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Rechnungswesen (betriebliches): Das betriebliche Rechnungswesen besteht aus den Teilbereichen Finanzrechnung, Finanzbuchhaltung sowie Kostenrechnung und wird weiters von der Betriebsstatistik unterstützt. Jeder Bereich kann dabei folgende Funktionen erfüllen: Dokumentationsfunktion, Planungsfunktion, Kontrollfunktion, Entscheidungsfunktion.
(Grohmann-Steiger/Schneider 1996)

Redundanz:
Dabei handelt es sich um eine Mehrfachspeicherung von Daten. Das ist für Firmen insofern ein Problem, weil sie beispielsweise Daten von Kunden, Mitarbeitern etc. in zwei verschiedenen Dateien oft unterschiedlich erfassen und später einmal natürlich nicht mehr wissen welche Daten jetzt die aktuellen, korrekten sind.
Man erspart sich also sehr viel Verwaltungsaufwand, wenn man Daten zentral erfasst (Datenmanagement). Informationen sollten also nur an einem Ort verwaltet (erfasst, geändert, gelöscht) werden.
In der Praxis argumentieren viele Firmen, dass auch Excel seinen Zweck als DB-Programm erfüllt. Mit der Funktion SVERWEIS holt sich das Programm z.B. über die Mitarbeiternummer den entsprechenden Familiennamen aus einer „zentralen Datenmatrix“. Es können also unterschiedliche Arbeitsmappen auf diese Datenmatrix zugreifen und somit wäre auch ein bestimmtes Maß an „Relationalität“ gegeben.
Warum Excel als DB-Programm aber nur bedingt einsetzbar ist liegt in der fehlenden Prüfung der Inkonsistenz! So kann man z.B. in Access die Bedingung formulieren, dass z.B. Stammdaten eines Kunden nicht gelöscht werden können, wenn Bewegungsdaten mit diesem Kunden vorliegen. Oder wenn ein Mitarbeiter schon verheiratet ist, kann er nicht mehr als ledig eingetragen werden. (Vgl. Dreamweaver, fragt ob er eine Grafik wirklich löschen soll, wenn sie von HTML-Seiten benutzt wird)
(Quelle: TV-Schulung über Redundanz und Datenbanken; Bayern Alpha; Juli 2004)

Reinkarnation:
Ist das Prinzip der Wiederverkörperung der Seele. Der letzte Teil des Wortes stammt von "carnis" ab, der soviel wie Fleisch bedeutet. Die indischen Schriften der Yogis lehren uns, dass der Evolution des Körpers eine Evolution des Geistes zugrunde liegt, die sich in Form der Wiedergeburt ausdrückt. Neben Indien war man mit dieser Lehre bereits im alten Ägypten vertraut, aber genauso in Griechenland und Italien, wo sie von den bedeutendsten Philosophen wie Pythagoras, Empedocles, Plato, Virgil, Ovid verbreitet wurde.
Die Buddhisten, Hindus und Jains machten die Wiedergeburt zu einer Säule ihrer Religion. Doch darüber hinaus war der Glaube an die Wiedergeburt weit verbreitet und so auch bei den Unagi in Persien, bei den Kelten (Druiden), den Galliern und Briten zu finden. Sogar in Arabien fanden sich ihre Vertreter unter den Philosophen. Auch die Juden machten sie sich zu eigen und erkannten in Johannes den Täufer die Wiedergeburt Elijas.

Religion:
aus dem Lateinischen; "religio" bzw. "re" und "ligare" bedeutet "zurück" und "binden", was also "mit der Quelle oder Gott wiederverbinden" heisst.

Ressource based view:
Ressourcenbasierende Betrachtung des Unternehmens. Dieser Ansatz behandelt die Bedeutung herausragender und nicht leicht imitier- bzw. austauschbarer innerbetrieblicher Potentiale für die Erlangung strategischer Wettbewerbsvorteile und die Sicherung dauerhafter Kundenbeziehungen. Dieser Ansatz darf aber nicht einseitig in den Mittelpunkt gestellt werden, weil Kernkompetenzen nur marktrelevant sind, wenn sie einen überlegenen Kundennutzen stiften.

Rhinoviren:
siehe Erkältung

Richter:
Richter sind als Hauptorgane der Gerichtsbarkeit mit der verfassungsmäßigen Garantie auf Unabhängigkeit in Ausübung ihres Amtes ausgestattet (Art 87 B-VG). Weisungen, die sich auf die Ausübung der richterlichen Tätigkeit beziehen, sind unzulässig. Eine Absetzung oder Versetzung von Richtern ist nicht möglich, es sei denn es liegen disziplinäre Gründe vor: Ein Richter läßt sich in seiner Vorbildsfunktion etwas zu Schulden kommen.
"Es ist davon auszugehen, daß nur eine solche Person Recht sprechen wird können, die sich tatsächlich als unabhängig betrachten kann, die vor jedweder Einflußnahme geschützt und daher Recht ohne Ansehen der Person sprechen kann", so Richter Ferk. Der Richter des Landesgerichts Klagenfurt gibt aber zu bedenken, dass Unabhängigkeit nicht Entscheidungsfreiheit bedeutet, weil der Richter ausschließlich an das Gesetz gebunden ist. Diese Unabhängigkeit kommt alleine dem Rechtssuchenden zugute.
In Österreich fällt die Gerichtsbarkeit in die Kompetenz des Bundes (Art. 82 B-VG). Die Länder haben kein Mitspracherecht. Die Ernennung der Richter erfolgt, auf Antrag der Bundesregierung, vom Bundespräsidenten (Art. 86 B-VG). Er ist aber auch dazu ermächtigt diese Aufgabe an einen Minister zu delegieren. Besetzungsvorschläge werden von einem durch die Gerichtsverfassung berufenen Senat abgegeben.
(Quelle: Bundesverfassungsgesetz (B-VG).
Lichowski/Risak/Wirth: Staatsbürgerkunde und Rechtslehre, 1991, Schulbuch HAK.
Die Presse, Dr. Janko Ferk, Richter LG Klagenfurt 12.11.2004)


Ridderstrale, Jonas:
siehe Nordström, Kjell

 

   
    

 
   
         
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