damit richtig Mensch zu werden.
Weil Maria uns ein Vorbild im Glauben ist , beten wir fünf mal in der Woche das Rosenkranzgebet.

Der intensive Kontakt zwischen Priester und Gemeinde, bedingt durch den segmentförmigen Raum und die konzentrisch angeordneten Bänke, wird durch den zum Altarbereich muldenförmig abfallenden Boden noch gesteigert.

Altar, Opferstein,  Ambo und Taufbecken wurden vom Laufener Bildhauer Friedrich Koller aus feinkörnigem Muschelkalk geschaffen.

Der Tabernakel wurde als bronzener Brotkorb gestaltet, der die kostbare Nahrung für die Christen beherbergt: den Leib Christi.
Rechts daneben befindet sich das ewige Licht, welches ununterbrochen leuchtet und somit ein Zeichen für die Gegenwart Christi ist.

Am 13. November 1983 segnete Erzbischof Dr. Karl Berg im Rahmen der Festwoche das Altarbild, das "Ewige Gastmahl" darstellend. Das 12 m2 große farbenprächtige Mosaik wurde vom Innsbrucker Künstler Richard Kurt Fischer geschaffen.

Als Zeichen des Sieges mit den fünf "Früchten", den Wundmalen des Herrn, steht das Kreuz, das die Botschaft der Liebe Gottes kündet.

An den Wänden sind noch 12 Apostelleuchter angebracht.

Für den Chor bietet sich auf der Empore längs der ovalen Rückenwand Platz.

Durch Mithilfe der ganzen Gemeinde und vieler, großzügiger Spender erhielten wir eine neue Orgel für eine schönere, liturgische Mitfeier. Sie wurde von der Orgelbaufirma Mertel, Salzburg, im Jahr 1999 fertig gestellt.

Die Taufkapelle ist in einer offenen Nische der Kirche eingerichtet, das fließende Wasser im Becken verleiht mehrfache Sinngebung.

Die Herz-Jesu-Kapelle, die mit dem Kirchenraum nur durch eine Glaswand getrennt ist, dient vor allem für Gottesdienste mit kleinen Gruppen. Dort kann man sich auch  auf den Empfang des Hl. Bußsakramentes vorbereiten, durch gemeinsame Bußfeiern oder in stiller Einkehr. Gut gelöst ist die Einrichtung der Kapelle mit den Beichtstühlen bzw. dem Ausspracheraum. Von Montag bis Freitag ist hier eucharistische Anbetung.

Der Künstler R.K. Fischer hat den eindrucksvollen Kreuzweg geschaffen. Die Ölbilder auf 40 x 40 cm großen Holztafeln stellen in eindrucksvoller Weise die 14 Kreuzwegstationen dar; die zusätzliche 15. Station weist auf die Auferstehung Jesu hin.

Mit dem in der Taufkapelle befindlichen Fresko, das ebenfalls von R. K. Fischer geschaffen wurde, - es zeigt die "Taufe Jesu im Jordan" - ist die künstlerische Ausgestaltung der Kirche vorläufig abgeschlossen.

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