E

Ebenen: Innere Ebenen; es gibt sehr viele variierende Modelle der verschiedenen Schöpfungsebenen. Hier sei jenes von Sant Mat dargestellt. Die folgenden Ebenen kann man sich als völlig autarke Welten und übereinanderliegende Realitäten vorstellen, doch genau genommen handelt es sich dabei um unterschiedliche Bewusstseinszustände. So wie der Tod einen Menschen 'automatisch' in einen andern Bewusstseinszustand hineinführt gibt es Menschen, die diesen Prozess willentlich herbeiführen können. Letztlich ist es eine Frage der Konzentration und Aufmerksamkeit, die sich aber derzeit bei uns über die 5 Sinne in der äußeren Welt zerstreut.
Die inneren Ebenen durchdringen einander und existieren wie die Programme eines Fernsehers auf unterschiedlichen Schwingungsfrequenzen:
1. Physische Ebene (bestehend aus Materie); andere Bezeichnungen: materielles Universum, Pind
2. Astralebene (größtenteils bestehend aus Materie); andere Bez.: Sahansdal Kanwal, And
3. Kausalebene (50 % spirituell, 50 % Materie); andere Bezeichnungen: Trikuti, Brahmand
4. Para-Brahmand - Suprakausalebene (großteils spirituell); Daswan Dwar, Para-Brahmand
5. Sach Khand (besteht aus reinem Geist); Sat Lok, das wahre Zuhause des Menschen

EBIT: (Earnings before interest and taxes) Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern

Echelon:
vgl. Wirtschaftsspionage

Eckhart:
Meister Eck(e)hart; 1260 - 1327/28/29; bedeutender deutscher Mystiker; Meister Eckehart verfügte über zwei Universitätsabschlüsse, woher sein Meistertitel (Master, Magister) stammt. Als Vertreter des Dominikanerordens schaffte er sich in Europa durch seine hohe Begabung schnell einen Namen und bekleidete führende Positionen des Geistlichkeit. Seine an die fernöstlichen Philosophien angelehnten Einsichten und Weisheiten vermittelte er der einfachen Bevölkerung erstmals in deutscher Sprache. Dieser Umstand und seine revolutionären Ansichten waren der Kirche schon bald ein Dorn im Auge und sie beschuldigten Meister Eckhart der Häresie. Meister Eckhart verstarb noch vor seiner Verurteilung 1329 an unbekannten Gründen. In seinen deutschen und lateinischen Schriften kann man aber noch heute seinen besonderen Geist der Weisheit erleben.
(Quelle: Quint, 1963; Fox 1996)

EEG: siehe Elektro-Enzephalogramm

Effektivität:
Zweckmäßigkeit hinsichtlich eines angestrebten Zieles: ist immer im Zusammenhang mit der Realisierung eines bestimmten Zieles zu betrachten. Wie gut gelingt es das Ziel zu erreichen?

Effizienz:
Wirtschaftlichkeit: Mittel sollen möglichst ergiebig oder optimal eingesetzt werden. (vgl. Wirtschaftlichkeitsprinzip)

Einlagensicherung: Bei allen in Österreich zugelassenen Banken sind Guthaben bis zu einer Höhe von 20.885 Euro abgesichert.
(Quelle: Die Presse 05.09.2008)

Einliniensystem: Dieses gehört neben Mehrliniensystem, Stab-Liniensystem und Matrixorganisation zu den vier Prototypen hierarchischer Systeme. Das besondere Merkmal ist, dass es für eine Stelle immer nur eine weisungsberechtigte, übergeordnete Instanz geben darf und somit die Verantwortlichkeiten klar geregelt sind. Entscheidungen von oben oder Fragen der Mitarbeiter laufen immer über den Fachvorgesetzten, der einerseits über alles stets informiert ist, andererseits aber von Zeitnöten geplagt werden kann.
Das Kernproblem des Einliniensystems liegt also in der quantitativen aber auch qualitativen Überlastung von Instanzen. Längere Informationswege schlagen sich hier ebenfalls zu Buche. Trotzdem eignet sich das Einliniensystem besonders gut für solche Unternehmen, die hoch qualifizierte Arbeitskräfte einsetzen, die die Kompetenz erhalten Fachfragen selbst zu erledigen und für Organisationen die einfache, routinisierbare Aufgabenstellungen in konstanten Umwelten abwickeln.
(Quelle: Reber 1992)

Elektro-Enzephalogramm (EEG):
Dabei werden am Kopf Elektroden angebracht, mit denen sich die elekrischen Gehirnströme messen lassen. Die Schwingungsfrequenzen liefern dabei Aufschluß in welcher Schlafphase sich jemand gerade befindet. Für gewöhnlich sinkt die Frequenz vom Wachzustand bis zum Tiefschlaf von über 12 Hz auf unter 4 Hz ab.

Elektrolyse:
Chemische Zersetzung von Salzen, Säuren oder Basen mit Hilfe von elektrischem Strom.
(Duden, 1999; Microsoft Encarta Professional 2003)

Elemente:
Die 5 kosmischen Elemente (Tattvas); Sie betreffen die Zustände der Materie und sind nicht zu verwechseln mit den chemischen Elementen:
1. Erde (Pruthvi tattva)
2. Wasser (Aap tattva)
3. Feuer (Tej tattva)
4. Luft (Vayu tattva)
5. Äther (Akash Tattva)
Der Mensch besteht aus allen 5 Tattvas; 4 Füßern fehlt der Unterscheidungssinn (Verstand), weil sie das Äther-Element nicht entwickelt haben; Vögel bestehen aus Wasser, Feuer und Luft; Insekten haben das Luft- und Feuertattva; Pflanzen haben das Wasser-Tattva und bestehen zu mehr als 90 % aus Wasser. Auch Aristoteles lehrte, dass Pflanzen zwar eine Seele, aber keine Empfindung hätten.
(Quelle: Sawan Singh, 1919)

Entscheidungen: Größere Entscheidungen
- reifen langsam heran,
- sind plötzlich da, als wenn sie schon immer dagewesen wären, sie haben sich eingeschlichen,
- sind ein mühseliger Prozeß mit vorläufigen und endgültigen Entscheidungen, Gegenentscheidungen, Zurücknahmen, Veränderungen und erneuten Entscheidungen.
(Quelle: Sader, M. 1991)

Erkältung:
40 % aller Erkältungen werden durch Rhinoviren verursacht.
(Quelle: Die Presse, 22.10.04)

Erste Hilfe:
vgl. Notfalldiagnose

Erwartungs-Valenz-Modell:
Theorie der Arbeitsmotivation die davon ausgeht, daß vor allem das Arbeitsergebnis selbst und die Erfolgserwartung ausschlaggebend ist. Für Vroom hängt die Leistungs-bereitschaft von zwei Faktoren ab:
1. Valenz: Bedeutung, Attraktivität des Ergebnisses einer Anstrengung.
   "Was habe ich davon, wenn ich diese Arbeit optimal erfülle?"
   "Ist das Ergebnis erwünscht oder unerwünscht?"
2. Erwartung: Ist das Ziel tatsächlich erreichbar?
   "Wie sicher ist es, daß mir der erhoffte Lohn für meine Arbeit auch zufällt?"
Bsp.: (PDF 28 KB)

Esoterik:
Unter Esoterik versteht man das Wissen und die (Geheim)Lehre der Eingeweihten, die nur im inneren Kreise an ausgewählte Schüler weitergegeben wurde. Seit Zeitaltern ist es so, dass die Wahrheiten von den Menschen verleugnet werden und sich Wissende den Machthabern und Lenkern der Massen gegenüber zu verantworten hatten. Deswegen betonte schon Jesus: Werft eure Perlen nicht den Schweinen vor, denn sie könnten sie mit ihrem Füßen zertreten und sich umwenden und euch zerreißen (Matt. 7,6). Unterscheide davon die Exoterik.

Ethik:
"Das Grundproblem der Ethik ist, es gilt immer die Ethik des Landes in dem man lebt. Was hier zu Lande unethisch sei, müsse das nicht in anderen Ländern sein. Daher ist die Definition schwierig und hänge von individuellen Vorstellungen ab", so Finanzexperte Eric Rubas von der InfoAG.
(Quelle: Der Standard, 21.10.2004)

EU:
vgl. Europäische Union

EU-Kommission:
Ist als EU-Exekutive mit dem Vollzug der Beschlüsse des Ministerrates betraut und wacht über die Einhaltung des EU-Rechtes. Außerdem kann sie Vorschläge in den EU-Ministerrat einbringen. Derzeit besteht sie aus 25 Kommissaren aus 25 Ländern, die von den Regierungen nominiert werden. Gemäß der neuen EU-Verfassung sollten ab 2014 nur mehr 2/3 der Mitgliedsländer Kommissare entsenden (Rotationsprinzip). Dazu hätte die neue Verfassung aber von allen Mitgliedsstaaten unterstützt werden und bis 2006 in Kraft treten müssen. Jedes Land hätte dann nach zwei Amtsperioden für die darauffolgenden fünf Jahre keinen Kommissar entsenden dürfen. Außerdem war ein gemeinsamer EU-Außenminister vorgesehen. Für dieses diplomatische Amt war der aus Spanien stammende Generalsekretär der WEU, Javier Solana, vorgesehen.
(Quelle: Die Presse, 29.10.04)

EU-Nettozahler:
Statistik zu Zeiten der 15 Mitgliedstaaten (PDF 28 KB)

EU-Ministerrat:
Gesetzgeber der EU. Als solcher faßt er verbindliche Beschlüsse. In Zukunft, wäre die neue EU-Verfassung abgesegnet worden, sollten Entscheidungen durch die sogenannte "doppelte Mehrheit" gefällt werden. Das bedeutet daß Entscheidungen von 55 % der Mitgliedsstaaten und 65 % der von ihnen repräsentierten EU-Bürgern getragen werden müssen. In besonderen Fällen ist eine Mehrheit von 72 % vorgesehen. Bei den heiklen Themen wie der Aufnahme neuer Mitglieder, Außen- und Sicherheitspolitik sowie Steuerpolitik werden einzelne Mitgliedsstaaten ein Vetorecht haben.
(Quelle: Die Presse, 29.10.04)

EU-Parlament (Europaparlament):
besteht derzeit aus 732 Sitzen (Österreich 18). Im Gegensatz zum Österreichischen Parlament (= Nationalrat = Gesetzgebung) verfügte das Europaische Parlament vorerst lediglich über Kontrollbefugnisse gegenüber Ministerrat und Kommission. Mit der in den letzten Jahren stattgefundenen Aufwertung ergaben sich für das EU-Parlament auch bedeutende Mitspracherechte bei Umwelt-, Verbraucherschutz, Gesundheits- und Verkehrspolitik sowie in Binnenmarkt-Angelegenheiten. Die neue, nicht abgesegnete EU-Verfassung sollte dem Europaparlament in Zukunft eine weitere Kompetenzausweitung sichern. So war eine Beteiligung am Gesetzeswerdungsverfahren in über 80 Politikbereichen angedacht. Justiz- und Innenpolitik gehörten genauso dazu wie Landwirtschaft, Verwaltungszusammenarbeit und verschiedene wirtschaftspolitische Gebiete.
Weiterhin unberührt bleiben sollten die Bereiche Steuerharmonisierung, soziale Sicherheit, Regionalhilfen, Teile der Umweltpolitik (wie z.B. Wasser), Finanzpolitik und Außen- und Verteidigungspolitik, wo das EU-Parlament maximal eine unverbindliche Stellungnahme abgeben hätte dürfen.
Bei der Bestellung der Kommission wird es dem Europaparlament auch künftig nur möglich sein das gesamte Gremium abzulehnen und nicht einzelne Mitglieder.
(Quelle: Die Presse, 29.10.04)

Euro:
Nachteil: Die Länder müssen auf das Instrument einer eigenen Zinspolitik verzichten;
Vorteil: Innerhalb der Währungsunion gibt es stabile Wechselkurse was für den Export innerhalb dieser Länder extrem wichtig ist.

Europaparlament:
siehe EU-Parlament

Europarat:
Der 1948 gegründete Europarat dient der politischen Zusammenarbeit Europas und umfaßt ca. 30. Mitglieder. Es geht dabei um wirtschaftliche, soziale, kulturelle, wissenschaftliche und juristische Themen. Als besondere Errungenschaft des Europarates kann die Europäische Menschenrechtskonvention angesehen werden, die den Bürgern Grundrechte und Grundfreiheiten gewährt. (Individual)beschwerden können beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingebracht werden.

Europäische Menschenrechtskonvention:
Diese wurde 1950 vom Europarat beschlossen. Insbe-sondere geht es darin um den Wahrung von Grundrechten (z.B. Recht auf Leben, Freiheit von der Sklaverei, Koalitionsfreiheit, Meinungsfreiheit, Schutz vor Folter, Schutz der Privatsphäre und des Familienlebens). Im Jahre 1998 wurde der nichtständige Europäische Gerichtshof durch einen ständigen ersetzt und die Europäische Menschenrechtskommission aufgelöst. Für Verfahren ist der Europäische Gerichtshof zuständig.

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte:
Sitz in Straßburg

Europäische Union:
Die Europäische Union (EU) basiert auf den folgenden Zielen:
(1) WIRTSCHAFTSUNION
     a. Interner Zollabbau
     b. Gleicher Außenzoll
(2) BINNENMARKT
     a. Freier Waren-, Dienstleistungs-, Personen- und Kapitalverkehr
     b. Abbau von Wettbewerbsverzerrungen
     c. Angleichung von Normen/Steuersystem, ...
(3) WÄHRUNGSUNION: Euro als gemeinsame Währung
(4) GASP (Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik)
     a. Europapolizei (EUROPOL): zur Bekämpfung des organ. Verbrechens, Drogenkrim. und Geldwäsch.
     b. Militärisches Verteidigungsbündnis (WEU): dzt. noch im Aufbau. Es gibt aber bereits europäische          Truppen. Sie werden als "Eufor" (European forces) bezeichnet und machen momentan einen          Großteil der in Bosnien stationierten SFOR-Truppen aus.

Europäischer Rat:
Konferenz der Staats- und Regierungschefs der EU-Staaten, die die Leitlinien für die EU festlegen. Entscheidungen fallen im Konsens. Derzeit halbjährliche Rotation des Vorsitzes; künftig (setzt sich die neue EU-Verfassung durch) ist ein von den Staats- und Regierungschefs gewählter (Rats)Präsident mit 2,5 Jahren-Amtszeit mit bestehender Möglichkeit zur Wiederwahl vorgesehen. (Quelle: Die Presse, 29. Okt. 2004)

Exoterik: Darunter versteht man die offene Weisheitslehre mit all ihren Parabeln und Geschichten, die für die verweltlichte Allgemeinheit vorgesehen ist und relativ einfach aufgenommen werden kann. Unterscheide dazu die Esoterik. Ebenso kann man die äußeren Rituale und Zeremonien der Menschen als Exoterik bezeichnen.

   
    

 
   
         
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