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Streifenhörnchen
sind sehr flink. Sie laufen in Windeseile durchs Zimmer klettern und springen
und sind äußerst geschickt. Aber sie können auch genauso gut faulenzen!
Mein Hörnchen ist Meister dieses Faches (wie die nachstehenden Bilder
zeigen)! Faul herumliegen, sich von Sonnenstrahlen den Rücken wärmen lassen,
ab und zu die Stellung ändern, gähnen und sich strecken - das macht das
Hörnchenleben erst lebenswert!
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| Streifenhörnchen
können sich stundenlang der Pflege ihres Fells widmen. Dabei lecken
sie ihre Pfoten und putzen sich abwechselnd hinter den Ohren (wie eine Katze),
dann die Schnauze, dann kommt der Rest des Fells und anschließend
der buschige Schwanz. (siehe Fotos unten). Die Hörnchen sind saubere
Tierchen, die nicht stinken (wie z.B: Ratten). Man könnte sagen, sie
pflegen sich ganz von allein. Sie halten ihren Käfig und das Schlafkästchen
selbst sauber und haben sogar ein eigenes "Klo" (Im Käfig muß
man natürlich ca. alle zwei Wochen die Streu wechseln und das Klo öfter
reinigen, sonst riecht es). |
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Streifenhörnchen sind Erdhörnchen. Sie brauchen Erde um darin
zu graben, Vorräte zu verstecken, Gänge und Kammern f|r den
Winterschlaf anzulegen und um Erdbäder f|r die Fellpflege zu nehmen.
Ein Streifenhörnchen zu halten, ohne ihm Erde anzubieten empfinde
ich als Tierquälerei. Mein Hörnchen hat nach der "Eingewöhnungszeit"
im Zimmer einen geräumigen Gartenkäfig bekommen, sehr zur Freude
meiner Katze, die ja in dieser Zeit Zimmerverbot hatte (um das Hörnchen
nicht zu gefährden) und die mich schon mit Ignoranz gestraft hat,
weil sie nicht ins Zimmer durfte. Mein Gartenkäfig besteht aus einer
runden, 1,20m tiefen Tonne (Durchmesser 2m), die in den Boden eingegraben
und mit Erde bis oben hin angefüllt wurde. Darüber steht (natürlich
auch rund) ein Gitter (ca. 2,50m hoch) mit einem "Dach". Der Käfig
ist natürlich auch mit Lianen und Ästen und mit einem Schlafhäuschen
ausgestattet. WICHTIG: Die Maschen des Gitters dürfen nie weiter
als 1,5 cm sein! Das Hörnchen könnte sonst leicht durchschlüpfen!
Ich habe gehört, daß man Hörnchen das ganze Jahr über
in einem Käfig mit den Maßen 80x80x200 cm halten kann. Ich
selbst halte davon aber recht wenig. Meiner Meinung nach kann der Käfig
nie groß genug sein. In der mit Erde gefüllten Tonne hat mein
Hörnchen am 1. Oktober zu graben begonnen, hat Unmengen an Erde aufgeschüttet
und unermüdlich gearbeitet. Dann hat sie Berge von Vorräten
und Nestmaterial in den unterirdischen Bau getragen und zwei Wochen später,
am 15. Oktober hat sie den Eingang zum Bau zugemacht. Den ersten Winter
hat sie, wie gesagt zur Eingewöhnung in meinem Zimmer verbracht.
Sie ist am 8. Februar wieder aus ihrer Winterruhe erwacht. Etwas zu früh,
wie ich meine. Normalerweise sollten Hörnchen, wenn sie den Winter
über im geheizten Zimmer sind, etwas träger und schwermütiger
werden, ich habe aber bei Meinem damals nichts dergleichen gemerkt - sie
war quirrlig und lustig wie immer.
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