A

Ablauf: Aus betriebswirtschaftlicher Sicht: die zeitliche Ordnung von Ereignissen.

Ablauforganisation:
Dabei handelt es sich um die Gestaltung wiederkehrender Muster und Folgen organisatorischer Beziehungen. Kosiol versteht darunter: "die raum-zeitliche Strukturierung der zur Aufgabenerfüllung erforderlichen Arbeitsprozesse."

Absatz: Endphase des betrieblichen Leistungsprozesses

ADSL:
Mit ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) bezeichnet man eine spezielle Technik, die es ermöglicht über Telefonleitungen Daten in großer Geschwindigkeit zu übertragen. ADSL kann sowohl über normale Telefonleitungen als auch über ISDN-Leitungen eingesetzt werden. Dabei wird die Tatsache ausgenutzt, dass ein Telefon fürs Telefonieren nur einen sehr kleinen Teil der möglichen Übertragungsfrequenzen ausnutzt. Der Rest wird für die Datenübertragung genutzt (was außerdem gleichzeitiges Telefonieren und Datenübertragen ermöglicht). Normalerweise können dabei Übertragungsgeschwindigkeiten von 768 kbit/s oder mehr erreicht werden. Hardwareseitig benötigt man ein spezielles ADSL-"Modem" und einen Splitter, um die Daten in die Telefonleitung zu bringen und am PC eine Netzwerkkarte.

AG (Aktiengesellschaft):
- Gehört mit der GesmbH zur Klasse der Kapitalgesellschaften
- Organe: Vorstand, (Jahres)Hauptversammlung, Aufsichtsrat
- Vorstand:
     => übernimmt gerichtliche und außergerichtliche Vertretung der AG (§ 71 AktG)
     => kann aus einer oder mehreren Personen bestehen
     => Bestellung auf max. 5 Jahre durch den Aufsichtsrat
     => muß nicht aus dem Kreise der Aktionäre stammen
     => hat lt. AktG unter eigener Verantwortung die Gesellschaft so zu leiten, wie das Wohl des
         Unternehmens unter Berücksichtigung der Interessen der Aktionäre und Arbeitnehmer sowie
         des öffentlichen Interesses es erfordert.
- Governance Structure: siehe (PDF 10 KB)
- Haftung: Für Gesellschafter einer AG besteht eine unpersönliche Haftung.
- Der Gewinnanspruch des Aktionärs (§ 53 AktG) bestimmt sich nach dem Verhältnis der Aktien-
   Nennbeträge. Jedoch kann auch eine Satzung eine andere Art der Gewinnverteilung festlegen.
- Publizitätsvorschrift: Gemäß § 277 HGB hat der Vorstand der AG den Jahresabschluß zum
  Firmenbuch einzureichen und zu veröffentlichen. Der Jahresabschluß ist in allen Veröffentlichungen
  und Vervielfältigungen vollständig und richtig mit dem vollen Wortlaut des Bestätigungsvermerkes
  des Wirtschaftsprüfers wiederzugeben.
- Eigenkapitalaufbringung: Durch Ausgabe von Aktien (entweder Nennbetragsaktien oder
  Stückaktien). Der Mindestnennbetrag des Grundkapitals beträgt € 70.000,--. Aktien können auch
  über dem Nominalwert (über pari) ausgegeben werden, was zu einer Stärkung der Eigenkapitalbasis
  führt. Dafür muß jedoch eine gute Stellung des Unternehmens am Markt gegeben sein (Ansehen,
  voraussichtliche Ertragskraft, etc.).
(Quelle: Lechner/Egger/Schauer 1999)

Ain Soph Aur: So wird das ABSOLUTE in der Kabbalah bezeichnet. Andere Kulturen bezeichnen es als das EINE, das UNENDLICHE, EWIGE. In personifizierter Form spricht man von Gott bzw. der Göttin, aus deren unendlicher Quelle alles Sein entspringt.

Aktiva und Passiva von Gruppen:
Beschreiben die Vor- und Nachteile von Problemlösen in Gruppen. Aktiva von Gruppen:
  - Größere Summe an Wissen und Information
  - Größere Anzahl von Methoden
  - Teilnahme an Problemlösung erhöht Akzeptanz
  - Besseres Verständnis der Entscheidung
Passiva von Gruppen:
  - Sozialer Druck
  - Valenz der Lösungen
  - Dominanz von Einzelpersonen
  - Sekundäres Ziel: Gewinner des Streites zu sein
Weitere 4 Faktoren können sich zu Vor- oder Nachteilen entwickeln, abhängig vom Führungsstil der Auseinandersetzung. Detailbericht: (PDF to come)

Älteste Aktie der Welt:
Anteilsschein an der Vereinigten Ostindischen Kompanie (VOC) vom 27. September 1606.
(Quelle: Die Presse, 20.08.2004)

Alternativmedizin:
Darunter fallen u.a.
- Akupunktur
- Kneipp
- Akupressur
- Chirotherapie
- Trad. Chinesische Medizin
- Neuraltherapie
- Homöopathie
- Bachblüten
- Bioresonanz
Manche Fachleute sehen durch das Aufstreben von Heilpraktikern und Laientherapeuten in den nächsten fünf Jahren ein großes Gesundheitsrisiko auf uns zukommen, weil deren falsche, unfachmännischen Therapien unsere Gesundheit gefährden können.
(Quelle: Die Presse, 20.08.2004)

Alzheimer:
Neurologische Erkrankung, die zu fortschreitendem Gedächtnisverlust führt.

Aminosäuren:
Der menschliche Körper verfügt über 20 Aminosäuren, die zur Herstellung von Proteinen und Peptiden dienen. Davon kann der Körper 12 selber synthetisch herstellen. Die übrigen 8 (Isoleucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin) sind essenziell und müssen mit der Nahrung zugeführt werden. Mais und Bohnen versorgen einen aber mit allen essenziellen Aminosäuren; noch reichhaltiger ist wohl Fleisch. Dafür ergeben sich aus dem Fleischkonsum andere Probleme für den Menschen und den gesamten Organismus, weshalb eine rein vegetarische Ernährungsweise aus einer Vielzahl von Gründen zu bevorzugen sind. Diese Lebensweise wir in Indien seit vielen Jahrhunderten praktiziert.

Anno Domini:
a.D. im Jahre des Herrn, also nach Christi Geburt

Apara Vidya: Sanskrit-Wort, dass die Vorbereitung auf den Weg des Para Vidya ausdrückt. Sie besteht darin ein ethisches Leben zu führen und die Konzentration auf viele Arten praktisch zu üben. Beides ist unerlässlich für die geistige Entwicklung.
(Quelle: Sant Kirpal Singh)

Appendicitis: siehe Blinddarmentzündung

Arbeitsteilung:
Spezialisierung von Wirtschaftssubjekten (vgl. Spezialisierung, Koordination). Es gibt 3 Arten von Arbeitsteilung: internationale, zwischenbetriebliche und innerbetriebliche Arbeitsteilung.

Arbeitsvertrag:
Arbeitnehmer sollen auf folgende "Fallen" achten:
a. "Exzessive" Versetzungsklauseln: völlig andere Tätigkeitsbereiche; beliebiger Arbeitsort
b. "All-inclusive-Klauseln": wo mit dem Gehalt sämtl. Mehrleistungen (Überstunden) abgedeckt sind.
c. "Konkurrenzklauseln": Wenn der Arbeitnehmer nach Ende des Arbeitsverhältnisses nicht in der gleichen Branche arbeiten darf bzw. sich nicht selbständig machen darf.
(Quelle: Der Standard, 18.08.2005)

ASP:

(1) = Active Server Pages: ASP (Active Server Pages) wurde zur Gestaltung dynamischer Webseiten entwickelt. Es setzt auf die Hauptskriptsprache VBScript und sollte nicht mit ASP.net verwechselt werden, weil zweitere eine komplett neue Technologie von Microsoft darstellt. ASP ist außerdem ein sehr effektives Mittel zur Gestaltung datenbankbasierter Webanbindungen und Data-Warehouse-Systemen und wird auch zur Erstellung von Mailkomponenten, Uploadmodulen oder Verwaltungs-komponenten eingesetzt.
(2) = Application Service Providing: Diese Dienstleistung wird von Unternehmen in Anspruch genommen, die ihre Informationstechnologie an einen IT-Dienstleister outsourcen, der Hard- und Software bereitstellt. (vgl. Outsourcing)
(Quelle: Standard-Beilage: Move, 03.10.04)

Assessment Center: Ist ein Verfahren zur Auswahl neuer Mitarbeitern bzw. bei Beförderungen vorhandener Mitarbeiter und kann mehrere Tage dauern. Meist werden 8 – 12 Bewerber eingeladen, die von mehreren geschulten Beobachtern (= Assessoren) bei einer Vielzahl von Beurteilungssituationen unter die Lupe genommen werden. Dabei wird insbesondere auf die im Vorfeld festgelegten Anforderungen der zu besetztenden Stelle Rücksicht genommen.

Es kann Aufgaben vorsehen, wo Teilnehmer sich gegenüber anderen durchsetzen sollen oder im Team an einem gemeinsamen Ziel arbeiten, sowie:

  • Präsentation (wichtig: gute Strukturierung & Verständlichkeit)
  • Gruppendiskussion (wichtig: soziale Kompetenz)
  • Postkorb-Übung (wichtig: entsprechend der Dringlichkeit von Aufgaben entscheiden)
  • Fallstudie (Lösen eines branchentypischen, komplexen Sachverhaltes)
  • Rollenspiele (z.B. Kritikgespräch mit unzuverlässigem Mitarbeiter)
  • Intelligenz-, Konzentrations- und Persönlichkeitstests

(Quelle: Lindner et al, 2007)

  
    

 
  
     
               
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