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Job enlargement: Arbeitsorganisatorische Maßnahme mit horizontaler Umstrukturierung, also horizontale Ausweitung des Aufgabenbereiches (Prinzip der Aufgabenerweiterung):
Ein Mitarbeiter, der nur eine Tätigkeit ausführt soll nun mehrere Arbeitsschritte bzw. Tätigkeiten ausführen, die bisher von gleichrangigen Mitarbeitern erledigt wurden. Dieses Konzept erweist sich als ungeeignet, die Motivation eines Mitarbeiters signifikant zu steigern, aber es kann im Einzelfall starke Arbeitsbelastung und Monotonie abmindern. (Quellen: Schreyögg 1999, Lindner et al, 2007)

Job enrichment:
Arbeitsorganisatorische Maßnahme mit vertikaler Umstrukturierung, also vertikale Aufwertung des Aufgabenbereiches (Prinzip der Aufgabenbereicherung):
bezweckt die Ausweitung des Entscheidungs- und Verantwortungsspielraums eines Mitarbeiters zur Steigerung seiner Motivation. Er soll nicht nur ausführende sondern auch dispositive (leitende) Vorgesetztenfunktionen wahrnehmen. Schreyögg (1999) unterscheidet Job Enrichment auf Individualebene und Gruppenebene. Zu Letzterem zählt er selbststeuernde Arbeitsgruppen.
(Quellen: Schreyögg 1999, Lindner et al, 2007)

Job rotation:
Arbeitsorganisatorische Maßnahme, also geplanter Arbeitsplatzwechsel (Prinzip des Arbeitsplatzwechsels) innerhalb einer Organisation:
Zur Erhöhung der Aufgabenvielfalt oder zur Förderung ganzheitlichen Denkens durchlaufen Mitarbeiter mehrere (strukturell gleichartige) Arbeitsplätze. In der ausgeprägtesten Form kann es sogar zu einem Rundumwechsel kommen. Das Modell kann nur auf die vorhandenen Arbeitsplätze angewandt werden. Deswegen liegen hier und in der fehlenden Steuerung des Arbeitsinhaltes gewisse Grenzen.
(Quelle: Schreyögg 1999, Lindner et al, 2007)

Jung, Carl Gustav (1875 - 1961):
Schweizer Psychoanalytiker (existentielle Botschaft des Traumes)

   
    

 
   
         
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