M

Macht: Definition: "Macht ist die Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstand durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht." (Max Weber, 1964)

Magi:
Dieses Wort stammt aus dem Griechischen, welches diesen Begriff wiederum aus den Persischen, Chaldäischen, Medianischen und Assyrischen Sprachen übernommen hat. Wortwörtlich übersetzt bedeutet es "Wundertäter" und wurde für Mitglieder der okkulten Priesterschaft Persiens, Medias und Chaldäas angewandt, die mystische Eingeweihte und okkulte Meister waren. Sie waren für Jahrhunderte die Hüter allen okkulten Wissens. Die 'heiligen 3 Könige' gehörten diesem Orden an. Das Wort Magie, magisch, etc. ist vom Wort "Magi" abgeleitet.

Mammon:
bedeutet ursprünglich "das, was man hinterlegt hat", also "das, was man in Sicherheit hat"; das Streben nach solchen hinterlegten und vermeintlich sicheren Gütern.
(Quelle: Zwettler 1964)

Mantra:
Wortformeln in Sanskrit-Versen oder Sanskrit-Prosa. Es gibt zwei Arten: nämlich jene, die nur zum Aufsagen gedacht sind und nicht verstanden zu werden brauchen. Die zweite Art dient als göttliche Anrufung, bei der man die Bedeutung kennen muss, damit der Ergebene instand gesetzt wird, seine Aufmerksamkeit auf das göttliche Ziel zu richten. Mantras sind sehr vielseitig und haben verschiedene Wirkungsweisen. Manche dienen der Meisterung magischer Kräfte der niederen Ordnung (tamas); andere verleihen Mut, Stärke und Kraft (rajas) und wieder andere haben zum alleinigen Ziel die spirituelle Erhebung (satva).
(Quelle: Sant Kirpal Singh: Die Krone des Lebens ; S 215, 1987)

Marketing:
Entwicklung des Marketing (PDF 18,2 KB)

Marketing-Organisation:
System von Struktur- und Ablaufregelungen, dass die Voraussetzungen für eine konsequente Marktorientierung verbessern soll. Organisationsformen z.B.: Produktmanagement, Key Account Management. (Köhler 2002)

Marktforschung:
Dienst als Informationsgrundlage für marktorientierte Entscheidungen. Unter-suchungsgegenstände z.B.: Bedarf, Konkurrenz, Absatzwege. Die GfK (=Gesellschaft für Konsum-forschung), das heute größte Marktforschungsinstitut Deutschlands, wurde 1934 gegründet.

Marktorientierung:
Gewinnung und konsequente unternehmensinterne Verbreitung umfeldbezogener Informationen sowie die Schaffung einer koordinierten unternehmensweiten Reaktionsfähigkeit auf Marktsignale. (Köhler 2002)

Marktwirtschaft:
Ein marktwirtschaftliches Ordnungssystem beruht auf den folgenden Prinzipien:
(1) Prinzip der Arbeitsteilung
(2) Prinzip der Geldwirtschaft
(3) Prinzip prinzipiell freier Märkte
(4) Prinzip staatlicher Aktivität

Maslow, Abraham Harold:
(1908 - 1970); amerikanischer Psychologe und Vertreter der humanistischen Psychologie. Vgl. Maslowsche Bedürfnispyramide

Maslowsche Befürdnispyramide:
gemäß Maslow lassen sich die Beweggründe allgemein menschlichen Handelns in 5 Bedürfnissgruppen einteilen. Diese hierarchische Ordnung beschreibt zugleich einen Prozeß der von unten bis nach oben durchlaufen wird. Erst wenn es zur Erfüllung der Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken und Wohnen kommt, kann die nächste Stufe erreicht werden.



Maslows Bedürfnispyramide bedeutete eine Erweiterung der Aufgaben eines Managements, da nicht mehr finanzielle Anreize alleine eine Erhöhung der Arbeitsleistung brachte, sondern auch andere Bedürfnisse der Arbeitnehmer berücksichtigt werden mußten (Human-Relation-Bewegung).

In Beziehung zu Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie fällt auf, daß "Hygienefaktoren" tendenziell zu den unteren Bedürfnisgruppen gehören, während die Motivatoren eher zu den oberen Kategorien zählen. Was läßt sich daraus folgern? Gewisse Ansprüche am Arbeitsplatz werden als selbstverständlich empfunden. Die Erfüllung dieser Standards bewirkt keine Arbeitsmotivation, ihr Fehlen jedoch führt zu Unzufriedenheit. Bsp.: Schlechte Arbeitsbedingungen, schlechte Luft, ... Eine Motivation der Mitarbeiter ist hingegen nur über die Erfüllung der Bedürfnisse des oberen Pyramidenabschnittes zu erzielen. Hierzu wären das Führungsverhalten der Vorgesetzten und die wahrgenommene Eigenverantwortung eines Mitarbeiters zu zählen. Dazu passend auch das Schlagwort "Job enrichment".

Materie:
lt. Walter Russel (1871 - 1963) ist Materie ein bestimmter Alterungs- und Verdichtungszustand von Licht. Jeder Schöpfungsvorgang besteht aus zwei voneinander abweichenden Prinzipien, nämlich jenem der Erschaffung (von Materie) das durch Aufwindung und Konzentration von Licht charakterisiert ist und jenem der Wiederauflösung ins All hinein, was von Ausdehnung und Abstrahlung von Licht und Energie begleitet wird. Genaugenommen sind zu jedem Zeitpunkt aber immer beide Prinzipien aktiv. Es ist nur so, dass zuerst die Phase der Erschaffung gegenüber der anderen Phase dominiert. Irgendwann aber kommt es zu einem proportinal ausgeglichenen Verhältnis und an diesem Wendepunkt ereignet sich die höchste Verdichtung von Materie. Ab diesem Zeitpunkt nimmt die aufbauende Kraft wieder ab, während die absterbende Tätigkeit stetig zunimmt. So befindet sich z.B. die Sonne in der Sterbephase, und diese Zeitspanne ist normalerweise durch eine besondere Art des Gebens gekennzeichnet, so wie Bäume Früchte tragen und ältere Menschen ihre Lebensweisheiten unter die jüngeren bringen.

Diese Prinzipien sind auch auf Atome anwendbar. Russel betrachtet z.B. Kohlenstoff nicht als separates Element, denn für ihn ist es ein bestimmtes Alterungsstadium des Lichtes. So befindet sich Kohlenstoff gerade an diesem Wendepunkt der Existenz, wo es zur höchsten Verdichtung kommt. Deshalb liegt Kohlenstoff bei Russels spiralförmigem Elementendiagramm genau in der Mitte, und bekanntlich sind die aus Kohlenstoff gewonnenen Diamanten der härteste Stoff der Welt. Ab diesem Wendepunkt beginnt der Abbau- bzw. Sterbeprozess und die Atome werden nie wieder so fest verdichtet. Stattdessen wird ihr Zusammenhalt schwächer und sie beginnen damit Energie abzustrahlen, wie wir das auch von der Sonne kennen. Durch die Auflösung geben die Atome jedoch eine natürliche radioaktive Strahlung ab.

Bei den Atomen verhält es sich so, dass radioaktive Elemente gemäß Russel uralte, verwesende Elemente sind, die sich in seinem Modell der aufsteigenden Spirale nach unten hin schon weit vom Kohlenstoff entfernt haben. Die rückläufige Auflösung in den Kosmos ist bei ihnen schon sehr weit vorangeschritten. Diese radioaktiven Metalle haben aber den positiven Effekt, dass sie Felsen langfristig zersetzen können und somit soll neues Erdreich und darüber hinaus sogar Wasser entstehen.

Jede Form der Strahlung (Anm.: insbesondere Hochfrequenzstrahlung z.B. UMTS, Mikrowellen, Atomenergie etc.) hat zersetzende Wirkungen auf jede Form der Materie. Sie wirkt ausdehnend, erwärmend, zerstörend und beschleunigt den Auflösungsprozess mit allen in Berührung kommenden Stoffen. Laut Russel wird dem Boden durch den massenhaften Abbau von radioaktivem Gestein (z.B. Uran) die Möglichkeit genommen Fels in Erde und Wasser umzuwandeln und der Boden trocknet dadurch langfristig aus.

Russell war davon überzeugt, dass sich die Naturwissenschaft von den festgefahrenen Theorien der Materie lösen muss, weil sie der wahren Natur des Universums widersprechen. Der Treibstoff der Zukunft war für ihn Wasserstoff, der in beinahe unterschöpflichem Maße vorhanden ist, nicht transportiert, importiert oder gelagert werden müsste. Er sprach von einer Transmutation der Atmosphäre in freien Wasserstoff und der Transformation der Sonnenstrahlung in solare Energieerzeugung, als ultimative Energiequellen des Menschen, die ihn von seiner Abhängigkeit von irdischen Ressourcen befreien würden. Dies würde dem Menschen sogar ermöglichen bei Bedarf Regen zu erzeugen oder Wirbelstürme noch in ihrer Entstehunsphase aufzulösen.
(Quelle: www.ZeitenSchrift.com, 54/07)

Mesmerismus: Lebensmagnetismus; es handelt sich um eine Kraft die von Menschen oder anderen Lebewesen ausgeht und mit der Krankheiten geheilt werden können; Mesmerismus wirkt vor allem über die suggestive und psychische Ebene wie das auch bei Hypnose der Fall ist. Da dabei der "Stärkere" dem "Schwächeren" immer seinen eigenen Willen aufzwingt bzw. überträgt, sind spätere negative Folgen und Komplikationen nicht auszuschließen.

Meteorit:
Ein Meteorit ist ein in die Erdatmosphäre eindringender kosmischer Kleinkörper. Aus dem Sonnensystem stammend ist er ein Überrest eines Asteroiden. Je nach seiner Größe kann er in der Erdatmospähre verglühen oder bis an die Erdoberfläche vordringen und dort einschlagen. Auf der Erde sind mehr als 120 solcher Einschlagskrater bekannt.
Unter Forschern gibt es die weitverbreitete Theorie, daß es aufgrund eines Meteoriteneinschlages vor 65 Mio. Jahren und infolge der sinkenden Temperaturen zum Aussterben der Dinosaurier gekommen ist. Ein 10 - 15 Kilometer großer Meteorit soll in der Nähe der Halbinsel Yucatan im Golf von Mexico eingeschlagen haben. Daraufhin entstand eine Wolke feinsten Staubes, die für lange Zeit die Sonnenstrahlen blockierte, und so kam es zu einem Temperatursturz, der zum Aussterben von Millionen von Tierarten führte.
(Quellen: Duden 1990, Das Fremdwörterbuch;
Microsoft Encarta Professional 2003;
Der Standard, 25.11.2004)


Microsoft Internet Explorer:
siehe Internet Explorer

Milieutheorie:
Theorie, nach der das Milieu (Umfeld) im Gegensatz zum Ererbten der allein entscheidende Faktor für die seelische und charakterliche Entwicklung des Menschen sei. (Gegenteil des Nativismus) (Quelle: Duden 1990, Das Fremdwörterbuch)

Ministerrat:
siehe EU-Ministerrat

Mitarbeitergespräch:
Managmentinstrument; finden üblicherweise einmal im Jahr zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem statt. Dabei geht es um Feedback, Kritik, Zielvereinbarung, Konfliktlösung, Gehaltsfragen, Veränderungen u.ä. Dieser Sachverhalt kombiniert mit möglichen Reaktionen und Emotionen von Mitarbeitern machen Mitarbeitergespräche für Führungskräfte in der Praxis häufig zu etwas Unangenehmem. Aussage eines Managers: Von allen Problemen im Business sind die Mitarbeiter das schlimmste - und ich habe auch noch so viele davon!
Die Erfolgskriterien in pucto Mitarbeiterführung sind für Trainerin Ingrid Hödl Zielklarheit und Transparenz. "Ich kann Ihnen zwar nicht sagen, was ich von Ihnen erwarte, aber ich werde sehr böse, wenn Sie es nicht tun." Dementsprechend wissen Führungskräft oft selbst nicht wohin sie wollen. In schnellebigen Branchen und Märkten empfiehlt sie kürzere Abstände der Gespräche. Auch die Gesprächsführung selbst kritisiert sie, bei der die Führungskraft zuviel oder zuwenig spricht/zuhört. Wenn sie nur auf die Einhaltung des Leitfadens fixiert ist, schafft sie es womöglich nicht angemessen auf den Mitarbeiter einzugehen. Des weiteren sollte ein Mitarbeitergespräch ohne Zeitdruck und äußere Störungen wie beispielsweise Telefonate erfolgen. Damit zeigt man dem Mitarbeiter die Wertschätzung für ihn. (Quelle: Commconsult; Business Class Report 22.10.04; Beilage Wirtschaftsblatt)

Molekül: ein Molekül ist eine Verbindung mehrerer Atome wie z.B. das H²O Molekül. Es besteht aus zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. In gewisser Weise ist es die kleinste Einheit eines Stoffes, wie z.B. Wasser. Nimmt man nämlich nur ein Atom weg, dann handelt es sich nicht mehr um Wasser. Moleküle haben die Neigung sich mit gleichartigen Molekülen zu verbinden (Kohäsion).

Mystik:
Geheimlehre; besondere Form der Religiosität, bei der der Mensch durch Hingabe und Versenkung zu persönlicher Vereinigung mit Gott zu gelangen sucht;
(Quelle: Duden 1990, Das Fremdwörterbuch)

 

   
    

 
   
         
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